Henry: welche Vorteile hat eine 32-Bit Win 7 Version gegen über 64-Bit

Hallo,

ich möchte mir gerne einen neuen Laptop kaufen. Diesbezüglich will ich dann auf Windows 7 umsteigen, überlege mir momentan ob die 32- oder 64-Bit Variante von Windows 7 das richtige für mich ist. Hab diesbezüglich mal ein bißchen gegooglet. Insgesamt werden ja nur bei einem 64-Bit System mehr als 4 GB Arbeitsspeicher unterstützt. Da ich mit 4 GB RAM arbeiten möchte und zusätzlich ja auch noch eine Grafikkarte habe die auch Arbeitsspreicher hat brauch ich ja zwingend die 64-Bit Version von Windows 7. Unabhängig vom größeren Arbeitsspeicher ist es ja auch so, das 64 Bit Anwendungen schneller laufen als entsprechende 32-Bit Anwendungen. Es spricht also alles für die 64-Bit Varianten.

Ich geh mal davon aus, dass alle neuen CPU's 64-Bit unterstüzen. Ist das richtig? Woher weiß ich denn ob meine CPU 64-Bit unterstützt bzw. seit wann untersützen CPU's 64-Bit?

Was mir allerdings seltsam vorkommt ist das bei neuen PC's so häufig noch die 32-Bit Windows 7 Versionen installiert ist. Das ist doch unsinnig. Warum machen die Hersteller das wenn es nur Nachteile hat.

Ich sehe nicht die Vorteile einer 32-Bit Windows 7 Version.

  1. Hi,

    Da ich mit 4 GB RAM arbeiten möchte und zusätzlich ja auch noch eine Grafikkarte habe die auch Arbeitsspreicher hat brauch ich ja zwingend die 64-Bit Version von Windows 7.

    Nein.
    Die Grafikkarte verwaltet ihren eigenen Speicher, der wird nicht zu den 4GB RAM des Systems dazu gerechnet.

    Unabhängig vom größeren Arbeitsspeicher ist es ja auch so, das 64 Bit Anwendungen schneller laufen als entsprechende 32-Bit Anwendungen.

    Ach ja?

    Ich geh mal davon aus, dass alle neuen CPU's 64-Bit unterstüzen. Ist das richtig?

    Nein, wieso sollten sie?

    Woher weiß ich denn ob meine CPU 64-Bit unterstützt

    In dem du ins Datenblatt schaust.

    Was mir allerdings seltsam vorkommt ist das bei neuen PC's so häufig noch die 32-Bit Windows 7 Versionen installiert ist. Das ist doch unsinnig. Warum machen die Hersteller das wenn es nur Nachteile hat.

    Vielleicht, weil sie billiger zu haben ist?

    MfG ChrisB

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    1. Da ich mit 4 GB RAM arbeiten möchte und zusätzlich ja auch noch eine Grafikkarte habe die auch Arbeitsspreicher hat brauch ich ja zwingend die 64-Bit Version von Windows 7.

      Nein.
      Die Grafikkarte verwaltet ihren eigenen Speicher, der wird nicht zu den 4GB RAM des Systems dazu gerechnet.

      Dass kann man so nicht stehen lassen: die Grafikkarte verwaltet zwar ihren eigenen Speicher, aber muss sich dennoch einen Teil des Adressraums mit dem Rest teilen - das sind idR aber nur etwa 256 bis 512 MiB, auch wenn die Karte(n) wesentlich mehr hat/haben.

    2. Da ich mit 4 GB RAM arbeiten möchte und zusätzlich ja auch noch eine Grafikkarte habe die auch Arbeitsspreicher hat brauch ich ja zwingend die 64-Bit Version von Windows 7.

      Nein.
      Die Grafikkarte verwaltet ihren eigenen Speicher, der wird nicht zu den 4GB RAM des Systems dazu gerechnet.

      mmm, dann hatte google unrecht :-). Wer hat denn nun recht, Du oder google. Dort wird nämlich öfter behauptet das die Grafikarte Speicher von den nutzbaren 4GB abzwackt.

      Unabhängig vom größeren Arbeitsspeicher ist es ja auch so, das 64 Bit Anwendungen schneller laufen als entsprechende 32-Bit Anwendungen.

      Ach ja?

      Naja, so hab ich das zumindest häufig gefunden als ich gegoogelt habe. Wäre froh, wenn Du mir erklären könntest warum das nicht so ist. Du bist ja anscheinend andere Meinung.

      Ich geh mal davon aus, dass alle neuen CPU's 64-Bit unterstüzen. Ist das richtig?

      Nein, wieso sollten sie?

      Naja, neue Fernseher habe auch fast alle einen flachen Bildschirm, weil er viele Vorteile hat, genauso ging ich davon aus das alle neuen CPU auch die neuere bessere 64-Bit Technoligien nutzen (spezialfäle ausgenommen).

      Was mir allerdings seltsam vorkommt ist das bei neuen PC's so häufig noch die 32-Bit Windows 7 Versionen installiert ist. Das ist doch unsinnig. Warum machen die Hersteller das wenn es nur Nachteile hat.

      Vielleicht, weil sie billiger zu haben ist?

      Echt? Sind die nicht beider gleich teuer? Hab mal ein bißchen gegoogelt, die meisten verkaufen die 32- und 64-Bit Variante von Windows 7 zum gleichen Preis.

      1. Da ich mit 4 GB RAM arbeiten möchte und zusätzlich ja auch noch eine Grafikkarte habe die auch Arbeitsspreicher hat brauch ich ja zwingend die 64-Bit Version von Windows 7.

        Nein.
        Die Grafikkarte verwaltet ihren eigenen Speicher, der wird nicht zu den 4GB RAM des Systems dazu gerechnet.

        mmm, dann hatte google unrecht :-). Wer hat denn nun recht, Du oder google. Dort wird nämlich öfter behauptet das die Grafikarte Speicher von den nutzbaren 4GB abzwackt.

        ChrisB hat recht. Du hast geschrieben, die Grafikkarte hat eigenen Speicher. Den verwaltet sie brav selbst. Wenn sie shared Memory benutzt, nimmt sie den natuerlich vom installieren RAM. Da hast Du aber nur 4GB. Egal welches OS Du da nutzt, die Graka holt sich den dann einfach von dort und Du hast weniger zur Verfuegung. (Oder ne echt langsame Grafik)

        --
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        1. ChrisB hat recht. Du hast geschrieben, die Grafikkarte hat eigenen Speicher. Den verwaltet sie brav selbst.

          Nein, sie verwaltet nur den Privaten Speicher selbst, der "Rest" _muss_ im öffentlichen Adressraum liegen, ansonsten könnte niemals irgendwer (schnell) Daten da reinschreiben.

          Wenn sie shared Memory benutzt, nimmt sie den natuerlich vom installieren RAM.

          Das ist etwas anders: Speicher tatsächlich benutzen und adressraum belegen sind völlig unterschiedliche Dinge.

          Eine Grafikkarte mit 512 MiB dediziertem Speicher zwickt dir von deinen 4 GiB RAM vielleicht 256 MiB ab, dann kannst du nur noch 3,75 GiB nutzen. Wenn du hingegen ohnehin nur 2 GiB phsyisch hast, fällt dir das nicht auf.

          Da hast Du aber nur 4GB. Egal welches OS Du da nutzt, die Graka holt sich den dann einfach von dort und Du hast weniger zur Verfuegung. (Oder ne echt langsame Grafik)

          Das ist wieder Unsinn - die Geschwindigkeit hat nicht viel damit zu tun, woher der Speicher stammt - der Flaschenhals bei komplexer Grafik ist meistens der Massentexturspeicher der oft mals weit über 1 GiB liegt und anderseits, damit diese Datenmengen verarbeitet werden können, muss auch die GPU ordenliches Schmalz haben. Bei einer "Shared Memory"-Lösung kommen aber meistens GPUs zum Einsatz bei denen der Unterschied nicht auffällt, da sie meistens nur eine so kleine Menge Speicher haben, dass dieser ohnehin nicht von der Grafikkarte selbst verwaltet werden müsste.

          1. Hoi,

            Da hast Du aber nur 4GB. Egal welches OS Du da nutzt, die Graka holt sich den dann einfach von dort und Du hast weniger zur Verfuegung. (Oder ne echt langsame Grafik)

            Das ist wieder Unsinn - die Geschwindigkeit hat nicht viel damit zu tun, woher der Speicher stammt - der Flaschenhals bei komplexer Grafik ist meistens der Massentexturspeicher der oft mals weit über 1 GiB liegt und anderseits, damit diese Datenmengen verarbeitet werden können, muss auch die GPU ordenliches Schmalz haben. Bei einer "Shared Memory"-Lösung kommen aber meistens GPUs zum Einsatz bei denen der Unterschied nicht auffällt, da sie meistens nur eine so kleine Menge Speicher haben, dass dieser ohnehin nicht von der Grafikkarte selbst verwaltet werden müsste.

            Ich habe nicht geschrieben, dass shared Memory die Grafik verlangsamt. Ich habe geschrieben, dass eine Graka sich genug Speicher nimmt oder man langsame Grafik hat. Detailierte Grafik ohne Speicher (und flotte GPU, um an Deine Argumentation anzuknuepfen) sorgt fix fuer Frameraten im Bereich von Standbildern.

            Ueberhaupt habe ich mich sehr allgemein ausgedruckt, weil es scheint, das Henry selbst von den Basics nicht soviel Ahnung hat. Zumindest kommt es mir so vor, als haette er ein paar Dinge durcheinandergewuerfelt.

            --
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      2. mmm, dann hatte google unrecht :-). Wer hat denn nun recht, Du oder google. Dort wird nämlich öfter behauptet das die Grafikarte Speicher von den nutzbaren 4GB abzwackt.

        Aber nicht alles, nur einen sehr kleinen Teil. Jetzt stell dir mal ein 3-Wege-SLI-Lösung mit 3 Karten zu je 2 GiB Speicher vor, die würden mehr Adressraum belegen als dem System zur Verfügung steht - was wäre widersinning.

        Naja, so hab ich das zumindest häufig gefunden als ich gegoogelt habe. Wäre froh, wenn Du mir erklären könntest warum das nicht so ist. Du bist ja anscheinend andere Meinung.

        64-Bit wortlänge hat nur sinn, wenn du mit 64-Bit-Ganzzahlen operieren muss - das ist beim derzeitigen Normalbetrieb aber sogut wie nie der fall.

        Naja, neue Fernseher habe auch fast alle einen flachen Bildschirm, weil er viele Vorteile hat, genauso ging ich davon aus das alle neuen CPU auch die neuere bessere 64-Bit Technoligien nutzen (spezialfäle ausgenommen).

        Wenn man neue Technolgien nutzen würde, weil sie vorteile hätte, würde wir schon lange IPv6 verwenden und nicht warten, bis anfang nächsten Jahres die Adressen endgültig ausgehen.

        Echt? Sind die nicht beider gleich teuer? Hab mal ein bißchen gegoogelt, die meisten verkaufen die 32- und 64-Bit Variante von Windows 7 zum gleichen Preis.

        Ein paar Euronen sinds, aber das ist sicher nicht das Argument.

    3. Moin!

      Was mir allerdings seltsam vorkommt ist das bei neuen PC's so häufig noch die 32-Bit Windows 7 Versionen installiert ist. Das ist doch unsinnig. Warum machen die Hersteller das wenn es nur Nachteile hat.

      Vielleicht, weil sie billiger zu haben ist?

      Noe. In der Regel kostet Win 7 in jeder Bit-Variante das gleiche. (SB von Pro so um 120.-)

      Das wird vielmehr so sein, wie suit meint: Treiberkompatibilitaet. Aber selbst das scheint kein Argument mehr zu sein. Die Notebooks, die ich mir in letzter Zeit angeschaut habe, sind fast alle mit Win 7 64 augestattet. Speicher faengt heutzutage ja auch erst bei 4GB an.

      --
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      1. Hi,

        Was mir allerdings seltsam vorkommt ist das bei neuen PC's so häufig noch die 32-Bit Windows 7 Versionen installiert ist. Das ist doch unsinnig. Warum machen die Hersteller das wenn es nur Nachteile hat.

        Vielleicht, weil sie billiger zu haben ist?

        Noe. In der Regel kostet Win 7 in jeder Bit-Variante das gleiche. (SB von Pro so um 120.-)

        Mir scheint, du redest von Endkunden-Preisen.

        Hersteller von Komplett-Systemen zahlen aber OEM-Preise, und die können durchaus anders ausfallen.

        MfG ChrisB

        --
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        1. Moin!

          Korrekt! Hatte nicht daran gedacht, dass die Einkaufspreise der Haendler/Hersteller durchaus differieren koennen. Hatte mich nur an den Endkundenpreisen orientiert, da diese fast ueberall identisch sind.

          Einen Grund fuer unterschiedliche Preisgestaltung kann ich mir allerdings auch kaum vorstellen.

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          Vergesst Chuck Norris.
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  2. ich möchte mir gerne einen neuen Laptop kaufen. Diesbezüglich will ich dann auf Windows 7 umsteigen, überlege mir momentan ob die 32- oder 64-Bit Variante von Windows 7 das richtige für mich ist. Hab diesbezüglich mal ein bißchen gegooglet. Insgesamt werden ja nur bei einem 64-Bit System mehr als 4 GB Arbeitsspeicher unterstützt.

    Der Virtuelle Adressraum des Kernels ist bei 32-Bit-Systemen auf 2 GiB beschränkt, der jeder Anwendung ebenfalls. Zudem gehen von den 4 GiB noch teiel weg die z.B. von öffentlich Zugänglichen Grafikspeicher belegt sind usw.

    In Summe hast du also weitaus weniger als 4 GiB zur Verfügung - un das ist heutzutage lächerlich.

    THG hat passenderweise grade einen Artikel dazu:
    http://www.tomshardware.de/RAM-Upgrade-x64,testberichte-240652.html

    Da ich mit 4 GB RAM arbeiten möchte und zusätzlich ja auch noch eine Grafikkarte habe die auch Arbeitsspreicher hat brauch ich ja zwingend die 64-Bit Version von Windows 7.

    Das ist Unsin - die Grafikkarte belegt nur teilweise den Adressraum - wenn du Netto aber 4 GiB nutzen möchtest, kommst du um eine 64-bit-Version nicht herum (zumindest nicht sinnvoll).

    Unabhängig vom größeren Arbeitsspeicher ist es ja auch so, das 64 Bit Anwendungen schneller laufen als entsprechende 32-Bit Anwendungen.

    Wer hat dir den Unfug erzählt? Die allerwenigsten Anwendungen profitieren von 64-Bit-Wortbreite -  - zudem ist 64 Bit heutzutage nicht wirklich das was es zu sein scheint. Der AMD64-Befehlssatz (den Intel auch als EM64T vermarktet) hat nur 48-Bit Adressraum, die nächsten generationen sind mit 52 geplant - zudem haben diese CPUS weit weniger Register als "echte" 64-Bit-CPUs.

    Es spricht also alles für die 64-Bit Varianten.

    Im Gegenteil: es spricht nichts für die 32-Bit-Varianten. Die Argumente für 64-Bit-Desktop-CPUS sind momentan "größerer Adressraum" = mehr Speicher und "größere Wortbreite" = schnellere Integer-Operationen bei wirklich hungrigen Anwendungen. Im normalbetrieb merkt man keinen Unterschied.

    Ich geh mal davon aus, dass alle neuen CPU's 64-Bit unterstüzen. Ist das richtig? Woher weiß ich denn ob meine CPU 64-Bit unterstützt bzw. seit wann untersützen CPU's 64-Bit?

    Siehe oben: sie tun es garnicht, aber du kannst davon ausgehen dass jede AMD-CPU die seit jahren auf den Markt kommt entsprechende befehllsätze hat. Bei Intel gibts stellenweise noch ein paar billige ausreisser.

    Was mir allerdings seltsam vorkommt ist das bei neuen PC's so häufig noch die 32-Bit Windows 7 Versionen installiert ist. Das ist doch unsinnig.

    Es ist nicht unsinnig - die 64-Bit-Versionen haben nur keinen signifikaten Vorteil, darum gehen die OEMs auf "nummer Sicher" weil es immer wieder Leute gibt, die irgendwelche alte Hardware an ihren Rechner stöpseln, für die es keine 64-Bit-Treiber gibt.

    Warum machen die Hersteller das wenn es nur Nachteile hat.

    Ich sehe nicht die Vorteile einer 32-Bit Windows 7 Version.

    Der einzige Vorteil ist der Treibervorteil für antike Hardware.

    Zusammenfassend: auch wenn 64-Bit-Betriebssysteme keinen signifikanten Vorteil für aktuelle Anwendungen bieten (mit Ausnahme von Wirklich viel Speicher - was imho aber das Kriterium schlechthin ist), wäre es dumm kein 64-bit-OS zu nehmen.

    1. Hi there,

      In Summe hast du also weitaus weniger als 4 GiB zur Verfügung - un das ist heutzutage lächerlich.

      ja, für Deine Spielchen. Aber es gibt ja auch Leute, die mit dem Rechner arbeiten müssen...

      1. In Summe hast du also weitaus weniger als 4 GiB zur Verfügung - un das ist heutzutage lächerlich.

        ja, für Deine Spielchen. Aber es gibt ja auch Leute, die mit dem Rechner arbeiten müssen...

        Klar, für die meisten hier definiert sich "Arbeit" durch Webentwicklung wo man bestenfalls mal ein PSD-File offen hat um es Webtauglich zu zerlegen. Aber starte mal Photoshop und ggf. noch Fireworks mit 4 GiB RAM - bei den CS4-Versionen bekommst du Heulkrämpfe, je CS4-Anwendung kannst du gleich mal rund 800 MiB rechnen ohne dass du auch nur eine Grafik öffnest :)

        Und ja, ich habe idR. beides geöffnet. Ab und zu kommt dann noch eine InDesign-Instanz dazu. Je 300 MiB für Firefox, Opera, Chrome, Safari und Chrome - da kommt schon einiges zusammen.

        Bei meinem Arbeitsrechner muss ich mich wegen der Austattung mit 4 GiB jedes mal ärgern, das ist einfach zu wenig. Privat bin ich mit 8 GiB vorest ganz gut bedient.

        Von Spielen reden wir garnicht erst - Spiele vom Kaliber Fallout: New Vegas brauchen bei größtmöglichen Details allein rund 4 bis 6 GiB Texturspeicher.

        Aber da würde meine Grafikkarte derzeit nicht mitmachen ;)

        1. Hi there,

          Klar, für die meisten hier definiert sich "Arbeit" durch Webentwicklung wo man bestenfalls mal ein PSD-File offen hat um es Webtauglich zu zerlegen. Aber starte mal Photoshop und ggf. noch Fireworks mit 4 GiB RAM - bei den CS4-Versionen bekommst du Heulkrämpfe, je CS4-Anwendung kannst du gleich mal rund 800 MiB rechnen ohne dass du auch nur eine Grafik öffnest :)

          Das stimmt ja. Aber das spricht eher für eine schlechte Programmierung von CS4 als dafür, daß 4GB heutzutage "lächerlich" sind, wie Du geschrieben hast. Wenn man nicht immer die letzten Programmversionen verwendet und sich von allem fern hält, was irgendwie die Bezeichnung "suite" in seinem Namen trägt, dann kommt man mit weit weniger aus. (Was natürlich, wie ich einräume, auch stark von der Art der Tätigkeit abhängt). Dennoch bleib' ich dabei, 4GB sind nicht lächerlich wenig, ich musste neulich auf einem Rechner arbeiten, der nur 256 MB hatte, der war natürlich etwas langsamer (klar, viel älter;) aber sonst kein Problem; "arbeiten" heisst bei mir Code in einen Editor zu klopfen und das Ergebnis in einem Browser oder als EXE-File zu betrachten.

          Und ja, ich habe idR. beides geöffnet. Ab und zu kommt dann noch eine InDesign-Instanz dazu. Je 300 MiB für Firefox, Opera, Chrome, Safari und Chrome - da kommt schon einiges zusammen.

          Keine Ahnung was ein InDesign ist, aber wenn ich alle diese Browser und Homesite 5.0 offen habe, dann hab  ich auf dem Windows-Rechner immer noch fast 2GB frei, am Linux-Rechner weiss ich es nicht, weil ich dort einen anderen Editor verwende und einige der Browser dort gar nicht laufen. Ausserdem ist es mir auch wurscht, bis jetzt ist mir das RAM noch nie ausgegangen.

          Aber generell ist es so, daß der riesige RAM-Bedarf einfach einer wie ich meine unheiligen Allianz von Hard- und Softwareherstellern entspringt und keinem echten Anwenderbedürfnis. Ausserdem werden auch die Softwareentwicklungsprogramme immer grottiger. Wenn Du irgendeine Entwicklungsplattform ('tschuldige, der Schei** heisst ja jetzt 'Framework') mit einen Kosten-Aufwand-Nutzenverhältnis von 100:10:1 verwendest, dann brauchst Du halt schon ein halbes GB RAM nur um "Hallo Welt" zu sagen. Das, lieber suit, das finde ich für meinen Teil "lächerlich"...;)

          1. Das stimmt ja. Aber das spricht eher für eine schlechte Programmierung von CS4 als dafür, daß 4GB heutzutage "lächerlich" sind, wie Du geschrieben hast. Wenn man nicht immer die letzten Programmversionen verwendet und sich von allem fern hält, was irgendwie die Bezeichnung "suite" in seinem Namen trägt, dann kommt man mit weit weniger aus. (Was natürlich, wie ich einräume, auch stark von der Art der Tätigkeit abhängt). Dennoch bleib' ich dabei, 4GB sind nicht lächerlich wenig, ich musste neulich auf einem Rechner arbeiten, der nur 256 MB hatte, der war natürlich etwas langsamer (klar, viel älter;) aber sonst kein Problem; "arbeiten" heisst bei mir Code in einen Editor zu klopfen und das Ergebnis in einem Browser oder als EXE-File zu betrachten.

            Man muss hierbei schon von einem neuen, aufeinander abgestimmten Rechner ausgehen. Wie oft sieht man eine Workstation wo jemand eine 4.000-Euro-Grafikkarte Reinknallt oder 700 Euro für die CPU bezahlt und dann wird 4 GiB RAM 40 Euro gekauft (Ja, selbst DDR3 kostet momentan bei 10 Euro pro GiB).

            Keine Ahnung was ein InDesign ist,

            Adobe InDesign

            aber wenn ich alle diese Browser und Homesite 5.0 offen habe,

            Homesite ist Uralt zudem etwas ganz anders als InDesign - das sind nichtmal nur Äpfel und Birnen sondern eher Haselnüsse und Trüffeln ;)

            dann hab  ich auf dem Windows-Rechner immer noch fast 2GB frei, am Linux-Rechner weiss ich es nicht, weil ich dort einen anderen Editor verwende und einige der Browser dort gar nicht laufen. Ausserdem ist es mir auch wurscht, bis jetzt ist mir das RAM noch nie ausgegangen.

            Mein Texteditor braucht auch kaum Speicher - nur das drecks Grafikzeug frisst Ende nie. Und weil die Daten auch mit anderen Agenturen usw. getauscht werden müssen, kommt man um recht aktuelle Versionen nicht herum. Btw: Outlook läuft natürlich auch mit und ab und zu muss dann noch Word 2007 ran.

            4 GiB sind bei aktueller Software einfach viel zu wenig.

            Aber generell ist es so, daß der riesige RAM-Bedarf einfach einer wie ich meine unheiligen Allianz von Hard- und Softwareherstellern entspringt und keinem echten Anwenderbedürfnis.

            RAM ist wie gesagt so billig, es spielt kaum eine Rolle.

            eine 200-Euro-CPU und RAM um 200 Euro ist wesentlich sinnvoller als eine 700-Euro-CPU und RAM um 50 Euro. Aber sag das mal den Vollidioten die die Rechner bauen. Das ist traurig.

            Das, lieber suit, das finde ich für meinen Teil "lächerlich"...;)

            Ja, so kann man es auch sehen :D

            1. Hi there,

              Aber generell ist es so, daß der riesige RAM-Bedarf einfach einer wie ich meine unheiligen Allianz von Hard- und Softwareherstellern entspringt und keinem echten Anwenderbedürfnis.

              RAM ist wie gesagt so billig, es spielt kaum eine Rolle.

              Ja eh, aber man benötigt ein neues Betriebssystem, das das billige RAM auch sieht. Und sobald man das hat, benötigt man auch neue Programme, und das nicht nur, wenn man den Mirkosaft-Dreck verwendet, und die Spirale dreht sich wieder...

              1. Ja eh, aber man benötigt ein neues Betriebssystem, das das billige RAM auch sieht. Und sobald man das hat, benötigt man auch neue Programme, und das nicht nur, wenn man den Mirkosaft-Dreck verwendet, und die Spirale dreht sich wieder...

                Ich zitiere nochmal den OP:

                ich möchte mir gerne einen neuen Laptop kaufen.

                Irgendwo muss man ja mal anfangen.