Hallo,
Ein Formular (dann aber bitte auch mit Submit-Button!) wäre zwar eine sehr empfehlenswerte Fallback-Lösung für Besucher ohne Javascript.
Andersherum wird ein Schuh draus: Zu erst einmal wichtig ist, dass die Seite(n) grundsätzlich auch ohne CSS und Javascript "funktionieren", d.h. bedienbar sind (Pflicht). Dem Benutzer dann Hilfen und Vereinfachungen anzubieten ist dann die Kür.
das sehe ich grundsätzlich auch so. Ich bin aber bereit, von diesem Dogma abzurücken, wenn anhand der Machart der Seite oder anhand der Zielgruppe ohnehin davon auszugehen ist, dass die Rezipienten[tm] auch Javascript, Flash, ggf. sogar ActiveX nutzen. Youtube scheint das z.B. auch so zu sehen, obwohl ich es gerade da nicht in Ordnung finde.
Für reine "Privatseiten", die just for fun im Netz stehen, setze ich deine (und auch meine) Forderung daher nicht ganz so hoch an.
Seiten, bei denen man ohne Javascript nichts werden kann, sind schlicht und ergreifend fehlerhaft. Beispiel gefällig? Gerade heute bei einem Kollegen gesehen:
http://www.microsoft.com/enterprisesearch/serverproducts/searchserver/default.aspx
Ach je, bei Microsoft ist das bekannt! Gerade wenn ich MS-Seiten besuche, bin ich immer froh, dass sich mein IE *nicht* als IE ausgibt. Wenn man mit einem IE bei deaktiviertem JS und ActiveX zu Besuch bei MS ist, funktioniert nämlich so gut wie gar nichts. Gaukelt man dem Server aber mit einem manipulierten User Agent einen völlig unbekannten (bzw. nicht identifizierbaren) Browser vor, bekommt man auf den meisten Seiten plötzlich ordentliches, oder zumindest problemlos nutzbares HTML ohne den sonstigen Firlefanz serviert.
Ein Link ist ein Link ist ein Link. Wenn von einem Dokument auf ein anderes verwiesen wird, ist <a> das richtige Element - und NUR <a>.
Full ACK.
Und es wäre - auch in diesem Fall - problemlos möglich gewesen, das richtige Element auch zu benutzen (man kann ihm schließlich auch ein "display: block;" verpassen ... man braucht kein <div>, wenn man gerne ein Blockelement haben möchte). Außerdem könnte dann auch der IE mit der Pseudoklasse ":hover" arbeiten und man könnte auf die unsäglichen Javascript-Mouseover-Spielereien verzichten.
Mir ist das klar - ich sehe solche verunglückten Seiten auch häufig und mache mir ab und zu aus Neugier die Mühe, den Code anzusehen. Fürchterlich, sach ich euch ... ;-)
Und wenn - wie bei meinem Kollegen heute - dann per zentral von den Admins festgelegter Sicherheitseinstellung "ActiveScripting" bei allen Websites der "Internetzone" deaktiviert ist, kann man noch nichtmal den "Verweisen" folgen.
Yo, das ist natürlich Asche. Da hat der Webautor (hier MS) richtig ins Klo gegriffen.
Gottlob gibt es Firefox!
Gottlob muss ich ihn nicht benutzen. :-)
Schönen Abend noch,
Martin
Wer im Glashaus sitzt, sollte sich nur im Dunkeln ausziehen.