Marko: FYI: Einbindung fremder Seiten in ein Frameset erlaubt

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Hallo,

wahr. Aber manuelle Kontrolle dieser Art ist ebenfalls sehr aufwändig.

bei großen Seiten sicher ja. Auf der anderen Seite, wenn eine private Homepage meinen Content entführt die 2 Hits pro Woche hat muss man sich eh fragen ob der Aufwand lohnt das zu verhindern. Problematisch sind solche Verlinkungen im allgemeinen nur dann wenn es wirklich eine größere Menge an Leuten zu Gesicht bekommen. Und wenn es viele Hits sind findet man das wohl schon im Logfile (ist wie bei vielem eine Frage vom Aufwand, und was es wert ist, aber Gerichtsverfahren anzustrengen sind nach meiner Meinung noch viel mehr Aufwand und vor allem Risiko).

Es geht um jeden einzelnen Request, nicht um das manuelle Durchforsten eines Logfiles.

Okay eine Real-Time Online Erkennung ist wenn vielleicht nicht unmöglich so doch super Aufwändig, aber Seiten die eine gewisse Besucherzahl haben und Inhalte in Frames entführen findet man irgendwann im Logfile, und kann dann Gegenmaßnahmen einleiten.Die paar Prozent die davor durch die Lappen gehen oder wegen geringer Frequenz garnicht erst auffallen kann man wohl in Kauf nehmen.

Andere Rechtslage, gleiches Problem. Zumal es genügend nichttransparente Proxies gibt, bei denen kaum jemand juristische Probleme sieht. Beispiel: http://unimut.fsk.uni-heidelberg.de/schwob.html

Ich sehe das solange nicht als Problem, wie es sich um einen sinnvollen Dienst wie Onlineübersetzung handelt. Wenn so ein Proxy nur zur Verschleierung der wahren Herkunft der Inhalte dient, was eine ganz andere Dimension als eine in-Frame Verlinkung hat, denke ich ist die Rechtslage auch ganz klar. Ich denke bei den ganzen Problemen geht es immer auch darum die Verhältnismässigkeit der Mittel zu sehen. Bei Frames kann es aus Unwissenheit oder sogar Dummheit passieren dass Seiten entführt werden. Mit Proxys gehört schon kriminelle Energie und Fachwissen dazu.

Gruss

Marko