Der Martin: Ist jQuery immer die Lösung?

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Hallo Vinzenz,

Ganz ehrlich, mir haben Websiten so um das Jahr 2000 gefallen. Die waren oft sehr schlicht, wenig Grafiken, eben der notwendige Text.
Ganz ehrlich: mir nicht. Damals schon nicht und heute erst recht nicht mehr. Abschreckende Beispiele findet man heute noch:

- die regulären Linux-Howtos, Beispiel

das würde ich nicht als abschreckendes Beispiel bezeichnen, sondern als hervorragend - so ungefähr stelle ich mir den Idealfall vor. Mir fällt nicht viel ein, was man da noch besser machen könnte. Gut, die Gestaltung ist schon sehr asketisch, aber gerade das ist doch das Plus. Allemal besser als die Webauftritte vieler namhafter Internet-Unternehmen oder die Web-Administrationsoberfläche von vielen Routern oder Druckern.

ja, sowas gab's damals und sowas in anderer Form wird auch heute noch gemacht. Meist verlangen es die Entscheidungsträger ...

Leider. :-(

Daher ist doch die Frage, ob man jquery überhaupt massenhaft einsetzen sollte.
Was heißt "massenhaft"? Wenn eine Seite mit Hilfe von Javascript erweiterte Funktionalität bieten soll, dann kommt man sehr schnell an den Punkt, an dem es sich lohnt, ein Javascript-Framework einzusetzen und nicht das Rad zum x-ten Mal neu zu erfinden.

Ich finde, wenn man Javascript so intensiv einsetzt, dass sich ein Framework wie jquery wirklich lohnt, hat man schon etwas falsch gemacht.

Ciao,
 Martin

--
Irgendwann in grauer Vorzeit benutzte einer unserer prähistorischen Vorfahren ein Schimpfwort anstelle der Keule.
Die Zivilisation hatte begonnen.
Selfcode: fo:) ch:{ rl:| br:< n4:( ie:| mo:| va:) de:] zu:) fl:{ ss:) ls:µ js:(