Hi!
Noch nie gab es den fall der Überbevölkerung woran hätte die Natur lernen können.
Doch den gab es. Das ist recht einfach zu erklären.
Ja? Sorry, mir wäre es neu, dass es Überbevölkerung aufgrund von nichtsterbenden Organismen gab...
Stell dir mal vor, es gibt zwei Arten von Menschen (eigentlich gibt es noch viel mehr, aber wir vereinfachen das mal). Und wir sind in einer Zeit um 20.000 v.Chr. (fiktiv). Diese zwei Arten von Menschen unterscheiden sich, weil Menschen der Art X nach 50 Jahren sterben und Menschen der Art Y nicht.
Ist diese Argument jetzt fiktiv?
Es gibt oder gab keine Tiere oder Menschen, die ewig gelebt haben. Daher gab es auch nie eine Art Y.
Nehmen wir mal an, es hätte solch eine Art gegeben. Was spräche dagegen, dass diese Art, die nicht stirbt, einen so eingeschränkten Sexualtrieb hätte oder diese Art gelernt hat, auf Nachwuchs weitestgehend zu verzichten, dass es zu keiner Überbevölkerung gekommen wäre? Möglicherweise wäre eine solche, nicht sterbende Art auch gegenüber der sterbenden Art im Vorteil gewesen, da die Nichtsterbenden mehr Erfahrungen und Techniken für ganz alltägliche Dinge (Futtersuche, Schutz vor Feinden etc.) hätten sammeln können.
Ich will jetzt aber nicht dafür argumentieren, dass nichtsterbende Kreaturen besser angepasst wären, sondern einfach darauf hinweisen, dass es solche Organismen nicht gibt oder gab und deswegen man auch nicht (wie du) argumentieren kann, dass es dann zur Überbevölkerung gekommen wäre. Evolutionistisch kann man höchsten Mutmaßungen über den Sinn des Sterbens anstellen, aber keine Beweise nennen, denn es fehlt die nichtsterbende Art.
Warum Menschen/Tiere sterben? Weil es verdammt schwer ist, etwas zu konstruieren, dass ewig hält. ;-)
Grüße
crille