Hi Andre,
was genau stellst Du Dir unter Webdesign eigentlich vor?
Unter Screen-/Webdesign verstehe ich die künstlerische (aus-)Gestalltug von Bilschirminhalten ganz allgemein. Sprich das Entwickeln von Ideen und deren Umsetzung. Retusche von vorhandenen Bildern. Designen von sämtlichen, relevanten Elementen und die Optimierung für das entsprechende Medium (Internet, Print, Tv, etc.). Aber ich wäre auch sicher nicht überfordert, wenn ich das ganze z.B. für das Internet technisch umsetzen müsste (HTML-Programmierung) - wenn man da von Programmieren reden kann.
Hm ... das ist irgendwie noch nicht alles, fürchte ich.
Was ist beispielsweise mit psychologischen und ergonomischen Aspekten der zu entwerfenden Benutzeroberfläche? Ich würde das nicht unter "Kunst" abheften wollen und schon gar nicht unter "Programmierung".
In keinem Deiner beschriebenen Aspekte finde ich beispielsweise Dinge wieder wie "Einheitlichkeit von Bedienungselementen" (Platzierung, Aussehen, Verhalten) oder "vertrauensbildende Maßnahmen eines GUI" (Reversibilität von Entscheidungen, Einblendung von Zwischen-Ergebnissen, Vorab-Informationen a la Tooltips etc.). Bei vielem davon ist gar nicht mal die spätere Implementierung, sondern erst mal die Formulierung einer Aufgabenstellung der Knackpunkt.
All dies würde ich gerne "den Webdesigner" machen lassen - denn irgendwer muß auch diesen ganzen Usability-Bereich abdecken, während "die Programmierer" sich damit beschäftigen, die eigentlichen Inhalte zu modellieren und entsprechende Transformationen fehlerfrei und performant abzuwickeln.
Viele Grüße
Michael
T'Pol: I apologize if I acted inappropriately.
V'Lar: Not at all. In fact, your bluntness made me reconsider some of my positions. Much as it has now.
(sh:| fo:} ch:] rl:( br:^ n4:( ie:% mo:) va:| de:/ zu:| fl:( ss:) ls:~ js:|)
Auch diese Signatur wird an korrekt konfigurierte Browser gzip-komprimiert übertragen.