Cybaer: "<!-- ... //-->" gängige Praxis - immer noch?

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Hi,

»» Hier handelt es sich jedoch um eine leicht herzustellende Abwärtskompatibilität, die
niemandem nützt.

Mag sein. My name is nobody. :-)

Dass ein Programm ein HTML-Dokument nach den HTML-Regeln verarbeitet, ist aber kein hypothetischer Sonderfall.

Wenn SCRIPT- und STYLE-Elemente, sowie deren Behandlung, von Anfang an Teil von HTML gewesen wären, würde ich dir ja zustimmen. Sie sind es nicht, sie wurden erst mit 3.2 eingeführt. Du verallgemeinerst, und führst damit, mal wieder, bewußt in die Irre.

»» Niemand hat unter ein wenig Rücksicht zu leiden ...
Nenn doch mal ein realistischen Fall, in denen die Auskommentierung nützlich ist.

Mir hat es schon das Leben einfacher gemacht, beim "Mal-eben-Rausziehen" des Contents (das Beispiel mit strip_tags() in PHP kommt nicht von ungefähr).

Aber das ist nicht der Punkt. Der Punkt ist, daß weder ich noch Du noch sonstwer den totalen Überblick haben kann. Ein HTML-kompatibler UA muß eben nicht zwingend die Besonderheiten von HTML 4 berücksichtigen. HTML wurde bewußt auf- und abwärtskompatibel designt. Ich sehe keinen Grund, das ohne *zwingenden* Grund über Bord zu werfen. Ich lese hier nur: "nicht mehr nötig, weil moderne Browser damit umgehen können". Aber das ist wohl kein *Grund*, eher ein willkommener Anlaß, zur Bequemlichkeit (wobei: *mein* Editor macht die Kommentare auf Wunsch eh automatisch mit).

Gruß, Cybaer

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Man muß viel gelernt haben, um über das, was man nicht weiß, fragen zu können.
(Jean-Jacques Rousseau, Philosoph u. Schriftsteller)