Eine AGB für Webseitenersteller ?
Torwächter
- recht
Hallo zusammen,
kennt einer einen Link, wo man vorgefertigte AGBs für Webseitenersteller (Webdesigner regt einige Leute hier wohl etwas auf) finden kann ?
Wenn nicht, was haltet ihr hiervon (wegen was könnte man mich / uns sonstnoch drankriegen ?):
AGB:
1.
Wir behalten uns vor, Aufträge abzulehnen die pornografischen sowie rechtlich und moralisch bedenklichen Inhalt enthalten sollen.
2.
Wenn Sie Webspeicher über uns bestellen, schließen Sie nicht mit uns, sondern mit dem jeweiligen Anbieter des Webspeicherplatzes einen Vertrag ab.
Daher müssen Sie auch die AGB des jeweiligen Anbieters annehmen.
3.
Wir übernehmen keine Verantwortung, dass die von uns erstellten Internet-Seiten dauerhaft auf dem bestellten Webspace verbleiben, da die Provider verschiedene Regeln aufstellen (wie z.B. ein Verbot auf direkte Links zu Downloads) und unter Umständen bei einem Verstoß Ihre Seite entfernen.
4.
Alle Webseiten, die von uns erstellt werden, sind mit einem Banner (88x31 Pixel) versehen. Dieser Banner darf nicht entfernt werden.
Danke fürs lesen und im Voraus für eure Antwort.
Greetings
Torwächter
Hi
kennt einer einen Link, wo man vorgefertigte AGBs für Webseitenersteller (Webdesigner regt einige Leute hier wohl etwas auf) finden kann ?
Nein. Selbstgefertig wirkt individueller und ist besser.
Wenn nicht, was haltet ihr hiervon (wegen was könnte man mich / uns sonstnoch drankriegen ?):
AGB:
Wir behalten uns vor, Aufträge abzulehnen die pornografischen sowie rechtlich und moralisch bedenklichen Inhalt enthalten sollen.
Quark. Hiermit implizierst du im juristischen Sinne, dass du _alle_ Aufträge, die _nicht_ gegen irgendein Recht verstoßen, annimmst.
Wenn Sie Webspeicher über uns bestellen, schließen Sie nicht mit uns, sondern mit dem jeweiligen Anbieter des Webspeicherplatzes einen Vertrag ab.
Daher müssen Sie auch die AGB des jeweiligen Anbieters annehmen.
Darauf musst du sie im Arbeits-/Kaufvertrag aufmerksam machen, nicht in den AGB.
Wir übernehmen keine Verantwortung, dass die von uns erstellten Internet-Seiten dauerhaft auf dem bestellten Webspace verbleiben, da die Provider verschiedene Regeln aufstellen (wie z.B. ein Verbot auf direkte Links zu Downloads) und unter Umständen bei einem Verstoß Ihre Seite entfernen.
Auch darauf hast du zu achten, _bevor_ der Providervertrag geschlossen wird. Du verhälst dich fahrlässig, wenn du einem Kunden einen Vertrag andrehst, bei dem z.B. Downloads verboten sind, obwohl du _weißt_, dass der Kunde Downloads haben will.
Alle Webseiten, die von uns erstellt werden, sind mit einem Banner (88x31 Pixel) versehen. Dieser Banner darf nicht entfernt werden.
Das ist der Gipfel der Dreistigkeit IMHO. Du darfst in's Impressum schreiben, von wem die Seite ist, aber ein Banner ist absolut übertrieben.
Fabian
Hallo,
Danke für deine Antwort.
zu 1.
ich scheibe aber doch auch, dass ich moralisch bedenkliche Inhalte ablehne, das bedeutet doch, dass ich/wir über alle Inhalte entscheiden können, da diese evtl. ja gegen unsere Moral verstoßen.
zu 2.
Also direkt über Antrag abschicken ?
zu 3.
D.h. wenn ich also 2 mögliche Provider anbiete, sollte ich Vor und Nachteile auflisten ?
zu 4.
Der ist ja nur so:
| ------- |
|---|
| klein und wird unauffällig eingebaut. |
| Soll ich dann evtl. das Angebot machen, dass der Preis günstiger wird, wenn ich den Banner einbinden darf ? |
Danke im Voraus.
Greetings
Torwächter
Hi
zu 1.
ich scheibe aber doch auch, dass ich moralisch bedenkliche Inhalte ablehne, das bedeutet doch, dass ich/wir über alle Inhalte entscheiden können, da diese evtl. ja gegen unsere Moral verstoßen.
Theoretisch. Praktisch ist jedoch ein "wir behalten uns vor, etwaige Aufträge ohne Angaben von Gründen abzulehnen" IMO besser. Wenn dazu noch ein "Gegen geltendes Recht usw. verstoßende Anfragen werden ohnehin nicht verhandelt." dazukommt dann ist es noch besser. Oder so ähnlich halt ;-)
zu 2.
Also direkt über Antrag abschicken ?
Hä? Du machst eine Beratung, nehme ich an. Da wirst du deinem Kunden das mitteilen.
zu 3.
D.h. wenn ich also 2 mögliche Provider anbiete, sollte ich Vor und Nachteile auflisten ?
Nein. Von vornherein auf solche Provider verzichten. Mach dem Kunden klar, dass nicht nur du Geld kostest, sondern der Provider auch.
zu 4.
Der ist ja nur so:
------- klein und wird unauffällig eingebaut. Soll ich dann evtl. das Angebot machen, dass der Preis günstiger wird, wenn ich den Banner einbinden darf ?
Nein. Weglassen. Du darfst das überall hinkritzeln, wo du möchtest: Impressum, Quelltext etc. Aber _nicht_ auf die Seite.
Fabian
Hi
Hallo,
zu 1.
ich scheibe aber doch auch, dass ich moralisch bedenkliche Inhalte ablehne, das bedeutet doch, dass ich/wir über alle Inhalte entscheiden können, da diese evtl. ja gegen unsere Moral verstoßen.
Theoretisch. Praktisch ist jedoch ein "wir behalten uns vor, etwaige Aufträge ohne Angaben von Gründen abzulehnen" IMO besser. Wenn dazu noch ein "Gegen geltendes Recht usw. verstoßende Anfragen werden ohnehin nicht verhandelt." dazukommt dann ist es noch besser. Oder so ähnlich halt ;-)
Auch nicht schlecht :)
zu 2.
Also direkt über Antrag abschicken ?
Hä? Du machst eine Beratung, nehme ich an. Da wirst du deinem Kunden das mitteilen.
»»
Ja, aber zuerst kann der Kunde in einer Art Formular seine Wünsche eintragen.
zu 3.
D.h. wenn ich also 2 mögliche Provider anbiete, sollte ich Vor und Nachteile auflisten ?
Nein. Von vornherein auf solche Provider verzichten. Mach dem Kunden klar, dass nicht nur du Geld kostest, sondern der Provider auch.
ok
zu 4.
Der ist ja nur so:
------- klein und wird unauffällig eingebaut. Soll ich dann evtl. das Angebot machen, dass der Preis günstiger wird, wenn ich den Banner einbinden darf ? Nein. Weglassen. Du darfst das überall hinkritzeln, wo du möchtest: Impressum, Quelltext etc. Aber _nicht_ auf die Seite.
Fabian
aber ich kann doch dem Kunden ein freiwilliges Einbinden anbieten, dagegen spricht doch nichts, oder ?
Hi
zu 2.
Also direkt über Antrag abschicken ?
Hä? Du machst eine Beratung, nehme ich an. Da wirst du deinem Kunden das mitteilen.
»»
Ja, aber zuerst kann der Kunde in einer Art Formular seine Wünsche eintragen.
Warum? Der Kunde fragt an, und du machst eine (ersteinmal kostenlose) Beratung (wobei der zweite Termin die Konzeption umfasst und bezahlt gehört. Das bedeutet aber, dass der erste Termin den (potenziellen) Kunden bereits überzeugen muss). Da muss er nix in keine Formulare eintragen ;-)
zu 4.
Der ist ja nur so:
------- klein und wird unauffällig eingebaut. Soll ich dann evtl. das Angebot machen, dass der Preis günstiger wird, wenn ich den Banner einbinden darf ? Nein. Weglassen. Du darfst das überall hinkritzeln, wo du möchtest: Impressum, Quelltext etc. Aber _nicht_ auf die Seite.
aber ich kann doch dem Kunden ein freiwilliges Einbinden anbieten, dagegen spricht doch nichts, oder?
Nein, latürnicht nicht. Aber das sollte erst dann passieren, wenn du dir mit dem Kunden einig bist und keinesfalls Vertragsgegenstand sein. Du fragst unverbindlich an, aber bestehst nicht drauf.
Fabian
Warum? Der Kunde fragt an, und du machst eine (ersteinmal kostenlose) Beratung (wobei der zweite Termin die Konzeption umfasst und bezahlt gehört. Das bedeutet aber, dass der erste Termin den (potenziellen) Kunden bereits überzeugen muss). Da muss er nix in keine Formulare eintragen ;-)
Der Grund ist simpel, ich kann dann an der Ernsthaftigkeit in dem Formular sehen, ob der Kunde nicht nur "Spaß" macht, daraufhin werde ich natürlich ein Gespräch veranlassen.
zu 4.
Der ist ja nur so:
------- klein und wird unauffällig eingebaut. Soll ich dann evtl. das Angebot machen, dass der Preis günstiger wird, wenn ich den Banner einbinden darf ? Nein. Weglassen. Du darfst das überall hinkritzeln, wo du möchtest: Impressum, Quelltext etc. Aber _nicht_ auf die Seite.
aber ich kann doch dem Kunden ein freiwilliges Einbinden anbieten, dagegen spricht doch nichts, oder?
Nein, latürnicht nicht. Aber das sollte erst dann passieren, wenn du dir mit dem Kunden einig bist und keinesfalls Vertragsgegenstand sein. Du fragst unverbindlich an, aber bestehst nicht drauf.
Gut.
Greetings
Torwächter
Hi
Der Grund ist simpel, ich kann dann an der Ernsthaftigkeit in dem Formular sehen, ob der Kunde nicht nur "Spaß" macht, daraufhin werde ich natürlich ein Gespräch veranlassen.
Warum gehts du davon aus, dass es nicht ernst gemeint ist?
Nimm jeden Kunden ernst - und du wirst auch ernst genommen.
Fabian
hallo,
ich misch mich jetzt einfach mal ein:
Warum? Der Kunde fragt an, und du machst eine (ersteinmal kostenlose) Beratung (wobei der zweite Termin die Konzeption umfasst
nur mal so zum nachdenken: mit solchen aktionen (kostenlos, gratis, fast geschenkt) ruiniert ihr die preise.....simple as that
wer kostenlosen rat sucht kommt hierher...oder in ein anderes forum...oder fragt einen freund....oder liest ein buch....*lol*
die honorarempfehlungen für "unsere" branche liegen nun mal bei etwa 100 euros pro stunde, AUCH für konzepte/beratungen/...
wer´s nicht glaubt: http://www.ubit.at/WEBLib/StdLib/Maintenance/Global/GetBinaryObject.asp?OID=11967
(vorsicht: .pdf !)
warum lernt ihr jahrelang wie´s geht, wenn ihr´s dann umsonst macht...?
gruss,
joe, dem auch niemand was schenkt...siehe: http://forum.de.selfhtml.org/?t=32392&m=175464
Hi
Warum? Der Kunde fragt an, und du machst eine (ersteinmal kostenlose) Beratung (wobei der zweite Termin die Konzeption umfasst
nur mal so zum nachdenken: mit solchen aktionen (kostenlos, gratis, fast geschenkt) ruiniert ihr die preise.....simple as that
Nein, alles kostet Geld, bis auf die _allererste_ Beratung, die sich in einem 30minütegen Gespräch meist erschöpft, weil man dann weiß, ob man sich einig wird oder nicht. Alles weitre kostet Geld. Du gehst auch in keinen Laden, bei dem die _Eintritt_ bezahlen musst, oder?
die honorarempfehlungen für "unsere" branche liegen nun mal bei etwa 100 euros pro stunde, AUCH für konzepte/beratungen/...
Ja sicher, und das ist in Ordnung.
warum lernt ihr jahrelang wie´s geht, wenn ihr´s dann umsonst macht...?
So lange lern ich's nun auch noch nicht ;-)
Und überhaupt, _wo_ und _wie_ lernt man es denn überhaupt ordentlich? Ausser hier natürlich ;-)
Fabian
hi Fabian,
Nein, alles kostet Geld, bis auf die _allererste_ Beratung, die sich in einem 30minütegen Gespräch meist erschöpft, weil man dann weiß, ob man sich einig wird oder nicht. Alles weitre kostet Geld. Du gehst auch in keinen Laden, bei dem die _Eintritt_ bezahlen musst, oder?
ausser bei diversen lokalen stimmt das auch...*lol*
im ernst: punkt für Dich
PS: solange das erstgespräch wirklich begrenzt ist....aber sobald ich zu hause was entwerfe ist schluss mit gratis....und DAS ging aus dem posting nicht hervor
nen ruhigen abend noch,
joe
Nabend nochmals,
Nein, alles kostet Geld, bis auf die _allererste_ Beratung, die sich in einem 30minütegen Gespräch meist erschöpft, weil man dann weiß, ob man sich einig wird oder nicht. Alles weitre kostet Geld. Du gehst auch in keinen Laden, bei dem die _Eintritt_ bezahlen musst, oder?
ausser bei diversen lokalen stimmt das auch...*lol*
Ja, aber da willst du was vom Lokal und nicht umgekehrt *fg*
im ernst: punkt für Dich
danke =)
PS: solange das erstgespräch wirklich begrenzt ist....aber sobald ich zu hause was entwerfe ist schluss mit gratis....und DAS ging aus dem posting nicht hervor
Stimmt, man konnte es, wenn man nicht danach suchte durchaus übersehen. Aber ich denke eben, dass das jedem einigermaßen professionell arbeitendem "Webworker" klar ist, dass man anders nicht weit kommt. Ich möchte damit nicht sagen, dass ich professionell arbeite, aber ich arbeite dran (an der Professionalität) *g*
nen ruhigen abend noch,
Danke gleichfalls,
Fabian
guten morgen,
ausser bei diversen lokalen stimmt das auch...*lol*
Ja, aber da willst du was vom Lokal und nicht umgekehrt *fg*
meistens schon...*lol*
im ernst: punkt für Dich
danke =)
bitte
PS: solange das erstgespräch wirklich begrenzt ist....aber sobald ich zu hause was entwerfe ist schluss mit gratis....und DAS ging aus dem posting nicht hervor
Stimmt, man konnte es, wenn man nicht danach suchte durchaus übersehen. Aber ich denke eben, dass das jedem einigermaßen professionell arbeitendem "Webworker" klar ist, dass man anders nicht weit kommt. Ich möchte damit nicht sagen, dass ich professionell arbeite, aber ich arbeite dran (an der Professionalität) *g*
hmmmmmmm............meine erfahrung ist die, dass das den kunden nicht klar ist....sobald einer in der gegend mit so dingen anfängt macht das bei der kundschaft die runde und jeder erwartet sich das...und die meisten zahlen halt lieber für weniger leistung gar nix bis wenig...*lol*...ausnahmen bestätigen hier die regel (und zahlen mein honorar)
einen schönen tag noch,
joe
Hi
Stimmt, man konnte es, wenn man nicht danach suchte durchaus übersehen. Aber ich denke eben, dass das jedem einigermaßen professionell arbeitendem "Webworker" klar ist, dass man anders nicht weit kommt. Ich möchte damit nicht sagen, dass ich professionell arbeite, aber ich arbeite dran (an der Professionalität) *g*
hmmmmmmm............meine erfahrung ist die, dass das den kunden nicht klar ist....sobald einer in der gegend mit so dingen anfängt macht das bei der kundschaft die runde und jeder erwartet sich das...und die meisten zahlen halt lieber für weniger leistung gar nix bis wenig...*lol*...ausnahmen bestätigen hier die regel (und zahlen mein honorar)
Stimmt leider, aber irgednwo kann ich es verstehen. Den Kunden wird einfach viel zu selten erklärt, was es mit einer _guten_ Homepage auf sich hat und was das bringt. Denn Billigpages sind allermeistens eher Negativwerbung als garkeine Page
Fabian
Moin!
Wenn nicht, was haltet ihr hiervon (wegen was könnte man mich / uns sonstnoch drankriegen ?):
AGB:
Wir behalten uns vor, Aufträge abzulehnen die pornografischen sowie rechtlich und moralisch bedenklichen Inhalt enthalten sollen.
Schwachsinnsregel. AGBs regeln zusätzlich zu den Einzelabsprachen gewisse Dinge im Vertrag. Wenn du den Auftrag nicht annimmst, kommt es zu keinem Vertrag, und AGB werden erst gar nicht wirksam.
Wenn Sie Webspeicher über uns bestellen, schließen Sie nicht mit uns, sondern mit dem jeweiligen Anbieter des Webspeicherplatzes einen Vertrag ab.
Daher müssen Sie auch die AGB des jeweiligen Anbieters annehmen.
Ich würde es umformulieren in der Art "Wir vermitteln lediglich den Vertrag zum Webspace-Provider, sind für dessen Inhalte aber nicht verantwortlich oder gar haftbar."
Wir übernehmen keine Verantwortung, dass die von uns erstellten Internet-Seiten dauerhaft auf dem bestellten Webspace verbleiben, da die Provider verschiedene Regeln aufstellen (wie z.B. ein Verbot auf direkte Links zu Downloads) und unter Umständen bei einem Verstoß Ihre Seite entfernen.
Sowas kann ich mir irgendwie nicht vorstellen - oder der von dir vermittelte Provider ist ziemlich scheiße. Normal sollte sein, dass der Provider Webspace zur Verfügung stellt und dafür Kohle kassiert. Der Vertrag ist zwischen deinem Kunden und dem Provider geschlossen und berührt dein Vertragsverhältnis und deine AGB nicht. Und ich kann mir auch kaum vorstellen, dass ein ordentlicher Provider irgendwelche inhaltlichen Anforderungen stellt. Nichtmal bei Erotik-Inhalten dürften viele was dagegen haben - solange der Traffic bezahlt wird, ist dem Provider ziemlich viel egal.
Alle Webseiten, die von uns erstellt werden, sind mit einem Banner (88x31 Pixel) versehen. Dieser Banner darf nicht entfernt werden.
Naja, wenn du das unbedingt nötig hast. Wäre für mich als Kunde ein Abschreckungskriterium. Wenn du den Kunden nett drum bittest, ob er nicht im Impressum einen Link auf deine Seite setzt, ist das für das Seitenerscheinungsbild viel netter.
Allgemeiner Rat: Kauf dir (oder lies es online) mal das BGB. Kostet keine 5 Euro (naja, als ich eines gekauft habe, kostete es ca. 9 DM). Und guck dort mal in die Abschnitte, die Dienstverträge und Werkverträge behandeln. Die im BGB gefaßten Regelungen sind nämlich immer gültig für Verträge, es sei denn, sie wurden durch andere Regelungen abgeändert oder ganz außer Kraft gesetzt. Das BGB ist nur deshalb da, damit sozusagen ein Template für alle möglichen Verträge existiert und kein Vertrag Regelungslücken hat, die es vor Gericht schwer machen, irgendwas zu erreichen. Aber jeder Paragraph kann per Vertragsregelung geändert werden (Vertragsfreiheit) - solange nicht sittenwidrig ist, was verabredet wurde, kann man alles festlegen.
Beim BGB weiter hinten dran gleich dabei (in der Buchausgabe) ist das AGBG. Das regelt die AGB. Wenn du welche haben willst, mußt du das Gesetz lesen. Du kannst aber natürlich auch alles, was in den AGB geregelt werden kann, auch im jeweiligen Vertrag regeln. Dann sind das keine AGB mehr, sondern konkrete Vertragsabsprachen, und das ist bei Auseinandersetzungen immer etwas besser, weil der Vertragspartner es garantiert hat wahrnehmen können. AGBs stehen ja im Ruf, als "Kleingedrucktes" gerne übersehen zu werden und dennoch ein paar "Hämmer" bereitzuhalten, wenn der Kunde nicht so will, um ihn zu disziplinieren. Für die Wirksamkeit der Regelungen ist es egal, ob sie "AGB" heißen und zusätzlich noch dem AGBG unterliegen, oder ob sie als Vertragsinhalt direkt drinstehen, ohne dass "AGB" drübersteht.
Und was das "Drankriegen" angeht: Wenn du einen Vertrag abschließt, kann man dich immer irgendwie drankriegen - und sei es wegen mangelhafter Vertragserfüllung. AGB helfen in diesem Fall gar nicht, sondern nur konkretes Wissen über die Unterschiede zwischen einem Dienstvertrag und einem Werkvertrag. Ein Dienstvertrag regeln die Erbringung eines _Dienstes_, während ein Werkvertrag die Erstellung eines _Werkes_ regelt. Während man bei einem Werk aber gewisse Qualitätsansprüche stellen kann (beispielsweise bei einer Webseite das Funktionieren in gewissen Browsern), die dich bei Nichteinhaltung zur Nachbesserung verpflichten, ist ein Dienstvertrag erfolgsunabhängig. Wenn du z.B. eine Schulung verkaufst, dann ist der Vertrag mit der Erbringung der vereinbarten Dienste (z.B. einen Tag lang über HTML reden) erfüllt. Wenn die Schüler nichts kapiert haben und danach die Firmenhomepage kaputtmachen, ist das im Prinzip deren Pech (es fällt aber natürlich irgendwie auf dich zurück, indem du dann wohl keine Folgeaufträge mehr erhälst).
- Sven Rautenberg
Schwachsinnsregel. AGBs regeln zusätzlich zu den Einzelabsprachen gewisse Dinge im Vertrag. Wenn du den Auftrag nicht annimmst, kommt es zu keinem Vertrag, und AGB werden erst gar nicht wirksam.
Stimmt auch wieder
Ich würde es umformulieren in der Art "Wir vermitteln lediglich den Vertrag zum Webspace-Provider, sind für dessen Inhalte aber nicht verantwortlich oder gar haftbar."
Das ist wirklich besser.
Sowas kann ich mir irgendwie nicht vorstellen - oder der von dir vermittelte Provider ist ziemlich scheiße. Normal sollte sein, dass der Provider Webspace zur Verfügung stellt und dafür Kohle kassiert. Der Vertrag ist zwischen deinem Kunden und dem Provider geschlossen und berührt dein Vertragsverhältnis und deine AGB nicht. Und ich kann mir auch kaum vorstellen, dass ein ordentlicher Provider irgendwelche inhaltlichen Anforderungen stellt. Nichtmal bei Erotik-Inhalten dürften viele was dagegen haben - solange der Traffic bezahlt wird, ist dem Provider ziemlich viel egal.
Die Sache ist die, ich biete meinen Kunden 2 Provider an.
1. Kontent.de mit monatl. 3.50 Euro (sehr guter Provider in meinen Augen)
2. Heim.at ohne monatl. Gebühr (eben kostenlos) daher auch teilweise besondere Regeln.
Naja, wenn du das unbedingt nötig hast. Wäre für mich als Kunde ein Abschreckungskriterium. Wenn du den Kunden nett drum bittest, ob er nicht im Impressum einen Link auf deine Seite setzt, ist das für das Seitenerscheinungsbild viel netter.
Dient zu Promotionszwecken und ich hab keine Ahnung ob es nötig werden sollte. Wie schon weiter unten geschrieben, würde ich nun dem Kunden anbieten, den Preis zu ermäßigen, wenn er die Einbindung zulässt/wünscht.
Ist auch ein hübscher Banner :)
Allgemeiner Rat:...
Danke, darüber werde ich doch nachdenken müssen.
Greetings
Torwächter
Hallo Torwächter,
kennt einer einen Link, wo man vorgefertigte AGBs für Webseitenersteller (Webdesigner regt einige Leute hier wohl etwas auf) finden kann ?
Hier gibts eine Linkliste dafür:
http://www.frankfurt-main.ihk.de/recht/rechtslinks/vertraege_agb/index.html/
Ich würde mich aber zuerst über die gesetzlichen Grundlagen (BGB usw.) informieren und mich anschließend an die zuständige IHK wenden.
Alle Webseiten, die von uns erstellt werden, sind mit einem Banner (88x31 Pixel) versehen. Dieser Banner darf nicht entfernt werden.
Richtig. Und wenn dann einer abgemahnt wird, der dachte, er hätte ein private Seite, dann rate ich ihm, sich das Geld dafür bei Dir zu holen.
Falls Du ihm nicht auch ganz ausführlich hingeschrieben haben solltest,
dass Banner aus jeder Homepage eine machen, die am geschäftlichen Verkehr teil nimmt. Und welche Folgen das dann hat.
cu
netzrose