Moin!
Hier im Osten wird zur Zeit alles mit Windkraftanlagen zugepflastert. Das halte ich für sinnlos. Das kann nicht die Zukunft sein. Zum einen kann dies nie einen signifikanten Anteil an der Energiegewinnung bilden.
5-10% sind signifikant. Übrigens gibts die Dinger auch im Westen. Und da die auf Wiesen stehen erfüllen sie das Versprechen von blühenden Landschaften :)
Zum anderen wird weiter eine Grundversorgung durch Atomkraft usw. nötig bleiben, weil ja bekanntlich nicht ständig Wind weht.
Nein. Man kann Energie speichern. z.B. in Pumpspeicherkraftwerken. Das Gelaber von RWE & Co., man müsste ständig 5 beheizte Kohlekraftwerke vorhalten um derlei Schwankungen auszugleichen ist aus mehreren Gründen Blödsinn oder vorsätzliche Lüge:
1. Europa ist vernetzt. In ganz Europa wird es kaum mal eine Flaute geben. Der Rest ist Statistik.
2. Es gibt Wasserkraftwerke. Die kann man so betreiben, dass diese eventuelle Schwankungen ausgleichen, statt sie Grundlast liefern zu lassen und so die Wasserkraft zu vergeuden. Auch das Argument, in Deutschland kann man keine weiteren Wasserkarftwerke mehr errichten ist absolut unzutreffend. Gerade kleinere Stauwerke werden noch immer häufig nicht "bewirtschaftet". Vielleicht sollten die Subventionen statt in die Kohle in die Entwicklung kleiner ferngesteuerter Wasserkraftwerke fließen.
3. Wer sagt, dass Windenergie immer sofort zu Strom gemacht werden muss? Diese kann man auch lokal speichern, z.B. durch Wasserstoffelektrolyse und der nachfolgende Erzeugung von Ätanol oder Methanol. Das kann vollautomatisch geschehen wenn gerade Wind weht und so den Bedarf der Industrie oder sogar der Autofahrer decken.
Wenn die Manager uns den Quatsch erzählen wollen muss eben sofort der Verweis auf deren mangelnder Phantasie erfolgen.
Unabhängigkeit vom Öl ist der Schlüssel für die Zukunft.
So ist es...
MFFG (Mit freundlich- friedfertigem Grinsen)
fastix®
Als Freiberufler bin ich immer auf der Suche nach Aufträgen: Schulungen, Development. Auch für seriöse Agenturen.