Wilhelm: MS vs Sun oder Wehe man gewinnt vor Gericht gegen MS

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Der Vergleich hinkt, auf Microsoft bezogen müsste der Vergleich lauten: VW baut eine Karosserie die alle anderen Autohersteller benutzen (müssen) und ändert sie so das BMW sitze nicht mehr hineinpassen.

Das Problem ist doch nicht das MS Produkte grundsätzlich schlecht sind, sondern das ein Betriebssystem besitzen das über 90% aller Heimpcs benutzen und sie bestimmen können was läuft und was nicht.

Wer hat bei Microsoft einen Vertrag unterschrieben, dass er auf Lebenszeit Windows-Produkte einsetzen muss? Du vielleicht? Ich nicht!

MS-Produkte wurden in Firmen populaer, da ein gewisser Druck von den Anwendern kam, welche selbige Produkte privat nutzten. Vielleicht liegt hier irgendwann der Schluessel zur Verringerrung von Marktanteilen. Voraussetzung waere dann natuerlich eine simple Portierung von MS-Office-Dateien nach Produkt xy. Star- und Open-Office beherrschen dies ja bei einfachen Dokumenten recht ordentlich, beissen sich jedoch die Zaehne an den VB-Makros aus.

Hoert doch mal mit dieser Machttheorie von MS auf. Die Geschaeftspraktiken kannst Du auf jeden x-beliebigen Global Player uebertragen. Das einzig probate Mittel ist  hier Verweigerung. Was hindert Dich daran, auf einem neu erworbenen PC ein anderes OS zu installieren?

Lustig anzusehen ist ja mittlerweile die Verlagerung der gleichen Diskussion in die Linuxebene. Was da mittlerweile gegen SuSE und sonstige Distributoren  ablaeuft unterscheidet sich in keinster Weise von der MS-Diskussion. Wer nicht Debian nutzt wird gnadenlos als DAU abqualifiziert. (Empfehlenswert hier ein Besuch in der Newsgroup de.alt.sysadmin.recovery oder die allseits bekannten Schreihaels im Heise-forum)

Gruesse
Wilhelm