molily: "<!-- ... //-->" gängige Praxis - immer noch?

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Man sollte sich nur nie darauf verlassen, daß eien HTML-Seite genau mit der Konfiguration angesheen/verarbeitet wird, die man selbst sich so vorgestellt hat. Weißt Du, was es alles an Browsern udn Tols so gibt? Weißt Du, was es in Zukunft geben wird? Weiß das irgendjemand?

Nein, aber das ist kein Argument dafür, irgendwelche willkürlichen Dinge zu tun, weil irgendwann irgendein User-Agent irgendetwas unbekanntes und unvorhergesehenes machen könnte gemäß unbekannten, nirgendwo definierten Regeln. So argumentierst du nämlich. Das ist jedoch Wahnsinn - auf diesen Fall kann man sich nicht vorbereiten.

Realistischer ist, sich an dokumentierte und etablierte Standards, zu halten, damit alle Tools GEMÄSS DIESEN das Dokument bis in alle Ewigkeit problemlos verarbeiten können.

Wenn ein kaputter User-Agent vorbeikommt, kann ich partout nicht auf dessen Fehler vorbereitet sein - es könnten beliebige sein.

Hier handelt es sich jedoch um eine leicht herzustellende Abwärtskompatibilität, die

niemandem nützt.

Genauso kannst Du fragen: Warum sollte der Autor nach W3C-Standards coden, wenn es auch so funktioniert?

Nein, das ist eine ganz andere Sache!

Du spekulierst hier über hypothetische Möglichkeiten, für die man gerüstet sein sollte. Dass ein Programm ein HTML-Dokument nach den HTML-Regeln verarbeitet, ist aber kein hypothetischer Sonderfall.

Fakt ist, die meisten Seiten im Web sind invalide, und keine Sau stört's.

Doch. Und zwar diejenigen, die diese Dokumente verarbeiten. Die wollen klare Regeln, auf die man sich einigt.

Niemand hat unter ein wenig Rücksicht zu leiden ...

Nenn doch mal ein realistischen Fall, in denen die Auskommentierung nützlich ist.

Mathias