Michael Vogel: Opera - noch ernstzunehmen?

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Moin!

Hallo Wowbagger,

.... (Viel gelöscht)

Gruß
   Michael

100% agree!

Wenn ich auf eine Seite gehe, möchte ich Informationen haben, das Design ist nur (störendes) Beiwerk.

Ich denke, es sollte möglich sein, optimiert für die aktuellen Browser, aber darstellbar für die anderen zu programmieren. Es muß ja für die nicht auch der tolle Effekt sein, es reicht ja, wenn die Informationen erreichbar sind.

Ich denke die einzigen, die wirklich auf tolles Design achten, sind die Designer und die Auftraggeber. Viel wichtiger als die 10.000te andere Möglichkeit, den Betrachter durch ein neues Bedienkonzept zu verwirren, ist IMHO z.B. die Farbzusammenstellung und die Geschwindigkeit der Darstellung.

Und mit ein wenig gutem Willen ist die Unterstützung von Textbrowsern auch kein Problem. (Vernünftige ALT-Beschreibungen und Navigation auch ohne Javascript).

Auch wenn Textbrowser _definitiv_ die absolute Minderheit sind, sollten sie beachtet werden. Es gibt Leute, die keine anderen nehmen _können_!

Leute mit alten Browsern unter den Home-Betriebssystemen können ruhig updaten, das sehe ich auch so. Schwieriger wird es für Leute in Rechenzentren. Bis vor nicht allzulanger Zeit war z.B. in der Braunschweiger TU immer noch der 3er Netscape installiert, aber ich glaube mittlerweile ist der 4er auch erreichbar.

Aber schwierig trifft es die Leute, wie Blinde, die eben nicht die freie Auswahl haben.

Naja, und dann natürlich eine andere Zielgruppe, die sich entwickeln soll: Die Benutzer der Surfstationen! Diese Geräte dürften nicht unbedingt die allertollsten Features haben. Wenn aber gerade diese Leute gefördert werden sollen, brauchen sie auch Seiten, auf denen sie rumwerkeln können.

Natürlich sind die alle noch vernachlässigbar (0,64% auf der Metager am 15.12.), aber fairerweise sollte man wenigstens den Auftraggeber auf soetwas hinweisen. Dann kann er entscheiden, ob er den Aufwand bezahlen möchte.