Hallo, Tim,
Aber wie jeglicher Stil ist das auch eine Sache der Übung. Als ich noch ein Weblog führte, hatte ich am Anfang ziemliche Schwierigkeiten, wie man am besten so einen Link plaziert.
Der gemeine Blogger[tm] hat meiner Erfahrung nach absolut keine Ahnung, wie man einen aussagekräftigen Linktext verwendet, oder besser gesagt, es ist ihm/ihr egal. Zumindest hat der Linktext in den meisten Fällen wenig bis gar nichts mit dem Link zu tun, sodass man jedem Link sofort folgen muss, kapieren muss, worum es überhaupt geht, kurz mit der Maus zuckt (Zurück-Mausgeste) und selbige Prozedur noch ein halbes dutzend Mal wiederholt, bis alle Links des Eintrags abgearbeitet hat.
Links sind zwar die Grundidee von Weblogs, aber sie werden von den meisten auf eine dermaßen unkonventionelle Art willkürlich in den Text hineingesetzt, dass sie ihren Wert und Reiz verlieren.
Gerne werden auch solche Spielereien verwendet:
Ach, da <a>war</a> <a>doch</a> <a>noch</a> <a>etwas</a>.
Ja super, vier 150KB-Seiten, die ich mir alle anschauen muss, weil ich nicht weiß, was mich erwartet. Und nebenbei tickt der Traffic-/Gebührenzähler.
Aber es hat sich gegeben und intuitiv bin ich bei obiger Lösung gelandet. Dummerweise habt ihr mir jetzt den Floh ins Ohr gesetzt und ich gucke bei jeder Webseite viel genauer nach der Verlinkung im Fließtext. ;-)
Da das typische Weblog[tm] höchstens eine 9px-Schriftgröße für Fließtexte verwendet, interessieren mich die darin enthaltenen Links meist wenig. Aber wenn man bspw. *.antville.org auf 120-130% hochskaliert (+++), sind sogar die Buchstaben voneinander zu unterscheiden.
Blogger sind Blogger, aber vom klassischen Webauthoring verstehen sie meist überhaupt nix.
Mathias