Ich finde trotzdem, dass man sich das nicht so einfach gefallen lassen sollte. Man sollte immer so handeln wie man es selbst für richtig hällt. Klar muss man auch der Firmenphilosophie folgen, wenn das aber so weit geht, dass es zumindest moralisch sehr Inkorrekt ist (rechtlich evtl auch) dann sollte man dagegen etwas tun.
Also moment mal. Du tust ja fast so, als wenn unserem armen Fragesteller jemand Leid zugefügt hätte. Das ist nicht der Fall. Man erwartet lediglich eine umsatzorientierte Verkaufsstrategie. Würde unser moralischer Freund erfolgreich verkaufen, wäre es seinem Vorgesetzten vermutlich schnurzpiepegal, wie er das anstellt. In das hier geschilderte Dilemma kommt man schließlich nur, wenn man zu wenig Umsatz generiert oder zumindest weniger als die Kollegen.
Ich habs vorher nicht so klar gesagt, weil ich hier niemanden zu Unrecht abqualifizieren möchte. Aber es liegt ja auch der Hand, dass hier auch mangelnder Erfolg Teil des Problems ist. Und damit erledigen sich auch alle Hinweise zu Revolution und Querulantentum.
Aber ich gebe dir recht - sich zu beugen ist oftmals einfacher wenn man es sich leisten kann darf man aber ruhig mal auf den Putz hauen.
Und genau in dieser Position wird sich unser Fragesteller ganz sicher nicht befinden, denn sonst hätte er hier ja überhaupt keinen Beitrag schreiben müssen.
Gruß
Gargamel