Hunold: Aussen hui - innen Pfui

Moin,

die nachfolgende Internetpräsenz wurde von einer Jury ausgezeichnet.
Wenn man Fehlertolerante Browser nutzt, ist das ja auch OK.
Nur den Quelltext - den sollte man besser nicht anschauen.

Wir machen ja alle Fehler - und ich mache die meisten.
Aber solche Fehler -

Grüsse
Hunold

  1. Hallo,

    http://www.fullhouse-gmbh.de/index2.html

    hihi, tolle Seite.

    die nachfolgende Internetpräsenz wurde von einer Jury ausgezeichnet.

    Einfache Erklaerung: Die Jury ist inkompetent.

    Nur den Quelltext - den sollte man besser nicht anschauen.

    Die Seite ist ein Frameset.
    Ich ging mit Mozilla 1.5 und abgeschaltetem JavaScript drauf.
    Das einzige, was ich zu sehen bekam, war eine tolle Belehrung:
    http://www.fullhouse-gmbh.de/index2.html

    "Falls diese Seite länger als 5 Sekunden angezeigt wird,
    ist keine Anzeige unserer Website möglich!"
    Man soll JavaScript und CSS aktivieren.
    Und die obligaten beiden Links zu Netscape und Microsoft,
    wo man die neusten Browser holen soll...
    Der einzige relative Link auf der Seite, "Support", zeigt auf
    http://www.fullhouse-gmbh.de/java_css_help.htm
    aber die Seite existiert nicht (404).

    Mehr kriegte ich nicht zu sehen. Gottseidank.

    Und das schoenste an der Geschichte:
    Auch die Suchmaschinen kriegen nicht mehr zu sehen. :-) *fg*

    Wir machen ja alle Fehler - und ich mache die meisten.
    Aber solche Fehler -

    Naja, Ingoranten halt.

    Gruesse,

    Thomas

    1. Moin,

      die Seite sehe ich auch. Unter Windows, mit Explorer gehts ;-)
      W3C sieht noch weniger.

      Hunold

      1. also das ist relativ einfach zu erklären mit den ganzen
        <html></html>'s

        diese seite wurde höchstwahrscheinlich über eine datenbank generiert. Es existieren nur html-templateseiten ohne statischem inhalt. Jede einzelne Seite ist austauschbar und je nach "voraussetzung" dynamisch aufrufbar....
        Da ist nix statsich...
        DAS sieht allerdings nur der Programmierer. Wir sehen nur noch den generierten HTML-Code...

        Die Seite im Original, auf dem Server besteht höchstwahrscheinlich auch schlicht und ergreifend 10-20 Zeilen (wenns hochkommt!!!)

        Genau so wie die Frames die die ganze Seite einnehmen... Sie können es, müssen es aber nicht... je nach Auflösung bla usw....

        Ich selbst schreibsel gerade an einer ähnlichen sache...
        Ich generiere zB mitarbeiter namen...  Dürften so ca 400 sein... Ich sehe einen EINZEILIGEN aufruf... ihr werden 300 mal die tags sehen...
        Es geht schlicht und ergreifend nicht anders, da der browser was braucht um es zu interpretieren...

        1. Hallo,

          <html></html>'s
          Es geht schlicht und ergreifend nicht anders, da der browser was braucht um es zu interpretieren...

          So ein Schmarn also wirklich warum soll das nicht anders gehen? Das ist nur die Sache des Programierers, der es anscheinend nicht schafft klar zu denken.

          Grüße
          Jeena Paradies

          --
          "Of course it does not work, but look how fast it is!"
          1. In Onlinestellung einer Datenbank wird nicht banales HTML_basteln betrieben, sondern dynamische erstellung einer Site über einfügen von Templates über Datenbankaufrufen die ein Webserver erkennt!

            Ich habe noch keinen Browser gesehen der ohne HTML anweisungen klarkommt... aber vielleicht habt ihr ja einen gefunden der mit Zauberei funktioniert...

            ----------------------------------------------------------

            <html></html>'s
            Es geht schlicht und ergreifend nicht anders, da der browser was braucht um es zu interpretieren...
            So ein Schmarn also wirklich warum soll das nicht anders gehen? Das ist nur die Sache des Programierers, der es anscheinend nicht schafft klar zu denken.

            1. hi,

              In Onlinestellung einer Datenbank wird nicht banales HTML_basteln betrieben, sondern dynamische erstellung einer Site über einfügen von Templates über Datenbankaufrufen die ein Webserver erkennt!

              na und? das interessiert den browser einen sch***!

              der browser will eine korrekte HTML-seite geliefert bekommen - ob die inhalte _serverseitig_ aus einer textdatei, einer datenbank oder dem hinterteil der putzfrau kommen, interessiert den browser absolut _gar nicht_!

              datenbankinhalte so in eine html-seite einzufügen, dass deren syntax korrekt ist, ist allerdings sehr wohl sache des programmierers.

              gruss,
              wahsaga

              1. Moin,

                die Seite wird garantiert nicht dynamisch generiert.
                Das soll uns das Layout zwar glauben machen - der Code ist aber eindeutig statisches Dreamweaver mit Cut und Paste zusammengestöpselt.

                Hunold

            2. Hallo,

              In Onlinestellung einer Datenbank wird nicht banales HTML_basteln betrieben, sondern dynamische erstellung einer Site über einfügen von Templates über Datenbankaufrufen die ein Webserver erkennt!

              Das ist das Problem. Du glaubst es ist "banales HTML_basteln", der Browser gagegen weiss, dass es Müll ist. Und stellt genau das dar: Müll.
              Wenn du dich von der Idee "banales HTML_basteln" endlich verabschiedest und ordentlischen HTML-Code schreibst, werden die Seiten auch so generiert und vom Browser dargestellt.

              Ich habe noch keinen Browser gesehen der ohne HTML anweisungen klarkommt... aber vielleicht habt ihr ja einen gefunden der mit Zauberei funktioniert...

              Ich gebe dir absolut recht.
              Ohne HTML geht es nicht, das beweist auf eindrucksvollste Weise die zitierte Webseite.

              Grüße
              Thomas

              PS: learn to quot!

        2. Ich trau mich sagen:
          Du hast nicht wirklich den Durchblick von den Zusammenhängen.

        3. Hallo!

          Und ich trau mich noch mehr als Peter:
          Du verzapfst nur Sch...rott.

          Viele Grüße aus Frankfurt/Main,
          Patrick

        4. habe d'ehre

          Ich selbst schreibsel gerade an einer ähnlichen sache...
          Ich generiere zB mitarbeiter namen...  Dürften so ca 400 sein... Ich sehe einen EINZEILIGEN aufruf... ihr werden 300 mal die tags sehen...
          Es geht schlicht und ergreifend nicht anders, da der browser was braucht um es zu interpretieren...

          Oh Mann, hier gibt es ja viel zu lesen und zu schmunzeln. Aber Dein Gesuelze als Schrott zu bezeichnen ist eine Beleidigung fuer jeden Verwerter des selbigen.

          Geh woanders[1] spielen und mache die Tuere leise zu, aber von draussen.

          carpe diem
          Wilhelm

          [1] heise.de soll am Freitag recht amuesant sein.

    2. Hallo,

      die nachfolgende Internetpräsenz wurde von einer Jury ausgezeichnet.

      Einfache Erklaerung: Die Jury ist inkompetent.

      Wieso? Hast du dir überhaupt einmal die Kriterien angesehen, nach denen die Seite geprüft wurde? Wieso kann es nicht sein, dass sie nach diesen Kriterien tatsächlich eine ausgezeichnete Seite ist und ihre Funktion erfüllt, von den Barrieren einmal abgesehen? Was hat das mit der Jury zu tun, deren Aufgabe es nicht war, die technische Umsetzung zu beurteilen?

      Mathias

      1. Hallo,

        Einfache Erklaerung: Die Jury ist inkompetent.

        Wieso? Hast du dir überhaupt einmal die Kriterien angesehen, nach denen die Seite geprüft wurde?

        Das ist sekundaer.

        Wenn eine Jury eine Website beurteilen soll, sollte sie vom Medium Web eine Ahnung haben.
        Und eben auch von der Technik.
        Sonst ist die Jury eben nicht qualifiziert dafuer.

        Natuerlich koennte man einen sogenannten Architektur-Wettbewerb ausschreiben
        und die Bewertung durch Kleinkinder durchfuehren lassen nach dem
        Kriterium: "Welches dieser Gebaeude hat die schoenste Fassade?"
        Und die Ergebnisse werden einfach genau eine Aussage haben:
        "Den befragten Kindern gefiel die Fassade von Gebaeude Nr. 4 am besten."

        Eine solche Aussage waere aber ziemlich irrelevant, solange es nicht
        gerade und ausschliesslich um die Fassaden von Kindergaerten geht.

        Der Gewinner des Wettbewerbs koennte sich zwar ruehmen:
        "Mein Gebaeude hat einen Wettbewerb gewonnen!"
        Aber das waere serioesen Architekten - und auch einer serioesen
        Presse - voellig egal.

        Ob das Gebaeude aber seine Funktion erfuellt, ob man darin gut
        arbeiten/wohnen kann, und ob es rollstuhlgaengig ist, das koennen
        eben nur Leute beurteilen, die etwas vom Fach verstehen, und die
        auch ins Gebaeude rein kommen.

        Ich hoere hier auf, denn jeder Vergleich hinkt bekanntlich.

        ---

        Eine Seite, die mit ausgeschaltetem JavaScript nur gerade die erwaehnte Belehrung
        anzeigt, hat _keine_ Auszeichnung verdient, egal, wie huebsch sie vielleicht ist,
        wenn man sie mit aktiviertem JavaScript anguckt.

        @ Hunold: Bitte verrate uns doch endlich, welchen "Award" diese
        schlechte Seite gewonnen haben soll, und wo Du das erfahren hast.

        Gruesse,

        Thomas

        1. Hallo Thomas,

          @ Hunold: Bitte verrate uns doch endlich, welchen "Award" diese
          schlechte Seite gewonnen haben soll, und wo Du das erfahren hast.

          Hm, ich habe das Gefühl, dass hier ob der technischen Unzulänglichkeiten der Blick auf den Inhalt der Seite verschleiert war. Im rechten Teil gibt es einen Newslink, der zu einer ausführlichen Erklärung zum Thema Preisverleihung führt.

          Eine simple Googlesuche brachte mir dieses hier:
          http://www.bbs-ahaus.de/medien/zeitalter/aktuell.htm

          Grüße
          Torsten

          1. Tag auch

            Eine simple Googlesuche brachte mir dieses hier:
            http://www.bbs-ahaus.de/medien/zeitalter/aktuell.htm

            Daraus geht u.a. hervor, daß http://www.karpaten-online.de für die hervorragende Benutzerführung ausgezeichnet wurde.
            Hmm... in meinen Augen ist das eher ein heilloses Durcheinander. Soviel zum Thema Jury.

            Thomas J.

        2. Hallo,

          Eine Seite, die mit ausgeschaltetem JavaScript nur gerade die
          erwaehnte Belehrung
          anzeigt, hat _keine_ Auszeichnung verdient,

          da bin ich ja richtig froh, das meine "ausgezeichneten" Seiten keine Belehrung bei ausgeschaltetem JS bringen.

          Chräcker (konnts mir nicht verkneifen ;-))

        3. Hallo,

          Einfache Erklaerung: Die Jury ist inkompetent.

          Wieso? Hast du dir überhaupt einmal die Kriterien angesehen, nach denen die Seite geprüft wurde?

          Das ist sekundaer.

          Die Auszeichnung bezieht sich lediglich auf diese Kriterien (hier http://www.bbs-ahaus.de/medien/zeitalter/aktuell_entscheidung_innovationsgrad.html), mehr nicht. Wie ich bereits sagte, kann die Bewertung hinsichtlich dieses Kriteriums zutreffen. Die Aussage, dass unter den untersuchten Webseiten die Seite X hinsichtlich Kriterium am überzeugendsten war, ist zunächst einmal zulässig. Dass dieselbe Seite X hinsichtlich anderer, eventuell grundlegender und essentieller Kriterien als schlichtweg mies empfunden wurde, sollte der Aussage hinzugefügt werden, damit sie nicht einseitig wirkt. Die ursprüngliche Aussage wird durch ihre Einseitigkeit aber nicht in ihrer Folgerichtigkeit im Frage gestellt, da sie bereits hinreichend einschränkend war.

          Wenn eine Jury eine Website beurteilen soll, sollte sie vom Medium Web eine Ahnung haben.
          Und eben auch von der Technik.
          Sonst ist die Jury eben nicht qualifiziert dafuer.

          Die Seite wurde aus einem ganz bestimmten Grund ausgezeichnet. Dabei können zwar viel wichtigere Kriterien nicht berücksichtigt worden sein, über die Jury und deren Wissen und Fähigkeiten hinsichtlich des bestimmten Themas sagt es aber nichts aus. Dass die Merkmale miteinander verzahnt sind und aufeinander aufbauen, hätte natürlich berücksichtigt werden müssen.

          Natuerlich koennte man einen sogenannten Architektur-Wettbewerb ausschreiben und die Bewertung durch Kleinkinder durchfuehren lassen nach dem Kriterium: "Welches dieser Gebaeude hat die schoenste Fassade?"
          Und die Ergebnisse werden einfach genau eine Aussage haben:
          "Den befragten Kindern gefiel die Fassade von Gebaeude Nr. 4 am besten."

          Eine solche Aussage waere aber ziemlich irrelevant,

          Ja, das mag durchaus sein, ändert aber nichts daran, dass die Fassade tatsächlich die schönste sein mag. Die Kinder sollten die Fassade beurteilen und haben dies mit ihrem Sachverstand getan. Den Kindergarten also aufgrund seiner schönen Fassade auszuzeichnen und herauszustellen, dass der Bewertung nur diese Erhebung von Meinungen der Kinder zugrundliegt, ist vollkommen legitim. Die Ergebnisse wären in sich methodisch korrekt, denn sie behaupten nicht, dass die Kriterien umfassend und ganzheitlich waren.

          solange es nicht gerade und ausschliesslich um die Fassaden von Kindergaerten geht.

          Du übersiehst, dass es bei der fraglichen Auszeichnung tatsächlich nur um - im übertragenden Sinne - die Fassade ging, also ein spezielles Kriterium. Der Missbrauch der Auszeichnung durch den Ausgezeichneten ist nicht der Jury anzulasten.

          Der Gewinner des Wettbewerbs koennte sich zwar ruehmen:
          "Mein Gebaeude hat einen Wettbewerb gewonnen!"
          Aber das waere serioesen Architekten - und auch einer serioesen Presse - voellig egal.

          Ja, wo ist also das Problem? Ein Leser der Webseite darf sich nicht medienkompent nennen, wenn er sich von solchen Auszeichnungen beeindrucken lässt, ohne ihnen auf den Grund zu gehen bzw. ohne den Grund der Auszeichnung zu recherchieren. Auch ihm sollte es im Beispielfall egal sein.

          Ob das Gebaeude aber seine Funktion erfuellt, ob man darin gut arbeiten/wohnen kann, und ob es rollstuhlgaengig ist, das koennen eben nur Leute beurteilen, die etwas vom Fach verstehen, und die auch ins Gebaeude rein kommen.

          Das ist doch hinsichtlich der Kompetenz der Kinder, welche einzig und allein die Fassade beurteilen sollten, gleichgültig. Wenn man den Kindern glauben schenkt, haben sie mit ihrer Bewertung zunächst einmal Recht. Sie sind hinsichtlich der Frage, was den Kindern gefällt, unzweifelhaft Experten. Sie haben ferner ihre Aufgabe nach bestem Wissen erfüllt.
          Welche Bedeutung diesen Meinungen im Bezug auf eine ausgewogene, ganzheitliche Bewertung der Architektur zugesprochen wird, ist eine andere Frage. Aber du hast die Fachkompetenz der Bewertenden im Speziellen angezweifelt, nicht die Kompetenz derjenigen, die den Wettbewerb organisieren, die Kriterien festlegen und entsprechend Befragungen durchführen und das Ergebnis berechnen.

          Mathias

          --
          »The Web is the minimal concession to hypertext that a sequence-and-hierarchy chauvinist could possibly make.« (Ted Nelson)
      2. hi,

        Was hat das mit der Jury zu tun, deren Aufgabe es nicht war, die technische Umsetzung zu beurteilen?

        es _hätte_ aber m.e. zu ihren aufgaben gehört.

        in eine jury, die webseiten bewerten soll, kannst du nicht nur leute setzen, die von der technik keine ahnung haben.

        das ist das gleiche, als wenn ich umgekehrt die oscar-jury nur mit blinden besetze, und diese dann den besten film des jahres bestimmen sollen ...

        gruss,
        wahsaga

        1. Hallo wahsaga,

          Danke fuer die Unterstuetzung! ;-)

          das ist das gleiche, als wenn ich umgekehrt die oscar-jury nur mit blinden besetze, und diese dann den besten film des jahres bestimmen sollen ...

          Whow, sehr eindruecklicher Vergleich!

          Gruesse,

          Thomas

        2. Hallo,

          das ist das gleiche, als wenn ich umgekehrt die oscar-jury nur mit
          blinden besetze, und diese dann den besten film des jahres bestimmen
          sollen ...

          ...spielt denn bei dem "Oscar für Musik" die Qualität der Kameraführung eine Rolle?

          Chräcker

          1. hi,

            ...spielt denn bei dem "Oscar für Musik" die Qualität der Kameraführung eine Rolle?

            dabei vielleicht nicht.

            aber das endergebnis (filmrolle) muss technisch zum projektor passen. wenn du im filmprojektor im kino einen super-8-streifen einlegst, wird die jury vermutlich gar nichts sehen, und dem entsprechend dein "meisterwerk" auch wenig zu würdigen wissen.
            also: technik und präsentation müssen zusammen passen - ebenso, wie der browser (welchen ich verwende, weiss die "jury" ja gar nicht) den html-code möglichst gut verstehen können muss.

            btw, zum oscar für die filmmusik:
            wenn du ein deinem film eine erschiessungsszene mit romantischer musik unterlegst, eine vergewaltigung mit einem kinderlied, o.ä., wird die "sehende" jury, die die musik mit den bildern in verbindung bringt, sicher immer noch anders bewerten, als die blinde ...

            gruss,
            wahsaga

            1. Hallo,

              jahaha, die Qualität der "einzelkomponenten" muß natürlich stimmen, will man nacher sagen dürfen, das die Webseite eine gute ist oder gar als ganzes auszeichnungswürdig. Aber der Ausgangsposter weigert sich ja uns nähere Informationen als seine "präzisen" zu geben, und es könnte ja eben sein, das hier tatsächlich nur eine Einzelkomponente prämiert wurde. DAS hat dann natürlich keine Aussagekraft über die Güte der Seite-an-sich.

              Untersucht man zum Beispiel also die Grundidee einer Seite, also die Genialität der zu vermittelnde Idee (sagen wir mal, wie komme ich jetzt nur auf diesen Begrif ;-) :den Innovationsgrad) dann kann diese Idee geradezu supergenial sein und im Endeffekt trotzdem genial vergeigt. So wie vielleicht eben hier. Das vergeigte sagt aber nichts über die Grundidee aus, nur etwas über die schlechte Wahl der Internethandwerker.

              Chräcker

  2. Moin Onkel Frihu,

    die nachfolgende Internetpräsenz wurde von einer Jury ausgezeichnet.

    Ich hab mich mal darauf beschränkt die Suchfunktion zu testen
    sand stein -> keine Treffer
    sand -> da kam was
    stein -> keine Treffer
    +sand -> Ihre Eingabe führte zu keinem Ergebnis!
    * -> Bitte geben sie einen Suchbegriff ein! (als JS Popup)

    Mann oh mann, sone Jury kannst du verhaften!

    Btw., ich suche einen 2x12 W Röhren PA , möglichst in Ultralinearschaltung (4x EL84 als Endstufe), kannst Du mir einen Tipp geben wo es sowas feines zu kaufen gibt?

    Selber bauen scheidet aus, ich kann nur noch kalte Lötstellen machen, wegen meinem Datterich.

    Viele Grüße, Erwin

    --
    SELFforum - Das Tor zur Welt!
    Theoretiker: Wie kommt das Kupfer in die Leitung?
    Praktiker: Wie kommt der Strom in die Leitung?
    1. Btw., ich suche einen 2x12 W Röhren PA , möglichst in Ultralinearschaltung (4x EL84 als Endstufe), kannst Du mir einen Tipp geben wo es sowas feines zu kaufen gibt?

      PA oder HiFi? ;-)

      Hunold

      1. Btw., ich suche einen 2x12 W Röhren PA , möglichst in Ultralinearschaltung (4x EL84 als Endstufe), kannst Du mir einen Tipp geben wo es sowas feines zu kaufen gibt?

        PA oder HiFi? ;-)

        Ouh, den Unterschied kenne ich nicht, ich dachte immer dass ein PA (Power Amplifier) auch ein HiFi Verstärker sein kann.

        Nun, ich denke an einen möglichst linearen Frequenzgang und an einen Klirrfaktor von > 1% bei 1 kHz und 10 W Sinus.

        Bezogen auf den Klirrfaktor sollte das eine Ultralinearschaltung (das sind die angezapften AÜs in der Gegenkopplung) können.

        Die guten alten REMA Radios type Strativari hatten solche Verstärkerchen...

        Hast Du'n Tipp? Erwin

        --
        SELFforum - Das Tor zur Welt!
        Theoretiker: Wie kommt das Kupfer in die Leitung?
        Praktiker: Wie kommt der Strom in die Leitung?
        1. Hallo,

          PA oder HiFi? ;-)
          Ouh, den Unterschied kenne ich nicht, ich dachte immer dass ein PA (Power Amplifier) auch ein HiFi Verstärker sein kann.

          Äm ich glaube nicht dass mit PH ein Power Amplifier gemeint ist. Ich weiß nicht ob das wahr ist, aber ich habe mal gehört, dass es public access heißt. Auf jeden fall ist das eine große anlage die man zum Beispiel an Konzerten benutzt.

          Nun, ich denke an einen möglichst linearen Frequenzgang und an einen Klirrfaktor von > 1% bei 1 kHz und 10 W Sinus.

          Ich glaube da ist HiFi gemeint damit.

          Grüße
          Jeena Paradies

          --
          "Of course it does not work, but look how fast it is!"
          1. Hi,

            aber ich habe mal gehört, dass es public access heißt.

            Du meinst PA = "public address (system)" = Beschallungsanlage.

            cu,
            Andreas

            --
            Der Optimist: Das Glas  ist halbvoll.  - Der Pessimist: Das Glas ist halbleer. - Der Ingenieur: Das Glas ist doppelt so groß wie nötig.
            http://mud-guard.de/? http://www.andreas-waechter.de/ http://www.helpers.de/
  3. Hallo Hunold,

    habe mir die Seite gerade angesehen (Windows, IE5.5, JS aktiviert, Popups durch Firewall blockiert). Mit dieser Konfiguration sieht die Seite wirklich normal und anständig aus. Offensichtlich hat die Jury *NUR DAS* gesehen und bewertet.

    Dann habe ich mir - trotz deiner Warnung - mal den Quelltext angesehen. Huhuhua, da schüttelt's mich wirklich! Von Feinheiten wie fehlendem TYPE-Attribut bei sämtlichen <SCRIPT>-Tags will ich gar nicht reden, aber...
    Ein Frameset, in dem EIN Frame die gesamte Größe des Fensters einnimmt, ist schon mal höchst unanständig. Ein <NOFRAMES>-Abschnitt, in dem ausschließlich die Keywords für Suchmaschinen untergebracht sind, ist noch unverschämter.
    Und dann habe ich mich gefragt, wie oft in diesem Quelltext wohl mitten im <BODY> ein neues <HTML>- und <HEAD>-Tag aufgemacht wird. Nach dem dritten habe ich aufgehört zu zählen.

    Wir machen ja alle Fehler - und ich mache die meisten.
    Aber solche Fehler -

    Ich weiß nicht, welche und wieviele Fehler du machst ;)) Aber dem Gedanken kann ich mich nur anschließen.

    So long,

    Martin

    --
    Alkohol ist schädlich,
    Rauchen ist ungesund,
    Sex ist unanständig,
    und die Welt ist eine flache Scheibe.
    1. Moin Moin

      Dann habe ich mir - trotz deiner Warnung - mal den Quelltext angesehen. Huhuhua, da schüttelt's mich wirklich! Von Feinheiten wie fehlendem TYPE-Attribut bei sämtlichen <SCRIPT>-Tags will ich gar nicht reden, aber...

      Schau an, dass hatte ich noch nicht einmal bemerkt ;-)
      Hatte nur 9x das JavaScript-Tag bemerkt.

      Ein Frameset, in dem EIN Frame die gesamte Größe des Fensters einnimmt, ist schon mal höchst unanständig. Ein <NOFRAMES>-Abschnitt, in dem ausschließlich die Keywords für Suchmaschinen untergebracht sind, ist noch unverschämter.

      Mache ich auch. Hin und Wieder. ;-)

      Und dann habe ich mich gefragt, wie oft in diesem Quelltext wohl mitten im <BODY> ein neues <HTML>- und <HEAD>-Tag aufgemacht wird. Nach dem dritten habe ich aufgehört zu zählen.

      Ja, das sind Klöpse, die sich noch nicht einmal der Webdesign-Schüler erlaubt. Und zusammen mit den JavaScript-Dingsbums wird dann eine hübsche Fehlermeldung produziert.
      Den Rest des Tabellenkonstrukts habe ich mir nicht angetan.

      Ich weiß nicht, welche und wieviele Fehler du machst ;)) Aber dem Gedanken kann ich mich nur anschließen.

      Solche Fehler eigentlich nicht mehr ;-)
      Aber schau mal: Du brauchst gar nicht selfhtml zu lesen. Dreamweaver anwerfen und einfach alles zusammenklatschen. Wozu HTML lernen?
      Die ganze Arbeit von Stefan - das alles braucht man nicht mehr.
      Vom Design her: so besonders ist das nu auch wieder nicht.

      Übrigens, der Seiteninhaber ist informiert und derjenige, der das verbrochen hat, ist nicht zu sprechen, bzw. schwebt in anderen Regionen.

      Hunold

  4. Hallo Hunold!

    die nachfolgende Internetpräsenz wurde von einer Jury ausgezeichnet.
    Wenn man Fehlertolerante Browser nutzt, ist das ja auch OK.
    Nur den Quelltext - den sollte man besser nicht anschauen.

    Über die Webseiten an sich zu reden macht wenig, ääh, sorry (http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,261738,00.html, *g*) _ist wenig sinnvoll_: sie ist, wie sie ist...

    Der Jury sollte man die Meinung sagen. Allerdings, wenn man sieht, wer die Juroren sind, wundert mich nichts mehr.

    Viele Grüße aus Frankfurt/Main,
    Patrick

  5. Hallo,

    welche Jury? Mit welcher Begründung? Mit welchen Maßstäben? Dein Posting ist ein bissel so, wie der Quelltext der Seite sein soll. Strukturlos eben und schlechter Stil.

    Fremderleuts Seiten ungefragt zur Kritik preiszugeben ebenfalls.

    Chräcker

    1. Moin,

      welche Jury?

      Irgendeine Jury. Ich hörte davon heute zum ersten Mal.

      Mit welcher Begründung? Mit welchen Maßstäben?

      Tolles Design.

      Dein Posting ist ein bissel so, wie der Quelltext der Seite sein soll. Strukturlos eben und schlechter Stil.

      Ich glaube, es ist ein relativ guter Stil. Kurz, knapp und präzise.

      Fremderleuts Seiten ungefragt zur Kritik preiszugeben ebenfalls.

      Dann hat also SelfHtml keine Existenzberechtigung.
      Ausserdem kritisiere ich nicht die Seite sondern den Quelltext.

      Hunold

      1. Hallo,

        fangen wir mal hinten an ;-)

        guter Stil. Kurz, knapp und präzise.

        und mit "präzise" bezeichnest Du folgende Antwort:

        welche Jury?

        Irgendeine Jury.

        ...und die Begründung bzw die Maßstäbe der Juroren umschreibst Du ebenfalls äuserst präzise:

        Tolles Design.

        aha... na gut, vielleicht habe ich ein anders Verständnis für das Wort "präzise"....

        Dann hat also SelfHtml keine Existenzberechtigung.

        Was hat selfhtml mit dem "ungefragten hermachen über andererleuts Arbeit" zu tun?

        Ausserdem kritisiere ich nicht die Seite sondern den Quelltext.

        aha. Eine sehr präzise Diferenzierung, ganz in Deinem Stil ;-)

        Chräcker

        1. aha. Eine sehr präzise Diferenzierung, ganz in Deinem Stil ;-)

          Genau und deswegen sind die gröbsten Schnitzer auch jetzt entfernt worden. Ach, sieh mal an...

          Trotzdem bekomme ich die Fehlerseite und hier schweigt nun des Sängers Höflichkeit.

          Hunold

  6. Hallo,

    die nachfolgende Internetpräsenz wurde von einer Jury ausgezeichnet.

    Aus 8 Kritierien hat die Seite in einem einigen Gewonnen (in den anderen ist sie nicht mal erwähnt), in "Innovationsgrad".

    Keine der Kritierien beschäftigte sich mit der Technik einer Webseite (bis auf der Kriterium "Bildsprache").

    Außerdem, man sollte nicht vergessen, dass
    "Unter dem Motto  Unsere besten Seiten im Internet hat der Kreis Borken zusammen mit der Wirtschafts-Förderungs-Gesellschaft (WFG) und der BBS Ahaus eine Untersuchung von Internetauftritten münsterländischer Unternehmen durchgeführt. "

    Na mein Gott, wenn nun mal das arme Münsterland nicht mehr hergibt.

    Außerdem ist die Seite wirklich Innovativ, so einen innovativen Umgang mit HTML habe schon lange nicht mehr gesehen. Das ist eigentlich schon neopostmodern.

    Grüße
    Thomas