Horst: mmmmhhh... Schokolade!!

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Hallo,

Man sagt, dass mehr als 500 Gramm Gewichtsabnahme pro Woche schädlich ist, weil der Körper seinen Grundumsatz dann dauerhaft nach unten fährt, man nach der Diät also weniger essen dürfte, um sein Gewicht zu halten, als vorher.

Ja, Sven, da ist schon was dran. Essen ist Gewohnheit und Hunger ist nicht etwa ein Warnsignal vom Körper weil er was braucht.

Nahrungsmenge runterschrauben heißt Gewohnheiten ändern. Im Extremfall kann sich der Mensch daran gewöhnen, gar nichts mehr zu essen. In der Übergangsphase bis zum Verhungern sind da sicher noch ein paar Reserven da, der Organismus wird alle Fermente flott machen, aus diesen Reserven Energie zu erzeugen, Energie, die z.B. zum aufrechterhalten der Körpertemperatur erforderlich ist.

Wenn die Reserven (Glykogen, Fett) aufgebraucht sind und der OP nicht die Kurve gekriegt hat, seine Nahrungsaufnahme wieder so zu gestalten, dass zwischen Energieaufnahme und Energieverbrauch ein Gleichgewicht besteht, kommt es zur Magersucht.

Auf jeden Fall (meine Erfahrung):

-Abnehmen mit "vielen kleinen Mahlzeiten am Tag" ist nicht machbar, es ist nicht zu kontrollieren!

-Abnehmen ist recht einfach, wenn die "Anzahl der Mahlzeiten" begrenzt wird, z.B. auf 1..2

Im letztern Fall stellen sich Abnehm-Erfolge schon nach wenigen Tagen ein.

Wichtig ist es jedoch, den Energiehaushalt nach der Abnehmphase richtig einzupendeln, so, dass keine Mangelerscheinungen entstehen.

Bleibe ich bei "einer Mahlzeit am Tag" neige ich eher zur Magersucht, oft kommt es doch vor +++ Stress +++ Überstunden +++ ach was heute noch kochen +++ ich hau mich gleich ins Bett +++ schei* auf das Essen heute +++

...

also Vorsicht.

Viele Grüße!
Hotte