Der Martin: Laptop für Elektroniklabor

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Hallo,

also eigentlich ein Allround-PC ohne besondere Spezialisierung.
sehr schön auf den Punkt gebracht. :)

danke, ja - ich neige allgemein zur Vereinfachung. Manchmal zuviel ...

  • Messdatenerfassung mit LabView o. ä. (über USB-Box)
    Mir wäre dann wichtig, dass das Gerät trotz USB mindestens eine serielle Schnittstelle hat.
    OK, guter Tipp, für die ein oder andere Messmimik (aber auch µC-Programmierung) ist durchaus eine serielle Schnittstelle noch sinnvoll.

Ja. Es gibt zwar mittlerweile sehr günstige USB-zu-RS232-Wandler, aber die sind nicht mit allen Geräten/Anwendungen kompatibel.

  • Webrecherche (Datenblätter etc.)
    Also Ethernet-Anschluss. Ist aber üblich.
    Um ortsflexibler zu sein mit WLAN, oder stellt sich dies im Labor nicht so gut dar?

Kommt drauf an, was das für ein Labor ist. Was wird da laboriert *g* und womit? In einem Chemielabor dürfte es wohl kein Problem sein. In einem Elektroniklabor, wo man immer mal damit rechnen muss, dass "halbfertige", nicht optimierte Schaltungen getestet werden, dürfte auch ein WLAN häufig gestört werden. An meinem Arbeitsplatz (EMV-Prüflabor) wäre WLAN nahezu völlig undenkbar.

ich habe noch nie eine hohe Meinung von IBM gehabt.
Frei nach dem Motto „Ich Bin Müll“? ;)

Immer Besser Manuell. ;-)
Oder: Idiots Become Manager.

* Floppylaufwerk ist Pflicht, auch wenn man's nur selten braucht
Wofür Pflicht?

Naja, da bin ich vielleicht übers Ziel hinausgeschossen. Für mich wär's Pflicht, weil ich oft PCs "from scratch" neu einrichte, oft auch sehr kleine Systeme (Embedded-Bereich), bei denen ein Floppy-Laufwerk das einzige wirklich unkomplizierte Bootmedium ist, solange die Harddisk (oder CF-Disk) noch jungfräulich ist.
Wenn die Kiste erstmal komplett eingerichtet ist, braucht man es tatsächlich kaum noch.

Bei c't habe ich gelesen, dass der Service des Herstellers gerade bei Laptops extrem wichtig ist, weil die Ausfallrate wesentlich höher ist als bei Desktop-PCs. Hier soll Dell sehr gut sein, von einem Freund weiß ich auch, dass er mit seinem Dell-Büro-Laptop sehr zufrieden war. Irgendwelche Meinungen zu Dell?

Nur aus dem Bereich der Desktop-PCs. Hier habe ich schon mehrfach den Eindruck gewonnen: Relativ teuer, aber dafür robust und hervorragend verarbeitet - auch wenn manche Detaillösungen Murks sind. Wir haben im Labor einen Dell-PC stehen, der eine IEEE488-Interfacekarte hat. Die Stecker und Kabel sind bekanntlich recht schwer und störrisch. Nun passiert es immer mal wieder, dass die PCI-Karte halb aus dem Slot rutscht, weil die Burschen bei Dell gemeint haben, ein kleiner Plastik-Clip zum Arretieren der Steckkarte sei genausogut wie die seit Jahren üblichen Schrauben am Slotblech.
Aber sonst ...

Dir auch noch ein schönes Wochenende,
 Martin

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Success should be measured not so much by the position that one has reached in life,
but by the obstacles one has overcome while trying to succeed.