Hi,
Ich lese das sehr oft von Dir, mit steigender Vehemenz. Die Vorgehensweise beschreibt zwar ein "semantisches" Ideal, ich halte es in der täglichen Arbeit aber nicht immer für machbar.
dazu habe ich nicht mehr zu sagen, als ich es bereits anno 2002 tat.
Letztlich mag zwar Inhalt bereits vorhanden sein, in den meisten Fällen wird aber ein Design entwickelt das zunächst *absolut nicht das geringste* ;-) mit HTML und CSS zu tun hat.
Nach meiner Erfahrung ist das kein Use-Case. Ja, das Design wird meist als Grafik geliefert, und es wurde i.d.R. von Grafikern entwickelt, die also graphisch denken, wodurch es nur bedingt web-tauglich ist. Aber dass die Inhalte nicht in die Implementations-Überlegungen einbezogen werden könnten, ist mir noch nie passiert. Dem Grafiker muss man halt drei bis zweiundsiebzig Mal auf die Füße treten, bis er beginnt, das World Wide Web nicht für ein Printmedium zu halten, und mit dem Entscheider redet man Tacheles. Aber ein Design nicht auf einem durchdachten Markup aufsetzen lassen zu können, halte ich für eine akademische Überlegung. Mindestens meine Praxis sieht anders aus.
Und das gilt es dann in HTML und CSS gescheit umzusetzen - was nach meiner Erfahrung parallel läuft, ein grober Seitenaufbau in HTML, erste Positionierungen, Hintergrundbilder etc. in CSS, weiter mit Inhalten in HTML, Formatierungen in CSS dazu, dann der "richtige" Content, Feinschliff in CSS - usw.
Falls Du das damit meinst: Ja, zu einem durchdachten Markup gehört auch, Modularität zu erlauben, um den Code mit dem Content erweitern zu können.
Cheatah
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