Patrick Andrieu: Linux: Bleibt unter Euch!

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Linux: Bleibt unter Euch!

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                  Egal, Ob Debian, Fedora, SuSE, BSD oder sonstwas

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          Ein Buchstabe mehr oder weniger ...

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        Nachtrag: Nur die falsche Distribution gewählt?

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        Welche Distri ist das "Windows" unter den Linices

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    Muss ich leider bestätigen

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    Windux oder Lindows?

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    Marilyn Menson

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Hallo alle!

Da wundert sich die Linux-Gemeinde, dass nicht mehr User dieses OS benutzen, ist es doch OpenSource, frei und kostenlos.

Ich nicht. Eigentlich bin ich nicht gänzlich unerfahren in Sachen Computernutzung, aber nach wenigen Tagen mit einer Debian-Distro ist mir die Lust vergangen. Das fängt schon mit Fehlermeldungen beim Booten an:

hub 5-3:1.0: Cannot enable port 2. Maybe the USB cable is bad?

Jaaaaaaaaaaaa! Ich weiß, dass ein an einem USB-Hub angeschlossenes Gerät defekt ist, das brauchst du mir nicht sage und schreibe: 3101 Mal zu sagen... außerdem, woher will ich wissen, dass dieses defekte Gerät gemeint ist, wo doch der CardReader nicht erkannt wird und der USB-Drucker auch nicht...

Dann, nach drei oder vier Reinstallationen, weil die Routine so intuitiv ist, dass ich anfangs die Hälfte übersehen hatte, hatte ich endlich meine Benutzeroberfläche - wenn ich das Glück habe, dass obige Fehlermeldung weniger als 100mal (1 mal pro sek.) wiederholt wird, bootet der sogar recht schnell. Also gleich gucken... Der Router war ja auf Anhieb erkannt worden (oh Freud'!), und ich konnte mit dem vorhandenen IceWeasel ins Inet gehen. Und wollte (es war letzte Woche), gleich in den Chat zu Higi, der mir mal ein paar Tipps gegeben hatte. Hm, Java-PlugIn nicht installiert... gut, suchen wir mal ein bisschen, finden das JRE für Linux, downloaden es und erhalten eine wunderschöne bin-Datei.

Ja, hm, was mache ich damit? Wo soll sie hin (ich denke, auf dem Desktop, wo Iceweasel sie gedownloadet hat, soll sie ja nicht bleiben)?... Auf der Sun-Seite steht eine Anleitung... Ja, das ist ja Linux! Für Windows gibt's einen Installer, wenn er gut geschrieben wird, sogar mit benutzerdefinierter Installationsmöglichkeit, für Linux muss man sich erst alles zusammensuchen,  wie es gemacht werden soll: Java-Installieren auf Win = 2mn Download, 2mn Installation. Auf Linux: 2mn Download, stundenlang suchen. Am Ende habe ich's aufgegeben.

Dann überlegte ich mir, dass der Iceweasel nicht so das gelbe vom Ei ist und wollte den letzen Firefox installieren. Also gesucht und gleich gefunden, diesmal erhielt ich eine tar.bz2-Datei. Geil, sag ich. Wieder so ein Exot... Irgendwo eine Anleitung gesucht gefunden (unter Windows wäre der Fuchs schon längst am laufen), wie man tar.gz/bz2 enpackt. Ging ja. Aber dann? Im entpackten Ordner (in /usr/local/firefox - wollte den Eiswiesel nicht überschreiben -und übrigens, nach einem erneuten Booten ist sowohl die tar.bz2-Datei aus /tmp als auch das Verzeichnis /usr/local/firefox einfach verschwunden)), eine Datei firefox mit SH auf dem Icon drauf. Was passiert wenn ich drauf klicke, geht vielleicht der Firefox auf? Denkste! Der Fuchs braucht GTK+ 2.10 oder höher, das System hat aber nur GTK+ 2.8 - was immer das ist).

System: Die Windows-Festplatten bzw. Partitionen werden im Datei-Browser angezeigt, ich kann aber nicht auf die Inhalte zugreifen. Erstaunlicherweise kann ich auf die Inhalte der externen Festplattenpartitionen zugreifen (sind aber auch NTFS, also daran liegt es wohl nicht).

Netzwerk: Zwei angeschlossene Vista-Rechner werden unter "Windows-Netzwerk" angezeigt. Da diese eine Idendifikation benötigen, muss ich (wie von den Win-Rechnern aus auch), diese Daten eingeben. Nur: ich muss sie jedesmal eingeben, auf für Unterordner, und da funtkioniert es nicht mehr (Inhalt kann nicht angezeigt werden).

Wie die Suche funktioniert, das zu wissen wäre schon mal nicht schlecht, die läuft schon nach 20mn und findet immer noch nichts mit dem Suchbegriff "firefox" (obwohl IceWeasel irgendwo auch in einem Ordner "firefox" installiert ist). Und während ich das hier von Vista aus schreibe, bleiben die Linux-Gnome-Fenster hängen... und die Kiste muss am Gehäuse zwangsausgeschaltet werden. TOLL! Das kenne ich bisher nur von... Windows!

Also, Leutz, bleibt unter Euch, und versucht nicht, Anfänger vom diesem Freak-System zu überzeugen. Und nein, ich will keine Hilfe, mir reicht diese Erfahrung. Aber seid sicher, dass ich Linuxlober immer wieder auf diesen Thread verweisen werde, wenn er im Archiv ist.

BTW: Warum hat eine deutschsprachige Safari-Installation nur eine englische Rechtschreiprüfung und bietet noch nicht mal, wie Firefox, über ein Menü ein entsprechendes Sprach-Addon zu installieren?

Viele Grüße aus Frankfurt/Main,
Patrick

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_ - jenseits vom delirium - _

   Diblom   [link:hatehtehpehdoppelpunktslashslashwehwehwehpunktatomicminuseggspunktcomslash]
Achtung Agentur! | Nichts ist unmöglich? Doch! | Heute schon gegökt?
  1. Yerf!

    Also, Leutz, bleibt unter Euch, und versucht nicht, Anfänger vom diesem Freak-System zu überzeugen. Und nein, ich will keine Hilfe, mir reicht diese Erfahrung. Aber seid sicher, dass ich Linuxlober immer wieder auf diesen Thread verweisen werde, wenn er im Archiv ist.

    Tja, das kann sich ein eingefleischter Linux-User halt nicht vorstellen, vor welchen Hürden ein Umsteiger da steht.

    Aber es gibt einen Trost: umgekehrt sitzt ein Linux-User genauso "doof" vor einem Windows und hat keinen Plan...

    Gruß,

    Harlequin

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    1. Tja, das kann sich ein eingefleischter Linux-User halt nicht vorstellen, vor welchen Hürden ein Umsteiger da steht.

      Doch, kann ich. Und ich bin auch bereit Hilfe anzubieten wenn diese gewünscht wird.
      Wenn jemand allerdings Lernresistent hilft auch die beste Hilfe nichts ...

      Aber es gibt einen Trost: umgekehrt sitzt ein Linux-User genauso "doof" vor einem Windows und hat keinen Plan...

      Richtig, das Problem kenne ich, wenn ich denn mal mit Windows arbeiten muss.

    2. Hi

      Aber es gibt einen Trost: umgekehrt sitzt ein Linux-User genauso "doof" vor einem Windows und hat keinen Plan...

      Wieso? Sucht der Linux User etwa seine Konsole... ? <vbg>

      Gruß

      Uwe
      Portland, OR

      1. Yerf!

        Wieso? Sucht der Linux User etwa seine Konsole... ? <vbg>

        unter anderem...

        Aber eben auch so andere Dinge wie Paketmanager, warum man Treiber installieren muss, wieso man den Windowmanager nicht wechseln kann etc.

        Alles Sachen um die sich ein Windowsuser nie Gedanken machen würde... wieso auch?

        Gruß,

        Harlequin

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        1. Hi

          unter anderem...

          Ich hab das letzte Mal auf Konsolenebene gearbeitet, als es noch keine PC's gab und man einen Bildschirmarbeitsplatz "Terminal" nannte...

          Gruß

          Uwe
          Portland, OR

          1. Yerf!

            Ich hab das letzte Mal auf Konsolenebene gearbeitet, als es noch keine PC's gab und man einen Bildschirmarbeitsplatz "Terminal" nannte...

            Das letzte mal als ich auf der Konsole arbeiten musste, war dies, weil xf86config die einzig zuverlässige Möglichkeit[1] ist einen X-Server einzurichten, wenn die Hardware nicht 100%ig bei der Autoerkennung mitspielt...

            (war bei einem Ubuntu 7.irgendwas und einem Monitor der zwar unter Windows problemlos per PnP seine Auflösungen mitteilt, aber X11 meinte nur zu allen Möglichkeiten "nicht unterstützt")

            Gruß,

            Harlequin

            [1] editieren der Config per Hand geht natürlich auch, aber ohne laufendes X ebenfalls nur auf der Konsole

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  2. Wenn du die Software nicht über die Paketverwaltung deines Systems installierst (die alle benötigten Abhängigkeiten mit installiert und auch eine Grundkonfiguation vornimmt), solltest du dich nicht wundern wenn es nicht funktioniert.

  3. Hallo,

    und mein Gott!
    Bbei Linux ladet man nie "per Hand" herunter. Das macht man vielleicht bei Windows so, aber doch nicht bei Linux! Hast du überhaupt schon mal etwas von apt, bzw "aptitude", dem Paketmanager von Debian gehört?
    "aptitude install firefox" (falls das Paket in Debian so heißt), OHNE etwas von irgendwelchen Webseiten herunterzuladen.
    Dasselbe für die JRE.
    Der Plattenzugriff liegt an deinen Rechten. Wie die gesetzt sind, kann ich nicht sagen. Das musst du wissen.
    Wie die Suche funktioniert? Kommt drauf an, wie du suchen willst, per "find", per "locate",...usw?
    Warum wird von immer geglaubt, dass Linux genauso wie Windows sein muss. Es ist zum Glück nicht so. Und wenn du dich zuerst mit dem System beschäftgt hättest, wäre dir der ganze Ärger erspart geblieben. Aber offensichtlich ist es zuviel Aufwand sich mal einen oder zwei Tage mit dem Kozept von Linux auseinander zu setzen.
    Und es fängt ja schon mal dabei an, dass man nicht mit Debian beginnt, denn Debian ist nicht für Linuxanfänger geeignet. Warum hast du kein Ubuntu versucht?
    Aber selbst diese Recherche wäre dir wohl zuviel gewesen. Du kritisiert etwas aus Frust, nur weil du es nicht verstehst. Wenn du nicht mal im Stande bist, die grundlegenden Konzepte zu recherchieren, dann ist Linux ohnehin nicht dasrichtige System für dich.

    Markus

    --
    1. Yerf!

      "aptitude install firefox" (falls das Paket in Debian so heißt)

      Nein, da gibts nur den IceWeasel...

      Und genau das ist das Problem der Paketverwaltungen: nach Murphys Law ist das Paket, das man gern hätte, garantiert nicht dabei...

      (Wahlweise werden auch schon mal Abhängigkeiten falsch aufgelöst, z.B. hat mir Ubuntu zum Tomcat ein "Blackdown-Java" (oder wie das heißt) mit dem Tomcat absolut nicht wollte installiert. Erst nachdem ich das durch das original von Sun ersetzt hatte lief die Sache)

      OHNE etwas von irgendwelchen Webseiten herunterzuladen.

      ...kommt man leider nicht immer weiter.

      Gruß,

      Harlequin

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      1. Hallo,

        Nein, da gibts nur den IceWeasel...

        Und genau das ist das Problem der Paketverwaltungen: nach Murphys Law ist das Paket, das man gern hätte, garantiert nicht dabei...

        Deswegen gibt es zB bei Arch Linux auch das AUR. Bei Debian gibt es sicher ähnliche Repos.

        (Wahlweise werden auch schon mal Abhängigkeiten falsch aufgelöst, z.B. hat mir Ubuntu zum Tomcat ein "Blackdown-Java" (oder wie das heißt) mit dem Tomcat absolut nicht wollte installiert. Erst nachdem ich das durch das original von Sun ersetzt hatte lief die Sache)

        OHNE etwas von irgendwelchen Webseiten herunterzuladen.

        ...kommt man leider nicht immer weiter.

        Scheint aber wohl ein Debian-Problem zu sein. Diesbezüglich habe ich auf Arch Linux keine Problem.
        Das einzige, dass ich nicht über den Paketmanager herunterlade, sind Java-Programme wie Eclipse, Tomcat, SQLDeveloper usw.
        bei einem Eclipse-Update könnte es nämlich schon mal vorkommen, dass ein Tomcat dann nicht mehr funktioniert, oder die Plugins weg sind.
        Java-Programme sind aber auch die einzige Ausnahme.

        Markus

        --
        1. Hallo

          Das einzige, dass ich nicht über den Paketmanager herunterlade, sind Java-Programme wie Eclipse, Tomcat, SQLDeveloper usw.
          bei einem Eclipse-Update könnte es nämlich schon mal vorkommen, dass ein Tomcat dann nicht mehr funktioniert, oder die Plugins weg sind.

          Nicht nur das. Mit Ubuntu 8.04 bekommt man aus den voreingestellten Repositories Eclipse in der Version 3.2, aktuell ist aber die Version 3.4. Zwar wurde bei der Gelegenheit per Abhängigkeitsauflösung gleich die Java-Runtime installiert, wenn ich aber Plugins für Eclipse über dessen Aktualisierungsverwaltung installieren wollte, scheiterte ich, da die verfügbaren Plugins nicht mit der 3.2-er Version wollten. Es hat mich schon ein paar Stunden gekostet, bis ich darauf gekommen bin, dass erst eine händisch "installierte" aktuelle Version all meine diesbezüglichen Probleme löst.

          Das ist mMn ein typischer Stolperstein, der nach seiner Auffindung und Umrundung natürlich seinen "Schrecken" verliert. Wenn man das aber nicht einordnen kann, steht man schon mal wie die Q vor'm Tore.

          Das Problem mit der Unverträglichkeit der Versionen kann mir natürlich auch mit Windows passieren, allerdings ist davon auszugehen, dann ich dort gleich den Download mit der aktuellen Version gewählt hätte.

          Tschö, Auge

          --
          Die deutschen Interessen werden am Liechtenstein verteidigt.
          Veranstaltungsdatenbank Vdb 0.2
          1. Hi,

            Das Problem mit der Unverträglichkeit der Versionen kann mir natürlich auch mit Windows passieren, allerdings ist davon auszugehen, dann ich dort gleich den Download mit der aktuellen Version gewählt hätte.

            wenn du es denn vorher weißt. Unter Windows ist es ja ebenso typisch, dass man eine Software installiert, die Installation scheinbar fehlerfrei abläuft, und wenn man das Programm dann startet, poppt eine Fehlermeldung auf, die sinngemäß sagt, "suchmich.dll nicht gefunden".

            So, und jetzt kannst du als User überlegen, zu welchem Paket suchmich.dll wohl gehören könnte, und was du demzufolge als erstes hättest installieren sollen. Denn die Abhängigkeiten von diversen Bibliotheken sind oft nicht bei den Systemvoraussetzungen angegeben

            Ciao,
             Martin

            --
            Das Gehirn ist schon eine tolle Sache: Es fängt ganz von allein an zu arbeiten, wenn man morgens aufsteht, und hört erst damit auf, wenn man in der Schule ankommt.
              (alte Schülererkenntnis)
            1. Yerf!

              wenn du es denn vorher weißt. Unter Windows ist es ja ebenso typisch, dass man eine Software installiert, die Installation scheinbar fehlerfrei abläuft, und wenn man das Programm dann startet, poppt eine Fehlermeldung auf, die sinngemäß sagt, "suchmich.dll nicht gefunden".

              Unter Windows kenn ich das eigentlich nur von irgendwelchen windigen Sharewaretools, bei denen der Author scheinbar nicht wusste, das man die Redist-Packages der Entwicklungsumgebung mit ins Setup packen sollte.

              Alternativ gibts auch ein paar OpenSource-Portierungen die davon ausgehen, dass der User sich die Pakete selber zusammensuchen soll...

              Aber eigentlich ist es unter Windows Standard, das ein Programm alles benötigte an Bibliotheken selber mitbringt, auch optionale Windowskomponenten wie DirectX (ist auf jeder Spiele-DVD mit drauf) oder das .NET-Framework.

              Und übrigens: ich möchte mal die Leute hören, wenn Microsoft plötzlich ein zentrales Softwareverteilungssystem ähnlich einem Linux-Paketmanager anbietet... (so von wegen Microsoft kontrolliert was angeboten wird und weiß was jeder User installiert hat)

              Gruß,

              Harlequin

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              1. Hallo,

                Unter Windows ist es ja ebenso typisch, dass man eine Software installiert, die Installation scheinbar fehlerfrei abläuft, und wenn man das Programm dann startet, poppt eine Fehlermeldung auf, die sinngemäß sagt, "suchmich.dll nicht gefunden".
                Unter Windows kenn ich das eigentlich nur von irgendwelchen windigen Sharewaretools, bei denen der Author scheinbar nicht wusste, das man die Redist-Packages der Entwicklungsumgebung mit ins Setup packen sollte.

                anscheinend findet man derlei Software nicht nur als Shareware, sondern auch als "echte" Bezahlsoftware in der Data-Becker-Kategorie. Mein Vater hatte schon zweimal so ein Paket, das sich installieren ließ, dann aber doch irgendwas vermisste. In einem Fall haben wir es auch nicht herausgefunden; er hat die Software dann mit viiiel Überredungskunst dem Händler wieder auf den Tisch geknallt und seine kanpp 30EUR zurückbekommen.

                Aber eigentlich ist es unter Windows Standard, das ein Programm alles benötigte an Bibliotheken selber mitbringt, auch optionale Windowskomponenten wie DirectX (ist auf jeder Spiele-DVD mit drauf) oder das .NET-Framework.

                In der Firma haben wir zu einem komplexen Messgerät eine Software bekommen, die beim Setup ungefragt(!) ein .NET-Framework mitinstalliert. Der Witz dabei ist, dass a) die Software überhaupt kein .NET braucht, und b) der auf der CD integrierte .NET Installer so kaputt ist, dass er während der Installation abstürzt. EIn Anruf beim Hersteller brachte uns die Erkenntnis, dass man das Setup-Verzeichnis von der CD auf die Festplatte kopieren solle, dann in einer Konfigurationsdatei einen Parameter händisch ändern und schließlich die Installation so erneut aufrufen solle. Dann unterbleibt die automatische .NET-Installation, die Installation läuft fehlerfrei durch und die Software läuft wie geschmiert.

                Und übrigens: ich möchte mal die Leute hören, wenn Microsoft plötzlich ein zentrales Softwareverteilungssystem ähnlich einem Linux-Paketmanager anbietet... (so von wegen Microsoft kontrolliert was angeboten wird und weiß was jeder User installiert hat)

                Hehe, interessanter Gedanke! ;-)

                So long,
                 Martin

                --
                Wenn man keine Ahnung hat - einfach mal Fresse halten.
                  (Dieter Nuhr, deutscher Kabarettist)
                1. Und übrigens: ich möchte mal die Leute hören, wenn Microsoft plötzlich ein zentrales Softwareverteilungssystem ähnlich einem Linux-Paketmanager anbietet... (so von wegen Microsoft kontrolliert was angeboten wird und weiß was jeder User installiert hat)

                  Hehe, interessanter Gedanke! ;-)

                  Finde ich auch ;)

                2. Yerf!

                  anscheinend findet man derlei Software nicht nur als Shareware, sondern auch als "echte" Bezahlsoftware in der Data-Becker-Kategorie. Mein Vater hatte schon zweimal so ein Paket, das sich installieren ließ, dann aber doch irgendwas vermisste. In einem Fall haben wir es auch nicht herausgefunden; er hat die Software dann mit viiiel Überredungskunst dem Händler wieder auf den Tisch geknallt und seine kanpp 30EUR zurückbekommen.

                  Die "Data-Becker-Kategorie" würde ich persönlich eher auch in die Shareware-Ecke stellen... aber das ist ein anderes Thema.

                  Aber die meisten Programme die mir in der Richtung Ärger gemacht haben vermissten immer irgendeine VisualBasic/C++ -Runtime-DLL. Das merkt man allerdings auch immer nur beim ersten Programm, danach hat man sie ja ;-)

                  In der Firma haben wir zu einem komplexen Messgerät eine Software bekommen, die beim Setup ungefragt(!) ein .NET-Framework mitinstalliert. Der Witz dabei ist, dass a) die Software überhaupt kein .NET braucht, und b) der auf der CD integrierte .NET Installer so kaputt ist, dass er während der Installation abstürzt.

                  Das es manche Firmen nicht auf die Reihe kriegen vernünftige Installer zu bauen ist wirklich ein Ärgernis. Dazu zählen auch die vielen unnötigen "Bitte rechner neu starten"-Aufforderungen, die nur an einem falsch gesetzten Haken im Install-Shield (oder was auch immer) liegen.

                  Gruß,

                  Harlequin

                  --
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            2. Hallo

              Das Problem mit der Unverträglichkeit der Versionen kann mir natürlich auch mit Windows passieren, allerdings ist davon auszugehen, dann ich dort gleich den Download mit der aktuellen Version gewählt hätte.

              wenn du es denn vorher weißt. Unter Windows ist es ja ebenso typisch, dass man eine Software installiert, die Installation scheinbar fehlerfrei abläuft, und wenn man das Programm dann startet, poppt eine Fehlermeldung auf, die sinngemäß sagt, "suchmich.dll nicht gefunden".

              Ich glaube, sowas ist mir letztmalig bei Windows95 passiert. Das ist (zumindest heutzutage) mMn *nicht* typisch Windows.

              Tschö, Auge

              --
              Die deutschen Interessen werden am Liechtenstein verteidigt.
              Veranstaltungsdatenbank Vdb 0.2
              1. Hi!

                Ich glaube, sowas ist mir letztmalig bei Windows95 passiert. Das ist (zumindest heutzutage) mMn *nicht* typisch Windows.

                Anfang Nov. Ich hab mir Warhammer Online installiert und nach ewigen gewarte, runtergelade und installiere, wollte ich starten und  bekamm nur die Nachricht dass ne DLL fehlt.

                Naja. Hab dann einfach mal die DirectX Version die dabei war installiert. Bei der Installation hat das Programm schliesslich versucht mach dazu zu ueberreden. :)

                Vielleicht haett ich vorher mal schauen sollen welche Versoin das war, statt einfach davon auszugehen, das DirectX 9 nicht mehr aktualisiert werden braucht weil ja das schoene XP inkompatible 10 draussen ist. ;)

                --
                "Die Diebesgilde beklagte sich darueber, dass Mumm in aller Oeffentlichkeit behauptet hatte, hinter den meisten Diebstaehlen steckten Diebe."
                      - T. Pratchett
                1. Hallo

                  Ich glaube, sowas ist mir letztmalig bei Windows95 passiert. Das ist (zumindest heutzutage) mMn *nicht* typisch Windows.

                  Anfang Nov. Ich hab mir Warhammer Online installiert und nach ewigen gewarte, runtergelade und installiere, wollte ich starten und  bekamm nur die Nachricht dass ne DLL fehlt.

                  Andere Leute, andere Erfahrungen. :-)

                  Ich kenne das, wie gesagt, nur aus grauen Vorzeiten. Besonders ungern erinnere ich mich an Programme (waren es Spiele?), die bestimmte Versionen einer DLL haben wollten. Die Dateinamen dieser DLLs unterschieden sich sogar, hatten eine Nummerierung nach dem Schema name200.dll u.s.w.. Offensichtlich löschten die Installationsprogramme jeweils ältere Versionen der DLL (die waren nach der Installation jedenfalls oft weg). Heißa, war das ein Spaß, nach der Ursache für das Nichtstarten eines anderen Programms zu suchen, dass doch gestern noch 1A lief. Schnell mal im Internet zu lesen/suchen, war damals ja auch nicht.

                  Was mich wundert, ist, dass ich davon keine der sprichwörtlichen grauen Haare bekommen habe. ;-)

                  Tschö, Auge

                  --
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                  1. Hoi!

                    Andere Leute, andere Erfahrungen. :-)

                    Ich kenne das, wie gesagt, nur aus grauen Vorzeiten.

                    Ich wollte ja auch darauf hinaus, daß ein Programm unter Windows normalerweise alles mitbringt. Wenn es DirectX9c irgendwas fordert und einem das auch sagt, aber man überspringt die DirectX9c irgendwas-Installation weil man meint man hätte die aktuellste Version, dann ist das wohl ein Userfehler, oder?

                    Natürlich(!) könnte in der Insatallationsroutine mal einer checken welche Programmversion installiert ist. Das hab ich allerdings noch nie erlebt. Es wird einfach immer versucht die dazugehörigen Dateien zu installieren. Auch wenn auf dem System schon eine 3 Nummern neuere Version vorhanden ist.

                    --
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                  2. Was mich wundert, ist, dass ich davon keine der sprichwörtlichen grauen Haare bekommen habe. ;-)

                    Glück gehabt ;-)

                    Struppi.

                    1. Hallo

                      Was mich wundert, ist, dass ich davon keine der sprichwörtlichen grauen Haare bekommen habe. ;-)

                      Glück gehabt ;-)

                      Ist das eine Schildkröte (so eigentlich und so)? Grün ist mir jedenfalls noch nicht unt... ähh draufgekommen. :-)

                      Tschö, Auge

                      --
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                      1. Ist das eine Schildkröte (so eigentlich und so)? Grün ist mir jedenfalls noch nicht unt... ähh draufgekommen. :-)

                        Ja, die Punkrock Schildkröte

                        Struppi.

                  3. Hi

                    Die Dateinamen dieser DLLs unterschieden sich sogar, hatten eine Nummerierung nach dem Schema name200.dll u.s.w..

                    Ich wette, das war vbrun.dll in den unterschiedlichsten Versionen.

                    Gruß

                    Uwe
                    Portland, OR

                    1. Hallo

                      Die Dateinamen dieser DLLs unterschieden sich sogar, hatten eine Nummerierung nach dem Schema name200.dll u.s.w..

                      Ich wette, das war vbrun.dll in den unterschiedlichsten Versionen.

                      Ich habe das dumme Gefühl, du könntest die Wette gewinnen. :-)

                      Tschö, Auge

                      --
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                  4. Hello,

                    Was mich wundert, ist, dass ich davon keine der sprichwörtlichen grauen Haare bekommen habe. ;-)

                    Naja, wenn es uns zuviel wurde, haben wir eben abgeschaltet (Das Gerät manchmal auch nicht) und uns von unserer Frau oder Freundin ein wenig verführen lassen. Damals ging das noch alles, da war sowieso alles viel besser  ;-))

                    Liebe Grüße aus Syburg bei Dortmund

                    Tom vom Berg

                    --
                    Nur selber lernen macht schlau
                    http://bergpost.annerschbarrich.de
      2. Hellihello

        Nein, da gibts nur den IceWeasel...

        [link.http://en.wikipedia.org/wiki/Naming_conflict_between_Debian_and_Mozilla]

        apt-get install firefox geht aber auch. U.u. die /etc/apt/sources.list noch um einen Eintrag erweitern.

        apt-cache search könnte auch helfen.

        Dank und Gruß,

        frankx

        --
        tryin to multitain  - Globus = Planet != Welt
        1. Hello,

          apt-get install firefox geht aber auch. U.u. die /etc/apt/sources.list noch um einen Eintrag erweitern.

          Dann kommt aber der IceWeasel

          Wenn Patrick den Firefox haben will, kann er sich mittels seines IceWeasel von http://mozilla.org einfach das Paket für Linux (passend zur Plattform z.B. i386 oder i686) herunterladen. Das gibt es al RPM und als DEB.

          Im ausgepackten Debian-Paket einfach das Binaray zur Installation ausführen.

          Liebe Grüße aus Syburg bei Dortmund

          Tom vom Berg

          --
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          1. Hi!

            Dann kommt aber der IceWeasel

            Wenn Patrick den Firefox haben will, kann er sich mittels seines IceWeasel von http://mozilla.org einfach das Paket für Linux (passend zur Plattform z.B. i386 oder i686) herunterladen. Das gibt es al RPM und als DEB.

            Ich glaub fast, der will nicht mehr... ;)

            --
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                  - T. Pratchett
            1. Hallo Steel!

              Wenn Patrick den Firefox haben will, kann er sich mittels seines IceWeasel von http://mozilla.org einfach das Paket für Linux (passend zur Plattform z.B. i386 oder i686) herunterladen. Das gibt es al RPM und als DEB.

              @Tom: ich fand nur eine .tar.bz2

              Ich glaub fast, der will nicht mehr... ;)

              na doch, aber ich habe auch anderes zu tun, u.A. irgendwann das Chaos in meinem Arbeitszimmer aufräumen... Sieht auf dem Bild schöner aus, als in Wirklichkeit, das Schlimmste befindet sich im Bereich hinter dem Sessel... Und nein, ich bin zwar nicht sehr groß, aber es sind nicht meine T-Shirts, die da schon lange trocken sind und eh neu gewaschen werden müssen (wg. Rauchen und so...)

              Werde mich im Laufe des Nachmittags um die erhaltenen Tipps kümmern, danke schon mal allen!

              Viele Grüße aus Frankfurt/Main,
              Patrick

              --
              _ - jenseits vom delirium - _

                 Diblom   [link:hatehtehpehdoppelpunktslashslashwehwehwehpunktatomicminuseggspunktcomslash]
              Achtung Agentur! | Nichts ist unmöglich? Doch! | Heute schon gegökt?
    2. Hallo *Markus!

      Bbei Linux ladet man nie "per Hand" herunter. Das macht man vielleicht bei Windows so, aber doch nicht bei Linux! Hast du überhaupt schon mal etwas von apt, bzw "aptitude", dem Paketmanager von Debian gehört?

      Nein, woher denn? Einen Package Manager kenne ich zwar von Perl, aber woher soll ich wissen, dass ein Paketmanager nötig ist, um auf Linux Software zu installieren? Warum bieten die Webseiten die Software für Linux an, wenn man sie nicht downloaden soll, sondern über ein Paketmanager downloaden und installieren soll? Warum steht in den Anleitungen dann nicht: "Benutzt den Paketmanager!"?

      "aptitude install firefox" (falls das Paket in Debian so heißt), OHNE etwas von irgendwelchen Webseiten herunterzuladen.

      Was ist mit der GTK-Geschichte?

      Der Plattenzugriff liegt an deinen Rechten. Wie die gesetzt sind, kann ich nicht sagen. Das musst du wissen.

      Alle Partitionen sind NTFS, bis auf die Kleinste, FAT32. Genau die habe ich mit dem Partitionierer der Debian-CD (selbstgebrannt aus Image) kleiner gemacht und partitioniert für Linux.

      Dass Windoof die Linux-Partition(en, Swap wollte auch eine) nicht sehen kann, war mir vorher klar.

      Linux aber kann alle sehen, nur nicht auf die NTFS zugreifen, die auf der internen Platte sind. Die von der externen Platte (250 GB, fünf gleich große Partitionen, alle NTFS) kann er sehen und drauf zugreifen. Die Fehlermeldung beim Zugriff auf die rechnerinternen Partitionen war sowas wie "konnte pmount nicht ausführen" o. Ä. - hab's nicht notiert).

      Wie die Suche funktioniert? Kommt drauf an, wie du suchen willst, per "find", per "locate",...usw?

      Natürlich kann ich mir auch ein Perl-Programm schreiben und damit suchen... ist es aber der richtige Weg? Warum bietet dann der Datei-Browser eine Suchfunktion an, wenn es besser sein soll, über die Shell zu suchen?

      Warum wird von immer geglaubt, dass Linux genauso wie Windows sein muss.

      Hab ich nicht behauptet.

      Viele Grüße aus Frankfurt/Main,
      Patrick

      --
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         Diblom   [link:hatehtehpehdoppelpunktslashslashwehwehwehpunktatomicminuseggspunktcomslash]
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      1. Hallo,

        Bbei Linux ladet man nie "per Hand" herunter. Das macht man vielleicht bei Windows so, aber doch nicht bei Linux! Hast du überhaupt schon mal etwas von apt, bzw "aptitude", dem Paketmanager von Debian gehört?

        Nein, woher denn? Einen Package Manager kenne ich zwar von Perl, aber woher soll ich wissen, dass ein Paketmanager nötig ist, um auf Linux Software zu installieren? Warum bieten die Webseiten die Software für Linux an, wenn man sie nicht downloaden soll, sondern über ein Paketmanager downloaden und installieren soll? Warum steht in den Anleitungen dann nicht: "Benutzt den Paketmanager!"?

        Es gibt auch Distributionen wie "Linux from Scratch" (LFS), die eben derartige Systeme nicht anbieten. Aus LFS wurde beispielsweise Arch Linux "konstruiert".
        Ein bisschen kann ich dein Unverständnis, dass derartige Information dort nicht zu finden sind, verstehen. Als ich neu bei Linux war, zuerst bei SuSE 7.3, wo man damals echt noch viel selbst kompilieren musste mit ./configure make make install ärgerte ich mich auch darüber, warum im README nichts davon steht, wie man vom Normaluser auf Root wechselte. Es stand nur "You have to be Root to make install). Im Prinzip muss man einen Linux erfahrenen Benutzer nicht mal auf so etwas hinweisen, da es logisch ist, dass man nur als Root Dinge installieren kann. Ein Anfänger ist alleine mit dieser Zusatzinformation überfordert.

        "aptitude install firefox" (falls das Paket in Debian so heißt), OHNE etwas von irgendwelchen Webseiten herunterzuladen.

        Was ist mit der GTK-Geschichte?

        Der Paketmanager weiß automatisch, was Firefox für Abhängigkeiten hat, und saugt dir die Abhängigkeiten gleich mit herunter, installiert sie, und installiert zuletzt Firefox. Das geht alles voll automatisch.
        Sämtliche Pakete weden von Mitglieder der Distribution eben so aufbereitet, dass der Paketmanager weiß, was zu tun ist. Deswegen gibt es ja auch oft .deb- (Debian) oder .rpm-Pakete (Fedora) auf Webseiten.

        Der Plattenzugriff liegt an deinen Rechten. Wie die gesetzt sind, kann ich nicht sagen. Das musst du wissen.

        Alle Partitionen sind NTFS, bis auf die Kleinste, FAT32. Genau die habe ich mit dem Partitionierer der Debian-CD (selbstgebrannt aus Image) kleiner gemacht und partitioniert für Linux.

        Dass Windoof die Linux-Partition(en, Swap wollte auch eine) nicht sehen kann, war mir vorher klar.

        Linux aber kann alle sehen, nur nicht auf die NTFS zugreifen, die auf der internen Platte sind. Die von der externen Platte (250 GB, fünf gleich große Partitionen, alle NTFS) kann er sehen und drauf zugreifen. Die Fehlermeldung beim Zugriff auf die rechnerinternen Partitionen war sowas wie "konnte pmount nicht ausführen" o. Ä. - hab's nicht notiert).

        Wahrscheinlich sind in der /etc/fstab (Filesystem Table) die Rechte nicht ausreichend gesetzt. Im Prinzip trivial, aber es ist schwer dir zu erklären, da du wahrscheinlich noch keine Konsolen-Grundlagen hast.

        Wie die Suche funktioniert? Kommt drauf an, wie du suchen willst, per "find", per "locate",...usw?

        Natürlich kann ich mir auch ein Perl-Programm schreiben und damit suchen... ist es aber der richtige Weg? Warum bietet dann der Datei-Browser eine Suchfunktion an, wenn es besser sein soll, über die Shell zu suchen?

        Die GUI und das System sind auf Linux eingeständige Dinger. Wie du letztendlich suchen willst, liegt ganz bei dir, oder es ergibt sich einfach.
        Ich persönlich bin am schnellsten, wenn ich in der Konsole ein "locate name" ausführe. locate hat sämtliche Dateien im System indiziert und findet deswegen sämtliche Einträge auf der Stelle.

        Falls du Linux doch noch nicht absolut du deinem Feind erklärt hast, hilft dir vielleicht http://www.selflinux.org/ die Grundlagen zu verstehen.
        Es ist zwar schon etwas älter, d.h. auf Paketmanager u.ä. wird leider nicht eingegangen, aber es beschreibt Linux kurz leicht verständlich und übermittelt die wichtigstens Information rund um Linux.

        Markus

        --
        1. Hallo *Markus!

          "You have to be Root to make install).

          Entdeckt habe ich ein "Root Terminal", das beim Aufrufen nach dem entsprechenden Passwort fragt.

          "aptitude install firefox" (falls das Paket in Debian so heißt), OHNE etwas von irgendwelchen Webseiten herunterzuladen.

          Siehe Antwort an Andreas. Da erhalte ich eine neue Version von IceWeasel. Der letztens heruntergeladene FF3.04 für Linux ist ja verschwunden...

          Der Paketmanager weiß automatisch, was Firefox für Abhängigkeiten hat, und saugt dir die Abhängigkeiten gleich mit herunter, installiert sie, und installiert zuletzt Firefox. Das geht alles voll automatisch.

          Das glaube ich Dir gerne, nur FF3 ist nicht bei den Debian-Pakete dabei, wie es scheint.

          Wahrscheinlich sind in der /etc/fstab (Filesystem Table) die Rechte nicht ausreichend gesetzt. Im Prinzip trivial, aber es ist schwer dir zu erklären, da du wahrscheinlich noch keine Konsolen-Grundlagen hast.

          Ich habe irgendwann ein Partition-Manager entdeckt (Name vergessen), da ist es ähnlich: ich kann alles sehen, auf die Partitionen der internen Platte kann ich aber nicht zugreifen.

          Dafür kann ich von Windows aus mit dem Paragon Partition Manager die Linux-Partition sehen, und sogar, mit etwas Trickserei, Dateien editieren (z.B. die Vorschlagsliste von GRUB in der menu.lst). Tja, es gibt für Windoof auch nicht doofe Programme :)

          Falls du Linux doch noch nicht absolut du deinem Feind erklärt hast, hilft dir vielleicht http://www.selflinux.org/ die Grundlagen zu verstehen.

          Ich habe seit Freitag 4 PCs einzurichten, mein XP auf einem älteren Rechner spinnt herum (schon mal berichtet: die explorer.exe jagt mit 50%CPU-Nutzung und muss gekillt und neu gestartet werden). Ich habe zwar im Moment wieder etwas Zeit, allerdings sehe ich nicht ein, für ein von seinen Usern so hochgepriesenes System Unmengen von Literatur 'rauszusuchen und, womöglich noch in englischer Sprachen, lesen zu müssen. Werde mir aber beizeiten die Literatur reinziehen, danke.

          Dieser Frustthread ändert nichts daran, dass auch Windoof derzeit einen saublöden Weg geht und nur anscheinend noch für reine Anfänger seine Software schreibt: Trotz korrekter Registry-Einträge wurden auf einem (vorinstallierten) Vista-Rechner die Pfeile bei Verknüpfungen nicht angezeigt, und deswegen hatte ich die shell32.dll in Verdacht (wie es sich herausstellte, richtigerweise), und zwar, dass das Overlay-Icon (der Pfeil halt), nicht richtig an. Der Versuch, die Datei von einem anderen Vista-PC, bei welchem die Pfeile angezeigt werden, zu kopieren, scheiterte daran, dass es mir nicht gelang, die Rechte für den Ordneer "system32" zu übernehmen (Vollzugriff hat nur ein ominöser "Trusted Installer", noch nicht mal der Benutzer "Administrator" hat sie). Habe dann ein Programm installiert (Vista Shortcurt Manager), das mir das Overlay-Icon wieder anzeigt.

          Viele Grüße aus Frankfurt/Main,
          Patrick

          --
          _ - jenseits vom delirium - _

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          Achtung Agentur! | Nichts ist unmöglich? Doch! | Heute schon gegökt?
          1. Hi Patrick

            sehr zu empfehlen:

            http://www.totalidea.com/tweakvi-compare.php

            Gruß

            Uwe
            Portland, OR

          2. ... , allerdings sehe ich nicht ein, für ein von seinen Usern so hochgepriesenes System Unmengen von Literatur 'rauszusuchen und, womöglich noch in englischer Sprachen, lesen zu müssen. Werde mir aber beizeiten die Literatur reinziehen, danke.

            Wie schon mehrmals im Thread festgestellt, du hast dir ein System ausgesucht, dass (wie es auch in der Installationsanleitung steht) für fortgeschrittene User gedacht ist, für Netzwerkserver, wissenschaftliche Desktops oder Firewalls.

            Dann hast du dir vermutlich über die Problematik der Treiber unter Linux keine Gedanken gemacht und dann möchtest du darüber hinaus noch parallel eine Windowspartitionen nutzen.

            Ich würde mich als interessierten Laien bezeichnen, der einige Jahre Computer erlebt hat, aber dass würde ich mir bei weitem nicht zutrauen. Ich hatte damals ja auch mit mehreren Linuxen rumprobiert, aber an Debian wagte ich mich nicht, was aber nichts heißen mag, da du ja anscheinend relativ viel Erfahrung bei der Installation hast (ich musste mein XP seit 5 Jahren nicht anrühren).

            Ich muss natürlich zugeben, dass ich durchaus auch geflucht habe und am Anfang vieles nicht gefunden habe und merkwürdig fand, was ich unter Windows selbstverständlich finde.

            Aber - sind dir die Kentnnisse über windows zugeflogen? Hast du nach wenigen Tagen gewußt wie und wo du solch systemnahen Einstellungen vornehmen musst  wie du es hier bei Linux willst? Noch nie Probleme mit Hardware unter Windows gehabt?

            Seit ich die ersten Probleme unter Linux lösen konnte - natürlich durch ganz viel lesen und das meiner Meinung sehr hilfreiche ubuntuusers - und dabei viel entdeckt habe, weiß ich die Offenheit von Linux zu schätzen, allerdings sind mir Konsolenprogramme auch unter Windows nicht fremd (für meine Perl  Programme ist mir Tk i.d.R. zu viel Overhead).

            Aber im Grunde gebe ich dir recht, wer möglichst ohne viel zu lesen und ohne Stolpersteine ein Betriebsystem installieren will, sollte auf keinen Fall Linux auswählen.

            Struppi.

      2. Nein, woher denn? Einen Package Manager kenne ich zwar von Perl, aber woher soll ich wissen, dass ein Paketmanager nötig ist, um auf Linux Software zu installieren? Warum bieten die Webseiten die Software für Linux an, wenn man sie nicht downloaden soll, sondern über ein Paketmanager downloaden und installieren soll? Warum steht in den Anleitungen dann nicht: "Benutzt den Paketmanager!"?

        Weil die Software normalerweise von irgendjemandem geschrieben
        wurde, der nicht mit einer speziellen Linux-Distribution verbandelt
        ist, d. h. die Software soll erstmal prinzipiell auf allen
        Linux-Umgebungen zum Laufen zu bekommen sein. Da verschiedene
        Distributionen verschiedene Paketmanager haben können, macht es
        für den Softwareautor erstmal keinen Sinn, einen bestimmten
        anzugeben.

        "aptitude install firefox" (falls das Paket in Debian so heißt), OHNE etwas von irgendwelchen Webseiten herunterzuladen.

        Was ist mit der GTK-Geschichte?

        aptitude ist normalerweise so clever, dass es Abhängigkeiten
        auflöst, d. h. alle benötigten Libraries werden automatisch
        mit heruntergeladen und installiert. Extra für Dich habe
        ich noch einen Link zu aptitude herausgesucht:
         Aptitude ohne "Super-Kuh-Kräfte"? ;-).

        MfG

        Andreas

        1. Hallo Aaaaandreas!

          aptitude ist normalerweise so clever, dass es Abhängigkeiten
          auflöst, d. h. alle benötigten Libraries werden automatisch
          mit heruntergeladen und installiert.

          Bisher war er so clever, dass er Pakete von Debian heruntergeladen und installiert hat. Statt Iceweasel 2.0.0.14 habe ich jetzt 2.0.0.18 - aber immer noch kein FF3.

          Extra für Dich habe
          ich noch einen Link zu aptitude herausgesucht:
          Aptitude ohne "Super-Kuh-Kräfte"? ;-).

          Ja, das geht ;)

          Viele Grüße aus Frankfurt/Main,
          Patrick

          --
          _ - jenseits vom delirium - _

             Diblom   [link:hatehtehpehdoppelpunktslashslashwehwehwehpunktatomicminuseggspunktcomslash]
          Achtung Agentur! | Nichts ist unmöglich? Doch! | Heute schon gegökt?
          1. Hi Aaaalter!

            Bisher war er so clever, dass er Pakete von Debian heruntergeladen und installiert hat. Statt Iceweasel 2.0.0.14 habe ich jetzt 2.0.0.18 - aber immer noch kein FF3.

            das liegt daran, dass Du - so wie zufälligerweise ich auch -
            Debian "Etch" verwendest. Der Name "Etch" steht für die
            aktuelle "stabile" Version. Diese Version ist für eine
            recht gute Stabilität bekannt, hinkt dafür bzgl. der Programmversionen
            aber meist 1-2 Jahre hinterher.

            Neben "Etch" gibt es auch "Lenny", das ist das
            derzeitige "Testing Release", das irgendwann demnächst
            mal zum aktuellen "Stable-Release" erklärt werden wird.
            Die Entscheidung, ob man das alte oder neue System nutzen
            will, steht in der Datei /etc/apt/sources.list.
            Bei mir sieht die so aus:

              
            deb ftp://ftp.de.debian.org/debian etch main contrib non-free  
            deb http://security.debian.org/ etch/updates main contrib non-free  
            deb-src http://security.debian.org/ etch/updates main contrib non-free  
            deb http://www.debian-multimedia.org etch main  
            
            

            Bei Dir müsste die ähnlich aussehen. Falls noch eine Zeile
            mit deb-cdrom o. Ä. enthalten ist, kannst Du diese getrost
            entsorgen (geht nur als root), da dies lediglich auf die
            Installations-CD verweist, die Du mit einer Online-Verbindung
            nicht mehr brauchst.

            Wenn ich in dieser Datei jetzt alle vier 'etch's durch 'lenny'
            ersetze, reicht anschließend ein

            aptitude update
            aptitude dist-upgrade

            um nach Download einiger 100 MB an Paketen auf das
            Testing-Release zu wechseln. Hier müsste dann auch FF3 installierbar
            sein.

            Ich will mich jedoch nicht von meinem 'Etch' trennen und
            trotzdem FF3 nutzen (schreibe gerade diesen Text unter FF3!).
            Also muss ich die gtk+2.10 Library manuell installieren.

            Mit Google-Suche nach '"firefox 3" etch backport' oder ähnlichem
            finde ich, dass man gtk+2.10 am besten aus den Quellen installiert,
            die man unter http://www.gtk.org findet. Dort geht man
            auf Download, klickt auf den Pinguin und dann auf gtk+2.10.
            (Man könnte theoretisch auch gtk+2.14 nehmen, wie ich jedoch
            erkennen musste, erfordert das compilieren dieser Version
            wiederum Libraries, die für Debian Etch ebenfalls zu neu sind...).

            Damit das folgende funktioniert, müssen die Entwicklungspakete
            installiert sein, d. h. mindestens gcc, g++, binutils, make, autoconf,
            automake usw. Das configure-Skript wird meckern, wenn etwas fehlt.

            Unter gtk+2.10 findet man einen ftp-Link auf folgende
            Dateiliste.

            Ich wähle gtk+-2.10.0.tar.bz2 und speichere das unter /home/ap/install.
            Dann:

              
            ap@zaphodb:~$ cd install/  
            ap@zaphodb:~/install$ tar xjf gtk+-2.10.0.tar.bz2  
            ap@zaphodb:~/install$ cd gtk+-2.10.0/  
            
            

            (Immer schön die TAB-Taste verwenden, um die langen
            Dateinamen zu vervollständigen).

            Innerhalb dieses Verzeichnisses dann folgendes eingeben

            ./configure

            Falls dies ohne Fehlermeldungen am Ende durchläuft, anschließend
            ein

            make

            oder (falls Dual-Core-Prozessor vorhanden)

            make -j2

            Jetzt wird gtk+2.10 compiliert, was je nach Rechner einige Minuten
            dauern kann. Als root nun

            make install

            eingeben, und die Library wird unter /usr/local/... installiert.
            Jetzt muss man den Firefox nur noch so aufrufen, dass er die
            gtk+2.10-Library statt der 2.8 findet. Dazu schreibt man
            als root unter /usr/local/bin eine Textdatei namens firefox, die
            in etwa so aussieht:

              
            #!/bin/sh  
            export LD_LIBRARY_PATH=/usr/local/lib  
            /pfad/zu/firefox3/firefox  
            
            

            Der Pfad zu Firefox ergibt sich, wenn man das .tar.bz2-File
            von www.mozilla.org entpackt. Wo das Verzeichnis endgültig liegt,
            scheint egal zu sein. In diesem Verzeichnis gibt es jedenfalls
            die ausführbare Datei 'firefox', die ich von oben gelisteter
            Datei aus aufrufe, nachdem LD_LIBRARY_PATH gesetzt ist.

            Diese Datei muss Ausführungsrechte bekommen, also
            chmod +x /usr/local/bin/firefox. Danach kann man
            in der Konsole einfach 'firefox' eingeben, und FF3 startet!
            Alternativ kann man z. B. unter KDE auch eine Desktop-
            Verknüpfung auf /usr/local/bin/firefox legen, um FF3
            per Mausklick zu starten.

            Viele Grüße

            Andreas

            1. Meine Fresse.

              Das erinnert mich eine WoW Addonistallation ...

              Dieser Thread hat mich dazu gebracht, nochmal ueber meinen geplanten Besuch in der Linuxwelt nachzudenken. Wie schoen, dass ich von vornherein XP und Linux parallel betreiben wollte.

              --
              "Die Diebesgilde beklagte sich darueber, dass Mumm in aller Oeffentlichkeit behauptet hatte, hinter den meisten Diebstaehlen steckten Diebe."
                    - T. Pratchett
              1. Meine Fresse.

                Das erinnert mich eine WoW Addonistallation ...

                LOL ;-)

                Ich denke, es ist - wie mit so vielen Dingen - eine Sache der Gewöhnung.
                Jemandem, der ein Problem damit hat, Textdateien zu editieren oder
                einen Befehl auf der Shell abzusetzen, würde ich von
                Linux generell abraten (es sein denn, er hat seinen
                persönlichen Administrator in greifbarer Nähe).

                Wenn man das grundsätzliche Konzept, wie das Dateisystem aufgebaut
                ist und wie Software (manuell oder per Paketmanager) installiert
                wird, mal kapiert hat, wird man sehen, dass Softwareinstallation
                unter Linux insgesamt gesehen sehr einheitlich abläuft.
                Insbesondere nerven einen nicht die zahlreichen Update-Agenten,
                die unter manch anderen Systemen von jedem mittelmäßigen
                Programm mit installiert werden und das System vollmüllen.

                MfG

                Andreas

            2. Hallo Aaaaalter!

              Hi Aaaalter!

              Du hast ein »a« vergessen. Aber es ist laaaaange her und es sei Dir verziehen ;)

              das liegt daran, dass Du - so wie zufälligerweise ich auch -
              Debian "Etch" verwendest. Der Name "Etch" steht für die
              aktuelle "stabile" Version. Diese Version ist für eine
              recht gute Stabilität bekannt, hinkt dafür bzgl. der Programmversionen
              aber meist 1-2 Jahre hinterher.

              Ich habe als Image folgende gebrannt:

              debian-40r5-i386-DVD-1.iso von http://cdimage.debian.org/debian-cd/4.0_r5/i386/iso-dvd/

              Die weiteren 2 DVDs und das Update wollte ich später saugen. Grund ist, dass ich für Linux zunächst nur eine ganz kleine Partition reserviert habe (ca. 5GB), bis ich damit klarkomme.

              /etc/apt/sources.list.
              Bei mir sieht die so aus:

              deb ftp://ftp.de.debian.org/debian etch main contrib non-free
              deb http://security.debian.org/ etch/updates main contrib non-free
              deb-src http://security.debian.org/ etch/updates main contrib non-free
              deb http://www.debian-multimedia.org etch main

                
              Sieht bei mir genauso aus, außer dass »non-free« fehlt. Und ja, die CD-ROM-Zeile ist vorhanden (sogar zweimal, eine davon ist aber auskommentiert).  
                
              
              > Ich will mich jedoch nicht von meinem 'Etch' trennen und  
              > trotzdem FF3 nutzen (schreibe gerade diesen Text unter FF3!).  
              > Also muss ich die gtk+2.10 Library manuell installieren.  
                
              So wollte ich das auch machen.  
                
              
              > ~~~txt
                
              
              > ap@zaphodb:~$ cd install/  
              > ap@zaphodb:~/install$ tar xjf gtk+-2.10.0.tar.bz2  
              > ap@zaphodb:~/install$ cd gtk+-2.10.0/  
              > 
              
              

              (Immer schön die TAB-Taste verwenden, um die langen
              Dateinamen zu vervollständigen).

              Innerhalb dieses Verzeichnisses dann folgendes eingeben

              ./configure

              Falls dies ohne Fehlermeldungen am Ende durchläuft

              »Falls« ist gut...:

              PATRICK2:/home/patrick/install# tar xjf gtk+-2.10.0.tar.bz2
              PATRICK2:/home/patrick/install# cd gtk+-2.14.0
              PATRICK2:/home/patrick/install/gtk+-2.10.0# ./configure
              checking for a BSD-compatible install... /usr/bin/install -c
              checking whether build environment is sane... yes
              checking for gawk... no
              checking for mawk... mawk
              checking whether make sets $(MAKE)... yes
              checking build system type... i686-pc-linux-gnu
              checking host system type... i686-pc-linux-gnu
              checking for native Win32... no
              checking for gcc... no
              checking for cc... no
              checking for cc... no
              checking for cl... no
              configure: error: in /home/patrick/install/gtk+-2.14.5': configure: error: no acceptable C compiler found in $PATH Seeconfig.log' for more details.

              Naja... danke für die Hilfe, aber ich mache hier definitiv nichts mehr. Ich möchte nicht meine Zeit damit verplempern, irgendwelche Pakete zusammen zu suchen, die wiederum andere erfordern, nur um ein einfaches Browser oder Java-Plugin zu installieren.

              Das meinte ich mit nix für Anfänger und ich bleibe dabei. Mögen die anderen flamen wie sie lustig sind, ich klinke mich hier raus.

              Viele Grüße aus Frankfurt/Main,
              Patrick

              --
              _ - jenseits vom delirium - _

                 Diblom   [link:hatehtehpehdoppelpunktslashslashwehwehwehpunktatomicminuseggspunktcomslash]
              Achtung Agentur! | Nichts ist unmöglich? Doch! | Heute schon gegökt?
              1. Ich habe als Image folgende gebrannt:

                debian-40r5-i386-DVD-1.iso von http://cdimage.debian.org/debian-cd/4.0_r5/i386/iso-dvd/

                Nach wie vor stellst sich die Frage, warum du überhaupt ein Expertensystem verwenden willst und nciht eines für Einsteiger?

                Struppi.

              2. checking for gcc... no
                checking for cc... no
                checking for cc... no
                checking for cl... no

                Da steht einfach, dass Du keinen C-Compiler installiert hast.
                Hatte ich vorher aber gesagt... ;-)

                Naja... danke für die Hilfe, aber ich mache hier definitiv nichts mehr. Ich möchte nicht meine Zeit damit verplempern, irgendwelche Pakete zusammen zu suchen, die wiederum andere erfordern, nur um ein einfaches Browser oder Java-Plugin zu installieren.

                Ok, dann verplempere ich hier besser auch
                nicht mehr meine Zeit.

                Viele Grüße

                Andreas

              3. Hallo Patrick,

                das liegt daran, dass Du - so wie zufälligerweise ich auch -
                Debian "Etch" verwendest. Der Name "Etch" steht für die
                aktuelle "stabile" Version. Diese Version ist für eine
                recht gute Stabilität bekannt, hinkt dafür bzgl. der Programmversionen
                aber meist 1-2 Jahre hinterher.

                Ich habe als Image folgende gebrannt:

                debian-40r5-i386-DVD-1.iso von http://cdimage.debian.org/debian-cd/4.0_r5/i386/iso-dvd/

                zuerst Debian zu wählen, dann Debian stable und dann auch noch ein DVD-Iso statt der empfohlenen Netzwerk-Installations-CD. Patrick, wie kann man soviele Fehler auf einmal machen?

                Die weiteren 2 DVDs und das Update wollte ich später saugen.

                Völlig überflüssig. Saugen, was das Zeug hält, statt ein wenig - ja wirklich nur ein wenig - zu lesen. So kann das mit nichts irgendetwas werden. So ignorant bist Du doch sonst nicht.

                Das meinte ich mit nix für Anfänger und ich bleibe dabei. Mögen die anderen flamen wie sie lustig sind, ich klinke mich hier raus.

                Du hast hier wunderbar dokumentiert, wie ahnungslos Du an eine große Sache gegangen bist - und Dein Scheitern solltest Du allein Dir zuschreiben!

                "Ich hab' mir einen extrateuren Server gekauft, hat 20.000 Euro gekostet - und jetzt krieg ich noch nicht mal 'n aktuelles Spiel zum Laufen. Die Grafikkarte sei zu schwach. Netzwerkadministratoren, bleibt unter Euch ..."

                Sehr verwunderte Grüße

                Vinzenz

                1. Hello,

                  zuerst Debian zu wählen, dann Debian stable und dann auch noch ein DVD-Iso statt der empfohlenen Netzwerk-Installations-CD. Patrick, wie kann man soviele Fehler auf einmal machen?

                  Wie kann  man einen Freund so herunterputzen?

                  Liebe Grüße aus Syburg bei Dortmund

                  Tom vom Berg

                  --
                  Nur selber lernen macht schlau
                  http://bergpost.annerschbarrich.de
              4. Hello,

                Die weiteren 2 DVDs und das Update wollte ich später saugen. Grund ist, dass ich für Linux zunächst nur eine ganz kleine Partition reserviert habe (ca. 5GB), bis ich damit klarkomme.

                Du solltest als Anfänger /Umsteiger/Neugieriger etwas mehr als das Doppelte für Linux reservieren, damit es nicht schief geht. Man kann Linux auch heute noch mit Ach und Krach auf eine 1,44MB Diskette pressen, aber das ist nur noch etwas für Superprofis.

                Ein Einsteiger sollte sich nicht unnötige Probleme bereiten durch eine unnötige Begrenzung des Plattenplatzes. Für ein grafisch orientiertes System sollten daher schon 10GByte vorgehalten werden.

                Wenn Du auf die Idee kommen solltest, die Boot-Partition auszulagern, gib ihr auch mindestens 150 bis 200 MBytes, bis Du im Kernel-Backen so sicher bist, dass Du es auch auf eine Diskette bringen könntest. Im Zweifelsfall benötigst Du Platz für das aktive Kernel, dessen Backup, die Dateien für das neue  und das Ergebnis des neuen. Wenn Du am neuen Kernel nochmals etwas ändern musst, wird auch schon wieder Backup-Space dafür benötigt...

                Ich habe das jetzt ca. 8 Wochen intensivst durchgekaut und steh manchmal trotzdem noch wie Ochs vorm Berg... :-)

                Liebe Grüße aus Syburg bei Dortmund

                Tom vom Berg

                --
                Nur selber lernen macht schlau
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      3. Hellihello

        Bbei Linux ladet man nie "per Hand" herunter. Das macht man vielleicht bei Windows so, aber doch nicht bei Linux! Hast du überhaupt schon mal etwas von apt, bzw "aptitude", dem Paketmanager von Debian gehört?

        Du kannst sehr wohl mit wget http://adresse was runterladen, und schön mit tar xfz oder so auspacken und dann wohl mit apt-get bla.deb installieren oder?

        Nein, woher denn? Einen Package Manager kenne ich zwar von Perl, aber woher soll ich wissen, dass ein Paketmanager nötig ist, um auf Linux Software zu installieren? Warum bieten die Webseiten die Software für Linux an, wenn man sie nicht downloaden soll, sondern über ein Paketmanager downloaden und installieren soll? Warum steht in den Anleitungen dann nicht: "Benutzt den Paketmanager!"?

        Das ist das schöne an debian, der Paketmanager.

        apt-get update
        apt-get distupgrade
        apt-cache search "firef"
        apt-get install php5

        Oder du nimmst die GUI, die Synaptik-Paketverwaltung im WindowManager Gnome oder KDE, bzw sind das ja wohl nicht nur reine Windowmanger sondern Desktopenvironments. Darin kannst Du natürlich auch alle Pakete suchen und siehts dann auch (ist ja GUI) welche Pakete gleich mit geladen werden müssen.

        Dank und Gruß,

        frankx

        --
        tryin to multitain  - Globus = Planet != Welt
        1. Hallo

          Bbei Linux ladet man nie "per Hand" herunter. Das macht man vielleicht bei Windows so, aber doch nicht bei Linux! Hast du überhaupt schon mal etwas von apt, bzw "aptitude", dem Paketmanager von Debian gehört?

          Du kannst sehr wohl mit wget http://adresse was runterladen, und schön mit tar xfz oder so auspacken und dann wohl mit apt-get bla.deb installieren oder?

          Nicht, wenn's kein *.deb-Paket ist. DEB ist zwar recht verbreitet (mittlererweile wohl auch auf Nicht-Debian-Distris), aber manche Entwickler bieten ihre Software nur "pur" an.

          Das ist das schöne an debian, der Paketmanager.

          ...

          Oder du nimmst die GUI, die Synaptik-Paketverwaltung ...

          Jep, ist eigentlich idiotensicher, das Ding. Man muss nur wissen, wonach man sucht (und im Zweifelsfall, wie man weitere Quellen hinzufügt).

          Tschö, Auge

          --
          Die deutschen Interessen werden am Liechtenstein verteidigt.
          Veranstaltungsdatenbank Vdb 0.2
      4. Bbei Linux ladet man nie "per Hand" herunter. Das macht man vielleicht bei Windows so, aber doch nicht bei Linux! Hast du überhaupt schon mal etwas von apt, bzw "aptitude", dem Paketmanager von Debian gehört?

        Nein, woher denn?

        Anleitung lesen?

        1. Hi

          ...Anleitung lesen?

          Sorry, aber *DAS* soll eine verständliche Anleitung für Anfänger sein? Beispiel D.1.1. Einrichten der Maus:

          "Die Maus kann sowohl auf der Linux-Konsole (mit GPM) wie auch in der X-Window-Umgebung verwendet werden. Normalerweise ist es dazu lediglich erforderlich, gpm sowie den X-Server selbst zu installieren. Beide sollten so konfiguriert werden, dass sie /dev/input/mice als Maus-Gerät verwenden. Das korrekte Mausprotokoll in gpm heißt exps2, in X ExplorerPS/2. Die entsprechenden Konfigurationsdateien sind /etc/gpm.conf beziehungsweise /etc/X11/xorg.conf. Bestimmte Kernel-Module müssen geladen werden, damit Ihre Maus funktioniert..."

          Bei Windows schließe ich die Maus an den PC an und sie funktioniert.

          Gruß

          Uwe
          Portland, OR

          1. Hallo

            Sorry, aber *DAS* soll eine verständliche Anleitung für Anfänger sein? Beispiel D.1.1. Einrichten der Maus:

            "Die Maus kann sowohl auf der Linux-Konsole (mit GPM) wie auch in der X-Window-Umgebung verwendet werden. Normalerweise ist es dazu lediglich erforderlich, gpm sowie den X-Server selbst zu installieren. Beide sollten so konfiguriert werden, dass sie /dev/input/mice als Maus-Gerät verwenden. Das korrekte Mausprotokoll in gpm heißt exps2, in X ExplorerPS/2. Die entsprechenden Konfigurationsdateien sind /etc/gpm.conf beziehungsweise /etc/X11/xorg.conf. Bestimmte Kernel-Module müssen geladen werden, damit Ihre Maus funktioniert..."

            Jaja, der Erklärbär steht definitiv nicht auf deren Lohnliste. Allerdings auch nicht auf der von MS, deren Hilfe ist meist auch nicht wirklich hilfreich. Das kommt wohl davon, dass solche Texte von Leuten geschrieben werden, die viel zu tief drin stecken. Die schreiben sowas mehr für sich als für andere, ohne es überhaupt zu merken.

            Tschö, Auge

            --
            Die deutschen Interessen werden am Liechtenstein verteidigt.
            Veranstaltungsdatenbank Vdb 0.2
            1. Hi

              Jaja, der Erklärbär steht definitiv nicht auf deren Lohnliste. Das kommt wohl davon, dass solche Texte von Leuten geschrieben werden, die viel zu tief drin stecken. Die schreiben sowas mehr für sich als für andere, ohne es überhaupt zu merken.

              Da stimme ich dir uneingeschränkt zu. Obwohl sich die Autoren eigentlich fragen müßten, welchen Eindruck solch eine Dokumentation auf einen potentiellen Windows -> Linux Umsteiger macht.

              Allerdings auch nicht auf der von MS, deren Hilfe ist meist auch nicht wirklich hilfreich.

              Na ja, um mal beim Beispiel der Installation einer Maus zu bleiben: bei der Windows Hilfe wird das Anschließen nichtmal erwähnt, weil das einfach zu trivial ist.

              Ansonsten hast du natürlich recht; bei speziellen Problemen ist die Windows Hilfe oftmals unbrauchbar.

              Gruß

              Uwe
              Portland, OR

              1. Hallo Uwe,

                Jaja, der Erklärbär steht definitiv nicht auf deren Lohnliste. Das kommt wohl davon, dass solche Texte von Leuten geschrieben werden, die viel zu tief drin stecken. Die schreiben sowas mehr für sich als für andere, ohne es überhaupt zu merken.

                Da stimme ich dir uneingeschränkt zu. Obwohl sich die Autoren eigentlich fragen müßten, welchen Eindruck solch eine Dokumentation auf einen potentiellen Windows -> Linux Umsteiger macht.

                Naja, Debian ist ja auch nie als Windows-Umstiegsdistribution gedacht gewesen. Für sowas gibt's ja Ubuntu, OpenSuSE, Madriva und so weiter.

                Nicht, dass ich Debian jetzt zu sehr verteidigen möchte, ich bewundere zwar den Elan, den die Entwickler da reinstecken, aber ich wundere mich auch als sehr fortgeschrittener Nutzer häufig über Design-Entscheidungen, die da getroffen wurden...

                Viele Grüße,
                Christian

              2. Hallo

                ... Das kommt wohl davon, dass solche Texte von Leuten geschrieben werden, die viel zu tief drin stecken. Die schreiben sowas mehr für sich als für andere, ohne es überhaupt zu merken.

                Da stimme ich dir uneingeschränkt zu. Obwohl sich die Autoren eigentlich fragen müßten, welchen Eindruck solch eine Dokumentation auf einen potentiellen Windows -> Linux Umsteiger macht.

                Nun schreiben die (von Debian) die Hilfe ja nicht für Umsteiger, sondern für Nutzer (egal, ob die irgendwo herkommen und egal, woher das ist). Intuitiver dürfte die Hilfe dennoch sein. Einem einigermaßen mit dem System erfahrenen Nutzer wird der Text reichen, für andere ist er einfach nur kryptisch (unabhängig von der von Christian zurecht bezweifelten Eignung als Umstiegssystem). Das oben von mir zitierte wollte ich aber, unabhängig vom Beispiel "Maus unter Debian", auch allgemeiner verstanden wissen (siehe: an die eigene Nase gefasst).

                Ich habe mich auch mal an einem Debian (sarge) als Desktopsystem probiert, bin mit allerlei Lektüre im Netz auch einigermaßen damit zurecht gekommen. Auch vor dem händischen Rumstöbern in irgendwelchen Configdateien scheue ich im Bedarfsfall nicht zurück. Aber schlussendlich ist es doch meist so (Bastler ausgenommen), dass man zuvörderst will, dass die eigene Kiste möglichst schnell und ohne Kopfstände zuverlässig läuft. Und an diesem Punkt sind andere Linuxdistributionen (gerade als Desktopsystem) mMn besser geeignet.

                Tschö, Auge

                --
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            2. Hello,

              Sorry, aber *DAS* soll eine verständliche Anleitung für Anfänger sein? Beispiel D.1.1. Einrichten der Maus:

              "Die Maus kann sowohl auf der Linux-Konsole (mit GPM) wie auch in der X-Window-Umgebung verwendet werden. Normalerweise ist es dazu lediglich erforderlich, gpm sowie den X-Server selbst zu installieren. Beide sollten so konfiguriert werden, dass sie /dev/input/mice als Maus-Gerät verwenden. Das korrekte Mausprotokoll in gpm heißt exps2, in X ExplorerPS/2. Die entsprechenden Konfigurationsdateien sind /etc/gpm.conf beziehungsweise /etc/X11/xorg.conf. Bestimmte Kernel-Module müssen geladen werden, damit Ihre Maus funktioniert..."

              Jaja, der Erklärbär steht definitiv nicht auf deren Lohnliste.

              Ich schrecke immer innerlich zusammen, wenn ich solche arroganten Erklärungen lese.
              Ich kann mich meistens noch sehr gut an meine eignen Anfangserfahrungen erinnern.

              Die erste dieser Art war: "Das ist eine Diskette, Die musst Du aber vor der Benutzung formatieren"

              Alles klar?

              Liebe Grüße aus Syburg bei Dortmund

              Tom vom Berg

              --
              Nur selber lernen macht schlau
              http://bergpost.annerschbarrich.de
              1. Hallo

                Sorry, aber *DAS* soll eine verständliche Anleitung für Anfänger sein? Beispiel D.1.1. Einrichten der Maus:

                "Die Maus kann sowohl auf der Linux-Konsole (mit GPM) wie auch in der X-Window-Umgebung verwendet werden. Normalerweise ist es dazu lediglich erforderlich, gpm sowie den X-Server selbst zu installieren. Beide sollten so konfiguriert werden, dass sie /dev/input/mice als Maus-Gerät verwenden. Das korrekte Mausprotokoll in gpm heißt exps2, in X ExplorerPS/2. Die entsprechenden Konfigurationsdateien sind /etc/gpm.conf beziehungsweise /etc/X11/xorg.conf. Bestimmte Kernel-Module müssen geladen werden, damit Ihre Maus funktioniert..."

                Jaja, der Erklärbär steht definitiv nicht auf deren Lohnliste.

                Ich schrecke immer innerlich zusammen, wenn ich solche arroganten Erklärungen lese.

                Meinst du den Hilfetext an sich oder meinen Kommentar dazu?

                Ich kann mich meistens noch sehr gut an meine eignen Anfangserfahrungen erinnern.

                Die erste dieser Art war: "Das ist eine Diskette, Die musst Du aber vor der Benutzung formatieren"

                Ich schließe mich vom Technogebabbel keineswegs aus. Es ist halt schwer, jemanden verständlich in die Einzelheiten eines selbst entworfenen Systems einzuführen, wenn man es in- und auswendig kennt und die Logik, der das System folgt, für normal hält. Man hat halt nicht den Blick von außen und ist dann schnell dabei, nicht zu verstehen, warum andere das anders sehen/damit nicht zurechtkommen/es nicht verstehen.

                Platt gesagt: Wir sind alle Fachidioten. ;-)

                Tschö, Auge

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                1. Hello,

                  "Die Maus kann sowohl auf der Linux-Konsole (mit GPM) wie auch in der X-Window-Umgebung verwendet werden. Normalerweise ist es dazu lediglich erforderlich, gpm sowie den X-Server selbst zu installieren. Beide sollten so konfiguriert werden, dass sie /dev/input/mice als Maus-Gerät verwenden. Das korrekte Mausprotokoll in gpm heißt exps2, in X ExplorerPS/2. Die entsprechenden Konfigurationsdateien sind /etc/gpm.conf beziehungsweise /etc/X11/xorg.conf. Bestimmte Kernel-Module müssen geladen werden, damit Ihre Maus funktioniert..."

                  Jaja, der Erklärbär steht definitiv nicht auf deren Lohnliste.

                  Ich schrecke immer innerlich zusammen, wenn ich solche arroganten Erklärungen lese.

                  Meinst du den Hilfetext an sich oder meinen Kommentar dazu?

                  Den Hilfetext natürlich :-)  Der nimmt keinerlei Rücksicht auf die Lernkurve eines nicht Eingeweihten.

                  Platt gesagt: Wir sind alle Fachidioten. ;-)

                  Man kann aber versuchen, das zu vermeiden, auch wenn man dan von Flachleuten selber für doof gehalten wird.

                  Liebe Grüße aus Syburg bei Dortmund

                  Tom vom Berg

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          2. Sorry, aber *DAS* soll eine verständliche Anleitung für Anfänger sein? Beispiel D.1.1. Einrichten der Maus:

            "Die Maus kann sowohl auf der Linux-Konsole (mit GPM) wie auch in der X-Window-Umgebung verwendet werden. Normalerweise ist es dazu lediglich erforderlich, gpm sowie den X-Server selbst zu installieren. Beide sollten so konfiguriert werden, dass sie /dev/input/mice als Maus-Gerät verwenden. Das korrekte Mausprotokoll in gpm heißt exps2, in X ExplorerPS/2. Die entsprechenden Konfigurationsdateien sind /etc/gpm.conf beziehungsweise /etc/X11/xorg.conf. Bestimmte Kernel-Module müssen geladen werden, damit Ihre Maus funktioniert..."

            Bei Windows schließe ich die Maus an den PC an und sie funktioniert.

            Wofür stehen denn die drei Punkte oben? Mal schauen:
            "In den meisten Fällen werden die richtigen Module automatisch erkannt, aber für ältere serielle oder Bus-Mäuse funktioniert dies nicht immer; diese sind jedoch sehr selten, außer vielleicht bei sehr alten Rechnern."
            Ich hatte vor Jahren mal Debian und konnte mich wirklich nicht daran erinnern, meine Maus manuell eingerichtet zu haben. Dieser Abschnitt ist wirklich nur dann interessant, wenn es eben wider Erwarten nicht funktionieren sollte.

            --
            Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, meine Ausführungen sind Platin.
            Self-Code: sh:( ch:? rl:( br:> n4:( ie:{ mo:) va:) de:> zu:} fl:| ss:| ls:~ js:|
            1. Hi

              Es ging letztendlich auch nicht darum, ob du die Maus manuell einrichten mußt oder nicht, sondern wie "verständlich" diese Anleitung für Linux Anfänger ist. Auf mich wirkte dieses Beispiel (und viele andere Abschnitte der Dokumentation) ausgesprochen abschreckend, und irgend wie hatte ich das dumpfe Gefühl, ich wäre in die Steinzeit des Computers zurückversetzt worden.

              Gruß

              Uwe
              Portland, OR

              1. Es ging letztendlich auch nicht darum, ob du die Maus manuell einrichten mußt oder nicht, sondern wie "verständlich" diese Anleitung für Linux Anfänger ist. Auf mich wirkte dieses Beispiel (und viele andere Abschnitte der Dokumentation) ausgesprochen abschreckend, und irgend wie hatte ich das dumpfe Gefühl, ich wäre in die Steinzeit des Computers zurückversetzt worden.

                Tut mir Leid, aber das kann ich absolut nicht nachvollziehen. Ein Anwender, der sich einfach mal ein Ubuntu zieht und installiert, braucht eine solche Anleitung ohnehin nicht. Es ist aber gut, dass es sie gibt, so kann man, wenn mal etwas nicht geht, wenigstens ein paar Zusammenhänge begreifen.
                Die typischen Dokumentationen von Microsoft sind dagegen so unglaublich scheiße, dass ich sie nur noch benutze, wenn ich wirklich von irgendwas die API brauche.

                --
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                1. Hi

                  Die typischen Dokumentationen von Microsoft sind dagegen so unglaublich scheiße, dass ich sie nur noch benutze, wenn ich wirklich von irgendwas die API brauche.

                  Wenn du von der Hilfe sprichst, die mit dem OS kommt, dann würde ich dir sogar zustimmen. Das SDK fällt meiner Meinung nach allerdings nicht darunter - mal abgesehen vielleicht von den vielen undokumentierten API's, was gelegentlich ziemlich nerven kann.

                  Uwe
                  Portland, OR

                  1. Wenn du von der Hilfe sprichst, die mit dem OS kommt, dann würde ich dir sogar zustimmen. Das SDK fällt meiner Meinung nach allerdings nicht darunter - mal abgesehen vielleicht von den vielen undokumentierten API's, was gelegentlich ziemlich nerven kann.

                    Ich kenne natürlich nicht alle MS-Dokumentationen, ein einzelnes Leben würde dafür nicht ausreichen, aber alles, was irgendwie Zusammenhänge erklären soll und mir dort unter die Finger gekommen ist, hat mich nie einen Schritt weitergebracht.
                    Mit Grauen erinnere mich daran, als ich herausfinden wollte, was Active Directory ist. Nach Lektüre des MSDN war ich nicht schlauer, der Wikipedia-Artikel brachte mich mit wenigen Absätzen ein Vielfaches weiter.

                    --
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                    1. Hi!

                      Mit Grauen erinnere mich daran, als ich herausfinden wollte, was Active Directory ist. Nach Lektüre des MSDN war ich nicht schlauer, der Wikipedia-Artikel brachte mich mit wenigen Absätzen ein Vielfaches weiter.

                      Oh ja! Richtig toll sind jetzt die maschinellen Uebersetzungen die man dazu noch vorgesetzt bekommt.

                      --
                      "Die Diebesgilde beklagte sich darueber, dass Mumm in aller Oeffentlichkeit behauptet hatte, hinter den meisten Diebstaehlen steckten Diebe."
                            - T. Pratchett
                      1. Mit Grauen erinnere mich daran, als ich herausfinden wollte, was Active Directory ist. Nach Lektüre des MSDN war ich nicht schlauer, der Wikipedia-Artikel brachte mich mit wenigen Absätzen ein Vielfaches weiter.

                        Oh ja! Richtig toll sind jetzt die maschinellen Uebersetzungen die man dazu noch vorgesetzt bekommt.

                        Die gibt's aber imho nicht im MSDN, da bekommt man, wenn kein deutscher Inhalt verfügbar ist, stattdessen englischen vorgesetzt (was lustig aussieht, da Teile der Seite in deutsch und andere Teile in englisch sind).

                        --
                        Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, meine Ausführungen sind Platin.
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                        1. Hi

                          Ich arbeite bei Microsoft Dokumentationen grundsätzlich mit der englischen Version, weil diese oftmals detaillierter sind als deutsche oder anderssprachige Übersetzungen.

                          Uwe
                          Portland, OR

                          1. Hallo,

                            Ich arbeite bei Microsoft Dokumentationen grundsätzlich mit der englischen Version, weil diese oftmals detaillierter sind als deutsche oder anderssprachige Übersetzungen.

                            nicht nur bei Microsoft ...

                            Freundliche Grüße

                            Vinzenz

          3. Hello,

            Bei Windows schließe ich die Maus an den PC an und sie funktioniert.

            Auch in der Text-Konsole? Da staun ich aber!

            Ich habe früher die Leute zu (späten) DOS-Zeiten immer verblüfft damit, dass ich mit wenigen Zeilen Assembler (debug) den Maus-Cursor eingeschaltet habe. Der hatte dann freilich keine Funktion, aber er war da und man wurde nachdenklich, wieso denn das DOS-Programm die Maus nicht nutze...

            Liebe Grüße aus Syburg bei Dortmund

            Tom vom Berg

            --
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            1. Hi

              Auch in der Text-Konsole? Da staun ich aber!

              Textkonsole? Wie ich schon weiter unten im Thread sagte: das letzte Mal habe ich unter einer Konsole arbeiten müssen, als es noch keine PC's gab.
              <g>

              Gruß

              Uwe
              Portland, OR

              1. Hello,

                Auch in der Text-Konsole? Da staun ich aber!

                Textkonsole? Wie ich schon weiter unten im Thread sagte: das letzte Mal habe ich unter einer Konsole arbeiten müssen, als es noch keine PC's gab.

                Müssen oder dürfen?

                Ich empfinde die grafische Oberfläche manchmal als sehr einengend. Auch unter Windows funktionieren da viele Dinge nicht, die noch in der Textkonsole möglich sind. Bei größeren EIngriffen behelfe ich mir da immer mit einem kleinen Pascal- oder C-Programm. Das zu schreiben geht meistens schneller, als Hunderte von Dateien manuell umzubenennen.

                Unter Unix/Linux hilft da meistens ein einzeiliges Shell-Kommando in Form eines Inline-Scriptes.

                Oder mal eben schnell temporär 40 Routen für Subnetze anlegen. Eine Zeile in der Bash reicht dafür.

                Liebe Grüße aus Syburg bei Dortmund

                Tom vom Berg

                --
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                1. Hi Tom

                  Müssen oder dürfen?

                  "Müssen", weil es keine anderen Alternativen gab. Ich kann mich noch gut an die Terminals mit ihrer neongrünen Schrift erinnern, auf denen man Daten in "Masken" eingeben mußte. Schauder...

                  Bei größeren EIngriffen behelfe ich mir da immer mit einem kleinen Pascal- oder C-Programm. Das zu schreiben geht meistens schneller, als Hunderte von Dateien manuell umzubenennen.

                  Kannst du natürlich machen, aber wozu das Rad neu erfinden und warum ausgerechnet auf Konsolenebene? Ein nettes Programm ist z.B. dieses hier:

                  http://www.antp.be/software/renamer

                  Gruß

                  Uwe
                  Portland, OR

                  1. Hi!

                    "Müssen", weil es keine anderen Alternativen gab. Ich kann mich noch gut an die Terminals mit ihrer neongrünen Schrift erinnern, auf denen man Daten in "Masken" eingeben mußte. Schauder...

                    Muss ich noch immer. Schicke kleine Konsolensessions. Allerdings muss man nicht nur mit Cursor und tab navigieren, sondern darf auch schon mit der Maus klicken. ;)

                    --
                    "Die Diebesgilde beklagte sich darueber, dass Mumm in aller Oeffentlichkeit behauptet hatte, hinter den meisten Diebstaehlen steckten Diebe."
                          - T. Pratchett
                    1. Hi

                      Muss ich noch immer. Schicke kleine Konsolensessions. Allerdings muss man nicht nur mit Cursor und tab navigieren, sondern darf auch schon mit der Maus klicken. ;)

                      Hat dein Arbeitgeber etwa noch 'ne alte AS400 im Keller? <g>

                      Uwe
                      Portland, OR

                      1. Hiho!

                        Hat dein Arbeitgeber etwa noch 'ne alte AS400 im Keller? <g>

                        Hm. Neulich jedenfalls schon. Weiss grad gar nicht ob Die Dinger im laufe des Jahres ausgetauscht wurden.

                        --
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                              - T. Pratchett
                        1. Hi,

                          Hiho!

                          Hat dein Arbeitgeber etwa noch 'ne alte AS400 im Keller? <g>

                          Hm. Neulich jedenfalls schon. Weiss grad gar nicht ob Die Dinger im laufe des Jahres ausgetauscht wurden.

                          Hihi, auf so einem "Ding" habe ich vor Urzeiten gelernt. Hach, waren das Zeiten. Und da ich in Sachen Feinmotorik ein echter Totalausfall bin, kam mir die Navigation über Tab und Cursor sehr entgegen... ^^
                          Diese Masken zu erstellen ist übrigens weit nerviger, als sie zu benutzen...

                          Kannst du natürlich machen, aber wozu das Rad neu erfinden und warum »» ausgerechnet auf Konsolenebene? Ein nettes Programm ist z.B. dieses hier:

                          http://www.antp.be/software/renamer

                          Na ja, aber für jeden Kiki erstmal Google anschmeißen, Software runterladen und installieren, wenn man das mal eben flockig in der bash erledigen kann...

                          LG

                          1. Hi

                            Diese Masken zu erstellen ist übrigens weit nerviger, als sie zu benutzen...

                            I know... ;-)
                            Das ist allerdings noch nichts gegen den Nervfaktor, den die Programmierung eines BIOS mit den entsprechenden Screens und endlosen Kolonnen von (internationalisierten) Strings mit sich bringen kann. Ich hatte vor einiger Zeit mal das "Vergnügen" und war heilfroh, als ich das RND Labor endlich wieder verlassen durfte.

                            Na ja, aber für jeden Kiki erstmal Google anschmeißen, Software runterladen und installieren, wenn man das mal eben flockig in der bash erledigen kann...

                            Guck dir die Software mal etwas genauer an; die ist weitaus leistungsfähiger als man auf den ersten Blick sieht. Wenn du bestimmte "Kikis", die dort mit ein paar Mausklicks zu erledigen sind, per Script umsetzen willst, dann schreibst du dir ggf. die Finger wund.

                            Gruß

                            Uwe
                            Portland, OR

                          2. Hello,

                            Na ja, aber für jeden Kiki erstmal Google anschmeißen, Software runterladen und installieren, wenn man das mal eben flockig in der bash erledigen kann...

                            Genau, mal eben schnell 1000de Dateien und Verzeichnisse anlegen mit

                            1->1, 1a, 1b, 1c, ...
                            2->...
                            A->a, a1, aa, ab, ac, ad, ...
                            B->b, ba, bb, bc, bd, ...
                            ...

                            Das kann man, wenn man will, in der Bash mal eben schnell durch ein paar geschaftelte Schleifen erledigen lassen.

                            Ob das heute im Zeitalter von Datenbanken noch einer braucht, weiß ich allerdings nicht. :-)

                            Liebe Grüße aus Syburg bei Dortmund

                            Tom vom Berg

                            --
                            Nur selber lernen macht schlau
                            http://bergpost.annerschbarrich.de
          4. ...Anleitung lesen?

            Sorry, aber *DAS* soll eine verständliche Anleitung für Anfänger sein? Beispiel D.1.1. Einrichten der Maus:

            Wo steht den das?
            Beispiel: http://www.debian.org/releases/stable/i386/ch01s03.html.de

            Debian's Aufmerksamkeit für Details erlaubt uns, eine qualitativ hochwertige, stabile und skalierbare Distribution zu erstellen. Installationen können auf einfache Weise konfiguriert werden, um verschiedenste Anforderungen zu erfüllen, von kleinen Firewalls über wissenschaftliche Desktop-Arbeitsplätze bis hin zu High-End-Netzwerkservern.

            Firewalls, wissenschaftliche Desktops und Netzwerkserver - nirgends Anfänger

            Debian ist speziell bei fortgeschrittenen Benutzern wegen seiner technischen Vorzüge und seines starken Engagements für die Anforderungen und Erwartungen der Linux-Community beliebt. Debian hat auch viele Funktionen in Linux eingeführt, die mittlerweile Standard sind.

            fortgeschrittene Benutzer!

            Davon abgesehen, würde ich persönlich so eine Anleitung bei Problemen mit der Maus für Windows sehr zu schätzen Wissen, aber wenn die Systemsteuerung (wenn man dort das findet was man sucht, jede Windows Version hat ja ihre eigene Philosophie was, wo, wie und von wem konfiguriert werden kann) nicht weiterhilft, hilft dir keiner mehr.

            Bei Windows schließe ich die Maus an den PC an und sie funktioniert.

            Bei Linux auch.

            Struppi.

      5. Hello,

        Alle Partitionen sind NTFS, bis auf die Kleinste, FAT32. Genau die habe ich mit dem Partitionierer der Debian-CD (selbstgebrannt aus Image) kleiner gemacht und partitioniert für Linux.

        Den vollen NTFS-Support solltest Du mit "ntfs-ng3" erreichen. Das musst Du aber zur Zeit bei Debain auch noch selber per dpkg installieren. dpkg ist der Paketmanager von Debain, der mit downloaded Packages arbeitet. apt-get arbeitet dirket auf Netzwerkressourcen von Spiegel-Servern.

        *.deb-Paket herunterladen in ein Verzeichnis
           in das Verzeichnis wechseln und einfach

        dpkg -i *

        aufrufen.

        Quelle für ntfs-ng3 suche ich Dir raus.

        Liebe Grüße aus Syburg bei Dortmund

        Tom vom Berg

        --
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        http://bergpost.annerschbarrich.de
  4. Ich nicht. Eigentlich bin ich nicht gänzlich unerfahren in Sachen Computernutzung, aber nach wenigen Tagen mit einer Debian-Distro ist mir die Lust vergangen. Das fängt schon mit Fehlermeldungen beim Booten an:

    Kannn es sein, dass du dir mit Absicht ein Linux ausgesucht hast, dass nicht unbedingt für den Linux Anfänger empfohlen wird?
    Aber ein Paketmanagaer sollte auch bei Debian dabei sein.

    Ich hab zwar nur Erfahrung mit Xubuntu und finde es großartig!

    Natürlich ist es am Anfang Arbeit und es passieren Dinge die ich zuerst nicht verstehe, aber du findest soviele detailierte Informationen im Internet, die einem helfen beim verstehen, das man danach das Gefühl hat "ich weiß was mein System tut". Unter windows wird das nie passieren, es sei denn du besuchst irgendwelche Kurse für ein paar tausend Euro und ich beschäftige mich mit winbows seit 1996.

    Struppi.

    1. Hallo,

      Ich hab zwar nur Erfahrung mit Xubuntu und finde es großartig!

      ich habe nur "lauffähige" Erfahrungen mit Ubuntu und find's zum Weinen.
      Vor allem ist es im Vergleich zum Windows 2000, das vorher auf dieser Kiste lief, einfach schnarchlahm.

      [...] das man danach das Gefühl hat "ich weiß was mein System tut". Unter windows wird das nie passieren, es sei denn du besuchst irgendwelche Kurse für ein paar tausend Euro und ich beschäftige mich mit winbows seit 1996.

      Meine Windows-Erfahrungen reichen bis '92 zurück (damals noch Windows 3.x), aber erst seit Windows 9x sind diese Erfahrungen wirklich noch nützlich. Und mir geht's irgendwie gerade andersrum wie dir: Unter Windows weiß ich zu etwa 99%, was mein System tut. Unter Ubuntu merke ich nur, es tut *irgendwas*, aber ich habe keinen Schimmer, *was* es tut.

      So long,
       Martin

      --
      Realität ist eine Illusion, die durch Unterversorgung des Körpers mit Alkohol entstehen kann.
      1. Hoi!

        Meine Windows-Erfahrungen reichen bis '92 zurück (damals noch Windows 3.x), aber erst seit Windows 9x sind diese Erfahrungen wirklich noch nützlich. Und mir geht's irgendwie gerade andersrum wie dir: Unter Windows weiß ich zu etwa 99%, was mein System tut. Unter Ubuntu merke ich nur, es tut *irgendwas*, aber ich habe keinen Schimmer, *was* es tut.

        Echt? Ich frag mich immer warum bei mir alles ploetzlich so arschlahm ist obwohl im Taskamanger gezeigt wird, das Windows mit 99% vor sich hin idled. Ich frag mich auch oft was genau diese immer gleich heissenden Prozesse nun eigentlich genau treiben. Wenn mal wieder n dutzend svchost in meinem Taskmanager auftauchen.

        --
        "Die Diebesgilde beklagte sich darueber, dass Mumm in aller Oeffentlichkeit behauptet hatte, hinter den meisten Diebstaehlen steckten Diebe."
              - T. Pratchett
  5. Hallo,

    ich kann deinen Frust nachvollziehen.

    Hatte mir Ende April 2008 einen Toshiba-Laptop gekauft und wollte Windows Vista durch Linux ersetzen.

    Hatte mir mit Windows 2000 aus dem Web eine unbuntu CD erstellt, die bis zu einem gewissen Grade installiert werden konnte. Aber ab da, wo der neue Rechner Zugriff aufs Web brauchte, gings nicht weiter.

    Dann ein neuer Versuch mit Debian, auch ohne Erfolg.

    Ich dachte mir, lass einen Fachmann ran und gab den Laptop der Firma, bei der ich einen Debian Rechner für das Internet gemietet habe.

    Es gingen Telefonate hin und her. Erst versuchten sie es mit Suse Linux, dann fehlten aber irgendwelche Treiber. Schließlich mit Debian. Der Treiber für WLAN war nicht aufzutreiben (lustig, ein Treiber, der nicht aufzutreiben ist ...)

    Ich bekam das Teil wieder und schaltete lustlos ein. Und siehe da ... Ich kam nicht ins Internet.

    Die haben mir freundlicherweise nichts berechnet, ich habe über zwei, drei Monate etliche Tage Arbeitszeit verschwendet und das Neugerät staubt in einer verlassenen Ecke vor sich hin, weil ich mich beherrschen konnte, es gegen die Wand zu knallen.

    Natürlich bin ich zu doof, Linux zu installieren. Ich bin auch zu doof, Panzer zu fahren und einen Flugzeugträger durch den Nordostseekanal zu steuern. Aber warum ist Linux schwerer als Auto- oder Motorbootfahren?

    Kalle

    1. Es gingen Telefonate hin und her. Erst versuchten sie es mit Suse Linux, dann fehlten aber irgendwelche Treiber. Schließlich mit Debian. Der Treiber für WLAN war nicht aufzutreiben (lustig, ein Treiber, der nicht aufzutreiben ist ...)

      Nun, den fehlenden Treiber für den WLAN-Chip kannst du aber nicht Linux anlasten, sondern den Herstellern deines Laptops/WLAN-Chips, da diese keine Linux-Treiber zur Verfügung stellen.
      Da bleibt dir nur, solange zu warten bis jemand einen freien Treiber baut (in seiner Freizeit, ohne die Hilfe des Herstellers), oder dein Glück mit ndiswrapper und dem Windowstreiber zu versuchen.

      1. Nun, den fehlenden Treiber für den WLAN-Chip kannst du aber nicht Linux anlasten

        Nein, nein. Wenn eine Straße fehlt (weil ich auf der Insel wohne) würde ich das auch nicht VW anlasten.

        Aber wenn VW ständig tönt: "Mit uns kommen Sie überall hin", dann schon.

        Und in diesem Sinne wurde Linux doch immer angepriesen, oder?

        Kalle

        1. Aber wenn VW ständig tönt: "Mit uns kommen Sie überall hin", dann schon.

          Und in diesem Sinne wurde Linux doch immer angepriesen, oder?

          Wo? Ich dachte immer Linux ist eher spezialisiert als Server Betriebsystem, es gab aber in den letzten Jahren versuche auch auf den Desktop zu etablieren, aber die Einschränkung der fehlenden Treiber wird niemand verheimlichen. Insofern kann ich mir nicht vorstellen, dass das Linux als 100% Windowsersatz angepriesen wird.

          Ich hatte mit WLAN übrigens null Probleme, ich bin zu Conrad gegangen und hab gefragt ob der WLAN Stick (den ich in der Hand hielt) Linuxtauglich ist, der Verkäufer sagte ja und es funktionierte auf Anhieb.

          Struppi.

          1. Ich hatte mit WLAN übrigens null Probleme, ich bin zu Conrad gegangen und hab gefragt ob der WLAN Stick (den ich in der Hand hielt) Linuxtauglich ist, der Verkäufer sagte ja und es funktionierte auf Anhieb.

            Darf ich hier vielleicht mal nachfragen wie ich unter knoppix einen WLAN USB Stick zum laufen kriege?

            Ich war leider nicht fähig dazu und habe es dann wieder gelassen.

            1. Ich hatte mit WLAN übrigens null Probleme, ich bin zu Conrad gegangen und hab gefragt ob der WLAN Stick (den ich in der Hand hielt) Linuxtauglich ist, der Verkäufer sagte ja und es funktionierte auf Anhieb.

              Darf ich hier vielleicht mal nachfragen wie ich unter knoppix einen WLAN USB Stick zum laufen kriege?

              Ich hab nur Xubuntu und null Erfahrung mit Linux. Aber da ging es so: reinstecken, loslegen. Unrer Windows mußte ich erst noch einen Trieber installieren.

              Ich kann dir aber aufgrunddessen die Frage nicht beantworten.

              Struppi.

              1. Ich hab nur Xubuntu und null Erfahrung mit Linux. Aber da ging es so: reinstecken, loslegen. Unrer Windows mußte ich erst noch einen Trieber installieren.

                Bei mir war da leider nichts mit reinstecken und loslegen.
                Dagegen war ich in Windows schon nach der kleinsten Berührung, zwischen USB Stick und Anschluss, online ;-)

                1. Ich hab nur Xubuntu und null Erfahrung mit Linux. Aber da ging es so: reinstecken, loslegen. Unrer Windows mußte ich erst noch einen Trieber installieren.

                  Bei mir war da leider nichts mit reinstecken und loslegen.
                  Dagegen war ich in Windows schon nach der kleinsten Berührung, zwischen USB Stick und Anschluss, online ;-)

                  Glück gehabt!
                  Wie gesagt mein WLAN Stick braucht einen eigenen Treiber unter Windows und dann muss ich natürlich unter Netzwerk noch auswählen welches Netzwerk ich ansprechen möchte - das ganze ging ziemlich ähnlich unter Linux, bis auf den Treiber, den mußte ich dort nicht installieren. Aber natürlich ein Programm zum Verwalten der WLAN Verbindungen - wobei ich aber nicht mehr sicher bin ob das schon dabei war oder ich nachträglich installiert hatte.

                  Struppi.

            2. Hellihello

              Ich hatte mit WLAN übrigens null Probleme, ich bin zu Conrad gegangen und hab gefragt ob der WLAN Stick (den ich in der Hand hielt) Linuxtauglich ist, der Verkäufer sagte ja und es funktionierte auf Anhieb.

              Darf ich hier vielleicht mal nachfragen wie ich unter knoppix einen WLAN USB Stick zum laufen kriege?

              Du brauchst den Treiber dazu. Wenn Du wlan0 (zB.) dann erstmal im Angebot hast, müssten noch 5 zeilen /etc/networking/interfaces editiert werden und mit ifdown wlan0 und ifup wlan0 eventuell neu gesartet werden.

              Koppix ist doch aber live cd. Ob sich da was editieren lasst?

              Es gibt aber auch einige Wlan-Manger (KiWi oder nm-applet oder so, die können aber nicht mit allen Karten/Sticks).

              Dank und Gruß,

              frankx

              --
              tryin to multitain  - Globus = Planet != Welt
              1. Koppix ist doch aber live cd. Ob sich da was editieren lasst?

                Aber ja doch, schließlich verwendet Knoppix das Union FS

                MfG

                Andreas

                1. Hellihello

                  Koppix ist doch aber live cd. Ob sich da was editieren lasst?

                  Aber ja doch, schließlich verwendet Knoppix das Union FS

                  Interessant, dass da auch Plan9 und DSL auftaucht, kam mir beides letzlich in unserer "HTML-AG" (neuerdings "phuba-ag") unter.

                  Aber die /etc/network/interfaces ist ja etwas, was die DVD mitbringt. Oder wird die dann quasi virtuell und editierbar im RAM erzeugt?

                  Dank und Gruß,

                  frankx

                  --
                  tryin to multitain  - Globus = Planet != Welt
                  1. Hi,

                    Aber die /etc/network/interfaces ist ja etwas, was die DVD mitbringt. Oder wird die dann quasi virtuell und editierbar im RAM erzeugt?

                    Genau so ist es. Sobald man eine Datei unter /etc/... editiert,
                    wird in der RAM-Disk eine Kopie erzeugt, die die Read-Only-Datei
                    überlagert.

                    IMHO ist es auch möglich, die aktuelle Konfiguration irgendwo
                    zu sichern, z. B. USB-Stick und beim nächsten Start von
                    Knoppix via DVD-Boot die Konfiguration wieder zu verwenden.
                    So muss man z. B. nicht jedesmal die DSL-Zugangsdaten
                    neu eingeben...

                    MfG

                    Andreas

            3. Hello,

              Darf ich hier vielleicht mal nachfragen wie ich unter knoppix einen WLAN USB Stick zum laufen kriege?

              Welche Kernel-Version?
              Das hat primär nichts mit Knoppix zu tun, sondern mit dem verwendeten Linux-Kernel.
              USB funktioniert zuverlässig erst ab Version 2.4.x
              Bei WLAN kenne ich die offizielle Aussage im Moment nicht, aber frage morgen ;-)

              Liebe Grüße aus Syburg bei Dortmund

              Tom vom Berg

              --
              Nur selber lernen macht schlau
              http://bergpost.annerschbarrich.de
              1. Welche Kernel-Version?

                2.6.21.7

                USB funktioniert zuverlässig erst ab Version 2.4.x

                Dann müsste es eigentlich gehen.

                Jedenfalls interessiert es ihn nicht die Bohne ob ich da jetzt meinen USB WLAN Stick reinstecke oder nicht.

                Mir fällt grad auf das ich einen normalen USB Stick noch gar nicht ausprobiert habe. Vielleicht wird USB grundsätzlich nicht erkannt.

                Jedenfalls wäre ich gerne damit im Internet unterwegs aber ohne WLAN Stick Erkennung ist das aussichtslos.

                Dank und Gruß

                1. Hallo

                  Welche Kernel-Version?

                  2.6.21.7

                  USB funktioniert zuverlässig erst ab Version 2.4.x

                  Dann müsste es eigentlich gehen.

                  ...

                  Mir fällt grad auf das ich einen normalen USB Stick noch gar nicht ausprobiert habe. Vielleicht wird USB grundsätzlich nicht erkannt.

                  Falschrum verstanden. USB wird seit 2.4.x unterstützt (Mit Knoppix 3.2 (oder so) konnte ich meinen Speicherstick bereits benutzen), nur die WLAN-Unterstützung ist nicht in allen Fällen sichergestellt. Das kommt auf die im WLAN-Modul verbaute Hardware an, denn nicht für jede Hardware gibt es Treiber.

                  Tschö, Auge

                  --
                  Die deutschen Interessen werden am Liechtenstein verteidigt.
                  Veranstaltungsdatenbank Vdb 0.2
    2. Hallo Kalle,

      wenn es wirklich nur Windowstreiber gar, hat man es dann mit Ndiswrapper probiert? http://de.wikipedia.org/wiki/NdisWrapper
      Aber ich weiß, dass WLAN auf Linux in der Vergangenheit immer so eine Sache war, weil Hersteller einfach keine Linuxtreiber anboten.

      Markus

      --
      1. Hallo Markus,

        erst fühlt man (ich) sich (nur ganz leicht) von Linux "verarscht" (weil die Erwartungshaltung so hoch geschraubt war) und dann kommst du als "ARCHLYNUX USER".

        Ich habe dreimal hingucken müssen, bis mir auffiel, dass in dem ersten Wort wirklich kein "S" vorkam ;-)

        Kalle

        1. erst fühlt man (ich) sich (nur ganz leicht) von Linux "verarscht" (weil die Erwartungshaltung so hoch geschraubt war) und dann kommst du als "ARCHLYNUX USER".

          Ich habe dreimal hingucken müssen, bis mir auffiel, dass in dem ersten Wort wirklich kein "S" vorkam ;-)

          Als vor vielen Jahren die Nachnamen vergeben wurden, wurden die Juden nicht gerade hofiert.

          So kommt auch Abraham von der Behörde zurück und seine Frau fragt: "Wie heissen wir denn jetzt?"

          "Schweissmann"

          "Hättest du mit Geld nicht etwas nachhelfen können, dass wir einen schöneren Namen bekommen?"

          "Habe ich ja. Das "W" hat 100 Dukaten gekostet.

          1. :>
            Oh man! Ich kann nicht mehr ... der war gut :>

  6. hub 5-3:1.0: Cannot enable port 2. Maybe the USB cable is bad?

    Jaaaaaaaaaaaa! Ich weiß, dass ein an einem USB-Hub angeschlossenes Gerät defekt ist, das brauchst du mir nicht sage und schreibe: 3101 Mal zu sagen... außerdem, woher will ich wissen, dass dieses defekte Gerät gemeint ist, wo doch der CardReader nicht erkannt wird und der USB-Drucker auch nicht...

    Wieso schließt du ein Gerät, von dem du weißt, dass es defekt ist, an deinen Computer an?

    Dann, nach drei oder vier Reinstallationen, weil die Routine so intuitiv ist, dass ich anfangs die Hälfte übersehen hatte, hatte ich endlich meine Benutzeroberfläche - wenn ich das Glück habe, dass obige Fehlermeldung weniger als 100mal (1 mal pro sek.) wiederholt wird, bootet der sogar recht schnell. Also gleich gucken... Der Router war ja auf Anhieb erkannt worden (oh Freud'!), und ich konnte mit dem vorhandenen IceWeasel ins Inet gehen. Und wollte (es war letzte Woche), gleich in den Chat zu Higi, der mir mal ein paar Tipps gegeben hatte. Hm, Java-PlugIn nicht installiert... gut, suchen wir mal ein bisschen, finden das JRE für Linux, downloaden es und erhalten eine wunderschöne bin-Datei.

    Tut mir Leid, wenn du deine Software am Paketmanager vorbei installierst, hast du selbst Schuld. Bei Debian kann ich mit einem einzigen Befehl (apt-get *gewünsche Pakete*) Browser, Mailprogramm, Office-Paket, weitere Stand-Alone-Office-Programme, Spiele und zig andere Programme installieren. Wenn du natürlich alles per Hand machen willst, kannst du das tun, aber ich würde dann statt Debian doch lieber LFS empfehlen.

    Ja, hm, was mache ich damit? Wo soll sie hin (ich denke, auf dem Desktop, wo Iceweasel sie gedownloadet hat, soll sie ja nicht bleiben)?... Auf der Sun-Seite steht eine Anleitung... Ja, das ist ja Linux! Für Windows gibt's einen Installer, wenn er gut geschrieben wird, sogar mit benutzerdefinierter Installationsmöglichkeit, für Linux muss man sich erst alles zusammensuchen,  wie es gemacht werden soll: Java-Installieren auf Win = 2mn Download, 2mn Installation. Auf Linux: 2mn Download, stundenlang suchen. Am Ende habe ich's aufgegeben.

    Dann überlegte ich mir, dass der Iceweasel nicht so das gelbe vom Ei ist und wollte den letzen Firefox installieren.

    Dumm nur, dass der Iceweasel eigentlich der Firefox ist. Der Grund, warum der bei Debian so heißt, sind übrigens Lizenzprobleme bezüglich der Marken (Logo und Name). Die Verwirrung hier findet also statt, weil nicht alles *wirklich* frei ist.

    System: Die Windows-Festplatten bzw. Partitionen werden im Datei-Browser angezeigt, ich kann aber nicht auf die Inhalte zugreifen. Erstaunlicherweise kann ich auf die Inhalte der externen Festplattenpartitionen zugreifen (sind aber auch NTFS, also daran liegt es wohl nicht).

    Witzbold! Schon mal mit Windows versucht, auf Linux-Daten zuzugreifen? Da wird erst gar nichts angezeigt ("nicht formatiert").

    Also, Leutz, bleibt unter Euch, und versucht nicht, Anfänger vom diesem Freak-System zu überzeugen. Und nein, ich will keine Hilfe, mir reicht diese Erfahrung. Aber seid sicher, dass ich Linuxlober immer wieder auf diesen Thread verweisen werde, wenn er im Archiv ist.

    Was empfiehlst du stattdessen? Windows? Habe kürzlich Service Pack 2 auf einem Windows (ohne Service Pack) installiert, leider brach es mittendrin ab und ließ das Windows unbenutzbar zurück (Reboot nach dem Hochfahren, egal, in welchem Modus). Also, Windows-Leutz, bleibt unter Euch, und versucht nicht, Anfänger von diesem Freak-System zu überzeugen. Und nein,ich will keine Hilfe, mir reicht diese Erfahrung. Aber seid sicher, dass ich Windowslober immer wieder auf diesen Thread verweisen werde, wenn er im Archiv ist.
    Was willst du uns eigentlich sagen? Ich habe mit Windows schon Probleme gehabt, da träumst du von. Dein Problem ist, dass du die Windows-Denkweise einfach auf ein anderes Betriebssystem überträgst, das kann nicht funktionieren. Wenn man Software installieren will, schaut man immer und als Allererstes in den Paketmanager und guckt dort nach, ob sie vorhanden ist.
    Stell dir mal den umgekehrten Fall vor, ein Linux-Nutzer, der sich nun mal Windows anschauen will: Der installiert Windows XP, schaut unter "Software" in der Systemsteuerung, denkt sich "Hmmm, man kann nix installieren" und pfeffert Windows in die Ecke, weil man sich nichtmal ein gescheites Office besorgen kann.

    Was du als Benutzerfeindlichkeit interpretierst, ist nichts weiter als deine nicht erfüllte Gewohnheit. Ich habe die Erfahrung gemacht,dass gerade die Leute, die sich mit Computern besonders *schlecht* auskennen, mit Linux überhaupt keine Probleme haben.

    --
    Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, meine Ausführungen sind Platin.
    Self-Code: sh:( ch:? rl:( br:> n4:( ie:{ mo:) va:) de:> zu:} fl:| ss:| ls:~ js:|
    1. Hallo,

      Was du als Benutzerfeindlichkeit interpretierst, ist nichts weiter als deine nicht erfüllte Gewohnheit. Ich habe die Erfahrung gemacht,dass gerade die Leute, die sich mit Computern besonders *schlecht* auskennen, mit Linux überhaupt keine Probleme haben.

      Da ist was dran. Meiner kleinen Schwester (damals 14) installierte ich Arch Linux auf einem alten PII-400er-Rechner. Nach einigem Geraunze (weil ja die Freunde alle MSN und Windows haben) hat sie sich daran gewöhnt, ist mit aMSN zufrieden und kann auch schon selbst System-Updates machen.

      Markus

      --
      1. Da ist was dran. Meiner kleinen Schwester (damals 14) installierte ich Arch Linux auf einem alten PII-400er-Rechner.

        Wie fies ;)

        Struppi.

    2. Hallo Timo!

      Dumm nur, dass der Iceweasel eigentlich der Firefox ist.

      Das habe ich auch gemerkt (2.0... nochwas). Ich wollte FF3.

      System: Die Windows-Festplatten bzw. Partitionen werden im Datei-Browser angezeigt, ich kann aber nicht auf die Inhalte zugreifen. Erstaunlicherweise kann ich auf die Inhalte der externen Festplattenpartitionen zugreifen (sind aber auch NTFS, also daran liegt es wohl nicht).
      Witzbold! Schon mal mit Windows versucht, auf Linux-Daten zuzugreifen? Da wird erst gar nichts angezeigt ("nicht formatiert").

      Das beantwortet die Frage - ok, war keine Frage, dann so: Das ist keine Antwort auf die Feststellung, dass die NTFS-Partitionen der externen Platte sehr wohl erreicht werden, nur die internen nicht.

      Was willst du uns eigentlich sagen? Ich habe mit Windows schon Probleme gehabt, da träumst du von.

      Ich auch. Und Vista ist auch nicht das nonplusultra und eine Unverschämtheit an Bevormundung.

      Ich habe die Erfahrung gemacht,dass gerade die Leute, die sich mit Computern besonders *schlecht* auskennen, mit Linux überhaupt keine Probleme haben.

      Ich habe mich schon auf Handarbeit eingerichtet, und es hätte mir nichts ausgemacht, alles per Hand zu machen.

      Viele Grüße aus Frankfurt/Main,
      Patrick

      --
      _ - jenseits vom delirium - _

         Diblom   [link:hatehtehpehdoppelpunktslashslashwehwehwehpunktatomicminuseggspunktcomslash]
      Achtung Agentur! | Nichts ist unmöglich? Doch! | Heute schon gegökt?
      1. Tach,

        Dumm nur, dass der Iceweasel eigentlich der Firefox ist.

        Das habe ich auch gemerkt (2.0... nochwas). Ich wollte FF3.

        du hast dir aus der breiten Auswahl an Distributionen allerdings eine ausgesucht, die auf Stabilität wert legt, und um APIs stabil zu halten, muß man oftmals ältere Software einsetzen. Meiner Meinung nach ist Debian Stable nicht für den Einsatz auf dem Desktop geeignet.

        mfg
        Woodfighter

    3. Hello,

      Was du als Benutzerfeindlichkeit interpretierst, ist nichts weiter als deine nicht erfüllte Gewohnheit. Ich habe die Erfahrung gemacht,dass gerade die Leute, die sich mit Computern besonders *schlecht* auskennen, mit Linux überhaupt keine Probleme haben.

      Das ist aber noch relativ neu. Der Schub Richtung Desktopsystem kam erst mit den letzten Versionsschritten.

      Bei der Installation von Fedora habe ich auch darüber nachgedacht, warum ich eigentlich noch Windows benutze...

      Es funktioniert im Dektopbereich mit grafischer Oberfläche schon eine ganze Menge, so ungefähr 80% von dem, was ich brauche. Und da fällt mir dann die Parabel vom Seerosenteich ein. Seit Wochen wachsen die Seerosen vor sich hin und verdoppeln ihre Anzahl jeden Tag. An welchem Tag ist der Teich nun halb voll? - spätestens einen Tag bevor er (über-)voll ist.

      In diesem Sinne benötigt Linux mMn nur noch "einen Tag", um das Ziel zu erreichen, denn im Gegensatz zu Windows funktioniert auf der Konsole und im Hintergrund bei Linux schon lange alles bestens. Dass die bunten Bilder da noch nicht immer mitspielen, ist nicht ganz so tragisch.

      Allerdings bedrückt mich persönlich, dass ich bisher nur intensivere Einblicke in i386/686 Plattformen genommen habe. Wenn Intel mal wieder seine Register zieht, ist wieder ein Rückschlag zu erwarten... Und dass Intel und Microsoft sich irgendwie arrangiert haben, dünkt mir doch; ganz nach der Devise "getrennt marschieren, vereinigt schlagen".

      Liebe Grüße aus Syburg bei Dortmund

      Tom vom Berg

      --
      Nur selber lernen macht schlau
      http://bergpost.annerschbarrich.de
      1. Hello,

        Bei der Installation von Fedora habe ich auch darüber nachgedacht, warum ich eigentlich noch Windows benutze...

        Kleiner Nachtrag: Fedora ist nicht mein Lieblingssystem, aber/weil es ganz viel mitbringt, was man für  Arbeitsmaschinen nicht wirklich braucht. Es hat mich aber trotzdem begeistert, welchen Schritt die Linux-Entwicklung gemacht hat. Und Ubuntu ist da auch nicht ohne.

        Ich befürchte, dass unser Patrick da nur die falsche Linux-Distribution für seine Zwecke ausgewählt hat.

        Liebe Grüße aus Syburg bei Dortmund

        Tom vom Berg

        --
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      2. Hellihello

        Bei der Installation von Fedora habe ich auch darüber nachgedacht, warum ich eigentlich noch Windows benutze...

        Ich garnix mehr verstehen. Ist jetzt Suse oder KDE/Debian oder Kubuntu (KDE/Ubutnu/Debian) oder Fedora das Windows unter den Linices?

        Dank und Gruß,

        frankx

        --
        tryin to multitain  - Globus = Planet != Welt
        1. Hallo,

          Bei der Installation von Fedora habe ich auch darüber nachgedacht, warum ich eigentlich noch Windows benutze...

          Ich garnix mehr verstehen. Ist jetzt Suse oder KDE/Debian oder Kubuntu (KDE/Ubutnu/Debian) oder Fedora das Windows unter den Linices?

          keines von denen. Es gibt Schlimmeres. Vor meinen Debian-Zeiten war lange Zeit RedHat/Fedora die Distribution meiner Wahl. Und bevor ich auf einem meiner Rechner eine SUSE installiere, kauf' ich mir eher einen Mac ...

          Freundliche Grüße

          Vinzenz

          1. Moin,

            Ist jetzt Suse oder KDE/Debian oder Kubuntu (KDE/Ubutnu/Debian) oder Fedora das Windows unter den Linices?
            keines von denen.

            Kannst Du das bitte noch einmal positiv formulieren, also: welches ist Deiner Meinung am ehesten "das Windows unter den Linices". Das muss ja noch lange nicht heißen, dass Du Dir die Distribution zumuten würdest :-)

            Grüße

            Swen

            1. Hellihello

              Moin,

              Ist jetzt Suse oder KDE/Debian oder Kubuntu (KDE/Ubutnu/Debian) oder Fedora das Windows unter den Linices?
              keines von denen.

              Kannst Du das bitte noch einmal positiv formulieren, also: welches ist Deiner Meinung am ehesten "das Windows unter den Linices". Das muss ja noch lange nicht heißen, dass Du Dir die Distribution zumuten würdest :-)

              Vorgestern hörte ich dazu: "Fedora, Suse und Ubuntu" seine die drei Windices.

              Dank und Gruß,

              frankx

              --
              tryin to multitain  - Globus = Planet != Welt
              1. Hello,

                Vorgestern hörte ich dazu: "Fedora, Suse und Ubuntu" seine die drei Windices.

                Naja, SuSE kommt dem wohl noch am nächsten, weil es sich am weitesten vom POSIX-Standard entfernt *hagah*

                Liebe Grüße aus Syburg bei Dortmund

                Tom vom Berg

                --
                Nur selber lernen macht schlau
                http://bergpost.annerschbarrich.de
            2. Tach,

              Kannst Du das bitte noch einmal positiv formulieren, also: welches ist Deiner Meinung am ehesten "das Windows unter den Linices". Das muss ja noch lange nicht heißen, dass Du Dir die Distribution zumuten würdest :-)

              was stellst du dir unter dem Begriff denn vor?

              mfg
              Woodfighter

              1. Moin,

                was stellst du dir unter dem Begriff denn vor?

                Welches meiner Worte bezeichnest Du mit Begriff?

                Swen

                1. Tach,

                  Welches meiner Worte bezeichnest Du mit Begriff?

                  "Windows unter den Linices"

                  mfg
                  Woodfighter

                  1. Moin,

                    "Windows unter den Linices"

                    Die Bedeutung der Formulierung muss man weitgehend erfühlen, das kann man nicht exakt definieren.

                    Welches Linux gibt dem gewohnten Windowsnutzer am meisten eine ihm bekannt erscheinende Umgebung, verprellt ihn also nicht durch eine nicht unerheblich andere Benutzungsweise. Das "Look and feel" machen ihn also neugierig und offen, so dass er die weiteren möglichen Hürden bei der Umstellung auf ein anderes OS bzw. Loslösung von Windows motiviert in Kauf nimmt.

                    Grüße

                    Swen

                    1. Tach,

                      Welches Linux gibt dem gewohnten Windowsnutzer am meisten eine ihm bekannt erscheinende Umgebung, verprellt ihn also nicht durch eine nicht unerheblich andere Benutzungsweise.

                      auf Dauer sicher keines, Linux-Desktops sind nunmal keine Windows-Kopie und das ist auch gut so. Lindows oder SUSE kommen dem Aussehen vermutlich am nächsten und bieten auch die von Windows gewohnten Assistenten um Konfigurationen zu erstellen; allerdings würde ich einem Umsteiger beides nicht guten Gewissens empfehlen.

                      Das "Look and feel" machen ihn also neugierig und offen, so dass er die weiteren möglichen Hürden bei der Umstellung auf ein anderes OS bzw. Loslösung von Windows motiviert in Kauf nimmt.

                      Wenn ich mir die Unterschiede zwischen den Programmversionen bei Microsoft anschaue, sind die bei einem Umstieg auf Linux nicht wesentlich höher. Das Problem ist, dass Anwender häufig Abläufe auswendig lernen anstatt Texte zu lesen und entsprechend zu handeln; Anwenderschulungen beim Umstieg auf Office 2007 möchte ich nicht miterleben.

                      Ich würde einem Umsteiger vermutlich Ubuntu oder Kubuntu nahelegen; größtenteils durchdachtes System mit einer hilfreichen Community.

                      mfg
                      Woodfighter

  7. Hellihello

    Also, Leutz, bleibt unter Euch, und versucht nicht, Anfänger vom diesem Freak-System zu überzeugen. Und nein, ich will keine Hilfe, mir reicht diese Erfahrung. Aber seid sicher, dass ich Linuxlober immer wieder auf diesen Thread verweisen werde, wenn er im Archiv ist.

    Na, da will ich aber dabei sein https://forum.selfhtml.org/?t=180056&m=1189547.

    Dank und Gruß,

    frankx

    --
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  8. Ich nicht. Eigentlich bin ich nicht gänzlich unerfahren in Sachen Computernutzung, ...

    Was mich in dem zusammenhang interessieren würde, auf wievielen Rechnern hast du bisher Windows installiert - also auf komplett "nackten" Rechnern? Vielleicht sogar mal auf einem selbstgebauten und dann am besten ohne eine TreiberCD.

    Vielleicht relativieren sich dann deine Aussagen

    Struppi.

    1. Hellihello

      "Struppi, Struppi, ...."

      Dank und Gruß,

      frankx

      --
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    2. Hallo Struppi!

      Was mich in dem zusammenhang interessieren würde, auf wievielen Rechnern hast du bisher Windows installiert - also auf komplett "nackten" Rechnern? Vielleicht sogar mal auf einem selbstgebauten und dann am besten ohne eine TreiberCD.

      Nahezu auf jedem Rechner, den ich bisher hatte, habe ich immer mindestens einmal Windows neu installiert. Win95, Win98 und Win98SE, WinME und WinXP. Bei den ersten drei musste zunächst der CD-Treiber installiert werden (zumindest bei Win95 war's noch so). Die anderen können schon von CD booten.

      Einen Rechner zusammengebaut habe ich noch nicht. Mit Windows ärgere ich mich seit 1997, das ist nichts für PowerUser...

      Viele Grüße aus Frankfurt/Main,
      Patrick

      --
      _ - jenseits vom delirium - _

         Diblom   [link:hatehtehpehdoppelpunktslashslashwehwehwehpunktatomicminuseggspunktcomslash]
      Achtung Agentur! | Nichts ist unmöglich? Doch! | Heute schon gegökt?
      1. Hallo Patrick

        Nahezu auf jedem Rechner, den ich bisher hatte, habe ich immer mindestens einmal Windows neu installiert. Win95, Win98 und Win98SE, WinME und WinXP. Bei den ersten drei musste zunächst der CD-Treiber installiert werden (zumindest bei Win95 war's noch so). Die anderen können schon von CD booten.

        Ich vermute, dass Struppi damit meinte, dass man nur mit der Windows-Installations-CD/DVD auch nicht umbedingt weit kommt. In den meisten mir bekannten Fällen auch nicht (via DSL) ins Internet weil die NEtzwerkkarte nicht erkannt wird.
        I.d.R. können Windows-Installateure jedoch auf den Luxus einer Treiber-CD/DVD zurückgreifen, das bleibt Linux-Usern leider meist verwehrt.

        Eine nackte Windowsinstallation (ohne die Treiber einer Treiber-CD/DVD) auf einer beliebigen Hardware ist meiner Erfahrung nach in den meisten Fällen einer eben solchen Linuxinstallation (ich setze in der Regel auf Ubuntu) in Punkte Hardwareerkennung unterlegen.
        Mir ist bei ca. 50 Installationen auf unterschiedlichsten Systemen bisher nur ein Fall untergekommen in dem es Ubuntu nicht geschafft hätte die Netzwerkkarte zu initialisieren und sich mit dem Netzwerk/Internet/DSL-Modem zu verbinden um etwaige Treiber für andere Ressourcen nach zu installieren.

        Wenn ich an meine ersten Windows-Installationen (95) zurückdenke, kommt mir dein Text über Linux sehr bekannt vor. :)

        Gruß
        Ole
        (8-)>

        --
        Das Wort Vegetarier kommt aus dem Indianischen und bedeutet: Zu dumm zum Jagen.
        1. Hallo,

          Nahezu auf jedem Rechner, den ich bisher hatte, habe ich immer mindestens einmal Windows neu installiert. Win95, Win98 und Win98SE, WinME und WinXP. Bei den ersten drei musste zunächst der CD-Treiber installiert werden (zumindest bei Win95 war's noch so). Die anderen können schon von CD booten.

          ab Windows 98 war die Installations-CD von allein bootfähig.

          Ich vermute, dass Struppi damit meinte, dass man nur mit der Windows-Installations-CD/DVD auch nicht umbedingt weit kommt. In den meisten mir bekannten Fällen auch nicht (via DSL) ins Internet weil die NEtzwerkkarte nicht erkannt wird.

          Ach komm, so schlimm ist es auch wieder nicht! Mindestens seit Windows 98 ist auf der Installations-CD ein generischer NE2000-kompatibler Treiber drauf, mit dem eine gewöhnliche Netzwerkkarte zumindest in ihren Grundfunktionen benutzbar ist.

          Mir ist bei ca. 50 Installationen auf unterschiedlichsten Systemen bisher nur ein Fall untergekommen in dem es Ubuntu nicht geschafft hätte die Netzwerkkarte zu initialisieren und sich mit dem Netzwerk/Internet/DSL-Modem zu verbinden um etwaige Treiber für andere Ressourcen nach zu installieren.

          Mir ist es dagegen nur mit Ubuntu bisher gelungen, *überhaupt* ein lauffähiges Linux-System auf die Beine zu bringen.
          Knoppix läuft als LiveCD wunderbar; als ich es installieren wollte, brach der erste Neustart mit ein paar Metern Fehlermeldungen am Bildschirm ab, und das System reagierte nicht mehr.
          Mit Fedora lief die Installation elend langsam durch (über 4 Stunden), beim ersten Neustart des installierten Systems meinte der X-Server, er könne nicht starten, weil keine geeignete Hardware da sei - und ich stand als Laie im Regen.
          Gentoo wollte ich einfach mal probieren (vielleicht bekäme ich es ja hin), aber bereits während der Installation ist das System mehrmals eingefroren, so dass ein harter RESET nötig war.
          Nur Ubuntu läuft relativ problemlos, auch wenn es mich nicht wirklich überzeugt.

          Wenn ich an meine ersten Windows-Installationen (95) zurückdenke, kommt mir dein Text über Linux sehr bekannt vor. :)

          So unterschiedlich sind die Eindrücke. Windows habe ich bisher immer relativ unproblematisch installiert bekommen - aber das liegt vielleicht auch an jahrelanger Erfahrung.

          So long,
           Martin

          --
          Es gibt Tage, da gelingt einem einfach alles.
          Aber das ist kein Grund zur Sorge; das geht vorbei.
    3. Hi!

      Ich nicht. Eigentlich bin ich nicht gänzlich unerfahren in Sachen Computernutzung, ...

      Was mich in dem zusammenhang interessieren würde, auf wievielen Rechnern hast du bisher Windows installiert - also auf komplett "nackten" Rechnern? Vielleicht sogar mal auf einem selbstgebauten und dann am besten ohne eine TreiberCD.

      Vielleicht relativieren sich dann deine Aussagen

      Mein allererster PC (nach C16/C64 und Atari STe) war ein fertiger 386. Damals noch mit genialem Turboschalter! Seitdem baue ich meine PCs alle selbst und hatte auch schon so manchen Spass beim Installieren und Konfigurieren. Was waren das damals Zeiten, als man fuer jedes 2. Spiel unter DOS seine config.sys umbauen musste damit genug Speicher da war und aehnliches.

      Windows kam mir damals nur auf die Platte, weil Programme, die ich wollte, Windows wollten. Seit Win 98SE habe ich aber kaum Probleme beim Installieren gehabt. (und halte win98SE immer noch fuer eines der besten Systeme) Klar: gelegentliche Aussetzer gabs immer. Meistens passt aber einer der generischen Treiber. Aber was ich hier so uber das Installieren unter Linux lese 'gives me the shivers'. Ich habe vor 8 Jahren  schon ein paartmal Suse inklusive Apache installiert und konfiguriert. Das war sogar Teil meiner Ausbildung. Viel davon uebrig geblieben ist allerdings nicht mehr. Ich glaube nicht, dass es mir anders als Patrick ergangen waere.

      Mit einer keinen Ausnahme: Da ich vorhatte demnaechst Linux naeher zu untersuchen (Vista moecht ich mir sparen und wenn es dann neue Programme gibt die XP nixht mehr unterstuetzen, wollt ich evtl. ganz wechseln.), plante ich vor meiner Exkursion in die Linuxwelt hier mal nachzufragen: was, wie und wo. Der Thread hier hat schon einiges geklaert und ich weiss, dass ich es im Augenblick gar nicht so eilig habe Linux auszuprobieren. Ich bleib wohl noch ne Weile bei meinen gelegentlichen Ausfluegen mit LiveCDs. (Ubuntu und Knoppix)

      Mal abwarten ob ich bei meinem neuen PC ne kleine Partition abknapsen kann...

      --
      "Die Diebesgilde beklagte sich darueber, dass Mumm in aller Oeffentlichkeit behauptet hatte, hinter den meisten Diebstaehlen steckten Diebe."
            - T. Pratchett
  9. Schon etwas älter, aber passt hier ganz gut:
    Linux ist nicht Windows.

    1. Hellihello

      Schon etwas älter, aber passt hier ganz gut:
      Linux ist nicht Windows.

      Jau und GNU/Linux mit den vier Freiheiten.

      Dank und Gruß,

      frankx

      --
      tryin to multitain  - Globus = Planet != Welt
  10. Hallo zusammen,
    Ich kann diesen Frust nachvollziehen und einen gewissen Grad selbst bestätigen.

    Ich habe berufsmäßig viel mit Linux-Systemen zu tun, nutze selber daheim zu etwa 90% Linux (die restlichen Windows-10% teilen sich Fugsimulator und Videoschnitt), ich habe eine kleine NSLU, auf der ein Debian vor sich hinrödelt und diverse Netzwerkaufgaben übernimmt...kurz ich gebe dem ganzen eigentlich immer und immer wieder eine Chance.

    Aber manchmal...manchmal...falle ich echt vom Glauben ab.

    Diese Woche habe ich versucht auf einem Medien-PC Linux (Kubuntu 8.10) und XBMC (= Mediacenter-Software) zu installieren.

    - Erstmal stundenlang versucht den ATI-Treiber zu installieren, weil
       XBMC OpenGL braucht - und JA, ich weiß, Nvidia-Karten sind deutlich
       unzickiger unter Linux. Aber wenn ich nunmal eine ATI-Karte habe, die
       unter Windows anstandsloss läuft?
     - Schliessslich lief eine (veraltete) Treiberversion nach unzähligen
       Versuchen liefert das fglrxinfo das erwartete "ATI proprietary driver".
     - Dann freudig festgestellt dass keiner der so zahlreichen angebotenen
       Mediaplayern mit unserer 5.1-SoundKarte klarkommt. speaker-test geht,
       DVD-Gucken geht nicht. Schliesslich doch Mplayer dazu gebracht, doch da...
     - ...stellt sich heraus, dass der ATI-Treiber (s.o.) "XVideo" nicht sauber
       untersützt. Konnte man dann also auch haken, nach diversen Versuchen mit
       anderen Output-Plugins schliesslich aufgegeben.

    - Tvtime installiert (für die Fersehkarte), läuft schonmal gleich gar
       nicht (wegen besagter fehlender XV-Unterstützung).

    Ich weiß jetzt, was die Linuxer sagen wollen... "Ja, wieso kaufst Du ne Ati-Karte", "Ja wieso kaufst du eine Noname-5.1-Karte", "Da kann doch Linux nix für"...
    Mag alles sein.

    Aber - es interessiert mich als User doch eigentlich nicht, WER was dafür kann, oder warum jetzt ATI-Karten nicht gescheit funktioniert, oder wer sich mit wem über OpenSource gestritten hat weswegen jetzt Firefox Iceweasel heisst (aber nur unter manchen Linuxen, warum auch einheitlich).

    Tastache ist: Ich mach das ganze unter Windows/OS X, und es GEHT! Out of the box. Period.

    =>
    Solange es Linux nicht schafft, benutzerfreundlicher zu werden und die Hersteller es nicht hinbekommen, saubere Treiber dafür zu schreiben (Beispiel ATI) - kostet ein Windows-System einfach weniger Zeit und Nerven.

    Nichtsdestotrotz: Schon alllein aus Bastelleidenschaft werde ich Linux treu bleiben. Aber ich verstehe jeden genervten User, der davon irgendwann die Finger lassen will.

    1. Hellihello

      Aber - es interessiert mich als User doch eigentlich nicht, WER was dafür kann, oder warum jetzt ATI-Karten nicht gescheit funktioniert, oder wer sich mit wem über OpenSource gestritten hat weswegen jetzt Firefox Iceweasel heisst (aber nur unter manchen Linuxen, warum auch einheitlich).

      Tastache ist: Ich mach das ganze unter Windows/OS X, und es GEHT! Out of the box. Period.

      Du sprichst vom unmündigen Nutzer, der meint, der Bankangestellte hätte bestimmt Recht mit seiner Empfehlung genau wie der Versicherungsvertreter mit der Lebensversicherung und was im Supermarktregal steht wird schon gesund sein. Hauptsache billig. Es bleibt immer Deine Entscheidung, was eine merkwürdige Diskussion, zumal es der Windows-Probleme ja auch arg viele gibt.

      Ob Du mit closed-source Kaufsoftware billiger fährst und was Dir Deine Zeit, der Lerneffekt etc.pp. Wert ist, das hängt doch immer von den individuellen Befindlichkeiten ab. Ein vorkonfiguriertes, funktionierendes System bringt immer viele Vorteile. Wenn ich nun einen DELL-PC vielleicht für 50,- günstiger bekomme mit Linux drauf, na, kann ich mich doch entscheiden, ob ich das will oder nicht. Ich meine dennoch: mittlerweile erkennt der Anfänger, wenn die Konfiguration denn stimmt, nicht wirklich den Unterschied, wenn er das Übliche will: Fotos laden, Musik hören, schreiben und drucken und surfen. (s.a. meine Tochter, 15, wunschlos glücklich mit ihrem Ubuntu-PC).

      Dank und Gruß,

      frankx

      --
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      1. Moin,

        Tastache ist: Ich mach das ganze unter Windows/OS X, und es GEHT! Out of the box. Period.

        Du sprichst vom unmündigen Nutzer, der meint, der Bankangestellte hätte bestimmt Recht mit seiner Empfehlung genau wie der Versicherungsvertreter mit der Lebensversicherung und was im Supermarktregal steht wird schon gesund sein.

        Nein, ich rede von MIR, einem jahrelangen-Linux-User, der seit 4 Tagen vergeblich versucht einen PC dazuzukriegen, DVDs in Dolby 5.1 abzuspielen und kläglich scheitert.

        Es ist ein ganz simples Problem:
        Ich möchte auf einem etwas betagten PC Videos gucken.

        Installiere ich Windows, brauche ich ca. 1 Tag für die Installation (inkl. aller Zusatzprogramme, die ich so brauche), und dann gehts.
        Für Linux müsste ich jetzt erstmal

        • eine neue GraKa kaufen (wobei es fraglich ist, ob ich noch eine für AGP kriege)
        • eine neue Soundkarte kaufen
        • und auch dann wäre ich nicht davor gefeit, dass wieder irgendeine Komponente nicht funktioniert.
        1. Hellihello

          Installiere ich Windows, brauche ich ca. 1 Tag für die Installation (inkl. aller Zusatzprogramme, die ich so brauche), und dann gehts.
          Für Linux müsste ich jetzt erstmal

          • eine neue GraKa kaufen (wobei es fraglich ist, ob ich noch eine für AGP kriege)
          • eine neue Soundkarte kaufen
          • und auch dann wäre ich nicht davor gefeit, dass wieder irgendeine Komponente nicht funktioniert.

          Jau, ich würde auch nicht bestreiten wollen, dass es immer auf den Einzelfall auch ankommt. Andersrum genauso: ich habe einen alten PC den ich nur fürs surfen und schreiben brauch, Ubuntu installiert sich quasi von allein über Neztwerk, dannach läuft das Ding. Was soll mir da Windows (kaufen!)?

          Dank und Gruß,

          frankx

          --
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      2. (s.a. meine Tochter, 15, wunschlos glücklich mit ihrem Ubuntu-PC).

        Es ist ja nicht so das deine Tochter den PC konfiguriert, oder das Betriebssystem selber installiert hat.
        Falls Probleme kommen, kommt Sie bestimmt erstmal zu dir, damit du das wieder richten kannst ...

    2. Tastache ist: Ich mach das ganze unter Windows/OS X, und es GEHT! Out of the box. Period.

      Kann man OS X auf jeden beliebigen Computer installieren?

      Struppi.

      1. Hi,

        Kann man OS X auf jeden beliebigen Computer installieren?

        Wer würde das tun wollen - wo Macs doch viel schöner sind ;-)

        Gruesse, Joachim

        --
        Am Ende wird alles gut.
        1. Kann man OS X auf jeden beliebigen Computer installieren?
          Wer würde das tun wollen - wo Macs doch viel schöner sind ;-)

          Weiß ich nicht, aber Jörgs Posting klang so, als ob man beliebige Hardware mit OS X nutzen könnte.

          Struppi.

          1. Hellihello

            Weiß ich nicht, aber Jörgs Posting klang so, als ob man beliebige Hardware mit OS X nutzen könnte.

            Versuch doch mal einen Ipod unter Windows ohne ITunes auszulesen. Und dann unter Linux (;-).

            Dank und Gruß,

            frankx

            --
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            1. Weiß ich nicht, aber Jörgs Posting klang so, als ob man beliebige Hardware mit OS X nutzen könnte.

              Versuch doch mal einen Ipod unter Windows ohne ITunes auszulesen. Und dann unter Linux (;-).

              So ein Mist benutz ich nicht ;-)

              Ich finde den ganzen apple kram eher häßlich, meistens völlig unpraktisch (ich hatte einmal so ein Ding in der Hand, dass ist nichts für meine Wurstfinger, ich will was wo man drücken und richtig bewegen kann) und vor allem einfach nur überteuert.

              Struppi.

              1. Hellihello

                So ein Mist benutz ich nicht ;-)

                Ich finde den ganzen apple kram eher häßlich, meistens völlig unpraktisch (ich hatte einmal so ein Ding in der Hand, dass ist nichts für meine Wurstfinger, ich will was wo man drücken und richtig bewegen kann) und vor allem einfach nur überteuert.

                Es geht mir genauso. Aber letztlich kam ein Kumpel mit dem Ipod seines Sohnes, um mir Bilder für eine Homepage zu geben, die seien da drauf. http://forum.de.selfhtml.org/archiv/2008/5/t171658/.

                Dank und Gruß,

                frankx

                --
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  11. Also ich finde ja, dass Flamewars früher viel unterhaltsamer waren ... ihr seid alle so - ähm - zurückhaltend bzw. vernünftig. Naja, früher war sowieso alles besser.

    Siechfred

    --
    Chancengleichheit bedeutet nicht, dass jeder einen Apfel pflücken kann, sondern dass der Zwerg eine Leiter bekommt.
    1. Hellihello

      Also ich finde ja, dass Flamewars früher viel unterhaltsamer waren ... ihr seid alle so - ähm - zurückhaltend bzw. vernünftig. Naja, früher war sowieso alles besser.

      Ja, da gab es Windows 95, oder Windows ME. "Flamewars" bringen nichts, entscheidend allein der intellektuelle Diskurs in respektvollem Miteinander. Das wussten bereits die (gebildeten) alten Griechen. Zudem ist Ubuntu bzw. Gnome/KDE mittlerweile einfach zu gut, um nicht irgendwie mithalten zu können.

      Dank und Gruß,

      frankx

      --
      tryin to multitain  - Globus = Planet != Welt
    2. Also ich finde ja, dass Flamewars früher viel unterhaltsamer waren ... ihr seid alle so - ähm - zurückhaltend bzw. vernünftig. Naja, früher war sowieso alles besser.

      Das liegt daran, dass du unter WinXP einfach weniger dich im Fluchen üben kannst. Da ich nach drei misslungenen Suse Installationen aufgab, habe ich auch die OpenSource Flameware nicht zur Verfügung.

      mfg Beat

      --
      Woran ich arbeite:
      X-Torah
      ><o(((°>           ><o(((°>
         <°)))o><                     ><o(((°>o
      1. Mahlzeit,

        Da ich nach drei misslungenen Suse Installationen aufgab,

        Wieso nutzt du denn auch kein Linux sondern greifst auf ein System zu, was von Suse genau so verstümmelt wurde, wie Vista gegenüber XP von Microsoft?

    3. Sup!

      Ach, halt's Maul, Du Arsch!

      Gruesse,

      Bio

      --
      Never give up, never surrender!!!
      1. Hallo Bio!

        Ach, halt's Maul, Du Arsch!

        Gerade vom Heise-Forum 'reingeschneit?

        Viele Grüße aus Frankfurt/Main,
        Patrick

        --
        _ - jenseits vom delirium - _

           Diblom   [link:hatehtehpehdoppelpunktslashslashwehwehwehpunktatomicminuseggspunktcomslash]
        Achtung Agentur! | Nichts ist unmöglich? Doch! | Heute schon gegökt?
        1. Hi!

          Ach, halt's Maul, Du Arsch!

          Gerade vom Heise-Forum 'reingeschneit?

          In the Face! Bio isn bloeder Noob!

          --
          "Die Diebesgilde beklagte sich darueber, dass Mumm in aller Oeffentlichkeit behauptet hatte, hinter den meisten Diebstaehlen steckten Diebe."
                - T. Pratchett
          1. Sup!

            Gerade vom Heise-Forum 'reingeschneit?

            Woher wusste er das?

            In the Face! Bio isn bloeder Noob!

            Pah! Du subalterner Adlat der Mediokrität!

            Gruesse,

            Bio

            --
            Never give up, never surrender!!!
            1. Nabend,

              Gerade vom Heise-Forum 'reingeschneit?

              Woher wusste er das?

              Er war selbst grad da?

              In the Face! Bio isn bloeder Noob!

              Pah! Du subalterner Adlat der Mediokrität!

              oO Ja. So fuehl ich mich manchmal... :(

              --
              "Die Diebesgilde beklagte sich darueber, dass Mumm in aller Oeffentlichkeit behauptet hatte, hinter den meisten Diebstaehlen steckten Diebe."
                    - T. Pratchett
              1. Sup!

                oO Ja. So fuehl ich mich manchmal... :(

                Aber Deine Sig ist in Ordnung ;-)

                Gruesse,

                Bio

                --
                Never give up, never surrender!!!
      2. Ach, halt's Maul, Du Arsch!

        Selber, Du Nerd!

        $iechfred

        --
        Chancengleichheit bedeutet nicht, dass jeder einen Apfel pflücken kann, sondern dass der Zwerg eine Leiter bekommt.
        1. Sup!

          Selber, Du Nerd!

          Na okay, wenn Du meinst...

          ... ich dachte nur, wegen der alten Zeiten! *schluchz*

          Gruesse,

          Bio

          --
          Never give up, never surrender!!!
          1. Selber, Du Nerd!
            Na okay, wenn Du meinst...

            Weichei!!1elf

            ... ich dachte nur, wegen der alten Zeiten! *schluchz*

            Wir können uns ja zum gemeinsamen Weinen an der alten Eiche treffen. Wäre Mitternacht genehm, der Herr?

            Siechfred

            --
            Chancengleichheit bedeutet nicht, dass jeder einen Apfel pflücken kann, sondern dass der Zwerg eine Leiter bekommt.
      3. Hellihello

        Ach, halt's Maul, Du Arsch!

        Das entspricht nicht der Forumscharta.

        Friede sei mit Dir.

        Dank und Gruß,

        frankx

        --
        tryin to multitain  - Globus = Planet != Welt
        1. Sup!

          Ach, halt's Maul, Du Arsch!

          Das entspricht nicht der Forumscharta.

          Siehe oben ;-)

          Gruesse,

          Bio

          --
          Never give up, never surrender!!!
          1. Hellihello

            Ach, halt's Maul, Du Arsch!

            Das entspricht nicht der Forumscharta.

            Siehe oben ;-)

            Ach sorry, ich hatte die Augen zu, ich dummy (,-).

            Dank und Gruß,

            frankx

            --
            tryin to multitain  - Globus = Planet != Welt
    4. Also ich finde ja, dass Flamewars früher viel unterhaltsamer waren ... ihr seid alle so - ähm - zurückhaltend bzw. vernünftig. Naja, früher war sowieso alles besser.

      Heute taugt die alte Eiche nachmittags um 15 Uhr nur noch zum Picknick ;)

      Viele Grüße
      _http://decaf.de@Dirk

      1. Viele Grüße
        _http://decaf.de@Dirk

        Kaum ein paar Wochen nicht da gewesen, werde ich hier (nicht mehr) gelinkt!
        Pah!

        Viele Grüße
        _Dirk

      2. Heute taugt die alte Eiche nachmittags um 15 Uhr nur noch zum Picknick ;)

        Oder zum gemeinsamen Weinen. Ich gehe davon aus, dass Du da bist!

        Siechfred

        --
        Chancengleichheit bedeutet nicht, dass jeder einen Apfel pflücken kann, sondern dass der Zwerg eine Leiter bekommt.
  12. Grüße,
    da muss ich an den Song von Marylin Menson (oder wie der geschriebn wird) denken - kp wie der heißt, aber besteht zum großen teil aus expliziten schimpfwörtern.

    Man müsste den nur durch eine spracherkennungssoftware laufen lassen, mit einem bot verbinden der es hier postet, und schon wären alle zufrieden, nicht :) ?

    zudem - ein troll am dienstag? wie lahm ist das? warte zumindest bis freitag - wo mehr zeit zur verfügung steht.
    und so ein abgedroschenes thema auch noch.
    wieso nicht gleich religion, oder "warum amis doof sind" oder "oder opera vs. firefox"?

    jaa.. in der tat - früher war alles besser ;) da konnte man noch riesen threads mit feminoschovinistischen debiloiden füllen ;(

    da war noch "kreuz gegen schlitzschraubenziher" was wert - da hatten menschen noch einfallsreichtum!

    "1000 beschwerden"? Lächerlich! Legion des nörgelns muss her!

    du viel noch muss lernen, junger padawan!

    MFG
    bleicher

    1. Hi!

      jaa.. in der tat - früher war alles besser ;) da konnte man noch riesen threads mit feminoschovinistischen debiloiden füllen ;(

      da war noch "kreuz gegen schlitzschraubenziher" was wert - da hatten menschen noch einfallsreichtum!

      Leserbriefe in der ASM*: Atari vs. Amiga! Eine vergessene Konsole gegen eine andere vergessene Konsole! Ja. Das waren Zeiten. Damals.

      *Aktuelle Software Markt. Zeitschrift ueber alles, was mit Computer und Konsolenspielen zu tun hatte. Damals. Im kalten Krieg...

      --
      "Die Diebesgilde beklagte sich darueber, dass Mumm in aller Oeffentlichkeit behauptet hatte, hinter den meisten Diebstaehlen steckten Diebe."
            - T. Pratchett
    2. Marylin Menson

      Marilyn Manson du Kacknoob! Tu mal google benutzen!!11!

      ;)

      --
      "Die Diebesgilde beklagte sich darueber, dass Mumm in aller Oeffentlichkeit behauptet hatte, hinter den meisten Diebstaehlen steckten Diebe."
            - T. Pratchett
  13. Hi,

    Da wundert sich die Linux-Gemeinde, dass nicht mehr User dieses OS benutzen

    hach, was soll ich als Mac-User da noch sagen...
    ;-)

    Hey, aber grade habe ich auf meinem V-Server unter Ubuntu in 5 Minute ImageMagick installiert. Ich sach's immer wieder: Am Ende wird alles gut.

    Gruesse, Joachim

    --
    Am Ende wird alles gut.
    1. habe d'ehre Joachim

      hach, was soll ich als Mac-User da noch sagen...
      ;-)

      hehe, *unterschreib*

      Wie sagt man so schön: "installierst du noch oder arbeitest du schon"

      man liest sich
      Wilhelm

      1. Hallo,

        hach, was soll ich als Mac-User da noch sagen...
        hehe, *unterschreib*

        keine Unterschrift.

        Wie sagt man so schön: "installierst du noch oder arbeitest du schon"

        Tja, dafür brauch' ich keinen Mac (hab' ich nicht nötig und mein Arbeitgeber bezahlt mir keinen - der hat vor meiner Zeit mal ziemlich schlechte, dafür aber teure Erfahrungen mit Apple gesammelt).

        Installation (Windows-NT-ähnlich) vor der Mittagspause angestoßen: install <pc-name>. Nach dem Essen ist die Installation fertig. So einfach ist das :-) Ich bin mir sicher, Linux-Installationen können genauso leicht sein ...

        Freundliche Grüße

        Vinzenz

        1. Hi Vinzenz,

          nach dem Essen ist die Installation fertig.

          Schon möglich, aber nachdem ich auch stolzer Besitzer eines Vista-Notebooks bin, dass mich immer noch mit Fehlermeldung beglückt wie: "Einige Autostartprogramme wurden geblockt" (aber alle "disable" Buttons in der Verwaltung sind deaktiviert), Ein Sicherheitsproblem ist aufgetreten(klar, Firewall ist aus, dafür aber die vom Wlan an), Der Explorer ist kaputt, wollen Sie online nach einer Lösung suchen (ohne Worte) habe ich durchaus Vergleichsmöglichkeiten.

          Und während ich im unter Vista erst mühsam ein X-Terminal installieren muss bin ich am Mac schon lange per SSH auf meinem V-Server...

          Abgesehen davon schaut ein weisser i-Mac auf einem schwarzen 20iger-Jahre Schreibtisch einfach _unschlagbar_ gut aus ;-)

          Gruesse, Joachim

          --
          Am Ende wird alles gut.
  14. Hallo Patrick,

    im Großen und ganzen ist ein Linux-Desktop nicht schwieriger zu installieren und zu nutzen als ein Windows-Desktop. Ich kann mich weder über das eine noch das andere besonders beklagen. Natürlich hilft mir meine Erfahrung aus einer vierstelligen Anzahl von Rechnerinstallationen ...

    Ich nutze gerne mein Debian und ich nutze gerne meine Windows-Versionen (auch Vista).

    Freundliche Grüße

    Vinzenz

  15. Hallo Patrick,

    Ich nicht. Eigentlich bin ich nicht gänzlich unerfahren in Sachen Computernutzung, aber nach wenigen Tagen mit einer Debian-Distro ist mir die Lust vergangen.

    Debian ist auch nicht gerade die Linux-Distribution, die sich am ehesten als Windows-Ersatz eignet. Ubuntu und co. sollen da ganz brauchbar sein. Die Meldungen für ein kaputtes USB-Gerät wirst Du dabei wahrscheinlich nicht los, aber warum hast Du sowas auch angeschlossen? ;-)
    Die Meldung kommt jedenfalls nicht, bloß weil irgendwelche USB-Geräte nicht "erkannt" werden, also einfach keine Software existiert/installiert ist, um sie zu benutzen.

    Hm, Java-PlugIn nicht installiert... gut, suchen wir mal ein bisschen, finden das JRE für Linux, downloaden es und erhalten eine wunderschöne bin-Datei.

    Ja, das ist ein Installer, schon mal versucht, ihn auszuführen? ;-)

    Dann überlegte ich mir, dass der Iceweasel nicht so das gelbe vom Ei ist

    Firefox heißt Iceweasel unter Debian, warum willst Du jetzt Firefox durch Firefox ersetzen? Aber gut.

    und wollte den letzen Firefox installieren. Also gesucht und gleich gefunden, diesmal erhielt ich eine tar.bz2-Datei. Geil, sag ich. Wieder so ein Exot...
    Unter Linux ist tar.bz2 oder tar.gz kein Exot, wenn Du irgend einen Desktop wie Gnome und KDE samt Zubehör installiert hast, dürfte ein Doppelclick o.ä. zum öffnen und anschließenden entpacken reichen. Bei Debian mag es nun leichter fallen, das notwendige Programm nicht installiert zu haben (für KDE wäre es ark), bei einer Distribution wie Ubuntu bekommt man das wahrscheinlich alles gleich mit verpasst.

    wollte den Eiswiesel nicht überschreiben -und übrigens, nach einem erneuten Booten ist sowohl die tar.bz2-Datei aus /tmp als auch das Verzeichnis /usr/local/firefox einfach verschwunden))

    Ja tmp heißt tmp, weil die Dateien da nur temporär benötigt werden. Aus /usr/local sollte aber nichts gelöscht werden, auch der Paketmanager von Debian kümmert sich nicht um /usr/local. Keine Ahnung, wie Du das geschafft hast.

    eine Datei firefox mit SH auf dem Icon drauf. Was passiert wenn ich drauf klicke, geht vielleicht der Firefox auf? Denkste! Der Fuchs braucht GTK+ 2.10 oder höher, das System hat aber nur GTK+ 2.8 - was immer das ist).

    Das aktuelle stable-Release von Debian bringt tatsächlich noch GTK 2.8 mit, aber wie gesagt, das ist eine Distribution, die garantiert nicht zu Deinen Bedürfnissen passt.

    Wie die Suche funktioniert, das zu wissen wäre schon mal nicht schlecht, die läuft schon nach 20mn und findet immer noch nichts mit dem Suchbegriff "firefox"

    Die Gnome Suchfunktion wird wohl einfach alle Dateien durchackern, keine besonders gute Idee, abgesehen davon hast Du Firefox ja offensichtlich gefunden gehabt, die aktuelle Version läuft halt nicht mehr auf dem System. Kann einem bei Windows auch passieren.

    Mag sein, dass es immer noch diverse Probleme für Linux-Anfänger gibt, Du hast es Dir aber wirklich auch besonders schwer gemacht.

    Grüße

    Daniel

    1. Hello,

      Dann überlegte ich mir, dass der Iceweasel nicht so das gelbe vom Ei ist
      Firefox heißt Iceweasel unter Debian, warum willst Du jetzt Firefox durch Firefox ersetzen? Aber gut.

      Das ist nicht ganz richtig. Der IceWeasel ist an etlichen Stellen gegenüber dem Firefox "kastriert". Das soll aber wohl massive Gründe haben. Mich hat jedenfalls der IceWeasel noch nicht ungefragt darüber informiert, dass er gerade ein Update mache...

      [[ Ich bin ja immer der Meinung, dass Firefox nur ein Hobby von Billy the Gator ist, um den Monopolstatus des IE weiterhin abstreiten zu können ;-)) ]]

      Die Installiererei unter Linux benötigt etwas Erfahrung, das durfte ich die letzen Wochen wiederholen und vertiefen. Aber mit M$-Systemen habe ich mich seit 1984 intensiver beschäftigt, und begreife sie von Version zu Version wieder überhaupt nicht, mit Linux habe ich erst 1998 engeren Kontakt aufgenommen und kann konstatieren, dass es sich konsequent und sauber weiterentwickelt. Ich habe nur vier Wochen gebraucht, um vier unterschiedliche Distributionen (BSD, Debian, Suse, Fedora) näher kennen zu lernen und vergleichen zu können.

      Meine Unix-Erfahrungen seit 1974 kann ich nicht zählen, denn bis 1984 war ich noch professioneller Computerhasser... Aber trotzdem kamen da aus den Tiefen des Gedächtnisses etliche Dinge wieder hoch, die auch heute noch sinnvoll sind.

      Wenn die Linux-(Grafik-)Desktop-Gemeinde sich nun auch noch auf einen einheitlichen und konsistenten Satz von ansprechenden und nicht so plumpen (wie bisher) Icons für die Bedienung einigen könnte, also einen, der nicht mit jeder Version geändert wird, dann kann sich Linux durchaus auch im Desktop-Bereich etablieren. Wenn dann trotz Erfolges das Open-Source/Public-License-Prinzip erhalten bliebe, hätte ide Menschheit wirklich etwas davon.

      Liebe Grüße aus Syburg bei Dortmund

      Tom vom Berg

      --
      Nur selber lernen macht schlau
      http://bergpost.annerschbarrich.de
  16. Hellihello

    Da wundert sich die Linux-Gemeinde, dass nicht mehr User dieses OS benutzen, ist es doch OpenSource, frei und kostenlos.

    Im Grunde, nach der Lektüre vieler der Antworten, ist doch Linux auch eine andere Philosophie: man kann und soll alles nachvollziehen dürfen und es gibt eine wirklich starke Konsole. Ggf. ist man mit einer Zeile in der Bash eben wirklich schneller als bis man das entsprechende GUI-Tool gefunden hat.

    Windows möchte, dass man die Hintergründe nicht versteht. Der User erwartet, dass alles "automatisch" passiert. Die Konsole ist quasi abgeschafft, alles geht nur durch Menüführungen. Selbst simpelste Aufgaben.

    Linux ist genau umgekehrt. Das erfordert schon eine Umstellung. Aber es lohnt sich und ist nachhaltiger. Man sollte u.a. wieder lernen, mit dem Computer zu "sprechen", so wie man das auch unter dem alten DOS noch konnte.

    Beispielsweise das Erstellen eines Images einer CD:

    dd if=/dev/cd0 of=image.iso

    http://wiki.linux-club.de/opensuse/Imageerstellung_mit_dd_und_ddrescue#Imageerstellung_mit_dd

    Dank und Gruß,

    frankx

    --
    tryin to multitain  - Globus = Planet != Welt
    1. Man sollte u.a. wieder lernen, mit dem Computer zu "sprechen", so wie man das auch unter dem alten DOS noch konnte.

      Warum sollte man das tun? Sollten wir alle Perl, PHP, Python und Konsorten über Bord werfen und uns (wieder) Assembler zuwenden?

      Siechfred

      --
      Chancengleichheit bedeutet nicht, dass jeder einen Apfel pflücken kann, sondern dass der Zwerg eine Leiter bekommt.
      1. Hellihello

        Warum sollte man das tun? Sollten wir alle Perl, PHP, Python und Konsorten über Bord werfen und uns (wieder) Assembler zuwenden?

        Neinnein, aber u.U. finden sich ja doch ein paar Kommandozeilen oder ein in der Shell die dann auch eine Menge kann. PHP ist ja auch eine Computersprache. Eine GUI nicht.

        Dank und Gruß,

        frankx

        --
        tryin to multitain  - Globus = Planet != Welt
    2. Hallo,

      Linux ist genau umgekehrt. Das erfordert schon eine Umstellung. Aber es lohnt sich und ist nachhaltiger. Man sollte u.a. wieder lernen, mit dem Computer zu "sprechen", so wie man das auch unter dem alten DOS noch konnte.

      Eine aktuelle Linux-Konsole möchte ich absolut nicht mit einer DOS-Konsole aus dem Jahre 1990 vergleichen wollen! Eine aktuelle Linux-Shell sowie die zugehörigen Kommandozeilentools sind inzwischen viel komfortabler als noch vor Jahren. Selbst Kommandozeileneditoren (mit denen man mal schnell eine Konfigurationsdatei modifiziert oder so) haben inzwischen Syntax-Highlighting, außerdem ist z.B. Tab-Completion auf der Kommandozeile unersetzlich. Nur, um mal ein paar Beispiele zu nennen.

      Viele Grüße,
      Christian

      1. Hallo Christian,

        Selbst Kommandozeileneditoren (mit denen man mal schnell eine Konfigurationsdatei modifiziert oder so) haben inzwischen Syntax-Highlighting, außerdem ist z.B. Tab-Completion auf der Kommandozeile unersetzlich. Nur, um mal ein paar Beispiele zu nennen.

        Dies möchte ich bekräftigen. Die Tab-Completion auf der Konsole ist unter Ubuntu zuletzt noch viel besser geworden: Je nach Programm werden nur bestimmte Optionen angeboten. Das geht von cd (nur Verzeichnisse) über mplayer (nur Media-Dateien) bis hin zu den Optionen von subversion/wget/etc. Und bei "java <tab>" sucht er tatsächlich rekursiv nach allen verfügbaren Klassen - der Hammer.

        Grüße

        Marc Reichelt || http://www.marcreichelt.de/

        --
        panic("Oh boy, that early out of memory?");
                linux-2.2.16/arch/mips/mm/init.c
        Selfcode: ie:{ fl:| br:> va:} ls:< fo:} rl:( n4:( ss:) de:> js:| ch:? sh:| mo:) zu:)