Daywalker: Darf man Kunden verkaufen?

Beitrag lesen

Ansonsten wäre ich skeptisch ob die Kundendatenweitergabe zulässig ist, wenn Du Dir mal irgendwelche Verträge ansiehst, die Du als Kunde unterzeichnet hast, dann wirst Du feststellen, dass Du bereits beim Vertragsabschluss Dein Einverständnis zur
Datenweitergabe gegeben hast (ja, ja, das Kleingedruckte).

Hab eich eben nicht gemacht. Die Weitergabe von Daten war nicht vereinbart.

Geh zu einem Anwalt.

Der kann dich rechtssicher beraten, was zu tun ist, wie schnell das geht, und was alles passieren kann.

Denn offensichtlich hast du Rechtsprobleme, die Beratung bedürfen:

  • Wie sieht ein rechtssicherer Kaufvertrag für die Kundendaten bzw. -verträge aus?
  • Welche Dinge sind für den Transfer der Kunden zu beachten?
  • Welche Rechte haben die Kunden?

Kann ja sein, dass du deinen Kunden aufgrund des Übergangs ein Sonderkündigungsrecht einräumen mußt. Und dein Interessent wird sich dann eventuell an dich wenden und Schadenersatz haben wollen, wenn er feststellt, dass er viel Geld für Kundenverträge gezahlt hat, von denen sich 90% plötzlich zur Kündigung entschließen.

Also: Du hast Rechtsprobleme! Lass dich bei einem Fachmann beraten!

Alternativ kannst du auch einfach gegenüber deinen Kunden die Kündigung des geschlossenen Vertrags aussprechen und bist sie dann ohne weitere Kosten los. Und der Interessent kann dann in der gleichen Post sein eigenes Angebot unterbreiten, oder du empfiehlst ihn weiter, oder sonst irgendwas. Das kannst du dir dann natürlich auch bezahlen lassen.