Christoph Schnauß: Festplatte retten

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hallo Fabian,

das DOS-tool fdisk bietet einen parameter /mbr, um den MBR "reparieren" zu können.
Das ist zutreffend. Er "repariert" ihn allerdings nicht, sondern schreibt ihn neu

fdisk gibt es auch auf sämtlichen LINUX-Distributionen ;-)
Da funktioniert es bloß wesentlich anders, könnte aber durchaus auch eine DOS-Partition bzw. FAT oder FAT32 neu schreiben. Dafür gibt es dann auch manualpages.

allerdings kenne ich mich damit kaum aus, und rate dir dringend, dich dazu vor eventueller benutzung zuvo schalu zu googlen.
ACK.

Goggle bringt dazu nicht sehr viel.

Im Regelfall kann man durch Benutzung von fdisk sehr viel kaputt machen, ja.

Naja, man _kann_. Ich habe relativ gute Erfahrungen damit, weil ich genau dieses Problem mit "zerschossenem" MBR mal einige Zeit lang gehäuft hatte. FDISK gibt es allerdings nur bis Windows98. In WindowsXP heißt es anders, da ist es dann in %systemroot%\system32 zu finden und heißt diskpart.exe  -  und das Teil kann wesentlich mehr als das alte FDISK.

format c: muss allerdings folgen, bevor es endgültig zu spät ist.

Nö, Unsinn. Warum denn? Sinnvoll ist es allerdings, nach so einer "Rettung" des MBR erstmal schleunigst auf einem externen Datenträger (CD) ein Backup zu machen, und dann kann natürlich ein "format C:" folgen, wenns denn sein soll. Aber wenn, wie hier, beaknnt ist, wo der Fehler lag, ist das nicht zwingend erforderlich.

Grüße aus Berlin

Christoph S.