Moin!
Aber die Zukunft wären Websites nur aus Bildern auf keinen Fall.
Man bedenke nur den riesigen Aufwand um etwas zu aktualisieren.
Eben. Es ist für den durchschnittlichen CMS-Redakteur einfacher, einen Text zu tippen, als eine Text-Grafik zu gestalten. Abgesehen davon müßt man erstmal Programme entwickeln, die solche Massentexte in sinnvoll layouteten Text überführen und davon eine Grafik generieren. Das kann der Browser dann doch irgendwie besser.
Der User möchte heute nicht nur statische Bilder und Texte, sondern Multimediale Presentation.
Das würde ich dann doch nicht sagen. Der User möchte Informationen. Wenn diese Informationen am besten als Multimediale Präsentation dargestellt werden können, dann bitte. Aber meist ist ein simpler Text, mit CSS auf lesefreundliches Format gebracht (also die Zeilen nicht zu kurz und nicht zu lang, Schriftgröße gut lesbar etc.), genauso schön - und wesentlich schneller geladen.
Das wird z.B. mit Flash oder Smil bereits gemacht. Neue Möglichkeiten bietet die noch ziemlich junge Virtual Reality eingebunden in Websites. Aber da sind die Browser (z.B. Cosmo-player) noch nicht so weit entwickelt bzw. Anwenderfreundlich.
Der Cosmo-Player hat 1998 sein letztes Update auf Version 2.1 gesehen, danach ist nichts mehr geschehen. Und ich kann mir nicht vorstellen, daß das daran liegt, daß es nichts mehr zu verbessern gäbe. Die virtuellen Welten in den allseite bekannten 3D-Shootern verbessern sich alle halbe Jahr, die zugrundeliegenden Grafikkarten ebenso - warum nicht der Player?
Könnte das daran liegen, daß 3D-Welten ebenso aufwendig zu pflegen sind, und darüber hinaus noch keine sinnvolle Anwendung gefunden wurde, um sie einzusetzen?
Zusätzlich zur multimedialen Presentation möchte der User (vieleicht noch nicht der heutige, aber der von übermorgen) dynamisch eingebunden werden. Stichwort Personalisierung. Ansätze dazu gibts schon z.B. bei amazon.de. Nach dem Anmelden bekommt man automatisch Buchvorschläge aus dem Umfeld wo man sich zuvor Interessiert hat.
Die personalisierte Website ist ebenso gewuchert und wurde ge'hype't. Das war die "my"-Manie vor ein paar Jahren. Hat sich aber ebenfalls nicht wirklich durchgesetzt, weil das eben auch nicht in allen Anwendungsfällen Sinn macht. Und außerdem ist es natürlich datenschutztechnisch etwas problematisch, weil man dazu immer persönliche Informationen preisgeben muß.
- Sven Rautenberg