Hi Uwe,
Und die allererste Garde der Topleute (diejenigen, die nciht nur "fachidiotisch" gut sind, sondern auch kommunikativ und verhandlungssicher, was zum allgemeinen Berufserfolg eben dazugehört)... findet man mit diesen Anzeigen eben nicht.
Diese Leute findest du auch mit ganzseitigen Anzeigen in der FAZ nur selten, weil sie naemlich normalerweise "unter der Hand weggehen". Meine Erfahrung aus ueber fuenfzehn Jahren Recruiting ...
*hähä* That's the point... die Methode mit der ich meine Mitarbeiter suche bestimmte die Qualität, die ich bekomme (sagte ich das nicht schon? *g*): Das "Medium", die Selbstdarstellung, die Formulierung... und da spricht das Angebot hier ja eine deutliche Sprache...
(Und: Es kann gute Gründe geben, sich auf so ein Angebot einzulassen, etwa weil man reinkommen will in so einen Job, während des Studiums schon mal Praxisluft schnuppern oder eben als Quereinsteiger sein Wissen an der Wirklichkeit probieren. So lange einem dabei klar ist, was einen erwartet (und man den Lebensunterhalt für eine gewisse Zeit gesichert hat), man sich auch ein konkretes "Abbruchkriterium" gesetzt hat... dann _kann_ man davon profitieren. In der Regel sind die Erwartungen aber nicht realistisch, denn die Leute, die sich auf diese Art Anzeige bewerben sind eben die, die im "zwischen den Zeilen lesen" (noch) nicht so geübt sind. Und enden oft mit leerem Geldbeutel und "gebrochener Seele".)
Aha... das ist der Punkt... in den USA ist der Arbeitsmarkt tatsächlich anders strukturiert und durchlässiger, auch nach oben.
Derzeit vor allem durchlaessig nach (ganz) unten ... <g>
Oh, die Durchlässigkeit nach unten ist hier auch gegeben (wenn auch durch Sozialhilfe spätestens "abgefedert")
Aber ich habe den Eindruck, so im Großen und Ganzen sind wir uns doch recht einig... ;-)
marion