Der Martin: Kleinelektronik für unterwegs

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Hi,

Ich möchte mit einem Handy telefonieren können, eventuell ab und zu eine SMS verschicken oder empfangen. Punkt. Mehr nicht.
Oh, man muß sich da nur vom begriff "Telefon" für "handy" lösen.

naja, meinetwegen - aber dann frage ich mich: Wozu der ganze Schnickschnack?

[...] Kalender und Adressfunktionen [...] mp3-Player [...]

auf den Kalender kann ich sch***, denn wenn ich das Datum wissen will (das ich meistens eh im Kopf habe), dann schaue ich auf meine Armbanduhr. Und wer seine Termine nicht mehr im Kopf überblicken kann, hat zuviele davon. Meine persönliche Meinung, und ich fahre seit vielen Jahren gut damit. Adressbuch... naja, die Adressen, Telefonnummern oder Mailadressen der Leute, die ich möglicherweise von unterwegs aus erreichen will, die weiß ich auswendig. Alles andere kann warten, bis ich wieder zuhause bin, oder am Arbeitsplatz.

Und ein mp3-Player wäre so ziemlich das Letzte, was ich auch noch unterwegs bräuchte. Die allgemeine Beschallung ist so schon reichhaltig genug, in Ausnahmefällen sogar erwünscht, so dass ich mir nicht auch noch Musik in mäßiger Tonqualität ins Ohr dröhnen muss. Wenn ich Musik hören will, dann möchte ich sie _genießen_, und nicht auf der Straße aus dem Umgebungslärm ausfiltern müssen. In Ruhe und Muße, und bitte in Hifi-Qualität oder wenigstens etwas, das in die Richtung geht. Denn was so ein "Knopf im Ohr" produziert, ist meist nur Lärmbelästigung, hat aber mit Musik nicht gar so viel zu tun. Ganz abgesehen davon, dass das mp3-Format verlustbehaftet ist ("not really a lousy, but a lossy compression method", habe ich mal irgendwo gelesen) und viele Musikstücke mit der mp3-typischen Dynamikkompression einfach keinen Spaß mehr machen.

hätte ich drei Geräte die meine Jackentaschen ausbeulen. Warum nicht alles in einem Gerät?

Warum nicht den Krempel einfach zuhause lassen? Das Handy als "Notfall-Instrument" für dringende(!) Mitteilungen lasse ich ja noch gelten, aber der Rest?

Schönes Wochenende,
 Martin

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Lieber blau machen, als sich schwarz ärgern.