Christian Seiler: Einschränkung der Breite für Fließtext

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Hallo Stefan,

-> "Wir" sind nicht die Besucher der Websites, die viele von uns tag-
   täglich basteln. "Wir" haben Kenntnisse bzw. Angewohnheiten, die
   die Besucher unserer Websites nicht haben.

Mit diesem Argument kannst Du die ganze Usability in die Tonne kippen.

-> Es gibt viele Websites, wo ein kleines Browserfenster eher hinder-
   lich ist, so z.Bsp. viele bekannte Websites, die auch wir gern
   nutzen. Ob es so gut ist oder nicht, ist an dieser Stelle nicht
   relevant, es ist einfach eine Tatsache. Damit erhöht sich auch
   der Aufwand, wenn man bei langen Fliesstexten das Browserfenster
   verkleinert und dann wieder vergrößert, weil es das Layout der
   nächsten Website so erfordert.

Das ist natürlich ein Argument.

-> Wer genug Ahnung hat, der kann ja auch ganz schnell seine eigene
   CSS-Datei verwenden oder es mit zwei Klicks abschalten (Opera).

Den Spieß kann man auch herumdrehen...

Aber wie immer ist das W3C uns gleich 4 Schritte vorraus: Alternative Stylesheets. Ich kann ja ein "normales" Stylesheet machen, in dem ich meine Vorstellungen realisiere (so richtig mit px-Angaben für die Navigationsleiste & Schriften austoben *g*), dann ein komplett skalierbares Stylesheet, das ausschließlich auf em-Angaben basiert und dann eine Variante des komplett skalierbaren mit min-width. Wenn man nur kurz auf der Seite ist, dann kann das Standardstylesheet sicherlich ertragen, und wer dort länger etwas lesen will, kann es wechseln. So, jetzt ducke ich mich jetzt schon vor weiteren Einwänden. (Ach ja, die altenativen Stylesheets werde ich aber auch serverseitig realisieren, dann haben auch Besucher nicht-so-konformer Browser eine Möglichkeit, dieses Feature zu nutzen)

Grüße,

Christian

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Sollen sich alle schämen, die gedankenlos sich der Wunder der Wissenschaft und Technik bedienen und nicht mehr davon erfasst haben als eine Kuh von der Botanik der Pflanzen, die sie mit Wohlbehagen frisst.
                      -- Albert Einstein