Michael Jendryschik: XHTML - eigentlich nur case sensitive, CSS und Endtags?

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Soviel zur Theorie. Welche Bedeutung hat dies in der Praxis?

Andersherum gefragt:

Du weichst also aus, meinetwegen.

Was für Vorteile hab' ich denn noch, wenn ich XHTML als text/html ausliefere?

Im Vergleich wozu? Die Frage sollte lauten, welche Vorteile es mit sich bringt, XHTML- statt HTML-Dokumente zu verfassen.

XHTML Dokumente kann man mit normalen XML Werkzeugen erstellen, verarbeiten, betrachten, bearbeiten und validieren. Das habe ich bereits einige Male getan, indem ich aus einem XML-Dokument mit Hilfe von XSLT ein XHTML-Dokument generiert habe. Mit HTML geht das nicht.

XHTML verfügt über eine *zwingend* logische Struktur, die es für Anfänger im Vergleich zu HTML einfacher macht, XHTML zu verstehen.

Und wenn es dann auch noch zu Problemen kommen _kann_:

Wie ich schon mehrfach fragte: Wo kommt es in der Praxis zu Problemen, wenn ich XHTML 1.0 Dokumente als 'text/html' ausliefere? Unter http://www.websitedev.de/xhtml/xhtml1/#xhtml steht nicht umsonst zu lesen: "Indem Inhaltsentwickler heute auf XHTML umsteigen, können sie in die XML-Welt mit allen dazugehörigen Vorteilen einsteigen, während sie sich auf die Abwärts- wie auch die zukünftige Kompatibilität ihrer Inhalte verlassen können."

In drei Jahren können wir noch mal darüber reden, da gibt es _vielleicht_ (optimitsich betrachtet) genug Browser, die application/xhtml+xml verstehen.

Dann kann ich meine Dokumente einfach als 'application/xhtml+xml' ausliefern und genieße von da an alle Vorteile, die XHTML mit sich bringt, ohne meine gesamte Website komplett umschreiben zu müssen.

MI

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: Michael Jendryschik : michael@jendryschik.de : http://jendryschik.de/ :
: Einführung in XHTML, CSS und Webdesign   http://jendryschik.de/wsdev/ :
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