xwolf: MS vs Sun oder Wehe man gewinnt vor Gericht gegen MS

Hi,

ohne viel Worte, da dies wohl das zynischte und unmoralischte ist, was sich MS bisher geleistet hat:

http://www.n-tv.de/3021303.html

Ciao,
  Wolfgang

  1. Hi,

    ich find das einfach nur fair :)

    SUN hat sicherlich für zig Millionen Rechtsanwälte beauftragt die Klage gegen Microsoft zu unterstützen. Und die ganzen Analytiker die damit beschäftigt waren über die möglichen Ausgänge dieser Verhandlung nach zu grübeln, haben da scheint's was vergessen.
    Sie haben gemeint sie könnte Microsoft eins auswischen. Jetzt haben sie's.

    Ich find das LOL :))

    Liebe Grüsze
    Jeb

  2. Hi,

    ohne viel Worte, da dies wohl das zynischte und unmoralischte ist, was sich MS bisher geleistet hat:

    http://www.n-tv.de/3021303.html

    Zynismus und Unmoral? Hmmhh, wenn sich zwei streiten, freut sich irgendwann der Dritte. Niemand wird gezwungen Windows einzusetzen. Und ich bin mir fast sicher, dass Du ohne Windows durch das Leben schreitest. :-)

    Ueber Sinn und Zweck von Java-programmen koennte man natuerlich auch trefflich diskutieren.

    Ob Sun nun wirklich auf der guten Seite steht? Mit Einschraenkung, wenn es um den eigenen Gewinn geht, sind die keinen Deut besser als MS.

    Gruesse
    Wilhelm

    <mittlerweile ueber die Auseinandersetzung der Beiden eher belustigt>

  3. Hi Wolfgang,

    ohne viel Worte, da dies wohl das zynischte und unmoralischte ist, was sich MS bisher geleistet hat:

    http://www.n-tv.de/3021303.html

    was heisst das nun? Dass ab 2004 Java-Programme nicht mehr unter bis dahin entwickelten Windows-Versionen laufen und Java dann nicht mehr plattformunabhängig ist? Oh oh!

    Gruß
    Stefan

    1. Hi Stefan,

      was heisst das nun? Dass ab 2004 Java-Programme
      nicht mehr unter bis dahin entwickelten Windows-
      Versionen laufen und Java dann nicht mehr
      plattformunabhängig ist? Oh oh!

      daß sich Benutzer, die ab 2004 Online-Banking mit
      Java-Applets machen wollen, einen Browser installieren
      müssen, der Java unterstützt ... beispielsweise Mozilla.

      Keine gute Voraussetzung für M$, seinen 90%-Anteil beim
      M$IE zu halten ... ;-)

      Viele Grüße
      <img src="http://www.schroepl.net/projekte/gzip_cnc/gzip_cnc.gif" border=0 alt=""> Michael

      1. Hallo!

        daß sich Benutzer, die ab 2004 Online-Banking mit
        Java-Applets machen wollen, einen Browser installieren
        müssen, der Java unterstützt ... beispielsweise Mozilla.

        Hm. so siehst Du das, was eine IMHO vernünftige Sicht der Dinge ist, aber wie sehen das die 'normalen' User und vor allem die Banken?
        Ich denke nicht, das sie den Usern zumuten wollen derartige Exoten zu installieren, da hätte wohl kaum jemand Verständnis für, außer den Leuten die sich auskennen, aber das sind verhältnismäßig wenige!
        Und was dann? Flash? Ist ja im Prinzip das gleiche Problem, aber das Plugin ist deutlich schneller und einfacher runtergeladen!
        Wie ist das eigentlich bei Linux, sind da solche Sachen dabei?

        Viele Grüße
        Andreas

        1. Hi Andreas,

          daß sich Benutzer, die ab 2004 Online-Banking mit
          Java-Applets machen wollen, einen Browser installieren
          müssen, der Java unterstützt ... beispielsweise Mozilla.
          Hm. so siehst Du das, was eine IMHO vernünftige
          Sicht der Dinge ist, aber wie sehen das die
          'normalen' User und vor allem die Banken?

          Nicht so, daß sie ihre millionenschweren Anwendungen
          wegwerfen und neu implementieren wollen.
          Wer auf Java gesetzt hat, der bleibt erst mal dabei.

          Ich denke nicht, das sie den Usern zumuten wollen
          derartige Exoten zu installieren, da hätte wohl
          kaum jemand Verständnis für, außer den Leuten die
          sich auskennen, aber das sind verhältnismäßig
          wenige!

          2004 darf Netscape 7 eben kein Exot mehr sein.

          Falls M$ dann weniger als 50% Marktanteil haben sollte,
          wäre ein Boykott von Java ein Weg, weitere Anteile zu
          verlieren.

          Und was dann? Flash? Ist ja im Prinzip das gleiche
          Problem, aber das Plugin ist deutlich schneller und
          einfacher runtergeladen!

          Kann Flash wirklich dasselbe wie Java?
          Läuft das Plugin auf gleich vielen Plattformen?
          Will ein Bankkunde ein Plugin installieren oder lieber
          seinen Browser verwenden, wo Java bereits drin ist?

          Viele Grüße
          <img src="http://www.schroepl.net/projekte/gzip_cnc/gzip_cnc.gif" border=0 alt=""> Michael

  4. Hallo,

    geradezu postitiv erstaunt über meine Vorredner, denke ich eben "auch", daß es einem Anbieter eiens Produktes frei steht, wie er es im großen und ganzen sein Produkt auf den markt bringt, vorausgesetzt, er bleibt im rechtlichen Rahmen, und den sehe ich hier (wenn manche wollt "ausnamsweise") mal eingehalten. Als MS beschloss, kein AOL mehr auf seinen neuen Windowsversionen anzubieten, hat ja auch keiner gemeckert. (Außerhalb AOL natürlich ;-)))

    Chräcker

    http://www.Stempelgeheimnis.de

    --
    SELF-TREFFEN 2002
    http://www.rtbg.de/selftreffen/
    http://www.megpalffy.org/temp/penneninhh.html

    1. Hi,

      ich sehe das Problem und meine Aufregung nicht darin, daß
      die Leute jetzt das produkt Java nicht mehr verwenden wollen.
      Dies ist menschlich verstaendlich.

      Was mich an der Sache so aufregt ist die Art, wie die Firma mit Gerichtsurteilen umgeht. Gerichtsurteile sollten doch etwas an Wert schon haben und in einer perfekten Welt würden die Betroffenen daraus was lernen; Und sei es, das sie auf diese Art nicht mehr weitermachen können.
      Sinngemaess sagen aber: 'Weil ihr vor Gericht gegangen seit, weil wir euch betrogen haben, und weil ihr dann auch noch gewonnen habt, obwohl wir die Verbrecherfirma sind, deswegen müsst ihr es nun büßen.' bedeutet für mich, dass die Firma sich selbst über jedes Recht erhaben sieht.
      Und sowas darf nicht sein.

      Ciao,
       Wolfgang

      1. Moin,

        Sinngemaess sagen aber: 'Weil ihr vor Gericht gegangen seit, weil wir euch betrogen haben, und weil ihr dann auch noch gewonnen habt, obwohl wir die Verbrecherfirma sind, deswegen müsst ihr es nun büßen.' bedeutet für mich, dass die Firma sich selbst über jedes Recht erhaben sieht.
        Und sowas darf nicht sein.

        Dann wollen wir mal plaktaiv sein:

        Baue mal einen Autositz von BMW in einen Golf - geht nicht. Nun verklagt BMW VW (Marktfuehrer) auf Kompatibilitaet der Sitze. BMW bekommt recht und VW muss Schnittstellen (hier Halterungen) anbieten, damit die Sitze von BMW passen. Soweit so gut.
        VW baut aber 2003 ein neues Modell und zwar Golfilein MX und die ganze Karre wird groesser und schriller und hat mit dem alten Golf nichts mehr gemein. In diesem Zuge teilen sie dann mit, dass mit der Unterstuetzung der BMW-Sitze nicht mehr zu rechnen ist. Tja und  nun?

        Du wirst sagen: Schwachsinnig und am Problem vorbei argumentiert. Schwachsinnig vielleicht, aber ist Deine Argumentation vernuenftiger?

        Firma A hat ein Produkt und will Produkte von Firma B fernhalten. Dies ist legitim! Die Frage ist nur, rechnet sich dann das Produkt von Firma A noch, wenn die ganze Welt das Produkt von Firma B unbedingt haben will. Also, sag an, was soll das Gejammere.

        Wilhelm

        Ja ich weiss, dass Autositze von Zulieferfirmen kommen. :-)

        1. Hi,

          dein Beispiel ist in der Tat Schwachfug, aber nicht wegen dem was du angeführt hast, sondern weil es doch etwas anders lief.

          Um dein Beispiel zu korrigieren:

          VW hat einen Vertrag mit BMW gemacht, dass die Sitze gewisse Standards zu erfüllen haben. Diese Mindeststandards muessen gewahrt bleiben, damit auf den Sitzen eine Plakette kommen darf: "Echter BMW-Sitz".
          VW jedoch scherrt sich nach einiger Zeit nicht mehr um den Vertrag und ändert die Sitze ab, läßt aber trotzdem die Plakette drauf und täuscht somit eine Menge von Benutzern.
          Diese Benutzer wiederum sehen die Plakette und was sagen die sich: BMW ist schuld daran, dass ich nicht Autofahren kann - BMW-Sitze sind scheisse.

          Ciao,
           Wolfgang

          1. Moin

            dein Beispiel ist in der Tat Schwachfug,

            sagte ich doch auch :-)

            Diese Benutzer wiederum sehen die Plakette und was sagen die sich: BMW ist schuld daran, dass ich nicht Autofahren kann - BMW-Sitze sind scheisse.

            Darum fahre ich Volvo!

            Und jetzt stehen wir an der Frontline und es kommt wieder auf die Betrachtungsweise an. Es ist schon ein Kreuz, zur Zeit habe ich irgendwie immer Trouble mit Erlangen. :-)

            Aber mal ehrlich: irgendwie interessiert mich die Streiterei zwischen den beiden Grosskotzen ueberhaupt nicht und finde es immer wieder lustig, wie man sich an MS so aufgeilen kann.

            <zwinker>

            Wilhelm

            PS: Verdammt noch mal, wo bleibt das angekuendigte Unwetter in Muenchen. Mir ist es definitiv zu heiss.

            1. Es ist schon ein Kreuz, zur Zeit habe ich irgendwie immer Trouble mit Erlangen. :-)

              http://home.snafu.de/whizkid/goldt/songs/erlangen.htm

              1. http://home.snafu.de/whizkid/goldt/songs/erlangen.htm

                "Foyer des Arts" hoere ich mir in der Tat von Zeit zu Zeit an.

        2. Baue mal einen Autositz von BMW in einen Golf - geht nicht. Nun verklagt BMW VW (Marktfuehrer) auf Kompatibilitaet der Sitze. BMW bekommt recht und VW muss Schnittstellen (hier Halterungen) anbieten, damit die Sitze von BMW passen. Soweit so gut.
          VW baut aber 2003 ein neues Modell und zwar Golfilein MX und die ganze Karre wird groesser und schriller und hat mit dem alten Golf nichts mehr gemein. In diesem Zuge teilen sie dann mit, dass mit der Unterstuetzung der BMW-Sitze nicht mehr zu rechnen ist. Tja und  nun?

          Du wirst sagen: Schwachsinnig und am Problem vorbei argumentiert. Schwachsinnig vielleicht, aber ist Deine Argumentation vernuenftiger?

          Der Vergleich hinkt, auf Microsoft bezogen müsste der Vergleich lauten: VW baut eine Karosserie die alle anderen Autohersteller benutzen (müssen) und ändert sie so das BMW sitze nicht mehr hineinpassen.

          Das Problem ist doch nicht das MS Produkte grundsätzlich schlecht sind, sondern das ein Betriebssystem besitzen das über 90% aller Heimpcs benutzen und sie bestimmen können was läuft und was nicht.

          Gruss,
          Henning

          1. Der Vergleich hinkt, auf Microsoft bezogen müsste der Vergleich lauten: VW baut eine Karosserie die alle anderen Autohersteller benutzen (müssen) und ändert sie so das BMW sitze nicht mehr hineinpassen.

            Das Problem ist doch nicht das MS Produkte grundsätzlich schlecht sind, sondern das ein Betriebssystem besitzen das über 90% aller Heimpcs benutzen und sie bestimmen können was läuft und was nicht.

            Wer hat bei Microsoft einen Vertrag unterschrieben, dass er auf Lebenszeit Windows-Produkte einsetzen muss? Du vielleicht? Ich nicht!

            MS-Produkte wurden in Firmen populaer, da ein gewisser Druck von den Anwendern kam, welche selbige Produkte privat nutzten. Vielleicht liegt hier irgendwann der Schluessel zur Verringerrung von Marktanteilen. Voraussetzung waere dann natuerlich eine simple Portierung von MS-Office-Dateien nach Produkt xy. Star- und Open-Office beherrschen dies ja bei einfachen Dokumenten recht ordentlich, beissen sich jedoch die Zaehne an den VB-Makros aus.

            Hoert doch mal mit dieser Machttheorie von MS auf. Die Geschaeftspraktiken kannst Du auf jeden x-beliebigen Global Player uebertragen. Das einzig probate Mittel ist  hier Verweigerung. Was hindert Dich daran, auf einem neu erworbenen PC ein anderes OS zu installieren?

            Lustig anzusehen ist ja mittlerweile die Verlagerung der gleichen Diskussion in die Linuxebene. Was da mittlerweile gegen SuSE und sonstige Distributoren  ablaeuft unterscheidet sich in keinster Weise von der MS-Diskussion. Wer nicht Debian nutzt wird gnadenlos als DAU abqualifiziert. (Empfehlenswert hier ein Besuch in der Newsgroup de.alt.sysadmin.recovery oder die allseits bekannten Schreihaels im Heise-forum)

            Gruesse
            Wilhelm

            1. Wer hat bei Microsoft einen Vertrag unterschrieben, dass er auf Lebenszeit Windows-Produkte einsetzen muss? Du vielleicht? Ich nicht!

              Ich auch nicht.

              MS-Produkte wurden in Firmen populaer, da ein gewisser Druck von den Anwendern kam, welche selbige Produkte privat nutzten.

              Bei der heutigen Verbreitung von Computern ist die (größtenteils) einfache Bedienung der große Vorteil von Windows und der Nachteil von Linux. Fast jeder muss heutzutage beruflich irgendwie einen PC benutzen.

              Hoert doch mal mit dieser Machttheorie von MS auf. Die Geschaeftspraktiken kannst Du auf jeden x-beliebigen Global Player uebertragen. Das einzig probate Mittel ist  hier Verweigerung. Was hindert Dich daran, auf einem neu erworbenen PC ein anderes OS zu installieren?

              Bei einem neu erworbenen (Komplett-)PC ist fast immer Windows dabei. Man hat also schon bezahlt ob man es dann auch nutzt ist dann egal.

              Lustig anzusehen ist ja mittlerweile die Verlagerung der gleichen Diskussion in die Linuxebene. Was da mittlerweile gegen SuSE und sonstige Distributoren  ablaeuft unterscheidet sich in keinster Weise von der MS-Diskussion. Wer nicht Debian nutzt wird gnadenlos als DAU abqualifiziert. (Empfehlenswert hier ein Besuch in der Newsgroup de.alt.sysadmin.recovery oder die allseits bekannten Schreihaels im Heise-forum)

              Das Problem ist das manche "PC-Cracks" ihr Wissen im PC-Bereich als selbstverständlich ansehen. Ich errinnere mich an eine große Fernsehquizshow mit Prominenten, darunter auch welche aus dem intellektuelleren Bereich, die nicht mal wußten das Linux ein Betriebssystem ist.

              Gruesse
              Wilhelm

              Gruß,
              Henning

              1. hi

                Bei einem neu erworbenen (Komplett-)PC ist fast immer Windows dabei. Man hat also schon bezahlt ob man es dann auch nutzt ist dann egal.

                korrekt. Eine Rückgabe der Windows-version wäre sogar legal, wird aber von den meisten Händlern verweigert. Zusätzlich werden solche Personen dann an Microsoft gemeldet und gelten erstmal als Raubkopierer! Das davon wohl der größte Teil gar kein MS-Produkt benutzt, ist bei denen noch nicht angekommen.

                Grüße aus Bleckede

                Kai

                [debian woody, das einzige von MS ist die Maus]

    2. hi

      Prinzipiell hast du Recht, nur es ist eben so, dass Microsoft einzig und alleine darüber entscheidet, ob sich eine Technologie am Markt durchsetzt.
      Wenn Microsoft also Java für überflüssig erklärt, dann kann SUN im Prinzip die Arbeit daran einstellen, weil es kaum bis gar keine Chance mehr am Markt haben wird.
      Das läßt sich im Prinzip auf alles beziehen, wenn Microsoft entscheidet keine Windows-Version für intel's 64Bit-CPU, sondern nur für die von AMD rauszubringen, dann hat intel so sie irgendwann mal eine 64Bit Architektur auf dem Desktop wollen nur eine Möglichkeit haben: AMD's nachbauen (naja, oder es einfach vergessen). Theoretisch wäre Microsoft so in der Lage jedem Hard- oder Software-Hersteller, der auf den Massenmarkt abzielt von einem Tag auf den anderen auszulöschen.

      Grüße aus Bleckede

      Kai

      1. Hallo,

        ja, da hast Du natürlich recht. Allerdings kann ich den fehler nur bedingt bei MS suchen. (jetzt mal von deren angeblich und vielleicht auch wirklich begangenen rechtsbrüchen abgesehen....). Es ist ein ziemlich knallhartes Unternehmen, daß auf gewinnmaximierung ausgelegt ist und ein starkes Interesse hat, daß noch mehr leute ihre produkte kaufen bzw meinen, es kaufen zu müssen. Rücksichtnahme auf andere abhängige Unternehmen gehört nicht zu den Pflichtugenden eines Wirtschaftsunternehmen.

        Die gröste Schuld an der Monopolstellung von MS haben die Verbraucher, die vielleicht versagenden Kontrollinstanzen der (welcher?) Regierungen, und nicht zuletzt, eher an ersterer Stelle, die Fachpresse, die an den 1000Tips-für-Office-heftchen auch ziemlich gut verdient haben und diese Monokultur kräftig fördern. MS macht nichts anderes, als Geld verdienen zu wollen. Auf Deibel komm raus halt.

        Chräcker

        1. HI Chräcker,

          Auf Deibel komm raus halt.

          Was fuer ein Dialekt ist das denn? Klingt interresant ;)

          MFG

          Philipp

          1. Hallo Philipp,

            Auf Deibel komm raus halt.
            Was fuer ein Dialekt ist das denn? Klingt interresant ;)

            IMHO gar keiner. Ich kenne das auch so, komme aber aus einer ganz anderen Ecke
            als Chraecker.

            Im Dialekt wuerde man bei uns sagen: 'Up Duevel komm ruett' :-)

            Gruesse,
             CK

            1. Hallo,

              den Deibel kenn ich aus Düsseldorf, also Rheinland? Duevel höhrt sich Norddeutsch an(?)

              Chräcker

              1. Gooden Dach,

                den Deibel kenn ich aus Düsseldorf, also Rheinland?

                Dusseldoof <> Rheinland
                Dusseldoof == Neandertal (!)

                He säht mer "Deuvel".

                Duevel höhrt sich Norddeutsch an(?)

                Künnt sin.

                Größe us Kölle

                Mer süht sech

                Michael N.

              2. Moin Chraecker,

                den Deibel kenn ich aus Düsseldorf, also Rheinland?

                Also, hier ist Muensterland ;-) Und da sagt man das durchaus auch. IMHO ist das
                so kein Dialekt ;-) Mal gucken, was wissen.de sagt... Ah, da haben wir es ja:

                http://www20.wissen.de/xt/default.do?MENUID=40,95,538&MENUNAME=InfoContainer&OCCURRENCEID=3017653.3612471.TM01-FullContent&WissenID=PRMJShyduNt4Tg9ZoGAeats5ejlPIDmX49Q0PTbDDkO979SXeOG2|-6226088431712152785/182718477/6/7063/7063/7003/7003/7063/-1|1284295206376252350/182718476/6/7063/7063/7003/7003/7063/-1|1024657738346

                Komisch, komisch ;-))

                Duevel höhrt sich Norddeutsch an(?)

                Neee, das ist waschechtes Muensterlaender Platt ;-))

                Gruesse,
                 CK

                1. Hi Leute

                  Also, hier ist Muensterland ;-) Und da sagt man das durchaus auch. IMHO ist das
                  so kein Dialekt ;-) Mal gucken, was wissen.de sagt... Ah, da haben wir es ja:

                  http://www20.wissen.de/xt/default.do?MENUID=40,95,538&MENUNAME=InfoContainer&OCCURRENCEID=3017653.3612471.TM01-FullContent&WissenID=PRMJShyduNt4Tg9ZoGAeats5ejlPIDmX49Q0PTbDDkO979SXeOG2|-6226088431712152785/182718477/6/7063/7063/7003/7003/7063/-1|1284295206376252350/182718476/6/7063/7063/7003/7003/7063/-1|1024657738346

                  Komisch, komisch ;-))

                  Also hier in der schönen Schweiz wird das auch gebraucht,
                  wenn auch eher wie teibel ausgesprochen. Tüüfel ist allerdings
                  verbreiteter hier in Zürich.

                  Gruss Daniela

              3. Hallo,

                zurück

                den Deibel kenn ich aus Düsseldorf, also Rheinland?

                So, wie ich ihn kenne, ist der waschechter Berliner.

                ...oder er ist eine multiple Persönlichkeit.

                Tschüß, Auge

        2. Hallo!

          Aber dann bräuchten wir ja gar keine Kartell bzw. Monopolwächter mehr! Einer Konzern wie SHELL würde ja am liebsten alle anderen aufkaufen, ist halt auch Gewinnmaximierung wenn einem ALLE Tanskstellen gehören, und man dann wie man lustig ist Preise diktieren kann, dann kostet halt der Liter Sprit 3 EUR, das wäre betriebswirtschaftlich zu wünschen, wenn dadurch nicht zu viele Leute auf alternative Energien umsteigen.

          Oder warum ist eine Fusion unter den Energierriesen nicht immer erkaubt? Sind doch mörder-synergie Effekte, super für Gewinnmaximierung, je größer desto besser! Und als netter Nebeneffekt lassen sich irgendwann Preise diktieren!
          Monopole sind immer schön für den Monopolisten, und fast immer schlecht für den Verbracher und den Fortschritt, denn die Verbraucher sind auf den einen Monopoliisten angewiesen, und der braucht sich nicht um Forschung... zu kümmern, geht ja auch so und Forschung kostet Geld!

          Irgendwie müssen ja auch die Interessen der Bevölkerung mit dem Gewinnstreben großer Unternehmen abgegelichen werden.
          In der 'old economy' ist das ein alter Hut, bei Software... ist das etwas anderes, vor allem da die meisten Leute die Zusammenhänge und Nachteile da nicht so einfach nachvollziehen können.

          Die Folgen eines Monopols bei Betriebssystemen sind IMHO sehr viel weitreichender, als bei Benzin oder Strom. Da geht es untergeordnet um Preise, eher das die Firma mit dem Monopol in der Lage ist, das gesamte Geschehen auf dem Softwaremarkt zu bestimmen oder wenigstens stark zu beeiflussen. M$ wendet vielzuviele Recourcen dafür auf, die Monopolstellung zu sichern, als in die Verbesserung der eigenen Produkte. Brauchen Sie auch nicht, da es zur Zeit keine wirkliche Konkurrenz zu Windows und Office gibt, das ist ein quasi-Standard, sowohl Privat aber vor allem in der Wirtschaft!

          Aufgrunde des Monopols beim OS ist MS z.B. in der Lage, alle anderen Office-Software-Lösungen auszubooten, bei Windows werden große Teile von MS-Office mitgestartet, subjektiv startet MS Office also viel schneller als die Konkurrenz. Ich hatte mich mal mit einem Mitarbeiter von Corel Office unterhalten, hatten wir damals in der Firma(schon lange her!), fanden alle besser, aber MS hat es durch absichtliche Hürden im Betriebssystem geschafft, dieses Produkt vom Markt zu drängen. War subjektiv langsamer, fehleranfälliger, inkompatibel mit MS-Office... aber nur dadurch, das Dinge an Windows verändert, und in MS-Office berücksichtigt wurden, und kein anderer wußte davon, hatte nur komische Probleme. Also ist keine vernünftige Konkurrenz auf dem Office-Markt möglich, und alle Verbraucher greifen zur kompatiblen und teuren MS-Lösung.

          Wenn der Source des OS offenliegen würde, wie z.B. bei Linux, wäre das eine ganz andere Ausgangsposition. Nur leider ist Linux zur Zeit noch keine Alternative, erst wenn die Installation und Bedienung mehr der von Windows angepasst und genauso einfach, besser noch einfacher und reibungsloser ist, wird sich das evtl. ändern. Ich weiß, das viele Leute gerade das an Linux schätzen, aber so wie es ist wird Linux was für Freaks wie uns hier bleiben! Die Leute die das mögen können ja auf andere Lösungen wie OpenBSD... zurückgreifen ;-)

          Nochwas zu Office, habe mir das neue openOffice 1.0 installiert(unter Win2K), ist ganz umsonst, kann mit MS-Office Dateien umgehen und auch als solche speichern, klappt bei mir wunderbar, und vor allem finde ich das Programm viel übersichtlicher und einfacher, und die meisten gehassten MS-Office Automatismen... gibt es nicht, herrlich! Habe MS-Office schon Wochen nicht mehr gebraucht, aber das nur so nebenbei! Basiert übrigends auf dem Source von StarOffice 5.0, und wurde IMHO gut weiterentwickelt!

          Und nochwas, der Varbraucher an sich und als solcher ist als DUMM einzusstufen, und die Unternehmen als ABZOCKER! Der Verbraucher ist schützenswert und soll dem Gesetze nach vor Nachteilen wie Kartellen und Monopolen beschützt werden.

          Viele Grüße
          Andreas

  5. Hallo,

    Alos ich weiß nicht, irgendwie erinnert mich die ganze Vorgehensweise von MS an die von IBM vor ca. zehn Jahren, als die probiert hatten, ihre Pfründe durch den 'kompatibleren' PC zu sichern. Und was daraus geworden ist, wissen wir ja inzwischen.

    So wie ich es sehe, versucht MS derzeit alles um noch möglichst viel aus der Vormachtstellung  am OS-Markt rauszuholen, bevor wieder ein halbwegs ausgewogener Marktzustand eintritt. OS-Diskussionen wie der des dt. Bundestages wird es, so denke ich, in Zukunft bei größeren Institutionen und Firmen immer mehr geben, und MS wird es immer schwere haben, das Spiel für sich zu entscheiden.

    Spätestens wenn alle Welt sich ob deren Monopolstellung über Oracle streiten wird, wird MS ein Mitbewerber und anderen sein.

    Grüße
      Klaus