at: durchforsten Suchmaschinen Mailaccounts?

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Hallo.

die Seriosität eines Dienstleisters mache ich daran fest, dass er die Leistung, die er dem Nutzer (evtl. auch unentgeltlich) anbietet, zuverlässig erbringt und sich dabei sowohl an geltende Vorschriften hält (z.B. BDSG) als auch den Nutzer über Maßnahmen informiert, die er aus eigener Initiative (warum auch immer) ergreift.

Danke, das klingt plausibel.

Yahoo war vor einigen Jahren mal in Verruf geraten; es hat mich damals aber nicht sonderlich interessiert und ich weiß auch nicht mehr, worum es konkret ging.

Eine etwas wackelige Grundlage für ein Urteil.

Es kann nicht angehen, dass ein Mail-Dienstleister sowohl eingehende Mails aussortiert und nicht zustellt (evtl. wegen Spam-Regeln) als auch ausgehende, OHNE den Nutzer wenigstens darüber zu informieren. Ich kenne ein paar Leute, die neben ihrer primären Mail-Adresse noch einen Account bei web.de haben und genau wissen: Um sicher zu sein, dass eine Mail über web.de *wirklich* versendet worden ist, schickt man immer eine Blindkopie an seinen eigenen Account.

Dafür kann es aber auch einige andere Gründe liegen, die häufig auf Unkenntnis oder Unvermögen der Nutzer zurückzuführen sind.

Bei eingehenden Mails hat man leider keine Möglichkeit festzustellen, ob etwas aussortiert wurde. GMX schickt wenigstens am nächsten Tag eine Infomail, in der Absender und Betreff von Mails aufgelistet werden, die aufgrund der Spameinstellungen aussortiert wurden, und die ich dann auf ausdrücklichen Wunsch *trotzdem* abrufen kann.

Das klingt doch nach einem gelungenen Kompromiss.

Auch wenn man ab und zu bei ebay stöbert, trifft man immer wieder auf Verkäufer, die ihre potentiellen Kunden mit Mailadressen bei web.de, hotmail oder AOL warnen, dass Mails häufig nicht ankommen.

Bei eBay trifft man allerhand seltsame Gestalten, so dass das eigentlich nicht einmal ein Indiz sein sollte.
MfG, at