Hallo,
n.d.p., sich gerade bildhaft den Kunststudenten vorstellend, der
nebenbei für eine Fotoagentur arbeitet, und javascriptlos an
einem 15"er mit einem 486er in der Uni surft (Aufloesung max. 800
x 600, 3 Browserfenster offen, von jedem Fenster ist was zu
sehen, Betriebssystem Uni-like unbestimmt).
;-) Da wären wir wieder bei IKEA, die auf mich als Kunden für Ihre vielen Kleinwaren auch verzichten (können)....
Außerdem denke ich schon, daß man ein gewisses Verständnis für die Natur einer Präsentation beim potentiellen Besucher erwarten kann. So doof sind die nicht, daß der Kunststudent mit Lynx bei einem Künstler vorbeischaut und sich dann beschwert, das er die Bilder nicht sehen kann. Oder der Leiter einer Werbeagentur mit dem Computer seines Vaters vom Seniorenkämmerchen auf dem Dachboden aus die Präsentation "meines" Fotografen ansieht und sich beschwert, das er unter Umständen scrollen muß. Oder der Unreal-Fan bei den Screenshoots der downloadbaren Maps sich vom Barbiecomputer seiner Schwester aus beim Seitenersteller darbr beschwert, das die Screenshoots über 256 Farben haben und nicht Websicher sind.
Bei manchen meiner Kunden ist auch der umgekehrte Effekt nicht immer ungerne gesehen. "Och nö", meinte eine Frankfurter Künstlerin zu mir, "wenn mich eine Seite interesiert, dann ändere ich auch gerne etwas an meiner Zugangssoftware, soviel Interesse muß sein" (halte ich für etwas überzogen, gebe ich zu, ist aber ein Gedankenansatz wert....)
Chräcker