Rapsody: Gewitter/Unwetter, wieso wird es nicht eingestuft?

Hallo,

überall wo evtl. Lebensgefahr besteht wird irgendwie alles abgesperrt oder evakuiert sei es bei Bombenentscherfung oder sonst wo Gefahr besteht.

Deswegen wundert mich folgendes... ich wurde um ca. 05:00h durch ein massives
Gewitter aus dem Schlaf gerissen... es wurde immer schlimmer und in einer Minute zuckten bestimmt 30-40 Blitze vom Himmel.

Das ganze ging bis acht, Gewitter, Sturm und starker Regen (wohne in Norddeutschland).

Was mich aber wirklich wunderte waren Eltern und deren Kinder.
Ich wohne direkt an einer Grundschule und trotz des Gewitters und Regen sowie Sturm wurden die Kinder mit Regenschirm oder mit dem Auto zur Schule gebracht.

Die Kinder müssen über einen großen offenen Spielplatz laufen um den Eingang der Schule zu erreichen, dieser Spielplatz stand unter Wasser und die Blitze schlugen nur einige hundert Meter in die Erde.....

Wieso gibt es bei Gewitter keine "Warnstufe" die es verbietet bei solchen verhältnissen die Wohnung zu verlassen?

Es bestand ja wirklich akute Lebensgefahr...

  1. hi,

    Wieso gibt es bei Gewitter keine "Warnstufe" die es verbietet bei solchen verhältnissen die Wohnung zu verlassen?

    Warts ab, das kommt alles noch, der Trend ist auf jeden Fall schon rauszuhören bei den heutigen Wettervorhersagen: Neuerdings wird ja jedes bissl Geplätscher als Unwetterkatastrophe deklariert ;-)

    Jaja, letzten Donnerstag auf dem Weg nach Thüringen, erst SWR1, dann HR1, dann Antenne Thüringen ----> eine Katastrophe nach der Anderen wurde da vorhergesagt, und was war!?: Nüschd!11!

    (von dem herrlichen Gebirgsgewitter im Thüringer Wald mal abgesehen, aber da lag ich schon friedlich unter der Decke im Dachstübchen unserer Herberge im Kanzlersgrund bei Oberhof, hab lange nicht so gut geschlafen wie in jener Nacht)

    Es bestand ja wirklich akute Lebensgefahr...

    Fehlgeschossen Herr Blitz, hier saß der Fritz! (Wilhelm Busch)

    Hotte

    --
    Die vier Feinde des Sozialismus: Frühling, Sommer, Herbst, Winter.
  2. Wieso gibt es bei Gewitter keine "Warnstufe" die es verbietet bei solchen verhältnissen die Wohnung zu verlassen?

    Es bestand ja wirklich akute Lebensgefahr...

    Naja, ob die wirklich so akut war, sei mal dahingestellt. Jedenfalls funktioniert das so: sobald das erste Kind pulverisiert wurde, gibts die Warnstufen...warts ab.

    Gruß
    Gargamel

    1. sobald das erste Kind pulverisiert wurde, gibts die Warnstufen...warts ab.

      Ja ja, Strom macht klein, schwarz und häßlich.

  3. Wieso gibt es bei Gewitter keine "Warnstufe" die es verbietet bei solchen verhältnissen die Wohnung zu verlassen?

    Das traue ich unserem Überwachungsstaat sogar zu. Es wird immer mehr geregelt und unter immer härtere Strafen gestellt. Im Sinne der Krankenkosten würde dann auch verboten, bei Kälte, Nässe, Dunkelheit, Nebel usw. aus dem Haus zu gehen. Man könnte sich erkälten, das Bein brechen und der Allgemeinheit finanziell zur Last fallen.

    Für mich nehme ich in Anspruch, die Risiken des Lebens selbst einschätzen zu können.

    Ich wundere mich immer über Schilder in der Art "Durchgang auf eigene Gefahr". Auf wessen Gefahr denn sonst?

    Es bestand ja wirklich akute Lebensgefahr...

    Ja, die besteht immer. Eine Sekunde zu früh oder zu spät die Strasse überqueren ...

    Kalle

    1. Hallo :)

      Ich wundere mich immer über Schilder in der Art "Durchgang auf eigene Gefahr". Auf wessen Gefahr denn sonst?

      Solche Schilder findet man meistens an Privatwegen.
      Der Besitzer eines  solchen Weges ist für den sichereren Zustand verantwortlich (Räum- und Reinigungspflicht, Instandhaltung) und kann bei Wegeunfällen haftbar gemacht werden.

      mfg
      cygnus

      --
      Die Sache mit der Angel und dem  ><o(((°>  hat immer einen Haken ...
      1. Hallo,

        »» Ich wundere mich immer über Schilder in der Art "Durchgang auf eigene Gefahr". Auf wessen Gefahr denn sonst?

        das frage ich mich bei solchen Gelegenheiten auch.

        Solche Schilder findet man meistens an Privatwegen.
        Der Besitzer eines  solchen Weges ist für den sichereren Zustand verantwortlich (Räum- und Reinigungspflicht, Instandhaltung) und kann bei Wegeunfällen haftbar gemacht werden.

        Erstens ist der Besitzer eines solchen Wegs zu gar nichts verpflichtet, wenn dieser Weg tatsächlich privat ist. Dann kann er dort nämlich tun oder auch nicht tun, was er will.
        Zweitens finde ich es selbst bei öffentlichen Wegen haarsträubend, den Besitzer eines Weges für die Unachtsamkeit der Benutzer verantwortlich zu machen - das gilt z.B. auch für die übliche Räumpflicht für den Gehweg vor dem Haus. Wenn's mich der Länge nach hinschlägt, käme ich nie auf den Gedanken, jemand anderen dafür verantwortlich zu machen, dass ich zu dämlich bin, meine Füße zu sortieren oder den Umständen angepasst vorsichtig zu gehen. Sowas ist für mich ein klassischer Fall von "selber schuld".

        So long,
         Martin

        --
        Das Gehirn ist schon eine tolle Sache: Es fängt ganz von allein an zu arbeiten, wenn man morgens aufsteht, und hört erst damit auf, wenn man in der Schule ankommt.
          (alte Schülererkenntnis)
        1. Tach,

          Zweitens finde ich es selbst bei öffentlichen Wegen haarsträubend, den Besitzer eines Weges für die Unachtsamkeit der Benutzer verantwortlich zu machen - das gilt z.B. auch für die übliche Räumpflicht für den Gehweg vor dem Haus.

          dann möchtest du über die verschneiten Tage des Winters keine Post/Pakete erhalten und dass dein Müll abgeholt wird, oder dass etwaig in der Nachbarschaft wohnende Menschen mit einer Gehhilfe/Behinderung/Verletzung/Rollstuhl etc. dein Haus nicht mehr passieren können?

          mfg
          Woodfighter

          1. Hallo,

            »» Zweitens finde ich es selbst bei öffentlichen Wegen haarsträubend, den Besitzer eines Weges für die Unachtsamkeit der Benutzer verantwortlich zu machen - das gilt z.B. auch für die übliche Räumpflicht für den Gehweg vor dem Haus.
            dann möchtest du über die verschneiten Tage des Winters keine Post/Pakete erhalten und dass dein Müll abgeholt wird, oder dass etwaig in der Nachbarschaft wohnende Menschen mit einer Gehhilfe/Behinderung/Verletzung/Rollstuhl etc. dein Haus nicht mehr passieren können?

            ja, nein, nein.

            Wenn der Postbote wegen Schnee oder ähnlichen Behinderungen nicht mehr an meinen Briefkasten oder meine Haustür kommt, sehe ich das tatsächlich als mein Problem - und wenn er die Sendungen dann nicht zustellt, ist das nur konsequent. Allerdings ist der Briefkasten ja aus gutem Grund in der Regel direkt an der Straße, also am öffentlichen Verkehrsraum. Ebenso stelle ich meine Mülltonne ja zur Leerung an die Straße, also auch in öffentlichen Verkehrsraum.
            Und das leitet nahtlos zu Punkt zwei: Für öffentliche Wege ist IMHO die Gemeinde verantwortlich, nicht die Anwohner. Es ist Aufgabe der Gemeinde, die öffentlichen Straßen und Wege in Ordnung und in einem passierbaren Zustand zu halten[1]. Diese Aufgabe auf die Anwohner abzuwälzen, ist in meinen Augen eine Unverschämtheit. Demnächst sollen wir vielleicht auch noch die Kanalreinigung für unsere Abwasserleitung selbst durchführen?

            [1] Das Räumen der Straßen und Gehwege ist sowieso ein Problemthema: Meist bleibt ein ganz dünner Schneefilm übrig, der dann tagsüber in der Sonne antaut und abends wieder überfriert. Ließe man den Schnee einfach liegen, wäre alles in Ordnung: Auf einer festgetretenen oder festgefahrenen Schneedecke kann man hervorragend laufen oder fahren, erst recht, wenn sie nach ein paar Tagen etwas verharscht. Dann hat nämlich der Fuß oder der Autoreifen einen guten Grip.
            Nur bei Eisglätte halte ich ein Eingreifen für nötig. Dann aber bitte nicht mit Salz, das gibt nämlich eine elende Sauerei und bringt nur kurzfristig etwas, sondern mit Sand oder Splitt.

            So long,
             Martin

            --
            Männer sind ungerecht: Sie sehen immer nur den Baum, den eine Frau mit dem Auto gerammt hat. Aber die vielen Bäume, die sie nicht einmal gestreift hat, sehen sie nicht.
            1. Tach,

              Und das leitet nahtlos zu Punkt zwei: Für öffentliche Wege ist IMHO die Gemeinde verantwortlich, nicht die Anwohner. Es ist Aufgabe der Gemeinde, die öffentlichen Straßen und Wege in Ordnung und in einem passierbaren Zustand zu halten[1].

              und die Gemeinden sind so freundlich den Hausbesitzern die Wahl zu lassen, ob sie es selber tun wollen oder dafür zahlen, man könnte auch einfach entsprechende Abgaben erheben.

              Diese Aufgabe auf die Anwohner abzuwälzen, ist in meinen Augen eine Unverschämtheit. Demnächst sollen wir vielleicht auch noch die Kanalreinigung für unsere Abwasserleitung selbst durchführen?

              Dafür bezahlst du auch.

              mfg
              Woodfighter

              1. Hi,

                »» Es ist Aufgabe der Gemeinde, die öffentlichen Straßen und Wege in Ordnung und in einem passierbaren Zustand zu halten[1].
                und die Gemeinden sind so freundlich den Hausbesitzern die Wahl zu lassen, ob sie es selber tun wollen oder dafür zahlen, man könnte auch einfach entsprechende Abgaben erheben.

                das tun die Gemeinden auch, nennt sich dann "Bußgeld".
                Und nein, eine dedizierte Abgabe für solche Dinge halte ich auch nicht für richtig. Das sind Aufgaben, die aus dem allgemeinen Steuer- und Abgabentopf bezahlt werden müssten.

                »» Demnächst sollen wir vielleicht auch noch die Kanalreinigung für unsere Abwasserleitung selbst durchführen?
                Dafür bezahlst du auch.

                Ja, durch allgemeine Kommunalabgaben. So ist es ja auch richtig.

                Schönen Sonntag noch,
                 Martin

                --
                Dieser Satz wurde in mühsamer Kleinstarbeit aus einzelnen Wörtern zusammengesetzt.
                  (Hopsel)
                1. Tach,

                  Und nein, eine dedizierte Abgabe für solche Dinge halte ich auch nicht für richtig. Das sind Aufgaben, die aus dem allgemeinen Steuer- und Abgabentopf bezahlt werden müssten.

                  ich halte eine Abgabe, die nur diejenigen trifft, die es betrifft, für fairer.

                  Ja, durch allgemeine Kommunalabgaben. So ist es ja auch richtig.

                  Ich würde behaupten ich zahle Abwasser nach Verbrauch.

                  mfg
                  Woodfighter

  4. Wieso gibt es bei Gewitter keine "Warnstufe" die es verbietet bei solchen verhältnissen die Wohnung zu verlassen?
    Es bestand ja wirklich akute Lebensgefahr...

    Das ist irrelevant. bete dass du einen BioChip erhältst, dann bist du deine Ängste los.
    Viel Spass auf deinem Evolutionszweig.

    mfg Beat

    --
    ><o(((°>           ><o(((°>
       <°)))o><                     ><o(((°>o
    Der Valigator leibt diese Fische
  5. überall wo evtl. Lebensgefahr besteht, wird irgendwie alles abgesperrt oder evakuiert, sei es bei Bombenentschärfung oder sonst, wo Gefahr besteht.

    Wieso gibt es bei Gewitter keine "Warnstufe", die es verbietet, bei solchen verhältnissen die Wohnung zu verlassen?

    • Weil man ein Gewitter im Gegensatz zu einer Bombe schon sehen und hören kann, bevor es zu spät ist (lies: bevor man tot umfällt).
    • Weil man bei einer Bombe den Zeitpunkt des Eintretens der Gefahr genau bestimmen kann, während Gewitter genauso plötzlich auftreten können, wie eine dunkle Wolkenwand nicht automatisch ein Gewitter bedeutet.

    Unwetterwarnungen gibt es davon abgesehen - es wird nur niemandem verboten, das Haus zu verlassen, weil jedes Kind wissen sollte, das Blitz und Sturm gefährlich sind.

    trotz des Gewitters und Regen sowie Sturm wurden die Kinder mit Regenschirm oder mit dem Auto zur Schule gebracht.

    Das fällt dann unter Natürliche Auslese seitens der Eltern (falls tatsächlich Blitze im Dutzendpack direkt am Rand des Schulgeländes einschlugen) oder Übertreibung deinerseits (das tödliche Unwetter war nur eine ssssteife Brise mit hoher Luftfeuchtigkeit).

    Grundsätzlich finde ich es ja eher positiv, wenn die Gören nicht wie Zucker behandelt werden, sondern auch mal bei Regen und Wind raus müssen.

    Gruß,
    Fritze

    1. Tach,

      Das fällt dann unter Natürliche Auslese seitens der Eltern

      dafür ist es aber schon zu spät, wenn sie schon Eltern sind; um die Im-Gewitter-draußen-rumsteh-Gene zu vernichten, müssen dann schon Eltern und Kinder getroffen werden ;-)

      mfg
      Woodfighter

  6. Es gibt vom Deutschen Wetterdienst verschiedene Warnstufen. Wenn akute Unwettergefahr und Lebensgefahr besteht wird dieses auch dort bekannt gegeben und meistens die Regionen rot markiert.
    Da in Deutschland Schulpflicht besteht muss die Schule selbst oder die höhere Gewalt darüber entscheiden, dass die Schule ausfällt (s. in Leer). Man sollte sich über Radiomeldungen auf dem laufenden halten, dort werden die Unwettermeldungen auch bekannt gegeben. Meist mit der Aufforderung sich nicht ins Freie zu begeben.

    Aber, jeder muss selbst entscheiden wie er sich bei Unwettern verhält. Unwetter können schlagartig und unerwartet auftreten und Fallen z.T. regional unterschiedlich stark aus. Es ist eine Naturgewalt die man nicht beeinflussen kann. Die Vorhersagen stimmen auch nicht zu 100%. So muss man sich selbst auf Internetseiten/Fernsehen erkundigen (Niederschlags- und Blitzradar) und entscheiden ob man seine Kinder zur Schule fährt oder sie erst nach dem Unwetter zur Schule bringt.

    Ich selbst würde es bei einem Unwetter wie diesem nicht verantworten, da man vielleicht auch nicht immer ein Auto zur Verfügung hat, mein Kind zur Schule gehen zu lassen.
    Dann wartet man es besser ab, schreibt eine Entschuldigung und gut ist. Die Eltern die Berufstätig sind und ihre Kinder nicht betreuen können (über die Zeit des Unwetters), kann ich nicht verstehen wenn sie ihre Kinder der Gefahr des Blitzschlages aussetzen. Wenn man mal einen Tag etwas später zur Arbeit kommt hat man schließlich ein triftiger Grund.

    greetz

  7. Die Kinder müssen über einen großen offenen Spielplatz laufen um den Eingang der Schule zu erreichen, dieser Spielplatz stand unter Wasser und die Blitze schlugen nur einige hundert Meter in die Erde.....

    Nur? Ich finde, daß ist ganz schön tief. :-P

  8. Hallo :)

    Das ganze ging bis acht, Gewitter, Sturm und starker Regen (wohne in Norddeutschland).

    Ich wohne auch in Norddeutschland, aber wir hatten gestern keinen Tropfen NIederschlag,
    es war ziemlich warm, wenn auch wenig Sonne durch die Wolken kam,
    dazu heftiger Wind und gegen Abend ein Temperatursturz um ca. 10 Grad, aber noch nicht einmal Donnergrollen in der Ferne war zu hören.
    Insgesamt ein recht schöner Tag ...

    Wieso gibt es bei Gewitter keine "Warnstufe" die es verbietet bei solchen Verhältnissen die Wohnung zu verlassen?

    Und vor 2 Tagen wurde Gewitter am Flughafen gemeldet, vielleicht 15 km von mir entfernt.
    Weil es so sonnig war, schaute ich dann doch mal verwundert in diese Richtung und sah auch dort blauen Himmel.

    Egal, was es nun mit diesen Gewittern auf sich hatte, ich bin sehr froh, dass ich selbst entscheiden kann, ob ich die Wohnung verlasse oder nicht.

    mfg
    cygnus

    --
    Die Sache mit der Angel und dem  ><o(((°>  hat immer einen Haken ...
  9. Hi,

    überall wo evtl. Lebensgefahr besteht wird irgendwie alles abgesperrt oder evakuiert

    nö, keine Spur. Weder bei Fußballspielen, noch bei Rockkonzerten, noch bei Straßenfesten wird die Öffentlichkeit ausgeschlossen.

    Deswegen wundert mich folgendes... ich wurde um ca. 05:00h durch ein massives Gewitter aus dem Schlaf gerissen... es wurde immer schlimmer und in einer Minute zuckten bestimmt 30-40 Blitze vom Himmel.

    Wow ... faszinierend. *schwärm*

    Was mich aber wirklich wunderte waren Eltern und deren Kinder.

    Was mich bei der Schilderung wundert, sind vor allem die Eltern.

    Ich wohne direkt an einer Grundschule und trotz des Gewitters und Regen sowie Sturm wurden die Kinder mit Regenschirm oder mit dem Auto zur Schule gebracht.

    Ich kann mich nicht erinnern, dass ich während der Grundschulzeit überhaupt *einmal* von meinen Eltern zur Schule gebracht wurde - von der Einschulung mal abgesehen. Die Schule war doch im Ort, da ist man Tag für Tag zu Fuß hingegangen. Mitschüler, die von ihren Eltern gebracht oder abgeholt wurden, galten als Weicheier und hatten allein dadurch einen erheblichen Verlust an Achtung vor Gleichaltrigen.

    Die Kinder müssen über einen großen offenen Spielplatz laufen um den Eingang der Schule zu erreichen, dieser Spielplatz stand unter Wasser und die Blitze schlugen nur einige hundert Meter in die Erde...

    Der große offene Spielplatz war vermutlich 30m Platz zwischen den Gebäuden, und "stand unter Wasser" heißt, dass da einige Pfützen waren?

    Wieso gibt es bei Gewitter keine "Warnstufe" die es verbietet bei solchen verhältnissen die Wohnung zu verlassen?

    Weil wir zum Glück immer noch selbst bestimmen dürfen, wann wir das Haus verlassen wollen und wann nicht, weil weder Kriegsrecht noch Ausnahmezustand herrschen.

    Es bestand ja wirklich akute Lebensgefahr...

    Du bist nicht zufällig Seefahrer?

    So long,
     Martin

    --
    "So schnell waren wir noch nie am Unfallort", sagte der Polizist zu seinem Kollegen, als er einen Laternenmast gerammt hatte.