Alex: Bitte um Mithilfe für meine Bachelorarbeit!

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Hallo,

danke erstmal für deinen ausführlichen Beitrag.

  1. Es ist dir klar, dass du ohne eine statistische repräsentative Basis nur eine wertlose Umfrage erhalten wirst?

Mir ist klar, dass sich die Grundgesamtheit durch eine solche Umfrage wohl eher nicht abbilden lässt. Aber eine gewisse Tendenz lässt sich schon erkennen. Außerdem ist die Arbeit nicht in erster Linie eine Studie sondern diese ist nur ein Zusatz. Von daher ist es mit den verfügbaren Ressourcen auch nicht machbar, eine viel bessere Umfrage hinzubekommen. Solche Umfragen werden daher von den Unis auch akzeptiert...

Weiter weißt du nichts von der Ehrlichkeit mit der die Fragen beantwortet werden oder ob jemand nicht sogar aus Spaß an der Sache doppelt und dreifach teilgenommen hatte. Sogar jemand aus der Klapse, der keinen Freigang hat aber einen Internetanschluss, der darf teilnehmen.

Den aus der Klapse kann man nie ausschließen - und da begegne ich ihm doch lieber online, als live ;)
Mit den doppelten und dreifachen hast du recht - aber die sorgen habe ich im Moment nicht...es sind eher zu wenige Teilnehmer...
Die Ehrlichkeit, das ist so eine Sache. Die hast du bei keiner Umfrage. Eventuell kann man mit viel Ehrlichkeit rechnen, wenn man ein Interview macht und die Probanden an einen Lügendetektor anschließt...aber wer macht das schon.
Ansonsten muss man sich eben auf die Ehrlichkeit verlassen und kann zudem noch völlige Schwachsinnsantworten löschen. Aber das Problem besteht bei jeder Befragungsmethode und bei jeder Art der Stichprobenziehung. Bei Interviews hat man noch (bei persönlicheren Fragen) das Risiko, dass die Leute sich das von Angesicht zu Angesicht nicht sagen trauen - das verfälscht dann ja auch wieder alles...

  1. Ich habe mal den Beitrag geschrieben über "Manipulative Meinungsumfragen" und ähnliches entdecke ich bei dir.

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Habe ich gerade gelesen - ist sehr interessant und ich gebe dir recht.

Ein Beispiel:

Wo entdecken Sie neue Elektronik?

Frage: Sind "Internet, Versandkatalog, Geschäft, Bekannte/Freunde und Telefonhotline" wirklich eine vollständige Liste aller Möglichkeiten? Wäre hier nicht der Vertreter an der Haustüre - Vorwerk-Staubsauger zum Beispiel - auch eine Variante? Also gehört da nicht "anderes" an den Schluss mit einem Textfeld?

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Die Überlegungen haben wir auch angestellt. Wir sind dann zu dem Schluss gekommen, dass es so das beste ist. Man soll ja nicht Prozente verteilen und am Ende 100% erhalten, sondern eben nur eine Selbsteinschätzung - bezogen auf diese Vertriebswege - liefern. Die Vertriebswege wurden gewählt, weil diese in der Arbeit behandelt werden und Vertreter z.B. nicht.

Beim "Informationsort" würden mir hier spontan noch Zeitschriften einfallen oder auch Bücher. Es gibt auch spezielle Werbe- und Vortragsveranstaltungen.

Siehe oben

Beim Anteil wäre zu klären was gemeint ist, der finanzielle Anteil, der Anteil am Gewicht oder einfach die Angabe der Gerätezahl. Da hier jeder was anderes versteht werden bei der Auswertung Äpfel und Birnen gemittelt.

Es ist die Anzahl gemeint - ist wohl echt ein bisschen undeutlich :(

Bei dem Merkmalen käme m.E. hinzu, ob es sich um ein deutsches Produkt handelt, ob eine deutsche Anleitung verfügbar ist und ggf. auch Details der Gerätegarantie.

Stimmt

Mit anderen Worten: Du lässt Varianten weg und manipulierst das Ergebnis.

Wir haben das gemacht, wozu wir das Wissen und die Möglichkeiten haben und hoffen, dass es passt. Die Erstellung des Fragebogens hat sehr lange gedauert und jede Frage wurde gut durchdacht...

Gruß
Alex