Moin!
ich weiss zwar nicht, ob das stimmt, aber mir hat mal ein kumpel vor ein paar jahren erzählt, dass man, wenn man z. B. die domain novartis.com registriert hatte, bevor es novartis selber tat, man es denen dann teuer verkaufen konnte.
Vor ein paar Jahren gab es auch noch keine Gerichtsverfahren wegen sowas - da war es relativ risikolos möglich, einfach wild drauflos zu registrieren und auf den Käufer zu warten.
Mittlerweile ist zumindest in Deutschland der Besitz einer Domain zur tickenden Zeitbombe geworden, weil diejenigen, die für die Domains zahlen sollten, jetzt lieber den eigenen Anwalt schicken und Klage einreichen, statt zu kaufen.
das macht für mich jedenfalls mehr sinn, als dass da irgendein jemand, der halt genauso heisst, über irgendein gericht einem die domain wegnehmen kann.
Es geht hier im vorliegenden Fall eben nicht darum, dass jemand genauso heißt. Der ursprüngliche Domaininhaber hat die Domain als Kunstwort aus Namen zusammengesetzt, nur der Kläger heißt so, wie die Domain.
Und da ist es zumindest nachvollziehbar, wenn derjenige mit den etwas stärkeren Rechten (der eigene Familienname ist eben stärker als ein ausgedachter Name, wenn er keine wirtschaftliche Bedeutung hat) dann Recht bekommt.
Auf der anderen Seite ist natürlich die Frage, wieviele "Maxem" es in Deutschland gibt. Wenn die alle die Seite haben wollen, wird das kaum funktionieren.
die haben wohl einen der tips des W3-konsortiums nicht mitbekommen: cool urls don't change :)
Dann muß man, um cool zu sein, vermutlich eine Markenanmeldung für die eigene Domain durchführen.
- Sven Rautenberg
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