Hi Gernot,
Ich zweifle grundsätzlich an meinen Wahrnehmungen.
Ich nicht. Die sind echter als jeder Gedanke, den du fassen kannst. Auch wenn es anfänglich so scheinen mag, als seien sie unserem gewohnten Denken diametral entgegengesetzt. Auf was denn sonst sollen Gedanken gründen, als auf unmittelbaren sinnlichen Wahrnehmungen? Sind die allerdings durch Drogen gepuscht, wundern mich Zweifel nicht.
"Erfahrungen" mit Drogen können einen zu solcher Kritikfähigkeit übrigens beflügeln.
Nein und nochmals nein! Ich finde es sehr bedauerlich, dass jede nichtalltägliche (spirituelle?) Bewußtseinserfahrung augenblicklich in die Drogen- oder Pathologieecke gestellt wird. Da muss sich niemand wundern, wenn derlei Erfahrungen verschwiegen werden. Und du meist, Drogen sollen zu Kritikfähigkeit beflügeln. Du machst Witze.
Es ist ja nichts so schlecht, als ob es nicht für irgendwas gut wäre!
Und noch einmal nein. Drogen zerstören wie und warum auch immer vorgegebene Denkstrukturen und lassen ein zielgerichtetes und harmonisches Reifen des menschlichen Geistes nicht mehr zu. Ich kenne eine Menge Leute mit Drogenerfahrungen. Die haben wirklich ein "weiteres" Bewußtsein als üblich. Doch die Kehrseite der Medaille: Auch ein wesentlich disparateres, unharmonischeres und unangenehmeres. Mir anderen Worten - es ist ein Elend.
~Yogi~