Hallo Christian,
Mal sehen. Bei Direktumwandlung von Materie in Energie gilt E = mc². Für drei Liter Antimaterie (wir gehen der Einfachheit halber mal von Anti-Wasserstoff aus) erhalten wir eine Antimaterie-Masse von 2,69 g (für eine Normaldichte von 0,0899 kg/m³ für Wasserstoff). Die daraus zu gewinnene Energie beträgt also 2,905 * 10^10 Joule.
Um die 2,69g Antimaterie zu vernichten, brauchst Du jedoch auch genauso viel Materie, um diese zu vernichten. Im Endeffekt hast Du also das vierfache an Energie. :)
Das stimmt allerdings, hab ich völlig verplant. :)
daher erhalten wir mit E = mc² (diesmal nach c auflösen)
Hö? c ist eine Naturkonstante, die hat sich zumindest in den letzten 50 Jahren nicht geändert. Und da kommen so läppische 193e6 kg an (nix im Vergleich zu einem Stern oder so) und Du willst mir erzählen, dass man beim Beschleunigen ebendieser diese sich einfach ändert und dann auch noch die Geschwindigkeit darstellt, die das Objekt nach der Beschleunigung hat? Wie kommst Du auf den Trichter?
Hab ich so gelesen.[1] (Oder falsch verstanden.) Nein, natürlich ist c unveränderlich bei 300.000 km/s abzüglich ein paar Zerquetschter, aber in E = mc² heißt es m.E. nur c (statt der gebräuchlichen Variablenbezeichnung v für Geschwindigkeit) um zu verdeutlichen, dass c der unerreichbare Granzwert für Geschwindigkeiten ist.
Ich werde nachher, wenn ich vom Badminton-Training wieder da bin, nochmal gründlich nachrechnen, aber prinzipiell denke ich, wenn du Recht hättest, dann müsste ich für c doch (wieder) die Lichtgeschwindigkeit erhalten, und das was ich hier jetzt herausbekomme ist nicht annähernd in der Richtung.
[1] Nicht im Sinne von "meine ich mal gelesen zu haben", sondern von "_kürzlich_ so in Erfahrung gebracht" :)
Grüße aus Barsinghausen,
Fabian