Tom: Alles nur geklaut?

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Hello,

nicht? Och, ich konnte das in den letzten drei bis fünf Jahren ganz gut realisieren. Sowohl unter Win98 als auch unter Win2k. Mit einer einzigen Ausnahme: Der Internet Explorer und seine Zusatzprogramme (wie etwa OE). Diese Komponenten, die ich tatsächlich als Anwendungssoftware betrachten würde, sind in der Tat sehr eng mit der Shell und dem OS verzahnt.

Du musst Aber sehr viel über Deine M$-Software wissen, wenn Du vernünftig damit arbeiten willst. Hast Du schon mal ein Word auf einen anderen Rechner übertragen, sodass alle Vorlagen, alle Fonts, alle Einstellungen wieder genauso funktionieren, wie vorher?

Hast Du das mal mit einem IE gemacht?
Die Favoriten z.B. stehen woanders, als die Word-Dokumente oder die Vorlagen...
Und was ist mit den Voreinstellungen für den IE? Die stehen wieder woanders.

Man kann also nicht einfach den gesamten Verzeichnisbaum "Eigene Dateien" schnappen, den Verzeichnisbaum "Voreinstellungen" (den gibt es gar nicht), alles auf ein anderes frisch aufgesetztes Windows rüberschieben, die Programme neu installieren (mit Lizenz versteht sich), und alles wird gut.

Das ist bei Linux wirklich leichter und war es auch bei DOS (in Verbindung mit Novell), als die logischen Laufwerksbuchstaben in den Voreinstellungen z.B. von Word noch funktioniert haben (inzwischen sollen sie ja angeblich wieder gehen...).

Professionelle Anwendbarkeit eines Systems bedeutet, zur Not innerhalb weniger Minuten die System- und Programmumgebung von einem bestehenden übertragen zu können, Roaming möglich zu machen.

Harzliche Grüße vom Berg
http://www.annerschbarrich.de

Tom

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