Hi,
Unabhängig davon, wie ich es selbst gern hätte, kann ich (objektiv?) zumindest einige Gründe dafür erahnen:
- bei Geschäftskunden gibt es (sollte es geben) Kalkulationen, die in der Form bei Privat nicht zu finden ist.
nein, Einspruch. Ich handle als Unternehmer nicht anders, als ich es auch als Privatperson tun würde.
Selbst Kleinunternehmer sollten Investitionen/Ausgaben unter anderen Gesichtspunkten betrachten.
Nein, sollten sie IMHO nicht. Die wichtigste Maxime ist meiner Ansicht immer noch, egal ob privat oder gewerblich: Gib nie mehr Geld aus, als du wirklich hast. Die zweitwichtigste ist: Kaufe das, was du wirklich brauchst, dort, wo du es am günstigsten bekommst. ("Am günstigsten" ist dabei nicht immer der Anbieter mit dem geringsten Preis.)
- teilweise gibt es für Geschäftskunden auch andere Preise, dies rechtfertigt durchaus weniger Leistung
Ja, einverstanden. Die Option auf das günstigere Angebot mit weniger Leistung sollte aber IMHO Privatkunden ebenso zugänglich sein. Im EDV-Bereich ist das teilweise so: Beispiel: OEM-Software ohne Supportanspruch; Hardware in Antistatik-Tüten und ohne gebündelte Software anstatt im bunt bedrucktem Karton mit einem Haufen Mü^WBonus-Software.
- als Unternehmer kann ich Risiken in Kauf nehmen und Verluste anders kompensieren
Ach?
- Ein Unternehmer hat andere Kompetenzen. Nicht nur im juristischen Bereich. Geschäftskunden kaufen meist in ihrem Fachbereich, dort sollten sie wissen, was sie kaufen
Das sollte für Privatkunden auch gelten. Wer spontan kauft, ohne sich vorher zu informieren, muss auch eventuelle Nachteile akzeptieren.
Was dann tatsächlich die Gründe für diese gesetzlichen Regelungen sind, ist natürlich eine andere Frage, die ich jedoch nicht beantworten kann ;)
Das kann wahrscheinlich niemand.
Ciao,
Martin
why the heck do you jerk think, that wir ein doppelposting nicht bemerken, wenn you zwischendurch the sprache wechselst?
(wahsaga)
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