Der Martin: Spielt da der MBR mit?

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Hallo,

Also CPU und Kühler sind nicht dramatisch, [..]
Das sehe ich anders. Denn das einzige was jetzt an der Hardware geändert wurde, ist die CPU.

okay, also den Kühler lassen wir mal außen vor, der spielt für Softwarefragen nun wirklich keine Rolle.
Aber auch ein CPU-Upgrade (oder auch Downgrade) dürfte theoretisch nichts ausmachen. Gut, ich hab zwar schon seit Jahren keine Intel-CPUs mehr (alles AMD oder Exoten), aber ich habe schon auf etlichen Boards CPUs getauscht, ohne dass sich dadurch irgendwas geändert hätte (außer dem Tempo natürlich *g*).
Allerdings alles unter Windows.

Auch die Festplatte ist übrigens eine Komponente, die man an einem komplett installierten System (again: Windows!) problemlos und ungestreift austauschen kann (hab ich auch schon x-mal gemacht), vorausgesetzt, man kopiert den Inhalt der alten Platte Sektor für Sektor auf die neue um, und nicht dateiorientiert. Das kann bei NTFS danebengehen. Bei FAT ist dagegen selbst das Kopieren auf Dateiebene kein Problem, das System rennt auf der neuen Platte einfach wieder los, als ob es nie anders gewesen wäre.

Ich bin von Pentium 4 3 Ghz auf Celeron 2.67 Ghz umgestiegen. Und das ist das einzige was sich grundlegend geändert hat an der Hardware...

Wirklich seltsam. Und die BIOS-Einstellungen hast du passend zur CPU angepasst? Betriebsspannungen, Taktfrequenzen, Teilerverhältnisse ...?

den Wechsel der Grafikkarte wird ein Betriebssystem auch noch verkraften.
Grafikkarte stammt vom selben Hersteller, aus derselben Baureihe. Von NVidia Geforce 5700 auf NVidia Geforce 2 MX.

Gut, dann hätte ich auch erwartet, dass das läuft.

Aber das komplette Mainboard auszutauschen, ...
Oh oh, falsch verstanden: Es ist exakt dasselbe Mainboard, da das alte ein paar abgebrochene Pins hatte. Ich habe dasselbe wieder gekauft und eigebaut. Geändert sollte sich also nichts haben.

Ach so, dann hatte ich das missverstanden. Und auch wieder mit den gleichen Grundeinstellungen? Dann ist auch meine Frage weiter oben zur Umstellung der CPU-Parameter sinnlos. Obwohl hier durchaus Werte stehen könnten, die für die Stabilität und Betriebssicherheit des Systems eine große Rolle spielen.

bietet sich mir jetzt die Möglichkeit, einfach mal zu formatieren und neu zu installieren.
Nach einem Mainboard-Wechsel würde ich das auch _unbedingt_ empfehlen.
Auch jetzt noch?

Nicht mehr so vorbehaltlos. Jetzt bin ich nämlich an dem Punkt, wo Theorie und Praxis getrennte Wege gehen: Theoretisch hätte alles problemlos weiter funktionieren müssen, aber praktisch...

Mir fällt nun mal keine andere Lösung ein, und da mein System ja sowieso vergurkt ist (ich liebe dieses Wort :-) ), kommt mir das ja sehr zugute.

Naja, wenn du mit der Radikallösung leben kannst. Bei _meinen_ Rechnern würde ich lieber drei Tage mit Diagnose und Fehlersuche verbringen, als das System neu zu installieren. Denn bei den vielen persönlichen Anpassungen würde ich ein bis zwei Wochen brauchen, bis ich alles wieder so eingerichtet habe wie vorher.

Oh, noch ein Fehler meinerseits. Genau das wollte ich doch, dass GRUB nicht nachher 6 nutzlose Einträge hat.

Naja, die Einträge kann man ja sicher editieren. Also wo liegt das Problem? ;-)

Schönen Sonntag noch,

Martin

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Moskito, ergo summ.