Hallo!
Aber dann bräuchten wir ja gar keine Kartell bzw. Monopolwächter mehr! Einer Konzern wie SHELL würde ja am liebsten alle anderen aufkaufen, ist halt auch Gewinnmaximierung wenn einem ALLE Tanskstellen gehören, und man dann wie man lustig ist Preise diktieren kann, dann kostet halt der Liter Sprit 3 EUR, das wäre betriebswirtschaftlich zu wünschen, wenn dadurch nicht zu viele Leute auf alternative Energien umsteigen.
Oder warum ist eine Fusion unter den Energierriesen nicht immer erkaubt? Sind doch mörder-synergie Effekte, super für Gewinnmaximierung, je größer desto besser! Und als netter Nebeneffekt lassen sich irgendwann Preise diktieren!
Monopole sind immer schön für den Monopolisten, und fast immer schlecht für den Verbracher und den Fortschritt, denn die Verbraucher sind auf den einen Monopoliisten angewiesen, und der braucht sich nicht um Forschung... zu kümmern, geht ja auch so und Forschung kostet Geld!
Irgendwie müssen ja auch die Interessen der Bevölkerung mit dem Gewinnstreben großer Unternehmen abgegelichen werden.
In der 'old economy' ist das ein alter Hut, bei Software... ist das etwas anderes, vor allem da die meisten Leute die Zusammenhänge und Nachteile da nicht so einfach nachvollziehen können.
Die Folgen eines Monopols bei Betriebssystemen sind IMHO sehr viel weitreichender, als bei Benzin oder Strom. Da geht es untergeordnet um Preise, eher das die Firma mit dem Monopol in der Lage ist, das gesamte Geschehen auf dem Softwaremarkt zu bestimmen oder wenigstens stark zu beeiflussen. M$ wendet vielzuviele Recourcen dafür auf, die Monopolstellung zu sichern, als in die Verbesserung der eigenen Produkte. Brauchen Sie auch nicht, da es zur Zeit keine wirkliche Konkurrenz zu Windows und Office gibt, das ist ein quasi-Standard, sowohl Privat aber vor allem in der Wirtschaft!
Aufgrunde des Monopols beim OS ist MS z.B. in der Lage, alle anderen Office-Software-Lösungen auszubooten, bei Windows werden große Teile von MS-Office mitgestartet, subjektiv startet MS Office also viel schneller als die Konkurrenz. Ich hatte mich mal mit einem Mitarbeiter von Corel Office unterhalten, hatten wir damals in der Firma(schon lange her!), fanden alle besser, aber MS hat es durch absichtliche Hürden im Betriebssystem geschafft, dieses Produkt vom Markt zu drängen. War subjektiv langsamer, fehleranfälliger, inkompatibel mit MS-Office... aber nur dadurch, das Dinge an Windows verändert, und in MS-Office berücksichtigt wurden, und kein anderer wußte davon, hatte nur komische Probleme. Also ist keine vernünftige Konkurrenz auf dem Office-Markt möglich, und alle Verbraucher greifen zur kompatiblen und teuren MS-Lösung.
Wenn der Source des OS offenliegen würde, wie z.B. bei Linux, wäre das eine ganz andere Ausgangsposition. Nur leider ist Linux zur Zeit noch keine Alternative, erst wenn die Installation und Bedienung mehr der von Windows angepasst und genauso einfach, besser noch einfacher und reibungsloser ist, wird sich das evtl. ändern. Ich weiß, das viele Leute gerade das an Linux schätzen, aber so wie es ist wird Linux was für Freaks wie uns hier bleiben! Die Leute die das mögen können ja auf andere Lösungen wie OpenBSD... zurückgreifen ;-)
Nochwas zu Office, habe mir das neue openOffice 1.0 installiert(unter Win2K), ist ganz umsonst, kann mit MS-Office Dateien umgehen und auch als solche speichern, klappt bei mir wunderbar, und vor allem finde ich das Programm viel übersichtlicher und einfacher, und die meisten gehassten MS-Office Automatismen... gibt es nicht, herrlich! Habe MS-Office schon Wochen nicht mehr gebraucht, aber das nur so nebenbei! Basiert übrigends auf dem Source von StarOffice 5.0, und wurde IMHO gut weiterentwickelt!
Und nochwas, der Varbraucher an sich und als solcher ist als DUMM einzusstufen, und die Unternehmen als ABZOCKER! Der Verbraucher ist schützenswert und soll dem Gesetze nach vor Nachteilen wie Kartellen und Monopolen beschützt werden.
Viele Grüße
Andreas