molily: "<!-- ... //-->" gängige Praxis - immer noch?

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Mir hat es schon das Leben einfacher gemacht, beim "Mal-eben-Rausziehen" des Contents (das Beispiel mit strip_tags() in PHP kommt nicht von ungefähr).

Wenn man mit einer bekanntermaßen unzureichenden Technik ein HTML-Dokument verarbeiten willst, dann ist man selbst schuld, wenn es schief läuft, und kann nicht vom Seitenautor erwarten, dafür Dokumente zur Verfügung zu stellen.

Der Punkt ist, daß weder ich noch Du noch sonstwer den totalen Überblick haben kann.

Doch, ich habe den Überblick über Software, die nur HTML 2 versteht:
Es gibt keine mehr.
Und wer dennoch über 15 Jahre alte Browser verwendet, der wird noch ganz schwerwiegendere Probleme im Web haben, als nicht-auskommentierte Stylesheets und Scripte. Das macht glaube ich nur Cybaer, um zu rechtfertigen, warum man an dieser überkommenden Praxis festhalten sollte. >;-)

Ein HTML-kompatibler UA muß eben nicht zwingend die Besonderheiten von HTML 4 berücksichtigen.

Ein HTML-kompatibler Webautor muss nicht zwingend die Besonderheiten von nicht-HTML-3-kompatiblen UAs berücksichtigen, die praktisch keine Verbreitung mehr finden.

Ich sehe keinen Grund, das ohne *zwingenden* Grund über Bord zu werfen.

Zwingend nicht, aber für UAs zu designen, die faktisch nicht in Gebrauch sind, ist weder vernünftig noch wirtschaftlich.

Ich lese hier nur: "nicht mehr nötig, weil moderne Browser damit umgehen können". Aber das ist wohl kein *Grund*, eher ein willkommener Anlaß, zur Bequemlichkeit

Bequemlichkeit heißt hier konkret Einfachheit, Zeitersparnis und eingesparte Bandbreite.

Mathias