Een Jutn, f@gi!
Du solltest Dich vielmehr fragen, wie Kants kategorischer Imperativ "Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde" überhaupt ein Argument darstellen soll - es ist nämlich keines - sondern ist nur ein bedeutungsloses Vehikel, um die eigene Meinung zum Argument erheben zu wollen ("Denn Du kannst ja nicht wollen, was ich nicht will").
Wenn man sachlich pro/kontra Klonen argumentieren wollte, müsste man stattdessen das Für und Wider abwägen, um dann den Standpunkt danach auszurichten, statt die Argumentation seinem bereits vorhandenen Standpunkt anzupassen.
Pro Klonen sprechen die zahlreichen medizinisch-therapeutischen Möglichkeiten, die sich aus dieser Technologie ergeben können, beispielsweise im Kampf gegen Krebs, zur Heilung von Verbrennungsopfern, ja sogar zur Organspende künstlich geklonter Organe. Gegen das therapeutische Klonen spricht lediglich die Gefahr, dass dabei ein Fehler passiert - aber das ist bei jedem medizischen Eingriff der Fall, so dass dieses Argument weitgehend ins Leere läuft.
Klonen zur Reproduktion hingegen würde ich tatsächlich aus dem langfristigen Grund ablehnen, dass Evolution ein Spezies-Überlebens-Merkmal ist - genetisch durchmischte Generationen können sich nachweislich erheblich schneller an veränderte Umstände anpassen als Klone.
Gruß, LX
RFC 1925, Satz 3: Mit ausreichendem Schub fliegen Schweine wunderbar. (...)