Christian Seiler: XHTML - eigentlich nur case sensitive, CSS und Endtags?

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Hallo Michael,

Im Vergleich wozu? Die Frage sollte lauten, welche Vorteile es mit sich bringt, XHTML- statt HTML-Dokumente zu verfassen.

Das meinte ich doch.

XHTML Dokumente kann man mit normalen XML Werkzeugen erstellen, verarbeiten, betrachten, bearbeiten und validieren.

Und wer macht das wirklich?

Das habe ich bereits einige Male getan, indem ich aus einem XML-Dokument mit Hilfe von XSLT ein XHTML-Dokument generiert habe. Mit HTML geht das nicht.

Du kannst mit XSLT soweit ich weiß jegliche Art von Dokument erstellen, oder sehe ich da was falsch? (ich habe noch nie mit XSLT gearbeitet)

XHTML verfügt über eine *zwingend* logische Struktur, die es für Anfänger im Vergleich zu HTML einfacher macht, XHTML zu verstehen.

Mit HTML kann man auch eine logische Struktur einhalten, daher verstehe ich das Argument nicht. (XHTML zwingt auch keine logische Struktur auf, ich kann genauso <span style="..."> statt <h1> schreiben)

Wie ich schon mehrfach fragte: Wo kommt es in der Praxis zu Problemen, wenn ich XHTML 1.0 Dokumente als 'text/html' ausliefere?

Ich habe schon IEs erlebt, die damit Probleme hatten. Warum weiß ich nicht, da das immer bei dynamischen Seiten aufgetreten ist und auch nur sehr sporadisch. (Manchmal ging es, manchmal nicht, manchmal half Cache leeren, manchmal wieder nicht - sehr seltsam) Nicht, dass sie jetzt SGML verstanden haben, aber sie haben irgendwie versucht, das Dokument zu parsen und sind dabei gescheitert. (XML-Verarbeitungsfehler) Nur dass das produzierte Dokument valide war. (und außerdem »text/html« mitgegeben wurde) Ich werde am Wochenende mal versuchen, das noch mal zu reproduzieren.

Dann kann ich meine Dokumente einfach als 'application/xhtml+xml' ausliefern

Eben.

und genieße von da an alle Vorteile, die XHTML mit sich bringt, ohne meine gesamte Website komplett umschreiben zu müssen.

Wenn Du valides HTML4 Strict schreibst - wie groß ist da der Aufwand wirklich?

Christian

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