Sonderkündigung 1&1: Tägliche DSL Resyncs
RFZ
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Der Martin
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Moin,
ich habe seit vielen Monaten bei meinem DSL Anschluss täglich bis zu 20 Resyncs, im Schnitt etwa 2/Tag. 1&1 hatte bereits mehrmals (locker 5 mal) die Möglichkeit das Problem zu beheben (laut deren Aussage sei das auch passiert, geändert hat es aber nix), an meinem Equipment liegt es aber definitiv auch nicht.
Da mir KabelDeutschland nun nach dem Ausbau des Kabelnetzes bei uns ein weitaus besseres Angebot macht als 1&1, würde ich gerne wechseln.
Eigentlich bin ich noch über ein Jahr an 1&1 gebunden, durch die täglichen Ausfälle sehe ich hier aber die Chance auf ein Sonderkündigungsrecht.
In den AGB von 1&1 habe ich dazu nichts gefunden... wie seht ihr die Situation?
Hallo,
[...] durch die täglichen Ausfälle sehe ich hier aber die Chance auf ein Sonderkündigungsrecht.
In den AGB von 1&1 habe ich dazu nichts gefunden... wie seht ihr die Situation?
ich schätze deine Chancen gering ein. Das soll dich aber nicht entmutigen, es trotzdem zu versuchen.
Ich kenne jemand, der früher einen DSL-Anschluss über freenet hatte, und technisch funktionierte die Chose perfekt. Dann hat er sich von 1&1 mit einem günstigen Angebot ködern lassen (hauptsächlich wegen der gratis mit enthaltenen Hardware), und seit dem Umstieg hatte er permanent Trouble mit dem Anschluss. Anstatt der 2Mbit, die er bestellt und bezahlt hat, kam er nur auf rund 500kbit, und wenn er gleichzeitig telefonieren wollte, brach die DSL-Verbindung komplett ab. Auch mit der alten Hardware (Modem), die er probehalber nochmal angeschlossen hatte.
Er hat das mehrere Male bei 1&1 reklamiert, er ist mehrmals mit trivialen Aussagen abgespeist worden (es liegt an Ihrem Telefonkabel; es liegt am Splitter, wir schicken Ihnen einen neuen; Sie machen was falsch). Gelöst ist das Problem bis heute nicht, aber mittlerweile ist er umgezogen und hat am neuen Wohnort Internet-Zugang über KabelBW. Das läuft tadellos.
Den 1&1-Vertrag, der noch acht Monate läuft, muss er aber trotzdem weiter zahlen. Das Unternehmen stellt sich auf den Standpunkt, er hätte ja am neuen Wohnort auch wieder einen Telekom-Anschluss beantragen können, so dass man die 1&1-DSL-Leitung einfach auf den neuen Anschluss hätte umschalten können. Nein, der Umzug begründe kein Sonderkündigungsrecht. Und die bisherigen technischen Probleme schon erst recht nicht.
Ich wünsche dir viel Glück und bin gespannt, was sich ergibt.
Schönes Wochenende noch,
Martin
Den 1&1-Vertrag, der noch acht Monate läuft, muss er aber trotzdem weiter zahlen. Das Unternehmen stellt sich auf den Standpunkt, er hätte ja am neuen Wohnort auch wieder einen Telekom-Anschluss beantragen können, so dass man die 1&1-DSL-Leitung einfach auf den neuen Anschluss hätte umschalten können. Nein, der Umzug begründe kein Sonderkündigungsrecht.
Dem ist leider wirklich so, als ich einst für einen großen roten Mobiltelefonie-Anbieter arbeitet, der europaweit agierte durfte ich auch keine Sondernkündigungen annehmen, wenn jemand in die Niederlande zog, weil der Anbieter ja auch dort ein Netz hätte und man dank Roaming ohnehin auch dort telefonieren könne. Zum Glück kommen solche Fälle recht selten vor, so dass man nicht zuuu viele Kunden enttäuschte.
Aber wie es scheint gibt es hier tatsächlich kein Sonderkündigungsrecht, solange der Kommunikationsanbierter überhaupt verfügbar ist. Wie das in dem Fall deines Bekannten wäre... der ja keinen Telefonanschluss hat. Naja, da müsste man sich nochmal extra informieren, vielleicht ist 1&1 ja verpflichtet dann einen zu stellen ^^
Hallo,
Den 1&1-Vertrag, der noch acht Monate läuft, muss er aber trotzdem weiter zahlen. Das Unternehmen stellt sich auf den Standpunkt, er hätte ja am neuen Wohnort auch wieder einen Telekom-Anschluss beantragen können, so dass man die 1&1-DSL-Leitung einfach auf den neuen Anschluss hätte umschalten können. Nein, der Umzug begründe kein Sonderkündigungsrecht. Und die bisherigen technischen Probleme schon erst recht nicht.
Nur weil ein Telekomunikations"dienstleister" etwas sagt, ist das noch lange nicht rechtens.
Zugegeben, der Weg ist nicht immer leicht aber am Ende hätte wohl doch viel öfter der Kunde recht, wenn es ihm wirklich am herzen liegen würde...
(Beim Umzug im gleichen Land wird es echt schwer mit dem Kündigen, aber bei einem Fehlerhaften Anschluss geht das mit Sicherheit.
mfg
Alex
Grüße,
In den AGB von 1&1 habe ich dazu nichts gefunden... wie seht ihr die Situation?
schlecht - hatte das gleiche, die schickten aber einen T-com techneker, der mich auf eine andere leitung schaltete.Und es half!
kann leider sein, dass ein paar weitere "glückspilze" in der nachbarschaft bei dir DSL bekamen, und ihr alle über eine einzige Leitung geschaltet wurdet, obwohl ja mehrere zur verfügung stehen (war bei mir der fall).
du bist theoretisch aber bereichtigt, den vertrag zu kündigen, wenn 1und1 die vertraglich gesicherten leistungen nicht einbringt.
musst halt argumentieren, dass du von einem langsamen server ohne downloadfortsetzungsmöglichkeiten was runterladen musst. und dass es für den job nötig ist o.ä.
dann kannst du fristlos kündigen, da derartige störungen mit "großen nachteilen" verbunden sind. zur not ist aber bereitscheft vor gericht z uziehen nötig. es ist leider eine trauerige tatsache, dass 1und1 eine langzeitkundenfeindliche politik führt.
ist alles ok - darfst dich freuen, läuft was schief - pech gehabt.
übrigens - wenn sich hier mehrere unzufrieden finden, könnten wir eine beschwerde zusammenschreiben - "sammelbeschwerden" an den firmenvorstand wirken manchmal wunder.
MFG
bleicher
schlecht - hatte das gleiche, die schickten aber einen T-com techneker, der mich auf eine andere leitung schaltete.Und es half!
Das hab ich schon hinter mir, hat aber nichts geholfen. Ebenso den Tausch des DSL Ports bei der T-Com und meines Modems, meines Splitters und die vollständige galvanische Trennung meiner Anschlussgeräte zuhause von den restlichen Komponenten im Haus.
Ich würde ja auch bei 1&1 bleiben wenn es funktionieren würde, ist ja nicht so dass ich nur einen Vorwand für die Kündigung suche. Ich habe den starken Verdacht, dass es an der Leitung selbst liegt, daher kommt für mich auch nur ein Wechsel zu KabelDeutschland in Frage, ein anderer DSL Anbieter würde nichts bringen.
du bist theoretisch aber bereichtigt, den vertrag zu kündigen, wenn 1und1 die vertraglich gesicherten leistungen nicht einbringt.
Das ist die Frage... ich hab bei 1&1 keine exakte Beschreibung der Leistung gefunden...
musst halt argumentieren, dass du von einem langsamen server ohne downloadfortsetzungsmöglichkeiten was runterladen musst. und dass es für den job nötig ist o.ä.
Da ich oft eine VPN Verbindung nutze, bin ich tatsächlich auf eine dauerhafte Verbindung angewiesen. Das wir auch eins meiner Argumente sein.
dann kannst du fristlos kündigen, da derartige störungen mit "großen nachteilen" verbunden sind. zur not ist aber bereitscheft vor gericht z uziehen nötig. es ist leider eine trauerige tatsache, dass 1und1 eine langzeitkundenfeindliche politik führt.
Naja, nicht nur 1&1, das kenne ich leider von vielen Betreibern...
Danke schonmal für die Einschätzung :)
Hallo,
die meisten Provider sagen, dass man ihnen bei Stöhrungen 2 Wochen zeit geben muss, das Problem zu beheben. Sollten sie es dann nicht gebacken grigen kann man kündigen.
Ist so eine Vorschrift nicht in den AGB untergebracht schaut es für den Kunden denke ich mal sogar noch besser aus. Er kann dann eine selbst gewählte Frist setzen, in der die Leitung instand gesetzt werden muss. Schafft der Provider es nicht --> Kündigung.
Die Frist darf natürlich bei einem Hardware Problem nicht nur 3 Stunden dauern - muss also angemessen sein. 2 Wochen sind aber denke ich auch nicht unbedingt nötig (vor allem wenn vorher schon oft probiert wurde).
(Ob so eine 2-Wochen-Bestimmung in den AGB überhaupt zulässig ist bezweifele ich auch. Das würde dem Anbieter nämnlich auch für Probleme die per Mausklick zu lösen sind 2 Wochen zeit gewähren, was dann wiederum höllisch benachteiligend für den Kunden wäre)
Dass es sich bei 20 resyncs am Tag um ein Problem handelt liegt auf der Hand. Dazu braucht es keine Leistungsbeschreibung, die sagt dass man immer on ist. Einer ist bei einigen Providern am Tag wohl noch üblich aber mehr auch nicht!
Hoffe das hat geholfen...
Alex
Hallo,
[...] ein Sonderkündigungsrecht.
In den AGB von 1&1 habe ich dazu nichts gefunden... wie seht ihr die Situation?
Hast du schon beim Verbraucherschutz nachgefragt?
Grüße
Thomas
Ach, die wollen doch erst mal nen Mitgliedsbeitrag sehen, bevor sie einem zuhören. War auf jeden Fall mal so, als ich was wollte.
Hallo,
Ach, die wollen doch erst mal nen Mitgliedsbeitrag sehen, bevor sie einem zuhören. War auf jeden Fall mal so, als ich was wollte.
Mitgliedsbeitrag? Bist du sicher?
Ort willkürlich ausgesucht: http://www.vzth.de/UNIQ122771089306073/link406681A-page2.html
Oder: http://www.vzhh.de/vz/anwendungen/leistungen.asp?UID=
Außerdem: UND?
Sicher: "Sparen Sie sich die Beratungskosten! Mit dem Geld könne Sie mindestens ein Monat Ihres Knebelvertrages bezahlen!"
Ich verstehe solche Einstellung echt nicht: jammer, weinen, verzweifelt sein, bei jedem Nachbar nachfragen und während die ganze Zeit zahlen: das ist fein, das ist in Ordnung.
Aber wehe man kriegt gesagt: "geh' und lass dich beraten!" Dann ist das: "das kostet ja Geld! Das geht ja nicht!"
Grüße
Thomas