Hallo Hans aus Deutschland,
Nun ja, der Preis ist es ja nicht, der gelegentlich gegen Windows spricht ;-)
Nein aber wenn man schon so einen Tittel für seinen Thread wählt dann kann man doch gar nicht wirklich gegen Windows sein.
Na mit einem Prompt und einer DSL Flatrate würde ich mir mein System selbst zusammenstellen
Das genügt nicht. Es muß schon auch irgendwie ppp funktionieren können. Ein "Prompt" bekomme ich auch mit einer Win98-Startdiskette, Flatrate habe ich auch ...
Immer diese Beserwisser ;) Natürlich stimmt das.
Was hast du gegen KDE?
Natürlich sind das wiederum nur Gefühle die mir das Sagen (aber was wären wir Menschen ohne unsere Gefühle?) Ich finde man Kann KDE mit einer Officelösung wie Word vergleichen. Es ist rießig, hat alles dabei, auch alles was man nicht braucht. Dadurch ist es wenn der Rechner nicht gerade der schnellste ist (bei mir Celeron 300 Mhz) superlangsam und zäh.
Es geht irgendwie gegen den Gedanken für alles kleine spezialisten zu haben die gut miteinander komunizieren. Ich weiß ja dass das auch ein Zusammenschluss kleiner Programme ist aber da läuft immer so viel unkontroliert mit (was ich zwar wahrscheinlich abschalten könnte, aber warum wird das überhaupt angeworfen?) dass es mein System derart auslastet dass es sich nur schweer damit arbeiten lässt.
Das Problem dass ich einfach habe ist dass mein Rechner zu langsam ist. Andererseits weiß ich dass es genügend andere Lösungen gibt die das was ich brauche genau so gut leisten nur dass sie um Faktor 20 schneller sind. Leider wissen das nicht genügend Leute und viele denken dass Linux = KDE und diese Entwicklung ist unschön weil Linux viel zu viele Fasetten hat um es auf KDE mit seinen (im Standard Outfitt) bunten Bildchen die bunter sind als WinXP zu reduzieren.
Dir ist bekannt, daß _das Konzept Knoppix_ inzwischen Schule gemacht hat und es mit http://www.freesbie.org/?section=home-de ein zumindest in den Grundzügen vergleichbares Projekt gibt, das allerdings noch tief in den Kinderschuhen steckt? Schau es dir mal an, da wird zwar kein LINUX verwendet, sondern FreeBSD, aber das macht nix.
Das ist ja mal was interessantes, denn zu FreeBSB habe ich mich schon immer sehr hingezogen gefühlt :) (wieder diese Gefühle) Nur hatte ich bisher noch keine Zeit/Lust/Festplattenplatz um es richtig auszuprobieren. Mittels einer solchen CD könnte ich ja wenigstens mal reinschnuppern. Jezt muss ich dich mal als BSD Freek fragen ist da so viel anders als bei Linux? Wenn ja was fällt am meisten auf?
Ähm ... KDE 2 war noch ausgesprochen absturzgefährdet und konnte eine SuSE tatsächlich bei Gelegenheit komplett lahmlegen.
Es ging mir dabei nicht um SuSe sondern um ein woody welches ja Standardmäßig glaube ich immer noch KDE 2 benutzt (zumindes war es vor einem halben Jahr noch so). Aber als ich damals mit Mandrake und KDE 2 so rund zwei Wochen rumprobiert habe ist mir da nichts abgestürzt. Also lag es doch an SuSe ;)
Und "KDE 3.x" ist leider ein Zeichen dafür, daß du KDE eben nicht magst und dich nicht darum kümmerst.
Das mit dem kümmern ist nicht deshalb weil ich es nicht mag sondern weil ich es nicht brauche.
Wir haben sogar hier im Forum einen Thread zur Freigabe von KDE 3.2 gehabt, aktuell ist inzwischen KDE 3.2.1, und ich bin auf allen Systemen, auf denen ich es bisher eingerichtet habe, mehr als zufrieden damit.
Das ist doch wunderbar, aber anscheinend hast du andere Ansprüche wie ich.
Das einzige Problem, das ich mal vor paar Tagen hatte, war, daß mir beim Ko,mpilieren aus den Sourcen die Platte überlief. Ich hatte rund 3.5 GB (wirklich GB) temporäres Zeugs auf einer 6 GB großen Partition rumliegen, df zeigte, daß die Partition mit 104% gefüllt war, erst ein "make clean" schaffte Abhilfe.
Das ist doch für dich kein "Problem" :)
Ich halte die Erfindung, KDE in nahezu allen verständlichen Sprachen und Zeichensätzen anzubieten, für eine der großen Stärken dieses Projekts. So weit ich sehen kann, gibt es nirgends etwas Vergleichbares, worüber man sich sowohl in Kisuaheli wie in seltenen indischen Dialekten oder eben in Deutsch verständlich unterhalten kann.
Das mit der Sprache war eigentlich auf die Konsole bezogen, was ich aber leider nicht hingeschrieben habe. Nichtsdestotrotz ist die Sprachauswahl unter KDE spitze und geht auch ohne Probleme. Ich habe mein KDE zeitweise auf polnisch laufen lassen um zu lernen wie die ganzen Sachen auf polnisch heißen damit wenn ich irgendwann nach Polen zu meinen Verwandten fahre ich darüber auch ein wenig erzählen kann wenn sie es hören wollen, und wenn nicht ... naja lernen hat ja noch nie jemandem geschadet.
Ob nun "apt-get" oder über CVSUP oder über eine Ports-Konstruktion wie bei *BSD oder GenToo ist eigentlich wurscht. Wichtig ist, daß nahezu alle Distributionen eine STABLE und eine UNSTABLE vorhalten, die (in der Regel über CVS) tagesaktuell gehalten wird. Microsoft sieht da mit seinem "Windows-Update" doch bißchen sehr blaß aus.
Ja das stimmt. Übgedatet wird so wie ich das sehe aber so dass das Programm noch einmal heruntergeladen wird und die neue Version installiert wird. Wenn die so was anbieten würden dann würde ja keiner mehr was kaufen. (Wie bei Kazza wäre es einfacher ein Programm zu starten als in den Laden zu gehen)
Naja. Man kann allerhand Argumente gegen YaST vorbringen und gegen die SuSE. Was aber wirklich ganz hervorragend funktioniert, ist eben gerade bei der SuSE die Hardware-Erkennung.
Das war kein Argument gegen SuSe (die auch bei mir immer alles erkannt hat) sondern gegen ein normales Woody und für ein Bonzai-Linux.
Wieso soll das ein Nachteil sein?
Für mich ist das ein Vorteil wie ich auch geschrieben habe (dass mir da Yast nichts reinpfuscht und so) aber für jemanden der "Welches scheiß Linux oder lieber gleich Windows?" als Überschrift wählt ist das höchstwarscheinlich schon ein Nachteil wenn er nicht wie bei Windows KlickiBunti machen kann sondern sich mit kryptischen Dateien und deren Inhalten auseinandersetzen darf.
Zum Glück lasse ich mich nicht von deinen Gefühlen leiten ;-)
Stimmt zum Glück, sonst hättest du ein Problem wenn du dich an meine Frau ranwagen würdest ;)
Ja, Mandrake ist "einsteigerfreundlich", aber RedHat/Fedora ist das auch. Und bei SuSE ist YaST ja eigentlich nur deshalb weiterentwickelt worden, weil es für geradezu extreme "Benutzerfreundlichkeit" sorgt - wobei leider die Transparenz des Systemaufbaus dran glauben mußte.
War es wirklich notwendig bei SuSe dass die Transparenz des Systemaufbaus dran glauben mußte? Genau das hält mich von SuSe fern, denn wenn ich gelernt habe auf SuSe zurechtzukommen und dann umsteigen will muss ich noch mal alles neu lernen weil nichts da ist wo ich es erwarte. Deshalb denke ich dass man da zweierlei Einsteiger untescheiden müsste. Den einen der nur das machen will was sich Suse gedacht hat, und den Anderen der mehr über Linux/Unix wissen will und da tiefer in die Materie einsteigen will.
Grüße
Jeena Paradies
Willst du wissen warum ich dich »Hans aus Deutschland« nenne?
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