Hallo Tom,
ich würde ein klassifiziertes <p> empfehlen.
Das ist mir zu einfach.
Und das ist wohl die typischste Antwort, die in diesem Forum moeglich ist ;-)
Ich habe versucht, bzw. versuche es immer noch, Seiten einer Onlinezeitung so aufzubauen, dass sie schlussendlich als statisches HTML vorliegen und in der Ablage auch ewig und 3 Tage bleiben können.
"Schlussendlich"? Also liegen sie zunaechst anders vor? Dann speichere sie doch in XML. Da kannst du dich semantisch austoben so viel du willst. Und dann generierst du daraus "schlussendlich" ein ordentliches, unverkrampftes HTML.
Um sie später wiederzufinden, wird der Themenbaum eben einfach durchsucht und über die Titel-Tags und die H1-Überschriften aufgelistet. Wenn man Details sehen will, soll eben das Excerpt zum Vorschein kommen.
Ist ja nachvollziehbar. Aber um das Excerpt zu identifizieren, brauchst du einfach nur irgendein Markup, welches dies leistet. Natuerlich waere es schoen, wenn es eigens dafuer ein <abstract>...</abstract> oder <summary>...</summary> gaebe. Gibt es aber nun mal nicht in HTML. Und die naechstbeste Stufe fuer logische Auszeichnung ist nun mal die, mit sinnvoll benannten id- oder class-Attributen zu arbeiten.
CSS hat ja nichts mit Semantik zu tun, wäre also das falsche Mittel.
Wer sagt denn, dass class= und id= nur wegen CSS existieren? CSS macht sich diese Attribute zu nutze. Aber die Attribute selbst duerfen durchaus allgemeiner betrachtet werden. Ein Element mit id= erhaelt einfach eine individuelle zusaetzliche Bezeichnung, und Elemente mit gleichem Wert bei class= gehoeren einer gemeinsamen Klasse an. Wenn das keine "Semantik" ist ...
viele Gruesse
Stefan Muenz