Der Martin: Mein Wort zum Sonntag

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n'Abend,

Dein Gehirn ist beim Sortieren zu einer Lösung gekommen. So etwas passiert und hat nichts mit Träumen an sich zu tun.
Heute habe ich meinen Teich leergeschöpft, weil er Wasser verlor.
Es waren 2 Löcher in der Folie, genau wie ich es vor einigen Tagen geträumt habe.
Allerdings lag die Teichfolie im Traum als Teppich im Wartezimmer meiner Hausärztin.

diese Aufzählung von Tatsachen ist okay. Aber du wirst jetzt nicht sagen wollen, dass du im Traum eine Art Erleuchtung hattest, oder? Ich denke eher, du bist unbewusst, möglicherweise bis in die Nacht hinein, an der Überlegung hängengeblieben, woran es noch liegen könnte. Und aus irgendeiner Ecke ganz hinten in deinem Gedächtnis kam irgendwann die Anregung: Moment, es könnte auch ein Loch in der Teichfolie sein! Dass der Teich plötzlich im Wartezimmer war, ist die für einen Traum typische Vermischung verschiedenster Eindrücke. Möglicherweise hat dich irgendwas im Zusammenhang mit dem Arztbesuch auch noch beschäftigt.

Sicher, der Traum hat dich zur Lösung gebracht. Das ist es, was ich auch schon zu beschreiben versucht hatte. Aber daran ist nichts Übernatürliches, eher ein unermüdliches wiederholtes Betrachten der möglichen Einflüsse. Im Traum ist dir vielleicht noch ein Punkt "eingefallen", den du die ganze Zeit übersehen hattest.

So long,
 Martin

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Programmierer (m), seltener auch P~in (w):
Irdische, i.a. humanoide Lebensform, die in einem komplizierten biochemischen Prozess Kaffee, Cola und Pizza in maschinenlesbaren Programmcode umwandelt.
P~ bilden gelegentlich mit ihresgleichen kleine Gruppen, sogenannte Communities, sind aber ansonsten meist scheue Einzelgänger.
P~ sind vorwiegend nachtaktiv und ohne technische Hilfsmittel nur eingeschränkt lebensfähig.
Selfcode: fo:) ch:{ rl:| br:< n4:( ie:| mo:| va:) de:] zu:) fl:{ ss:) ls:µ js:(