hallo Diskutierer ;-)
Der neueste IE (Version 6):
* Führt noch immer VB- Script aus.
ja, na und? ActiveX kann er auch, und läßt es sogar zu, den SVG-Viewer als plugin einzubauen.
Und? Tut Mozilla das etwa nicht? Was kann mozilla.org dafür, wenn Adobe nicht versteht, dass sie ihr Plug-In mit einer unfertigen Schnittstelle verbunden hatte, die inzwischen fertig und dadurch mit dem Plug-In inkompatibel geworden ist?
VB-Script ist eine Microsoft-Erfindung, ActiveX ist eine Microsoft-Erfindung - warum soll eine Firma selbst dann, wenn es um "proprietäre" Sachen geht, ihre eigenen Konzepte nicht in ihrer eigenen Software umsetzen dürfen? Dem IE VBScript und/oder ActiveX verbieten zu wollen bedeutet dasselbe, wie Netscape/mozilla Javascript verbieten zu wollen. Man kann die Absicht kritiseren, mit VBScript und/oder ActiveX "Systemzugriffe" zu ermöglichen, die von den im Internet eingesetzten Protokollen eben gerade nicht ermöglicht werden dürfen, aber man kann einer Firma nicht vorwerfen, daß sie ihre eigenen Entwicklungen auch einsetzen möchte.
Welchen Sinn macht denn VBScript im Internet, das per definitionem möglichst plattformunabhängig ist?
* Lässt sich nicht ohne Einschränkungen aus dem "Betriebssystem" entfernen
dann hast du dich mit dem Betriebssystem noch nicht genügend auseinandergesetzt. Man kann den IE _restlos_ aus Win98, Win2000 und WinXP rauswerfen, das dauert allerdings ne Weile und verlangt einigermaßen intime Kenntnisse der registry. Bloß: was hast du dann davon?
Man kann dies nicht ohne Kompromisse machen. Das Hilfesystem wird nicht funktionieren, der Media Player nur noch halbherzig, Outlook Express ebenfalls mehr schlecht als recht, usw.
Was ich davon hätte? Die Möglichkeit, eine andere Engine einzubetten, vielleicht?
Das Konzept, einen internetfähigen Browser ins "System" zu integrieren, gibts auch bei KDE und dem Konqueror. Warum redet ihr nicht darüber, wie man den Konqueror aus KDE entfernen könnte? *g*
Weil man
1. Konqueror auch unabhängig von KDE benutzen kann, solange die KDE-Libs installiert sind.
2. KDE mit einigen Tricks auch unter Mac OS X und sogar unter Win32 (klappt bei mir allerdings noch nicht ganz) installiert kriegt. Probier' das mal mit Windows-Explorer und Internet Explorer (der IE unter Mac OS X ist ein anderes Produkt)
3. die freihe Wahl hat - unter Linux und ähnlichen Systemen wie FreeBSD kann man Gnome oder was auch immer verwenden, und als Browser z.B. auch Mozilla oder Lynx.
4. usw.
Was einst als "mosaic" begann, dann rund ein Jahrzehnt als "netscape" eine fast alle Ansprüche befriedigende Software war und vor knapp zwei Jahren von AOL mehr oder weniger bewußt ins "Aus" manövrierte Software vorläufig endete, ist sicher ein großartiges Konzept gewesen, dessen Stärke vor allem auch in der "Plattformunabhöngigket" bestand/besteht. Nur ist die Dominanz auf den anzunehmenden aktuellen "user-PC's" nun einmal dahin (warum, will ich jetzt nicht diskutieren) und dann ist es schlichtweg Unfug, die Augen vor den statistischen Realitäten zu verschließen. Der IE _ist_ eine Realität, ob man sie nun mag oder nicht. Natürlich: auch die schnelle Engine bei mozilla ist eine solche "Realität"
Richtig.
Und warum fällt niemandem ein, den Umgang mit Javascript mal genauer zu analysieren? Ist es denn immer noch niemandem aufgefallen, daß der IE _überhaupt kein_ Javascript kann, sondern JScript-Bibliotheken hat? Der Trick, mit dem bei Microsoft aus Javascript (vor Jahren) JScript wurde, ist doch ein Husarenstreich gewesen, warum redet ihr nicht darüber?
Auch richtig.