Hallo, Chräcker,
- Wenn ich eine Unterseite bookmarken will, dann muss ich erst
die eigentliche Seite alleine anzeigen lassen,weil Dein Browser nicht in der Lage ist, tiefe Seiten innerhalb von Framesets zu bookmarken? Das ist natürlich blöd vom Browser ,-)
Der Autor kann das einkalkulieren.
Aber im Ernst: vielleicht möchte der Anbieter ja gar kein tiefes bookmarken. (das ist auch eins der meisten Gründe für diese Frame-Konstrukte)
Insbesondere »tiefes« Bookmarken ist nur bei einer Datenorganisation sinnvoll, welche prädestiniert zum Bookmarken ist, deshalb ist es vor allem in dem Fall unpassend, das Bookmarken unterbinden zu wollen. ;)
- Weil sonst meine Adresszeile unnütz ist. Dann könnte ich sie
gleich ausblenden.Genau aber dafür machen es diese Framebastler eben auch. Die wollen da oben immer die kurze, heißluftbalonfähige Adresse angezeigt haben
Die Domain ist durchaus ständig sichtbar, nur wird an sie zusätzlich die Unterrubrik angehängt, beziehungsweise ein Dateiname, welcher das aktuelle Dokument eindeutig bezeichnet. Genauso ist es im besten Falle mit dem Seitentitel.
weil sie meinen, das der durchschnittliche besucher diese sich dann besser einprägen kann. (und dem kann ich mich nicht immer entziehen....)
nun mögen die gründe der Seitenbauer für Dich persönlich hinfällig sein, aber es ist eben alles ein "gesamtangebot"
Wieso? Das Gesamtangebot ist in Teile aufgeteilt, welche zwar mehr oder weniger zusammenhängen und voneinander abhängen, aber in sich dennoch thematisch unterscheiden, da sie einen Teilaspekt behandeln und genau deshalb in verschiedene Dokumente aufgeteilt sind. Dieses Konzept nennt man »Hypertext« beziehungsweise »World Wide Web«. ;) Der Anspruch, dass genau diese spezielle Informationseinheit für den Leser interessant ist und adressierbar sein soll (um sie zu bookmarken, weiterzugeben, zu verlinken etc.), ist meiner Meinung nach naheliegend. Wenn diese Einheit nur im Kontext Sinn ergibt, sollte sie über Links und Referenzen in diese Struktur eingebunden werden (beispielsweise eine Sequenz), sodass eine Unterseite niemals ohne Zusammenhang auftritt.
Die Alternative würde wahrscheinlich in elende Herumsucherei ausarten (»Gehe erst auf www.domain.de, dann wähle RUBRIK, dann scrollst du herunter bis NAME erscheint, dort wählst du den zweiten Teil, auf der folgenden Seite dann der dritte Abschnitt, da steht es«).
das der Besucher annehmen kann oder nicht.
Ich dachte immer, in den hiesigen Diskussionen ginge es nicht darum, eine Seite am Benutzer vorbeizugestalten, nur weil der Autor seine Freiheit dadurch definiert, dass er beliebig hohe Zumutungen einbaut.
Der Anbieter muß dann unter Umständen damit leben, das wenig oder eben viele Leute sein Angebot (die Seite) annehmen oder ablenen.
Das sowieso. An dem nötigen Prozess, dem Benutzer den Umgang mit der Seite möglichst zu vereinfachen, sollte das aber nichts ändern.
Es gibt eben für beide Seiten Gründe, es so oder anders zu machen. Mir persönlich, das am Rande, war meine Adresszeile nie so wichtig, daß ich deswegen ein Angebot ablehnen würde, und das mozilla nicht in der Lage ist, Frameseiten anständig zu bookmarken kann ich in der heutigen Zeit auch nicht mehr wirklich den Seitenerstellern ankreiden.
Ob die wenigen Benutzer, welche überhaupt das Konzept des Bookmarkens kennen und anzuwenden wissen, diese Spezialfähigkeit kennen würden, falls sie existieren würde? Somit besteht zumindest die praktische Notwendigkeit, es dem Benutzer so leicht wie möglich zu machen.
Viel nerviger sind eher fehlende oder fehlerhafte Frame-Nachladescripte, sodass das Bookmarken der Frame-Unterseiten wenig bringt, da man sich dennoch nur über die oben genannte Methode zurechtfindet...
Grüße,
Mathias