molily: CSS-Popup-Menü

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Hallo,

Im dazugehörigen Artikel findest du auch die Probleme, die dieses Menü macht und den Hinweis darauf, das die Validität nur durch eine "Veräppeln" des Valis zu erreichen ist.

Das ist doch wahrlich absurd. Was ist der Validator für dich, warum interessiert es dich, dass der Validator es absegnet, was versprichst du dir davon? Entweder das Dokument entspricht dem Standard oder es entspricht nicht dem Standard. Die Schwächen des Konzepts DTD auszunutzen, um bewusst nichtvaliden Code zu schreiben, ändert nichts daran, dass das Dokument invalide ist. Der Validator weist dich zu Recht auf einen Fehler hin. Dies ist ein Hinweis an dich, dass dieser Code dazu prädestiniert ist, in manchen Browsern und Clients Fehler zu produzieren. Der Validator macht nichts anderes als auf diese potenziell Fehler produzierende Codestellen aufmerksam. Es gibt nur zwei vernünftige Konsequenzen, eine davon ist, bewusst weiter auf dem invaliden Code zu bestehen, etwa weil man glaubt, die Wirkung hinreichend einschätzen zu können. Dieser Fall ist in der Regel nicht gegeben und die Fälle, in denen invalider Code notwendig ist, sind im Allgemeinen sehr selten (es geht ja auch nicht nur um Tauglichkeit im praktischen Sinne - nichtvalider Code kann durchaus kompatibler sein -, sondern auch um Nachhaltigkeit, Zukunftssicherheit usw., das ist alles zu berücksichtigen). Die andere mögliche Konsequenz ist, sich einzugestehen, dass der Fehler problematisch wirken kann und ihn als Folge dessen aus der Welt zu schaffen. Was nun ist bitte der Nutzen davon, den Validator auszutricksen? Das beseitigt weder den Fehler - im Gegenteil, es schafft nur noch mehr chaotischen, fehlerträchtigen Code - noch ändert es etwas daran, dass der Code faktisch invalide ist. Die sogenannte Validität bzw. Standardkonformität eines Dokuments ist nicht abhängig vom Werkzeug, welches diese prüfen soll. Der Validator kann in letzter Konsequenz nur DTD-Konformität prüfen, was bekanntlich wenig mit Standardkonformität zu tun hat, da viele Anforderungen nicht in der DTD ausgedrückt sind und werden können.

Mathias

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»The Web is the minimal concession to hypertext that a sequence-and-hierarchy chauvinist could possibly make.« (Ted Nelson)