Hi,
Scherge, Scheeeeerge!!! Wie kann man sich so prostituieren... Du armer, armer Mensch! Bald wird M$ die Lizenzen für VisualStudio.NET zehnfach verteuern, dann seid ihr alle im Arsch. Jedenfalls erwarte ich das.
Nein...Die Lizenz für das Studio ist teuer genug und wird sich kaum steigern lassen - MS wird mittels "Zertifizierung" tief in die Taschen langen. Dank TCPA/Palladium werden sich nur noch zertifizierte Programme vernünftig vermarkten lassen (der Rundumschlag gegen Freeware, Shareware und Kleinunternehmen) die Kosten richten Sich nach Umfang aund Aufwand der Tests - kann also richtig, richtig teuer werden.
Jepp..Theoretisch.. Praktisch gibt es aber Termindruck, frustriertes Personal, Sabotage etc...
Frustriertes Personal kann ich mir bei M$ wirklich gut vorstellen.
Ist kein MS-spezifisches Problem - aber auch ich kann mir das dort gut vorstellen.
Fehler hat .NET genug - aus diesem Grund ist auch ServicePack 2 für die Runtime da. Das Studio selber ist auch wacklig, sofern man Projekte mit einigen hundert Klassen entwickelt (es macht regelmässig die Grätsche).
Tjö. Einige hundert Klassen hat natürlich nicht jeder, aber im Prinzip sollte die Zahl der Klassen keinen Einfluss auf die Stabilität haben.
Nein sicher nicht. Aber .NET (die IDE) hat Probleme mit derartig großen Mengen an Dateien und Quelltext - im Normalfall springt man beim Editieren auch mal von einer in die andere Klasse, die Error-Task-List verlinkt auch beim Doppelklick direkt an die fehlerhafte Stelle im Code - zum Schluss hast Du 50 Dokumente auf und das Highlighting bricht zusammen, Intellisense ist futsch und Quellcode wird auf einmal zerhackt...
Tjö... das ist das Problem. Wir müssen Microsofts Dominanz deshalb um jeden Preis brechen.
Ein Kampf gegen drehende Windmühlenflügel - erstmal müssen genügen gleichwertige Ersatzprodukte auf dem Markt sein. Ich hoffe, das bald erste Alternativoffices ausreichend kompatibel sind.
Dazu müssen wir Microsoft mit seinen eigenen Waffen schlagen: FUD - Fear, Uncertainty, Doubt. Wenn die Leute mehr Angst vor XP und seinen Sicherheitslücken, Update-Wizzards etc. haben, als vor "Inkompatibilitätsproblemchen", dann ist Microsoft am Ende.
Versuche ich - nutzt bisher wenig. Meine Idee war eine Protestaktion gegen TCPA und Palladium auf der CeBIT 2003 - und zwar eine großangelegte, friedliche und nicht verhinderbare:
- Shirts, Buttons und Flyer am Eingang
- Flyer an Ständen (auch Microsoft) deponieren (liegen lassen)
- Möglichst sichtbar die Abneigung gegen diese "Orwellsche" Entwicklung zeigen
- ??? Vorschläge?
Bisher haben sich nur eine Handvoll Leute ernsthaft dafür interessiert.
Na, ich werde doch keine Verrätertechnologie benutzen! Aber ich habe eine .NET Vorführung auf der Systems gesehen und kenne SunONE und VisualBasic, die haben ja alle so eingebaute Klassenbibliotheks-Auto-Vervollständigen-Wizzards. Eigentlich schlimm, daß jeder Depp seine Anwendung mehr oder weniger zusammenklicken kann.
Die Vorführungen auf der Systems waren nicht besonders vorteilhaft - in der Tat ist .NET eine alles in allem gute Entwicklung. Und in der Tat würdest Du ohne Intellisense massive Probleme mit dem Durchblick bekommen - die Klassenbibliothek ist derart umfangreich, das die von MS beigepackten Objekt-Bäume rund 4 Quadratmeter Wandfläche füllen.
Hey... Perl und Java und VBScript und C# können IMHO gar nicht besonders nah verwandt sein.
Doch. Semantischer Art besteht dort eine sehr nahe Verwandschaft.
Nein. Windows XP mag ich persönlich nicht. Außerdem hat ein Betriebssystem nichts mit einer Programmiersprache zu tun.
Warum verteidigst Du es dann?
Mach ich das? Ich finde nur fruchtlose Hasstiraden ziemlich sinnlos und sie nerven, weil sie in Richtung Heiseforum weisen. Qualifizierte Kritik ist wichtig und gut - aber nicht einfach "M$ ist sch...." Chöre anstoßen
Auf Grund der Möglichkeiten und Features von C# lässt sich ein "relativ" objektives Urteil abgeben.
Nun gut. Das ist ja das schlimme an Microsoft... sie versprechen so viel und wecken Hoffnungen, Wünsche, Träume... führen in Versuchung mit dem Versprechen guter Ergebnisse mit wenig Arbeit... aber halten tun sie wenig, und wenn man sieht, wieviele Service-Packs M$ für jede Software raushauen muß (5 Stück für VS6, denke ich), kriegt man schon Zweifel. Ich jedenfalls für meinen Teil werde versuchen, möglichst wenig mit M$ zu tun zu bekommen. Auch wenn das verdammt schwer wird.
Bei Linux heißt es dann "Neue Kernel-Version" bei M$ halt Service-Pack - im Grund ein Update. Im Falle von C# hat es (allerdings nur in Verbindung mit der teuren IDE) einen echten produktivitätsschub gegeben - besonders mit dem zusätzlich installierten Rational XDE.
Nachteil: Alleine die Software kostet rund 7.000 EUR.
Abgesehen davon kannst Du seit .NET erstmalig kostenlos mit MS-Programmiersprachen entwickeln - nur mal am Rande. Das Framework SDK ist vollkommen kostenlos und bringt alles mit, was Du zum Erstellen kompilierter Programme brauchst - aber keine IDE.
Sogesehen hast Du dann den gleichen "Komfort" wie bei PHP, PERL und Co. - Gratis. Und mit MATRIX oder C#-Edit bekommst Du gute (im Quellcode vorliegende) Editoren kostenlos dazu.
Also...Nicht alles, was von MS kommt ist grundsätzlich schlecht - das die Strategie von MS natürlich vom User eine Menge Geld abzieht - das ist traurig.
Ich denke, das ist auch der einzige, haltbare Kritikpunkt: Würde Windows nichts kosten und Office als Shareware vertrieben werden, dann würde keiner hier seinen Hals so weit aufreißen - die Leute stört letztlich nur der Preis.
Gruß
Axel