Dietmar: Was bedeutet die endung .pl ?

Hallo Forum,

in einer Director/Lingo Highscore Aktualisierung mit PHP/MySQL
bin ich über eine Datei Namens "score.pl" gestoßen. Leider ist mir diese Endung völlig unbekannt. Kann mich jemand aufklären? Ist das
vielleicht so eine Art Zwischenspeicherungsdatei in welche die Score abgespeichert und dann von der Datenbank abgefragt wird um Endgültig über PHP ausgegeben zu werden?

Danke für die Mühe
Gruss Dietmar

  1. perl (Programmiersprache, "der Konkurrent von PHP")

  2. Hi Dietmar,

    in einer Director/Lingo Highscore Aktualisierung mit PHP/MySQL
    bin ich über eine Datei Namens "score.pl" gestoßen.
    Leider ist mir diese Endung völlig unbekannt. Kann mich jemand aufklären?

    Deiner Frage ist nicht allgemein beantwortbar.

    Endungen von Dateinamen "haben" nicht wirklich eine Bedeutung, sondern
    derjenige, der diese Datei interpretiert, definiert lokal bei sich einen
    solche Bedeutung. Die kann auf jedem anderen System völlig anders aussehen.

    Die Wahrscheinlichkeit spricht allerdings dafür, daß Du ein Perl-Skript
    vor Dir hast. ;-)

    Viele Grüße
          Michael

    1. Hi,

      Die Wahrscheinlichkeit spricht allerdings dafür, daß Du ein Perl-Skript
      vor Dir hast. ;-)

      richtig. Schließlich ist "pl" eindeutig die Abkürzung für "perfect language" ;-)

      An dieser Stelle: Ich finde es irgendwie erschreckend, wie einseitig mittlerweile das Internet betrachtet wird. Ständig liest man Fragen wie: "Wie kann ich es erreichen, dass ein Link in einem neuen IE-Fenster geöffnet wird?" oder "Wie verschickt man von einer Seite aus eine Mail, ohne dass Outlook benutzt wird?", als gäbe es neben diesen Programmen nichts anderes. Bei SQL-Fragen wird wie selbstverständlich von MySQL ausgegangen, als wäre es das einzige DBMS, und auf "Kann man mit JavaScript Mails verschicken?" lautet die Antwort: "Nein, dafür brauchst Du PHP."

      Woher kommt das? Ich meine, es ist schon klar, dass man nicht von Anfang an den kompletten Überblick über alle Netztechniken und die gesamte Produktpalette haben kann. Aber _so_ versteckt sind die Hinweise auf "Alternativen" doch nun auch nicht - jeder mit etwas gesundem Menschenverstand ausgestattete interessierte Newbie sollte doch eigentlich schnell merken, dass es "noch etwas anderes" gibt als das, was er nun zufällig gerade vor sich liegen hat. Man braucht es nicht zu beherrschen, man braucht es nicht benutzen zu wollen, aber wenigstens _wissen_, dass es noch mehr gibt, sollte man recht bald.

      Oder erwarte ich da wieder mal zu viel von den Menschen?

      Cheatah

      P.S.: Ich meine hiermit übrigens niemand spezielles, und explizit auch ganz bestimmt nicht Dietmar, der diesen Thread initiiert hat[1]. Es ist nur eine allgemeine Beobachtung, die mir in letzter Zeit immer saurer aufstößt - und ich wollte es einfach mal loswerden.

      [1] Wodurch er ja schon bewiesen hat, nicht zu jenen zu gehören, die "nichts anderes" kennen :-)

      1. Hallo,

        Es ist nur eine allgemeine Beobachtung, die mir in letzter Zeit immer saurer aufstößt - und ich wollte es einfach mal loswerden.

        Genau, mir gehts immer genauso. Ich weis nicht, aber es scheint irgendwie, daß die Leute genau das benutzen was scheisse ist. PHP bei Scriptsprachen,.. IE bei Browsern usw. Woher kommt dieser Trend wirklich?

        $xNeTworKx.

        1. Hi,

          Genau, mir gehts immer genauso. Ich weis nicht, aber es scheint irgendwie, daß die Leute genau das benutzen was scheisse ist. PHP bei Scriptsprachen,.. IE bei Browsern usw. Woher kommt dieser Trend wirklich?

          als _Entscheidung_ kann ich sowas eigentlich schon verstehen: Der IE war zumindest bis vor Mozilla aus Sicht des nichttechnischen Users ganz klar der beste Browser, kein anderer konnte so schnell so sauber darstellen; Outlook hat verdammt viele Fähigkeiten, die "ganz praktisch" sind (dass grundlegende Fähigkeiten fehlen, sieht nur der netztechnisch orientierte Mensch); PHP ist "schön leicht zu lernen" und hat alles, was der kleine Seitenbastler braucht.

          Dass diese Entscheidungen natürlich nur auf Einblicken basieren, die über den Tellerrand nicht hinausgehen (und teilweise bereits dort verschwommen zu sein scheinen), ist zwar schade; aber dennoch ist der Blickwinkel logisch. Was mich wundert, ist diese offenkundige Vorstellung, _jeder_ habe den IE, _jeder_ nutze Outlook, es gäbe _nur_ PHP und MySQL usw. Ich meine, die gleichen Leute kennen gewöhnlich intimste Unterschiede zwischen verschiedensten lies-die-kopiergeschützte-DVD-aus-Programmen und ähnlichem; warum also diese Fixierung auf pseudomonopolistische Spartenprodukte?

          Cheatah

      2. Hi cheatah

        An dieser Stelle: Ich finde es irgendwie erschreckend, wie einseitig mittlerweile das Internet betrachtet wird. Ständig liest man Fragen wie: "Wie kann ich es erreichen, dass ein Link in einem neuen IE-Fenster geöffnet wird?" oder "Wie verschickt man von einer Seite aus eine Mail, ohne dass Outlook benutzt wird?", als gäbe es neben diesen Programmen nichts anderes. Bei SQL-Fragen wird wie selbstverständlich von MySQL ausgegangen, als wäre es das einzige DBMS, und auf "Kann man mit JavaScript Mails verschicken?" lautet die Antwort: "Nein, dafür brauchst Du PHP."

        uups.... siehe http://forum.de.selfhtml.org/?m=118421&t=21212
        tut mir leid, du hast ja recht, denn im Prinzip ist es ja so, dass jeder am liebsten das einsetzt, was er am liebsten einsetzt (und wohl auch am besten kann). daraus folgt der schluss, dass eben einseitige lösungsvorschläge zustande kommen, die alternativen nicht berücksichtigen. ich denke dass das eine folge von linearem und möglicherweise unkreativem denken ist (damit will ich mich aber nicht unbedingt einschliessen, immerhin hab ich heute schon einen mozilla-bug gefunden ;-)

        Woher kommt das? Ich meine, es ist schon klar, dass man nicht von Anfang an den kompletten Überblick über alle Netztechniken und die gesamte Produktpalette haben kann. Aber _so_ versteckt sind die Hinweise auf "Alternativen" doch nun auch nicht - jeder mit etwas gesundem Menschenverstand ausgestattete interessierte Newbie sollte doch eigentlich schnell merken, dass es "noch etwas anderes" gibt als das, was er nun zufällig gerade vor sich liegen hat. Man braucht es nicht zu beherrschen, man braucht es nicht benutzen zu wollen, aber wenigstens _wissen_, dass es noch mehr gibt, sollte man recht bald.

        ja. aber wer nicht weiß, dass es andere betriebsysteme als windoof gibt soll wissen, dass es andere software-firmen ausser M$ gibt?
        und wer sagt die erde ist eine kugel?
        worauf ich hinauswill ist folgendes: die menschen sind nicht etwa zu dumm, sondern zu leichtgläubig und bemühen sich nicht unbedingt ihren Horizont zu erweitern...

        Oder erwarte ich da wieder mal zu viel von den Menschen?

        nein, nur von manchen ;-)

        Es ist nur eine allgemeine Beobachtung, die mir in letzter Zeit immer saurer aufstößt - und ich wollte es einfach mal loswerden.

        im geigentiel: schön, dass du es sagst, ich schreibe nächste woche ne Philosophie-Klausur, ein besseres Training gibbet nicht.

        Fabian

        1. Hallo!

          und wer sagt die erde ist eine kugel?

          Hoffentlich niemand. Die Erde ist ein abgeplattetes Rotationsellipsoid, keine Kugel.

          emu
          [scnr]

          1. hi emu

            und wer sagt die erde ist eine kugel?

            Hoffentlich niemand. Die Erde ist ein abgeplattetes Rotationsellipsoid, keine Kugel.

            auf den scheiterhaufen, vorwärts! *auch scnr*

            Fabian

            ps: *rotfl*

          2. hi!

            und wer sagt die erde ist eine kugel?
            Hoffentlich niemand. Die Erde ist ein abgeplattetes Rotationsellipsoid,
            keine Kugel.

            Das wäre ja ein regelmäßiger Körper. Die Erde ähnelt aber in ihrer
            Form eher einer Kartoffel. Siehe dazu zb.

            http://www.rt-go.de/weltall/2-erde/kartoffel.htm

            bye, Frank!

            1. Hallo,

              ... die Erde ist eine Kugel
              ... die Erde ist ein abgeplattetes Rotationsellipsoid
              ... die Erde ähnelt ... einer Kartoffel

              Also, wenn ich einen Stadtplan oder sowas zeichnen will, dann ist und bleibt die Erde für mich eine Scheibe, das wird mir keiner ausreden. Ich werde jedenfalls mein Papier nicht krummbiegen!

              Was ich sagen will: Das sind alles nur Modelle, und jedes hat seinen Gültigkeits- und Anwendungsbereich. Innerhalb dieses Bereichs ist es gut, außerhalb des Gültigskeitsbereichs macht man Fehler, weil man sich das falsche Modell ausgesucht hat.

              ***Keines*** der Modelle ist allein "richtig" und keines ist dafür geschaffen uns zu sagen, was oder wie die Erde wirklich "ist". Ein Modell ist und bleibt ein Modell, und das ist was anderes als die Wirklichkeit, denn die Wirklichkeit hat keinen begrenzten Anwendungsbereich.

              Und das ist in der gesamten Physik so.

              Gruß
              Hans35

              1. Hi,

                Also, wenn ich einen Stadtplan oder sowas zeichnen will, dann ist und bleibt die Erde für mich eine Scheibe, das wird mir keiner ausreden. Ich werde jedenfalls mein Papier nicht krummbiegen!

                das brauchst Du nicht. Die Tischplatte, auf der das Papier liegt, ist maßstabsgetreu gekrümmt.

                Was ich sagen will: Das sind alles nur Modelle, [...]
                ***Keines*** der Modelle ist allein "richtig" und keines ist dafür geschaffen uns zu sagen, was oder wie die Erde wirklich "ist". Ein Modell ist und bleibt ein Modell, und das ist was anderes als die Wirklichkeit, denn die Wirklichkeit hat keinen begrenzten Anwendungsbereich.

                Soweit ich weiß existiert ein Modell, in dem die Erde eine Hohlkugel ist, in dessen Innern wir leben und dessen Mittelpunkt die Unendlichkeit darstellt. Nach meinen Informationen wurde es bisher noch nicht falsifiziert.

                Cheatah

                1. Hi,

                  Soweit ich weiß existiert ein Modell, in dem die Erde eine Hohlkugel ist, in dessen Innern wir leben und dessen Mittelpunkt die Unendlichkeit darstellt. Nach meinen Informationen wurde es bisher noch nicht falsifiziert.

                  Jedenfalls ist es überflüssig. Für alles was wir in dieser Sparte so berechnen müssen, einschließlich Satellitenbahnen usw., gibt es ausreichend brauchbare Modelle, deren Grenzen auch sehr genau bekannt sind. Da wird man sich schwer tun, was besseres zu finden (d.h. wo im "Gültigkeitsbereich" Messung und Berechnung besser zusammenpassen).

                  Gruß
                  Hans35

                2. Hi

                  Soweit ich weiß existiert ein Modell, in dem die Erde eine Hohlkugel ist, in dessen Innern wir leben und dessen Mittelpunkt die Unendlichkeit darstellt. Nach meinen Informationen wurde es bisher noch nicht falsifiziert.

                  In der modernen Wissenschaft muss eine Theorie verifiziert werden, um anerkannt zu werden, nicht umgekehrt. Wenn du also nichts anderes vorbringen kannst, als bloße Thesen, dann verdienst du vom Rande der Welt gestoßen zu werden, der sich bekanntlich in der Mitte des Atlantiks befindet.

                  Fabian

                  ps: du kennst Asterix? ;-)

                  1. Hallo,

                    In der modernen Wissenschaft muss eine Theorie verifiziert werden, um anerkannt zu werden, nicht umgekehrt.

                    Das mit dem Verifizieren (wörtlich: "wahr machen") ist allerdings nicht so einfach. Für Hypothese, dass in Deutschland der Klapperstorch die Kinder bringt, spricht z.B. die recht gut gesicherte Korrelation zwischen dem Rückgang der Geburtenzahl und dem Rückgang der Störche. Trotzdem ...
                    Nach diesem Muster werden leider viele "wissenschaftliche" Arbeiten veröffentlicht, insbesondere, wenn es um Krebsrisiko oder Heilwirkungen so etwas geht; noch abenteuerlicher ist es in den Wirtschaftswissenschaften. - Eine andere abzulehnende Art des "Verfizierens" ist, einem Guru für das Fachgebiet einfach zu glauben.

                    Nur "Open Source", d.h. das zur Verfügungstellen und Nachprüfbarkeit von Meßergebnissen für jedermann, sowie die Möglichkeit und Freiheit, dies mit alten und neuen Hypothesen zu vergleichen, kann bessere Modelle liefern, die dann ggf. allgemein anerkannt werden und zur technischen Weitertentwicklung genutzt werden können.

                    Wenn die Technik dann nicht klappt, muß es jederzeit erlaubt sein, auch an den Modellen zu zweifeln, und nicht nur an der korrekten ingenieurmäßigen Anwendung.

                    Die "Wahrheit" ist etwas anderes. Wir können sie erahnen, wenn wir ein Gefühl für die Gesamtheit der brauchbaren Modelle und ihre Grenzen haben (z.B. für die Form der Erde).

                    Gruß
                    Hans35

                    1. hi

                      In der modernen Wissenschaft muss eine Theorie verifiziert werden, um anerkannt zu werden, nicht umgekehrt.

                      Das mit dem Verifizieren (wörtlich: "wahr machen") ist allerdings nicht so einfach. Für Hypothese, dass in Deutschland der Klapperstorch die Kinder bringt, spricht z.B. die recht gut gesicherte Korrelation zwischen dem Rückgang der Geburtenzahl und dem Rückgang der Störche. Trotzdem ...
                      Nach diesem Muster werden leider viele "wissenschaftliche" Arbeiten veröffentlicht, insbesondere, wenn es um Krebsrisiko oder Heilwirkungen so etwas geht; noch abenteuerlicher ist es in den Wirtschaftswissenschaften. - Eine andere abzulehnende Art des "Verfizierens" ist, einem Guru für das Fachgebiet einfach zu glauben.

                      ja, wie recht du hast...

                      Nur "Open Source", d.h. das zur Verfügungstellen und Nachprüfbarkeit von Meßergebnissen für jedermann, sowie die Möglichkeit und Freiheit, dies mit alten und neuen Hypothesen zu vergleichen, kann bessere Modelle liefern, die dann ggf. allgemein anerkannt werden und zur technischen Weitertentwicklung genutzt werden können.

                      deswegen: Linux! (oder: warum der apache 60% der webserver ausmacht...)

                      Wenn die Technik dann nicht klappt, muß es jederzeit erlaubt sein, auch an den Modellen zu zweifeln, und nicht nur an der korrekten ingenieurmäßigen Anwendung.

                      absolut, keine theorie ist für ewigkeiten aufgestellt, sondern nur, bis eine bessere kommt. (Das gilt IMO auch z.B. für die Relativitätstheorie, die von manchen ja als nonplusultra angesehen wird...)

                      Die "Wahrheit" ist etwas anderes. Wir können sie erahnen, wenn wir ein Gefühl für die Gesamtheit der brauchbaren Modelle und ihre Grenzen haben (z.B. für die Form der Erde).

                      "Die Wahrheit ist die reinste Form der _eigenen_ Wahrnehmung. Was für mich wahr ist kann jemand anderes als absolut unzutreffend analysieren. Global gesehen gibt es also keine Wahrheit, sondern lediglich fragmetierte Verifikationen. [...]"

                      Stephen Hawking

                      Fabian

        2. Hi,

          [...] und auf "Kann man mit JavaScript Mails verschicken?" lautet die Antwort: "Nein, dafür brauchst Du PHP."

          uups.... siehe http://forum.de.selfhtml.org/?m=118421&t=21212

          auch das hatte ich nicht gemeint :-) "Wenn Du PHP hast" sagt ja nicht, dass es anders nicht geht - es ist eher eine Empfehlung als eine Beschränkung.

          im Prinzip ist es ja so, dass jeder am liebsten das einsetzt, was er am liebsten einsetzt

          Na logisch.

          (und wohl auch am besten kann).

          Infolge dessen :-) Allerdings obliegt es dem einzelnen natürlich nicht, die Entscheidung zu treffen, was _andere_ am liebsten einsetzen oder am besten können. Wenn es fachliche Gründe für (oder gegen) eine Sprache gibt ("Sprache X ist hierfür am besten geeignet, weil..."), ist es sinnvoll, eine Empfehlung auszusprechen - auch klar. Aber all diese Dinge betreffen nicht die Problematik, dass eine nicht unbedeutende Masse offenbar nichts anderes mehr _kennt_ als ein bestimmtes Produkt; egal ob es jetzt eine Programmiersprache oder ein Anwendungsprogramm ist.

          daraus folgt der schluss, dass eben einseitige lösungsvorschläge zustande kommen, die alternativen nicht berücksichtigen.

          Aber sie auch nicht ignorieren - bzw. überhaupt nichts von ihnen wissen.

          ich denke dass das eine folge von linearem und möglicherweise unkreativem denken ist

          Sicher auch von unflexiblem Denken, oft als Folge von "ich kenne nichts anderes". Schließlich "war Windows schon beim Rechner dabei", und IE und Outlook waren mit Windows geliefert worden. Dennoch, das erklärt nicht, warum manche Leute scheinbar noch nie einen Begriff wie Perl oder JSP im Zusammenhang mit PHP gelesen haben.

          (damit will ich mich aber nicht unbedingt einschliessen, immerhin hab ich heute schon einen mozilla-bug gefunden ;-)

          Gratuliere :-)

          ja. aber wer nicht weiß, dass es andere betriebsysteme als windoof gibt soll wissen, dass es andere software-firmen ausser M$ gibt?

          Ich denke (vielleicht rechne ich dabei aber auch mit zu viel Intelligenz oder Bewusstsein oder was immer), dass man, wenn man mit der Welt (in ihrer Auszeichnung als Internet) konfrontiert wird, eigentlich sehr schnell klare Hinweise finden sollte.

          und wer sagt die erde ist eine kugel?

          Das ist sie nicht. Die Erde ist eine Scheibe, die auf vier großen Elefanten ruht, die ihrerseits auf der Weltraumschildkröt Groß-A'tuin ruhen, welche durch's Weltall schwebt.

          worauf ich hinauswill ist folgendes: die menschen sind nicht etwa zu dumm, sondern zu leichtgläubig und bemühen sich nicht unbedingt ihren Horizont zu erweitern...

          Dumm sind sie nicht - zumindest nicht die einzelnen, über die Masse müsste man noch mal reden - und wenn doch, ist es auch egal. Leichtgläubig darf man meinetwegen gerne sein, auch wenn das nicht gerade ungefährlich ist (besonders für die betreffenden Menschen, aber auch für deren Umgebung - was im Falle eines weltweiten Netzes leider alle anderen sind). Wofür ich allerdings kein Verständnis habe, ist die Sache mit dem Horizont.

          Oder erwarte ich da wieder mal zu viel von den Menschen?
          nein, nur von manchen ;-)

          Okay, zugegeben. Nur von denen, auf die ich treffe ;-)

          schön, dass du es sagst, ich schreibe nächste woche ne Philosophie-Klausur, ein besseres Training gibbet nicht.

          Freut mich, auch mal auf diese Weise helfen zu können :-)

          Cheatah

          1. hi

            auch das hatte ich nicht gemeint :-) "Wenn Du PHP hast" sagt ja nicht, dass es anders nicht geht - es ist eher eine Empfehlung als eine Beschränkung.

            IMO ist es so gedacht gewesen, aber wenn ich drüber nachdenke fallen mir tausende (okay, das ist übertrieben) andere möglichkeiten ein, mails zu verschicken, deswegen zeigte ich selbst halt mal einsicht ;-)

            (und wohl auch am besten kann).

            Infolge dessen :-) Allerdings obliegt es dem einzelnen natürlich nicht, die Entscheidung zu treffen, was _andere_ am liebsten einsetzen oder am besten können. Wenn es fachliche Gründe für (oder gegen) eine Sprache gibt ("Sprache X ist hierfür am besten geeignet, weil..."), ist es sinnvoll, eine Empfehlung auszusprechen - auch klar. Aber all diese Dinge betreffen nicht die Problematik, dass eine nicht unbedeutende Masse offenbar nichts anderes mehr _kennt_ als ein bestimmtes Produkt; egal ob es jetzt eine Programmiersprache oder ein Anwendungsprogramm ist.

            richtig, aber es _kann_ teilweise klären, warum antworten wie "emails kannste mit outlook" zustandekommen.
            neulich habe ich selbst wieder einen aha-effekt erleben dürfen, als ich meinem informatiklehrer die vorzüge des mozillas näherbrachte, der gerademal wusste, dass das ein nicht-M$ browser war...

            daraus folgt der schluss, dass eben einseitige lösungsvorschläge zustande kommen, die alternativen nicht berücksichtigen.

            Aber sie auch nicht ignorieren - bzw. überhaupt nichts von ihnen wissen.

            genau _das_ ist, wie mein philosophielehrer immer so schön sagt, der pferdefuss ;-)

            ich denke dass das eine folge von linearem und möglicherweise unkreativem denken ist

            Sicher auch von unflexiblem Denken, oft als Folge von "ich kenne nichts anderes". Schließlich "war Windows schon beim Rechner dabei", und IE und Outlook waren mit Windows geliefert worden. Dennoch, das erklärt nicht, warum manche Leute scheinbar noch nie einen Begriff wie Perl oder JSP im Zusammenhang mit PHP gelesen haben.

            mhh, ich gebe zu, dass man von PHP relativ schnell zumindest _ansatzweise_ wissen müsste, welche anderen möglichkeiten bzw. alternativen es zu PHP gibt. aber ich habe bei meiner letzten installation von win98 outlook nicht installiert, sondern verzweifelt nach dem kreuzchen "mozilla 1.1" gesucht ;-)))
            insofern ist das hauptproblem IMO die perspektivenlosigkeit der masse.
            (klingt paradox, ist es aber auch)

            (damit will ich mich aber nicht unbedingt einschliessen, immerhin hab ich heute schon einen mozilla-bug gefunden ;-)

            Gratuliere :-)

            mhh, wenn du den entsprechenden thread liest, dann habe ich mindestens drei verschiedene bugs in drei verschiedenen APIs gefunden... ich weiß nicht mehr, was ich dazu sagen soll, es ist einfach nur _cool_ einen so schwer reproduzierbaren bug zu haben -> mal geht's im Windoof, mal im Linux und dann wieder umgekehrt ;-?

            ja. aber wer nicht weiß, dass es andere betriebsysteme als windoof gibt soll wissen, dass es andere software-firmen ausser M$ gibt?

            Ich denke (vielleicht rechne ich dabei aber auch mit zu viel Intelligenz oder Bewusstsein oder was immer), dass man, wenn man mit der Welt (in ihrer Auszeichnung als Internet) konfrontiert wird, eigentlich sehr schnell klare Hinweise finden sollte.

            nein. solche leute kaufen auch nur computerspiele von M$, auch der joystick ist von M$, genauso wie die optical-mouse. alles andere gibt es laut der M$-website nicht.

            und wer sagt die erde ist eine kugel?

            Das ist sie nicht. Die Erde ist eine Scheibe, die auf vier großen Elefanten ruht, die ihrerseits auf der Weltraumschildkröt Groß-A'tuin ruhen, welche durch's Weltall schwebt.

            uups? *notier*

            worauf ich hinauswill ist folgendes: die menschen sind nicht etwa zu dumm, sondern zu leichtgläubig und bemühen sich nicht unbedingt ihren Horizont zu erweitern...

            Dumm sind sie nicht - zumindest nicht die einzelnen, über die Masse müsste man noch mal reden - und wenn doch, ist es auch egal.

            jepp, wir sind so oder so dem aussterben ausgeliefert ;-)

            Leichtgläubig darf man meinetwegen gerne sein, auch wenn das nicht gerade ungefährlich ist (besonders für die betreffenden Menschen, aber auch für deren Umgebung - was im Falle eines weltweiten Netzes leider alle anderen sind). Wofür ich allerdings kein Verständnis habe, ist die Sache mit dem Horizont.

            definitiv. wer dermaßen naiv vorgeht tut mir irgendwann nicht mehr leid.

            Oder erwarte ich da wieder mal zu viel von den Menschen?
            nein, nur von manchen ;-)

            Okay, zugegeben. Nur von denen, auf die ich treffe ;-)

            geht das nicht uns allen so?

            schön, dass du es sagst, ich schreibe nächste woche ne Philosophie-Klausur, ein besseres Training gibbet nicht.

            Freut mich, auch mal auf diese Weise helfen zu können :-)

            ja, durchaus anregend mal so an die sache ranzugehen...

            Fabian

            1. Hi,

              richtig, aber es _kann_ teilweise klären, warum antworten wie "emails kannste mit outlook" zustandekommen.

              ich dachte mehr an Fragen wie: "Wie kann ich von meiner Seite aus Mails ohne Outlook verschicken?", wo die logische Antwort wäre: "Indem Du einen anderen Mailclient verwendest" ;-)

              neulich habe ich selbst wieder einen aha-effekt erleben dürfen, als ich meinem informatiklehrer die vorzüge des mozillas näherbrachte, der gerademal wusste, dass das ein nicht-M$ browser war...

              Ja, das ist üblich. Informatik ist letztlich auch eine Wissenschaft, die unabhängig vom Handwerkszeug, also dem Computer, besteht. Ein Informatiker muss sich nicht unbedingt auf dem Softwaremarkt auskennen - auch wenn es natürlich sinnvoll ist, wenn er zumindest die in dem aktuellen Arbeitsgebiet gebräuchlichen Programme kennt.

              mhh, ich gebe zu, dass man von PHP relativ schnell zumindest _ansatzweise_ wissen müsste, welche anderen möglichkeiten bzw. alternativen es zu PHP gibt.

              Dann sind wir uns ja einig :-)

              aber ich habe bei meiner letzten installation von win98 outlook nicht installiert, sondern verzweifelt nach dem kreuzchen "mozilla 1.1" gesucht ;-)))

              *g* Ich glaube, da hast Du mindestens ein paar Jahreszahlen verwechselt, wenn nicht sogar einige Firmenphilosophien ;-)

              Ich denke (vielleicht rechne ich dabei aber auch mit zu viel Intelligenz oder Bewusstsein oder was immer), dass man, wenn man mit der Welt (in ihrer Auszeichnung als Internet) konfrontiert wird, eigentlich sehr schnell klare Hinweise finden sollte.

              nein. solche leute kaufen auch nur computerspiele von M$, auch der joystick ist von M$, genauso wie die optical-mouse. alles andere gibt es laut der M$-website nicht.

              Nun ja, da ich mich eher selten auf micro$oft.com herumtreibe und _trotzdem_ auf solche Leute treffe, erscheint es mir recht sicher, dass diese davon wissen, dass es außerhalb von M$ noch eine andere Welt gibt. Es sei denn natürlich, sie glauben, dass das Internet eine M$-Erfindung wäre - was durchaus nicht unmöglich ist (es zu glauben, meine ich).

              Das ist sie nicht. Die Erde ist eine Scheibe, die auf vier großen Elefanten ruht, die ihrerseits auf der Weltraumschildkröt Groß-A'tuin ruhen, welche durch's Weltall schwebt.
              uups? *notier*

              Terry Pratchett, die Scheibenwelt-Romane (mittlerweile gut zwei Dutzend Stück).

              Dumm sind sie nicht - zumindest nicht die einzelnen, über die Masse müsste man noch mal reden - und wenn doch, ist es auch egal.
              jepp, wir sind so oder so dem aussterben ausgeliefert ;-)

              Hiermit bescheinige ich Dir in der Lage zu sein, einen 27jährigen dazu zu bringen, sich wie ein Dinosaurier zu fühlen ;-)

              Oder erwarte ich da wieder mal zu viel von den Menschen?
              nein, nur von manchen ;-)
              Okay, zugegeben. Nur von denen, auf die ich treffe ;-)
              geht das nicht uns allen so?

              Ich glaube, da erwartest Du zu viel von den Menschen. Nebenbei, was ist eigentlich Rekursion? :-)

              Cheatah

              1. hi

                richtig, aber es _kann_ teilweise klären, warum antworten wie "emails kannste mit outlook" zustandekommen.

                ich dachte mehr an Fragen wie: "Wie kann ich von meiner Seite aus Mails ohne Outlook verschicken?", wo die logische Antwort wäre: "Indem Du einen anderen Mailclient verwendest" ;-)

                oh... so dämlich kann ich nichtmehr denken, seit ich Hawkink's "Kleine Geschichte der Zeit" gelesen habe... ;-)

                neulich habe ich selbst wieder einen aha-effekt erleben dürfen, als ich meinem informatiklehrer die vorzüge des mozillas näherbrachte, der gerademal wusste, dass das ein nicht-M$ browser war...

                Ja, das ist üblich. Informatik ist letztlich auch eine Wissenschaft, die unabhängig vom Handwerkszeug, also dem Computer, besteht. Ein Informatiker muss sich nicht unbedingt auf dem Softwaremarkt auskennen - auch wenn es natürlich sinnvoll ist, wenn er zumindest die in dem aktuellen Arbeitsgebiet gebräuchlichen Programme kennt.

                naja, er läuft mit NN4.2 im Netz rum ;-)
                nebenbei: es ist nicht unbedingt unzuträglich, wenn ein wissenschaftler ohne handwerkszeug rumläuft ;-)

                aber ich habe bei meiner letzten installation von win98 outlook nicht installiert, sondern verzweifelt nach dem kreuzchen "mozilla 1.1" gesucht ;-)))

                *g* Ich glaube, da hast Du mindestens ein paar Jahreszahlen verwechselt, wenn nicht sogar einige Firmenphilosophien ;-)

                ja. mittlerweile weiß ich auch, dass Mozilla von AOL ist :P
                (achtung, _das_ habe ich wirklich gehört...)

                nein. solche leute kaufen auch nur computerspiele von M$, auch der joystick ist von M$, genauso wie die optical-mouse. alles andere gibt es laut der M$-website nicht.

                Nun ja, da ich mich eher selten auf micro$oft.com herumtreibe und _trotzdem_ auf solche Leute treffe, erscheint es mir recht sicher, dass diese davon wissen, dass es außerhalb von M$ noch eine andere Welt gibt. Es sei denn natürlich, sie glauben, dass das Internet eine M$-Erfindung wäre - was durchaus nicht unmöglich ist (es zu glauben, meine ich).

                schließt es sich aus, nicht auf M$.com zu sein und solche "Leute" zu treffen?

                und ja, das internet ist von M$ erfunden, wir wissen es nur noch nicht ;-)

                Terry Pratchett, die Scheibenwelt-Romane (mittlerweile gut zwei Dutzend Stück).

                thx, werd gleichmal googlen. hört sich auf jeden fall interessant an für mich alten Trekkie (was heißt alt? TNG ist älter!)

                Dumm sind sie nicht - zumindest nicht die einzelnen, über die Masse müsste man noch mal reden - und wenn doch, ist es auch egal.
                jepp, wir sind so oder so dem aussterben ausgeliefert ;-)

                Hiermit bescheinige ich Dir in der Lage zu sein, einen 27jährigen dazu zu bringen, sich wie ein Dinosaurier zu fühlen ;-)

                uii :) ich meinte damit die kausale möglichkeit, in spätestens 4,56 Milliarden Jahren von einem roten Riesen verschlungen zu werden. wie du das interpretierst habe ich bewusst offen gelassen ;-)))

                Ich glaube, da erwartest Du zu viel von den Menschen. Nebenbei, was ist eigentlich Rekursion? :-)

                "A man who can say 'senility' can't be senil indeed" -> Siegmund Freud
                Wenn alle Erwartungen erfüllt würden, dann gäbe es sie ja nicht, insofern sind sie eine Erfindung der Menschlichen Psyche, die den größtmöglichen Grad von Optimismus ausdrücken.

                Fabian

                ps: sind das schon 15 punkte in der klausur? ;-))

      3. Hallo!

        Die Wahrscheinlichkeit spricht allerdings dafür, daß Du ein Perl-Skript
        vor Dir hast. ;-)

        richtig. Schließlich ist "pl" eindeutig die Abkürzung für "perfect language" ;-)

        Eines haben die langen Threads um Perl und PHP jedenfalls bewirkt - ich habe meine müden Bemühungen, PHP zu erlernen, bleiben lassen, und durch müde Bemühungen, Perl zu erlernen, ersetzt. Allein schon aus Prinzip.

        Ich habe sogar ein Programm geschrieben, das mir die Miscellaneous Symbols als Entities ausgibt.* Darauf bin ich stolz - obwohl ich befürchte, dass ich die Sache mit den regulären Ausdrücke noch ein paar Mal lesen muss, damit ich sie annähernd verstehe...

        Um jetzt eine kleine Frage unterzubringen, die ich mich nie in einem neuen Thread zu fragen trauen würde - gibt es irgendeinen Grund, warum man dafür for und nicht while benutzen sollte? Sollte man das überhaupt? Ist das ein schlimmer Fehler, eine Unsauberheit oder etwas unbedeutendes?

        Jedenfalls - ich bin Perl bekehrt. Diesen Erfolg können sich die, die hier im Forum ebendieses predigen** auf die Fahnen schreiben :-)

        * Ohne das CGI-Modul zu verwenden, ich denke, jetzt sollte ich in die Ecke gehen und mich schämen. Oder gibt es Ausnahmen für Erstlingsprogramme?

        ** obwohl sie natürlich einräumen, dass es andere Sprachen gibt, die auch sinnvoll sein können

        emu
        [viva el standard]

        1. Hallo,

          Darauf bin ich stolz - obwohl ich befürchte, dass ich die Sache mit den regulären Ausdrücke noch ein paar Mal lesen muss, damit ich sie annähernd verstehe...

          Glaub' mir, es gibt einige, die schon länger mit Perl arbeiten, und das mit den regulären Ausdrücken auch noch nicht vollständig durchschaut haben. Das empfinde ich aber eher als Vorteil einer Sprache, daß man nicht in ein paar Stunden an deren Grenzen stößt, sondern auch nach Jahren wieder was neues dazu lernen kann.

          Um jetzt eine kleine Frage unterzubringen, die ich mich nie in einem neuen Thread zu fragen trauen würde - gibt es irgendeinen Grund, warum man dafür for und nicht while benutzen sollte? Sollte man das überhaupt? Ist das ein schlimmer Fehler, eine Unsauberheit oder etwas unbedeutendes?

          Ich verstehe zwar die Frage nicht ganz, aber wenn es darum geht, daß man immer nur while und nie for verwenden soll, so halte ich das für Quatsch. Beides hat seine Daseinsberechtigung, einmal ist das eine, einmal das andere eleganter. Wenn es anders wäre, könnten wir auf alle Schleifenkonstrukte verzichten und es nur mehr mit if und goto erledigen. [1]

          Jedenfalls - ich bin Perl bekehrt. Diesen Erfolg können sich die, die hier im Forum ebendieses predigen** auf die Fahnen schreiben :-)

          Hier wird, so denke ich, niemand bekehrt. Es gibt glücklicherweise einige, die sich doch noch von der dunklen Seite der Macht abbringen lassen;-)

          * Ohne das CGI-Modul zu verwenden, ich denke, jetzt sollte ich in die Ecke gehen und mich schämen. Oder gibt es Ausnahmen für Erstlingsprogramme?

          1.) Nicht jedes Perl-Script benötigt dieses Modul.
          2.) Auhc wenn hier immer wieder auf dieses Modul verwiesen wird, so hat es IMHO nicht nur Vorteile, sondern auch einige NAchteile, aber das wäre eine eigene Diskussion wert.

          ** obwohl sie natürlich einräumen, dass es andere Sprachen gibt, die auch sinnvoll sein können

          Wie hies der noch gleich, der einst sang: 'Und ich will, daß es das alles gibt' ?

          [viva el standard]

          .. und die Pluralität

          Grüße
            Klaus

          [1] Ja, mit if und goto kann man alle Schleifen nachbilden.

          1. hi!

            [1] Ja, mit if und goto kann man alle Schleifen nachbilden.

            Wäre sonst auch irgendwie blöd für Prozessoren, oder nicht? ;)

            bye, Frank!

            1. Hi,

              Wäre sonst auch irgendwie blöd für Prozessoren, oder nicht? ;)

              übrigens, ganz nebenbei: Es ist ein Gerücht, dass "Mikroprozessor" die Bezeichnung für einen sehr kleinen Anwalt ist.

              Wie komme ich da jetzt eigentlich drauf? Hmmm... *grübel*

              Cheatah :-)

          2. Hallo Klaus,

            [1] Ja, mit if und goto kann man alle Schleifen nachbilden.

            Siehe Assembler.

            Gruesse,
             CK

        2. Hi emu,

          ... - gibt es irgendeinen Grund, warum man dafür for und nicht while benutzen sollte? Sollte man das überhaupt? Ist das ein schlimmer Fehler, eine Unsauberheit oder etwas unbedeutendes?

          Die verschiedenen Schleifenkonstrukte haben in jeder Sprache ihre Funktion und sinnvolle Verwendungsbereiche, leider nicht immer die gleiche....

          Mit for kannst Du in Perl etwa per Regex eine Substitution in allen Elementen eines Arrays vornehmen:

          s/wort1/wort2/g for @arrayname;

          Aber auch für while gibt's reichlich Anwendungsbeispiele, etwa wenn Du aus einer Variablen nur durch mehrere Ersetzungsdurchläufe x-fache Wiederholungen entfernen kannst. Lustige Beispiele findest Du in "Programmieren mit Perl"....

          Zum Thema for und seine Vor- und Nachteile fällt mir ein JS-Problem ein, das ich einmal hatte:
          Beim Abarbeiten von for-Schleifen, etwa zur Realisierung einer Bewegung, reagiert der Browser nicht auf Benutzereingaben, so dass das for-Konstrukt hier weniger lustig ist. Aber wie meistens gibt es hier auch noch andere Wege, die nach Rom führen, oder wo sonstwo Du rauskommen möchtest bei dem Sauwetter ;-)

          Viele Grüße
          Mathias Bigge

        3. Hi,

          Ich habe sogar ein Programm geschrieben, das mir die Miscellaneous Symbols als Entities ausgibt.* Darauf bin ich stolz

          auf die erfolgreiche Umsetzung eines nicht-trivialen Algorithmus' kann man auch stolz sein.

          • obwohl ich befürchte, dass ich die Sache mit den regulären Ausdrücke noch ein paar Mal lesen muss, damit ich sie annähernd verstehe...

          Was bisher noch nicht erwähnt wurde ist, dass Perl zwar stark in RegExps ist, beide aber nicht mehr miteinander zu tun haben, als Perl und CGI. RegExp gibt es auch außerhalb von Perl (z.B. auch in PHP), und soweit ich informiert bin, gab es sie bereits _vor_ Perl.

          gibt es irgendeinen Grund, warum man dafür for und nicht while benutzen sollte?

          'for' ist sinnvoll, wenn man ein bekanntes, abzählbares Set von Werten bzw. Durchläufen hat - insbesondere also die Art "1, 2, 3, ..., 999, 1000, 1001 - Schatz, es ist ein Junge!" (sprach der Tausendfüßler *g*)

          'while' ist sinnvoll, wenn Du einen Programmteil solange ausführen willst, bis eine bestimmte Bedingung zutrifft, von der Du vorher aber nicht weißt, wann das sein wird. Triviale Fälle sind quasi-identisch mit einer for-Schleife (mit etwas mehr Einfluss auf die Schrittweite), nicht triviale gehen z.B. in folgende Richtung (Pseudocode, Mischung aus Perl und Python):

          @a = [42];
          while ($a[-1] not in @a[0..-2]) {
             if ($a[-1] % 2): push(@a, $a[-1]/2);
             else:            push(@a, $a[-1]*3+1);
          }

          Dem einen oder anderen mag dieser Algorithmus bekannt vorkommen :-)

          Sollte man das überhaupt? Ist das ein schlimmer Fehler, eine Unsauberheit oder etwas unbedeutendes?

          Es ist ein Fehler, eine nicht passende Variante zu wählen.

          * Ohne das CGI-Modul zu verwenden, ich denke, jetzt sollte ich in die Ecke gehen und mich schämen. Oder gibt es Ausnahmen für Erstlingsprogramme?

          Wenn Du die Fähigkeiten des Moduls nicht brauchst, ist es - selbst bei CGI-Scripts - kein Fehler, darauf zu verzichten.

          ** obwohl sie natürlich einräumen, dass es andere Sprachen gibt, die auch sinnvoll sein können

          Ja, selbst PHP :-)

          Cheatah

      4. Hi Cheatah,

        An dieser Stelle: Ich finde es irgendwie erschreckend, wie einseitig mittlerweile das Internet betrachtet wird.

        Sehe ich genauso. Vielleicht gehört dazu auch der Trend, alle Diskussionen normativ zu führen, also nicht zu fragen:
        "Wie geht's in Perl und wie in PHP?"
        sondern apodiktisch zu behaupten, dass eine der möglichen Lösungen besser sei, und jeden Vertreter anderer Modelle niederzulabern.

        Woher kommt das? Ich meine, es ist schon klar, dass man nicht von Anfang an den kompletten Überblick über alle Netztechniken und die gesamte Produktpalette haben kann. Aber _so_ versteckt sind die Hinweise auf "Alternativen" doch nun auch nicht -

        Vielleicht gibt's doch eine Tendenz zum Schwanzvergleich bei den vielen jungen Herren, die die Debatten bevölkern, und dazu eignen sich Diskussionen um die einzige und beste Lösung einfach besser als die Suche nach pragmatischen Ansätzen und das Wissen darum, dass es immer mehrere Lösungen gibt.

        Mit welchem Stolz viele hier im Forum bejubeln, welchen Browser sie benutzen und welches Betriebssystem und welche nicht und diese Bekenntnisse so oft wiederholen, dass man vor Langeweile schimmelig wird, ist vielleicht ein gutes Beispiel für das, was ich meine. Für die gleichen Herren ist es natürlich keine technische Frage, sondern eine Frage der Moral, mit welchen Konstrukten man eine Internetseite aufbaut.

        <gähn> Mann, sind solche Deabtten langweilig ....</gähn>

        Viele Grüße
        Mathias Bigge

        1. Hallo!

          "Wie geht's in Perl und wie in PHP?"
          sondern apodiktisch zu behaupten, dass eine der möglichen Lösungen besser sei, und jeden Vertreter anderer Modelle niederzulabern.

          Wobei anzumerken ist, dass keiner wirklich zu Schaden kommt, wenn man statt PHP vielleicht Perl, Python, ASP oder was auch immer einsetzt - bestenfalls der Programmierer und dessen Nachfolger. Ganz anders sieht das aus bei benutzerseitigem Kram.

          Vielleicht gibt's doch eine Tendenz zum Schwanzvergleich bei den vielen jungen Herren, die die Debatten bevölkern, und dazu eignen sich Diskussionen um die einzige und beste Lösung einfach besser als die Suche nach pragmatischen Ansätzen und das Wissen darum, dass es immer mehrere Lösungen gibt.

          Es gibt eben richtige[tm] und flcshae[tm] sowie gute[tm] und böse[tm] Lösungen ;-)

          Mit welchem Stolz viele hier im Forum bejubeln, welchen Browser sie benutzen und welches Betriebssystem und welche nicht [...]

          In einem Fachforum sollte das ja gestattet sein, auch wenn solche Diskussionen manchmal überhand nehmen. Ich hoffe*, ich habe mich da nicht allzusehr hervorgetan.

          * Wobei ich natürlich weiß, dass ich vergeblich hoffe.

          Für die gleichen Herren ist es natürlich keine technische Frage, sondern eine Frage der Moral, mit welchen Konstrukten man eine Internetseite aufbaut.

          Eine Sache der Weltanschauung, wenn du mich fragst! ;-)

          Aber auch eine Art Selbstschutz vor selbst ernannten Pragmatikern und Realisten, die erkannt haben möchten, dass alles dann gut[tm] ist, wenn es bei neun Zehntel der Benutzern funtkioniert und sich damit Geld verdienen lässt.

          emu
          [ist es wirklich schon zwanzig nach drei]

        2. Hi,

          [...]

          sondern apodiktisch zu behaupten, dass eine der möglichen Lösungen besser sei, und jeden Vertreter anderer Modelle niederzulabern.

          das an sich würde mich nicht weiter stören[1], im Einzelfall sind solche Behauptungen ja auch oft vollkommen richtig. Mir geht es auch nicht um die Behauptung an sich - von mir aus soll sie eine höchst subjektive Meinung widerspiegeln, meinetwegen auch propagandistisch sein. Das kann man hinnehmen oder versuchen, dagegen anzugehen, wenn man lustig ist.

          Mich stört die teilweise schon übermenschliche Unkenntnis einiger Leute. Himmel, ich meine, wir bewegen uns in einem technischen Medium, und wer es mitgestalten will, sollte zumindest eine ungefähre Vorstellung davon haben, was das Wort "Technik" eigentlich bedeutet! Man muss nicht studiert haben, Guru sein oder was immer, aber zumindest _ahnen_, dass man dafür irgendwas begreifen und lernen muss, sollte doch eigentlich wirklich jeder, oder? Wie kann man dann aber von derartiger Blindheit geschlagen sein, praktisch _nichts_ zu kennen - und _trotzdem_ technische Beurteilungen abzugeben?

          Cheatah

          [1] Wobei ich natürlich davon ausgehe, dass derjenige zumindest des Argumentierens mächtig ist. Schwarzweißdenken ist okay, solange es nicht stures Schwarzdenken oder Weißdenken ist - man sollte sich der Gegenargumente bewusst sein.

          1. Hallo Cheatah,

            Wie kann man dann aber von derartiger Blindheit geschlagen sein,
            praktisch _nichts_ zu kennen - und _trotzdem_ technische Beurteilungen
            abzugeben?

            also das ist doch _sehr_ einfach. ;-)

            Alleine schon zu erkennen, daß man etwas nicht weiß, bedeutet doch, von
            dessen Existenz zu wissen.
            Folglich werden m. E. _gerade_ diejenigen, die am wenigsten Ahnung von
            den verfügbaren Alternativen haben, am überzeugtesten ihren Tunnelblick
            zur Schau stellen - warum sollten sie ihr Weltbild anzweifeln?

            Viele Grüße
                  Michael

  3. Vielen Dank für Eure schnellen Antworten.

    Schönene Grüße und guten Abend
    Dietmar